Tipps für eine einfache glutenfreie Ernährung

Zwischendurch ein Stück Kuchen, abends eine Pizza beim Lieblingsitaliener – für viele Menschen sind solche Gaumenfreuden tabu. Grund dafür ist eine Überempfindlichkeit gegenüber Gluten, die sich auf unterschiedliche Weise äußern und die Gesundheit erheblich beeinträchtigen kann. Doch anders als häufig befürchtet, muss eine glutenfreie Ernährung nicht unbedingt Verzicht bedeuten. Es gibt zahlreiche glutenfreie Lebensmittel, die köstlich schmecken und Zutaten herkömmlicher Gerichte mit Gluten problemlos ersetzen können.

Was ist eigentlich Gluten?

Gluten, auch Klebereiweiß genannt, ist ein Speicherprotein in einem Getreidekorn, das den Keimling während des Keimprozesses mit Nährstoffen versorgt. Beim Backen sorgt Gluten dafür, dass aus Mehl und Wasser eine geschmeidige Masse entsteht und das Brot schön schnittfähig ist. Besonders hoch ist der Anteil an Gluten in Weizen, welches nicht gerade wenig in unserer Ernährung vorkommt. Aber auch in Roggen, Hafer, Dinkel, Gerste, Grünkern u. a. ist der Kleber enthalten. Bei glutenfreien Brotrezepten werden stattdessen verschiedene Bindemittel (z. B. Guarkernmehl und Johannisbrotmehl) verwendet.

Symptome einer Unverträglichkeit

Die Beschwerden bei einer Glutensensitivität sind vielfältig, was eine Diagnose häufig schwierig macht. Sollten Sie wiederkehrend an Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung leiden oder sich vermehrt müde und schlapp fühlen, könnte der Versuch, für einige Wochen ausschließlich glutenfrei zu essen, sinnvoll sein. Auch Schmerzen in den Knochen oder Gelenken können Symptome für eine Unverträglichkeit sein. Schauen Sie, ob es Ihnen besser geht, wenn Sie auf das Gluten verzichten. Lassen Sie unter Umständen auch einen Test zum Nachweis einer Intoleranz bei Ihrem Hausarzt durchführen.

Lebensmittel, die Sie bedenkenlos essen können

Es gibt zahlreiche, von Natur aus, glutenfreie Lebensmittel, die Sie bei einer Unverträglichkeit ganz unkompliziert genießen können. Dazu zählen:

• Obst, Gemüse und Salat
• Milchprodukte (Milch, Buttermilch, Naturjoghurt, Quark, Käse usw.)
• Tofu und Sojamilch
• Eier
• Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte
• Hülsenfrüchte und Nüsse
• Ölsaaten (Leinsamen, Sesam, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne etc.)
• Fette (Butter, Pflanzenöle)
• Zuckerglutenfrei-ernaehren
• Honig, Ahornsirup, Konfitüre
• reine Gewürze und Kräuter
• Wasser, reine Fruchtsäfte, Wein und Sekt

Doch auch verschiedene Getreide bzw. Pseudogetreide sind glutenfreie Nahrungsmittel. Reis, Mais, Hirse, Buchweizen, Amaranth und Quinoa sind ideal, wenn Sie sich glutenfrei ernähren müssen. Ebenfalls geeignet sind Esskastanien, Erdmandeln, Teff und Nussmehle. Achten Sie beim Kauf vor allem darauf, dass es sich um ganze Körner handelt. Andernfalls könnte es sein, dass zum Mahlen eine Getreidemühle verwendet wurde, mit der auch glutenhaltiges Getreide gemahlen wird.

Das Klebereiweiß tarnt sich gern

Die Lebensmittelindustrie verwendet Gluten in nahezu jedem industriell gefertigten Produkt, beispielsweise als Verdickungsmittel, Geschmacksträger oder Stabilisator. Schauen Sie bei verarbeiteten Lebensmitteln wie Knabbereien oder Fertigsuppen unbedingt auf die Zutatenliste und kaufen Sie im Zweifel Nahrungsmittel, die ausdrücklich als glutenfrei gekennzeichnet sind. Da immer mehr Menschen an einer Unverträglichkeit leiden, sind glutenfreie Produkte mittlerweile in einem umfangreichen Angebot erhältlich. Auch viele Bäckereien verkaufen inzwischen Brot und Brötchen aus glutenfreie Mehlsorten – fragen Sie bei Ihrem Einkauf gezielt danach und ernähren Sie sich so glutenfrei und bewusster.

Glutenfrei ernähren – Die Vorteile

Rezepte-mit-glutenfreien-LebensmittelnWenn Sie sich glutenfrei ernähren wollen, kommen Sie nicht umhin, sich eingehender mit Ihrer Ernährungsweise zu beschäftigen. Sehen Sie das positiv! Sie werden viel über natürliche Lebensmittel und Ihren Körper lernen und haben die Chance herauszufinden, was Ihrer Gesundheit wirklich gut tut. Die Tatsache, dass Sie auf einige Supermarktprodukte verzichten müssen, hat den angenehmen Nebeneffekt, dass Sie Ihren Körper vor einer Vielzahl von chemischen Nahrungsmittelzusätzen bewahren, die in den meisten Teigwaren, Fertiggerichten und Süßigkeiten stecken. Auch Ihre Figur wird vermutlich von der Veränderung Ihrer Essgewohnheiten profitieren, denn die Lebensmittel, wie zum Beispiel Fastfood-Gerichte und Kalorienbomben wie Sahnetorten, die viel Gluten enthalten, fallen automatisch weg.

Tasten Sie sich langsam an die vielen Möglichkeiten heran, die eine glutenfreie Ernährung Ihnen bietet und versuchen Sie sich an neuen Koch- und Backrezepten. Das Internet bietet Ihnen Inspiration und Hilfestellung für einen problemlosen und genussvollen Wechsel auf glutenfreie Lebensmittel. So können Sie sich beispielsweise eine glutenfreie Lebensmittel Liste ausdrucken oder sich mit anderen Betroffenen in Foren austauschen.

Gerade während einer Ernährungsumstellung ist es wichtig, den Körper mit ausreichend Vitalstoffen zu versorgen, damit es zu keinen Mangelerscheinungen kommt. Die hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel von GloryFeel können Ihre glutenfreie Ernährung gezielt unterstützen.

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