Gelenkschmerzen vermeiden und lindern

Ganz alltägliche Dinge wie das Treppensteigen, in der Hocke im Garten arbeiten oder schnelles Tippen auf der Computertastatur bereiten plötzlich Probleme, wenn die Gelenke schmerzen.
Doch wie kommt es zu Gelenkschmerzen und was ist zu tun, um Schmerzen in den Gelenken gar nicht erst entstehen zu lassen?

Gelenkschmerzen – längst kein Phänomen des Alters mehr

Die steife Schulter schränkt die Bewegung ein, das Knie schmerzt beim Auftreten und die Hüfte tut auch schon wieder weh. Gelenkschmerzen betreffen längst nicht mehr nur Senioren, sondern immer häufiger auch jüngere Menschen, die mitten im Berufsleben stehen. Schuld daran ist unser moderner Lebensstil, der mit wenig Bewegung und viel Schreibtischarbeit einhergeht.

Doch auch körperliche Arbeit kann eine der Ursachen für Gelenkschmerzen sein, denn oft wird der Bewegungsapparat nur einseitig belastet. Ähnlich verhält es sich mit falsch ausgeführtem Fitnesstraining. Beides hat zur Folge, dass einige Muskelgruppen ungenutzt bleiben und es zu einer ungesunden Körperhaltung mit Muskelverspannungen und Gelenkproblemen kommt.

Durch die dadurch entstandenen Schmerzen wird automatisch eine Schonhaltung eingenommen, wodurch wiederum weitere Muskeln und Gelenke überlastet werden und so an anderer Stelle zusätzliche Schmerzen entstehen. Ein Teufelskreis …

Das erfreut Ihre Gelenke

Es gibt einiges, das Sie tun können, um Gelenkschmerzen zu vermeiden oder bestehende Schmerzen zu lindern.

• Regelmäßige, moderate Bewegung


Mann-und-Frau-beim-LaufenGelenke wollen bewegt werden, denn nur so werden sie gut „geölt“. Die Flüssigkeit im Gelenkspalt, die sogenannte Gelenkschmiere, kann nur bei regelmäßiger Bewegung ihre Schutzfunktionen voll entfalten. Wenn Sie viel im Sitzen arbeiten, wechseln Sie immer wieder die Sitzposition. Auch kleine Bewegungen und Veränderungen der Haltung sind viel Wert.

Moderater Freizeitsport wie Nordic Walking, Schwimmen oder Fahrradfahren ist ideal, um Gelenkschmerzen vorzubeugen. Vermeiden sollten Sie hingegen Bewegungen, die harte Stöße und/oder schnelle Drehungen verursachen wie es zum Beispiel beim Squash oder auch Jogging der Fall ist. Leistungssport ist in puncto Gelenke ebenfalls nicht zu empfehlen.

• Übergewicht vermeiden oder reduzieren

Jedes Kilo zu viel auf den Rippen belastet Ihren Bewegungsapparat unnötig. Wenn Ihre Gelenke nicht zu schwer tragen müssen, bleiben sie länger fit. Versuchen Sie wenn nötig Ihr Gewicht zu reduzieren, indem Sie sich kalorienbewusst, aber ausgewogen ernähren und gleichzeitig das Bewegungspensum erhöhen.

• Basische Ernährung

Wenn Ihr Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht gerät, kann dies zu Schmerzen in Gelenken führen. Ernähren Sie sich möglichst basisch, um einer Übersäuerung entgegenzuwirken. Viel frisches Obst und Gemüse, Nüsse, Hülsenfrüchte sowie gekeimte Samen und Körner sollten auf Ihrem Speiseplan stehen. Säurebildende Lebensmittel wie Fleisch und Milcherzeugnisse sind außerdem dafür bekannt, dass sie Entzündungen auslösen und Schmerzen in den Gelenken dadurch verschlimmern können.

• Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel

Einige Vitalstoffe wirken entzündungshemmend und schützen die Gelenke. Die Einnahme von
MSM56fa868a0ff41hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel kann bei Gelenkschmerzen sinnvoll sein. Sie sollten vor allem auf eine ausreichende Versorgung der Vitamine D3, E und B12 achten. Darüber hinaus empfiehlt sich die Einnahme von Kalzium, Zink, MSM (organische Schwefelsäure), Hyaluronsäure und Omega-3-Fettsäuren. Auf diese Weise können Sie sogar bereits bestehende Gelenkschmerzen lindern.

• Stärkung der Darmflora

Eine gesunde Darmflora ist unerlässlich, wenn das Immunsystem Entzündungen in den Gelenken bekämpfen soll. Stärken Sie Ihre Darmflora, indem Sie sich ballaststoffreich ernähren und weitestgehend auf Zucker und Weißmehl verzichten. Auch eine Darmreinigung kann hilfreich sein.

Welche konkreten Ursachen Gelenkschmerzen haben können

Wenn Sie unter anhaltenden, starken Schmerzen in den Gelenken leiden, kann es sein, dass die Gelenkschmerzen Ursachen haben, die tiefer liegen. In diesem Fall sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen, damit ggf. eine Diagnose gestellt werden kann, um eine bestmögliche Therapie zu veranlassen. Zu den weit verbreiteten Gelenkerkrankungen zählen Arthrose (durch Verschleiß), Gicht (durch zu viel Harnsäure im Körper), Infektionen (durch Krankheitserreger wie beispielsweise Borrelien), die Schmerzkrankheit Fibromyalgie sowie Rheuma. Häufig sind chronische Gelenkprobleme systemischer Natur und sollten nicht nur symptomatisch sondern ganzheitlich behandelt werden.

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