Stoffwechselstörung: Ursachen, Symptome und Prävention

Die biochemischen Prozesse, die in unserem Körper ablaufen und zur Energie-Erzeugung sowie zum Aufbau und der Erhaltung von Körpersubstanz und Körperfunktion dienen, werden als Stoffwechsel bezeichnet. Kommt es zu krankhaften Veränderungen der Stoffwechselvorgänge, spricht man von einer Stoffwechselstörung.

Was genau ist eine Stoffwechselerkrankung?

Eine Stoffwechselstörung ist eine Funktionsstörung lebenswichtiger Prozesse im Organismus, die häufig durch genetisch bedingten Enzymmangel verursacht wird, aber auch im Laufe des Lebens erworben werden kann. Die Über- oder Unterproduktion biochemischer Substanzen oder Botenstoffe führt zu einem Ungleichgewicht im Körper – Stoffwechselerkrankungen sind die Folge.

Stoffwechselstörungen weisen oft schwer erkennbare Symptome auf

Das Gefährliche an einer Stoffwechselstörung ist, dass Betroffene sie häufig nicht gleich bemerken, weil eine Stoffwechselkrankheit Symptome aufweisen kann, die nicht immer erkennbar sind und vielleicht als allgemeines Unwohlsein abgetan werden.

Typische Stoffwechselkrankheiten sind:

• Diabetes mellitus
• Schilddrüsenüberfunktion
• Schilddrüsenunterfunktion
• Hashimoto-Thyreoiditis
• Gicht

Ursachen von Stoffwechselstörungen

Die Ursachen einer Stoffwechselstörung sind sehr vielschichtig und komplex. Häufig handelt es sich bei einer Stoffwechselstörung um eine angeborene bzw. vererbte Autoimmunerkrankung (das Immunsystem bekämpft körpereigene Strukturen), die in der Regel ein Leben lang bestehen bleibt. Andere Stoffwechselerkrankungen können hingegen Ursachen haben, die aufgrund der Lebensweise eines Menschen „selbst verschuldet“ sind.

Starkes Übergewicht, eine sehr ungesunde und einseitige Ernährung, regelmäßiger Alkohol- oder Tabakgenuss sowie der Missbrauch von Medikamenten können den gesunden und natürlichen Stoffwechsel verändern. Auch auf einen lang anhaltenden unnatürlichen Schlafrhythmus kann der Körper mit einer Stoffwechselstörung reagieren.

Symptome und Diagnose von Stoffwechselstörungen

Ob Herz, LebMuedigkeiter, Niere oder Schilddrüse, ja sogar eine Stoffwechselstörung im Gehirn ist möglich – jedes Organ kann betroffen sein. Stoffwechselkrankheiten können daher bezüglich ihrer Symptome und Ihres Verlaufs sehr vielfältig sein. Hierbei kommt es darauf an, ob eine Störung im Kohlenhydrat-, Eiweiß-, Fett- oder Mineralstoffwechsel oder auf Hormonebene vorliegt.

Eine eindeutige Liste von Symptomen zur Diagnose gibt es somit nicht. Häufig zeigt eine Stoffwechselstörung Symptome wie körperliches Unwohlsein, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und starke, unerklärliche Gewichtsveränderungen innerhalb kurzer Zeit. Auch können krankhafte Hautveränderungen und Haarausfall auftreten.

Übergewicht und erhöhte Blutzuckerwerte

Daneben bringen einige Stoffwechselerkrankungen Symptome mit sich, die ganz typisch sind. So geht Diabetes mellitus meist mit langjährigem Übergewicht und erhöhten Blutzuckerwerten einher. Gicht hingegen äußert sich durch schmerzende Gelenke und erhöhte Harnsäurewerte im Blut.

Da manche Symptome nicht immer auf eine Stoffwechselkrankheit hindeuten, sollte man sich bei anhaltendem körperlichem Unwohlsein von einem Arzt untersuchen lassen. Ein Blut- oder Urintest gibt schnell Auskunft.

Behandlung von Stoffwechselstörungen

ungesunde-und-gesunde-ErnaehrungDie Behandlung von Stoffwechselerkrankungen erfolgt meist durch den Einsatz von geeigneten Medikamenten. In vielen Fällen ist auch eine Umstellung der Lebensweise, besonders in den Bereichen Ernährungs- und Bewegungsverhalten erforderlich. Wie sich die Therapie konkret gestaltet, hängt vom jeweiligen Krankheitsbild, den Symptomen und dem individuellen Krankheitsverlauf ab.

Stoffwechselstörungen gezielt vorbeugen

Stoffwechselerkrankungen, die durch die eigene Lebensweise verursacht werden können, kann effektiv vorgebeugt werden. Eine gesunde und bewusste Ernährung ist in jedem Fall zu empfehlen. Frische, naturbelassene Lebensmittel wie Obst und Gemüse sollten hier die Basis bilden: Vitamine unterstützen das Immunsystem, Ballaststoffe senken das Risiko für Übergewicht, fördern die Verdauung und tragen dazu bei, dass sich die Fett- und Blutzuckerkonzentration im Blut nicht zu sehr erhöht.

Auch essentielle Fettsäuren sollten Bestandteil der Ernährung sein, denn diese sind für viele Stoffwechselvorgänge von elementarer Bedeutung. Der regelmäßige Verzehr von hochwertigen Bio-Pflanzenölen (Raps-, Lein-, Walnussöl) oder fettreichen Fischsorten (Lachs, Makrele, Hering) ist sehr zu empfehlen.

Gesund Abnehmen und zugleich einer Stoffwechselkrankheit entgegenwirken

leichtes-Abnehmen552e7f90b3593Regelmäßige Bewegung und ein Ernährungsplan zum Abnehmen können dabei helfen, das Körpergewicht zu reduzieren. Darüber hinaus ist eine gesunde Darmflora wichtig für reibungslose Abläufe in unserem Körper. Eine Darmreinigung kann hier unterstützend wirken.

Bei genetisch veranlagten Stoffwechselstörungen ist eine Prävention in der Regel leider nicht möglich. Dennoch wirkt sich natürlich auch in diesem Fall eine gesunde Lebensweise positiv aus, auch auf ein bereits bestehendes Krankheitsbild.

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