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7 Gesundheitstipps für heiße Tage

Veröffentlicht am 04.07.2019

Auch in Deutschland werden die Sommer in den letzten Jahren gefühlt immer wärmer. Die Temperaturen steigen in den Sommermonaten hierzulande inzwischen gern mal über 30 Grad Celsius und noch höher. Das sind Temperaturen, die der menschliche Körper nicht gewohnt ist und die ihm eine Menge abverlangen.

Grund genug, sich einmal Gedanken darüber zu machen, was du tun kannst, um dafür zu sorgen, dass du auch an heißen Tagen gesund und fit bleibst. Wir haben an dieser Stelle einmal 7 Tipps zusammengetragen, mit denen du dein Wohlbefinden auch an heißen Tagen erheblich steigern kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Achte auf die richtige Kleidung und Kopfbedeckung.
  • Trinke mindestens 2-3 Liter am Tag!
  • Bevorzuge mehrere kleine Mahlzeiten und verzichte auf scharfe Gewürze und Koffein.

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1. Die richtige Kleidung macht schon viel aus

An heißen Tagen tragen Frauen oft am liebsten ein Kleid oder einen luftigen Rock und ein Top oder eine dünne Bluse. Auch Männer sieht man zu dieser Jahreszeit eher mit kurzen Shorts und T-Shirt oder sogar Top. Doch, dass lässt sich nicht bei jedem Job den ganzen Tag über umsetzen. Oft genug herrscht im Büro oder in der Werkstatt eine Kleiderordnung.

Die schlechte Nachricht vorweg: Wenn du im Handwerk arbeitest und Sicherheitskleidung (Sicherheitsschuhe, Blaumann, Jacke, Helm) tragen musst, gibt es relativ wenig, was du tun kannst, um dir bei der Hitze Entlastung zu verschaffen. Zumal die Kleidung meist vom Arbeitgeber gestellt wird. Hier hast du nur die Möglichkeit so oft wie möglich die Jacke auszuziehen und den Helm abzunehmen. Dazu solltest du alles daransetzen, dass Helm und Kleidung so hell wie möglich gehalten sind.

Arbeitest du in einem anderen Bereich wie zum Beispiel im Verkauf, in der Bank oder sonst irgendwo im Büro, gilt es als erstes in Erfahrung zu bringen, ob es eine Kleiderordnung gibt. Oftmals sind in Business-Berufen für die Herren Hemd und Hose vorgeschrieben, für die Damen Kleider oder Röcke, die mindestens knielang sind und bedeckte Schultern. Das sind Kleiderordnungen, die sich mit der richtigen Kleidung auch im Sommer gut umsetzen lassen.

Entscheide dich dabei am besten für weite und luftige Kleidung. Auf keinen Fall synthetische Fasern – Baumwolle, Leinen oder Seide sind grade im Sommer wunderbar, weil sie sehr luftdurchlässig sind und so in der Regel kein Hitzestau entsteht.

Fazit: Naturfasern sollten es sein. Außerdem sollten die Kleidungsstücke weit und luftig geschnitten sein. So vermeidest du einen gefährlichen Hitzestau. Für enganliegende Kleidung kommen auch wieder etwas kühlere Tage.

2. Die Kopfbedeckung nicht vergessen

An heißen Tagen solltest du, wenn du in die Sonne gehst, immer eine Kopfbedeckung tragen. Ein breitkrempiger Hut, ein Kopftuch oder eine Kappe – was auch immer am Ehesten deinem Geschmack entspricht. Das schützt dich in erster Linie vor einem Sonnenstich. Dieser kann sich einstellen, wenn die Einstrahlung von UV-Strahlung die Hirnhäute anschwellen lässt. Die Symptome eines Sonnenstichs, die sich typischerweise oftmals erst Stunden nach dem Sonnenbad zeigen, sind beispielsweise:

  • Roter, trockener Kopf
  • Müdigkeit und Benommenheit
  • Schwindelgefühl
  • Nackensteife, sodass das Kinn nicht mehr auf die Brust gezogen werden kann
  • Übelkeit

Dabei kommt es vor allem in der ersten Nacht häufig zu Erbrechen. Wenn es dich oder jemanden aus deinem Umfeld erwischt hat, sofort in den Schatten. Der Oberkörper muss hochgelagert werden und dazu sind kalte Wickeln um den Kopf eine wirksame Hilfe. Außerdem sollte auf jeden Fall schnell ein Arzt konsultiert werden.

Fazit: Eine Kopfbedeckung ist der beste Schutz gegen einen Sonnenstich.

3. Ausreichend Flüssigkeit ist bei Hitze besonders wichtig

Die Deutschen trinken zu wenig, vor allem Frauen haben hier so ihre Probleme auf ein gesundes Maß an Flüssigkeitsaufnahme am Tag zu kommen. Das gilt dabei schon in kühleren Jahreszeiten – wieviel mehr dann im Hochsommer. Zwischen 2 und 3 Liter sind an einem heißen Tag mit mehr als 27 Grad im Schatten Pflicht. Sonst kann es schnell zu ersten Symptomen einer Dehydrierung kommen. Übrigens: Schon das klassische Durstgefühl ist ein Zeichen für Dehydration – also für eine Austrocknung des Körpers.

Info.

Bei großer Hitze schwitzen wir mehr, was zu einem erhöhten Flüssigkeitsverlust führt. Dieser ist, gerade bei erhöhter Schweißproduktion, immer auch mit einem Verlust an Salzen und Elektrolyten verbunden. Deshalb ist es grade an heißen Tagen auch wichtig, ganz gezielt etwas Salz zu sich zu nehmen.

Für heiße Tage eignen sich als Getränke am ehesten stilles Wasser, Kräutertee, Früchtetee oder Fruchtschorlen, wobei hier der Wassergehalt deutlich überwiegen sollte. Wichtig ist dabei, dass die Getränke nicht kalt getrunken werden. Denn was im ersten Moment nach einer großartigen Abkühlung klingt, bringt unseren Körper in Wahrheit richtig in Stress. Denn um die Körpertemperatur konstant bei 37 Grad zu halten, muss dein Körper das Waser erstmal wieder erwärmen – das kostet Energie und kann an heißen Tagen zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden. Getränke sollten im Sommer daher besser lauwarm sein.

Fazit: Am besten geht es uns an heißen Tagen, wenn wir ausreichend Flüssigkeit in der richtigen Temperatur zu uns nehmen.

Wasser trinken

4. Keine Lebensmittel, die das Herz-Kreislauf-System anregen oder die körpereigene Wärmeentwicklung fördern

Der Koffeinkick am Morgen gibt dir die Kraft für den Tag? Das mag an kühlen Tagen eine gute Idee sein – an wirklich heißen Sommertagen ist es das nicht. Denn Koffein wirkt auf das Herz-Kreislauf-System, erhöht den Herzschlag und oftmals auch den Blutdruck, was unter dem Strich dann auch zu größerer Leistungsfähigkeit führt. An heißen Tagen sind ein erhöhter Blutdruck und ein schnellerer Herzschlag allerdings etwas, was du unbedingt vermeiden solltest. Nicht umsonst ist die Zahl der Menschen, die einen Herzinfarkt erleiden, an heißen Tagen höher als in kühleren Phasen.

Auch auf scharfe Gewürze solltest du bei hohen Temperaturen verzichten. Diese sorgen nämlich für eine Ankurblung der Thermogenese – die Verbrennungsmotoren im Körper werden angeworfen. An heißen Tagen kann das zu sehr unangenehmen Schweißausbrüchen führen.

Fazit: Auf Koffein und scharfe Gewürze solltest du an heißen Tagen verzichten – dein persönliches Wohlbefinden wird es dir danken.

5. Lieber mehrere kleine Mahlzeiten als drei große

Unser Organismus ist bei hohen Temperaturen geschwächt und damit beschäftigt, alle wichtigen Funktionen in Gang zu halten. Opulente Mahlzeiten können da schnell zu starken Ermüdungserscheinungen führen. Das allgemeine bekannte „Suppenkoma“, eine Zeit besonderer Schläfrigkeit direkt nach dem Mittagessen, wird bei großen Mahlzeiten an heißen Tagen noch verstärkt. In solchen Phasen ist es für den Körper besser, wenn du auf fünf oder sechs kleinere Mahlzeiten umsteigst. So muss dein Körper bei jeder Mahlzeit nicht so hart arbeiten. Er wird es dir danke.

Fazit: An heißen Tagen solltest du über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten einlegen, um deine Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Kleine Mahlzeit

6. Richtig lüften will gelernt sein

Endlich geht man ein kühles Lüftchen, da macht es doch Sinn, alle Türen und Fenster aufzureißen und es mal so richtig durchziehen zu lassen, oder? Was sich gerade bei sehr hohen Temperaturen richtig gut anfühlt, kann trotzdem schnell gesundheitsschädigend sein. Vom steifen Nacken bis hin zu Erkältungen sind die Folgen von Zugluft im Sommer nicht anders, als im Winter. Da ist es auf jeden Fall sinnvoller regelmäßig alle Fenster für einen Moment zu öffnen, die Räume einmal komplett durchziehen zu lassen, um Luftbewegung zu bekommen und auch etwas Kühle in die Räume zu kriegen. Dann sollten die Fenster aber auch wiedergeschlossen werden.

Info.

Fazit: Auch an heißen Tagen solltest du es vermeiden, im Durchzug zu sitzen. Kleinkinder und Babys reagieren auf Durchzug sogar noch deutlich empfindlicher – hier gilt es unbedingt darauf zu achten, dass sie diesem auch im Hochsommer nicht ausgesetzt werden.

7. Sport ist gesund – aber an heißen Tagen nur bedingt

Du läufst deine Jogging Strecke jeden zweiten Tag? Egal zu welcher Jahreszeit und bei welchem Wetter? Dann bist du natürlich bestens durchtrainiert und sehr widerstandsfähig, was Sport bei warmen Temperaturen angeht. Das bedeutet aber auch nicht, dass es Sinn machen würde in der Mittagshitze Joggen zu gehen odereiner anderen Sportart nachzugehen.

Vor allem jemand, der bislang nicht gerade durch sportliche Aktivitäten aufgefallen ist, sollte nicht unbedingt an heißen Sommertagen damit beginnen.

Fazit: Wer ohnehin gut durchtrainiert ist, kann sein Trainingsprogramm auch im Hochsommer fortsetzen. Es macht nur Sinn, das Training dann, soweit möglich, in die Abendstunden zu verlegen. Für Anfänger im Bereich Ausdauersport ist der Hochsommer die denkbar schlechteste Zeit, um mit dem Training zu beginnen.

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