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Obst und Gemüse der Saison - deshalb lohnt es sich in den Saisonkalender zu schauen

Veröffentlicht am 15.08.2019

Fünf Portionen am Tag – so lautet der Tipp der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. und zahlreicher anderer Experten, wenn es darum geht, wie viel Obst und Gemüse du am Tag zu dir nehmen solltest. Doch wenn du dich einmal etwas näher mit dem Thema auseinandersetzt, wirst du schnell feststelle, dass Obst und Gemüse nicht immer gleich Obst und Gemüse ist. Was zum Beispiel der Vorteil von echtem Saison-Gemüse ist, haben wir hier für dich einmal zusammengetragen – zusammen mit einem Kalender welches Obst und Gemüse wann in Deutschland Saison hat.

Das Wichtigste in Kürze

  • Saisonales Obst und Gemüse schmeckt besser und ist in der Regel auch gesünder
  • Auch beim Preis macht sich die Frage nach der Saison bemerkbar
  • Die CO2 Bilanz eines Lebensmittels kann mit Blick auf die Erntesaison erheblich verbessert werden

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Als unsere Großeltern jung waren, gab es die riesige Auswahl an Früchten und Gemüse im Supermarkt an der Ecke nicht – damals aß man was aus dem eigenen Garten kam oder was gerade Saison hatte und daher auf dem Markt günstig gekauft werden konnte. Das interessante daran: Obwohl uns heute viel mehr Obst und Gemüse zur Verfügung steht, ist unsere Ernährung heute oftmals schlechter und deutlich weniger gesund und ausgewogen, als es die Ernährung der Deutschen noch vor sechzig Jahren war.

Das liegt unter anderem daran, manches was heute auf unseren Tischen oder in unseren Obstschalen landet, nicht mehr die Fülle an Vitaminen und Nährstoffen hat, die es früher einmal hatte – unter anderem wegen falscher oder zu langer Lagerung, weil es zu früh gepflückt wurde oder weil Obstsorten nicht abschließende Sonnenreife erlangen, sondern im Treibhaus reifen müssen, damit sie so früh wie möglich auf den Markt geworfen werden können.

Wann genau hat denn was in Deutschland Saison?

Wer darauf achtet, welches Obst und Gemüse wann Saison hat, und seinen Einkaufszettel und den Koch Plan darauf ausrichtet, spart auf der einen Seite eine Menge Geld, ernährt sich abwechslungsreich und vor allem vitamin- und nährstoffreich und tut dazu auch noch etwas für die Umwelt.

Wir haben euch hier einmal einen konkreten Plan zusammengestellt, welches Obst und welches Gemüse wann Saison hat. Die meisten Lebensmittel sind über mehrere Monate feldfrisch oder eben frisch gepflückt erhältlich.

Januar

Im Winter sind Vitamine besonders gefragt, können sie doch einen starken Schutz gegen die allgegenwärtigen Erkältungskrankheiten sein. In Deutschland haben in dieser Zeit vor allem

  • Grünkohl
  • Zwiebeln
  • Rotkohl
  • Porree
  • Rote Beete
  • Pastinaken
  • Steckrüben
  • Kürbis
  • Weißkohl

Saison.

Februar

Im kürzesten Monat des Jahres werden die Tage schon wieder etwas länger, was die Möglichkeit des eigenständigen Vitamin D Aufbaus durch Spaziergänge bei Sonnenlicht deutlich erhöht. Ware Nährstoffbomben in dieser Zeit sind allerdings auch die Gemüsesorten, die hier Saison haben:

  • Porrree
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Zwiebeln
  • Steckrüben
  • Pastinaken
  • Weißkohl

März

Wenn der Winter sich verabschiedet und der Frühling langsam Einkehr hält, wird das Wetter besser und die letzten Winterdepressionen verschwinden langsam. Dann sehnen wir uns nach Sonne und der Körper kann frisches Obst und Gemüse aus heimischem Anbau gut gebrauchen, um die letzten Reste der Wintermüdigkeit aus den Knochen zu schütteln. Hier sind auf den Märkten in der Republik besonders gut erhältlich:

  • Rote Beete
  • Zwiebeln
  • Rhabarber
  • Weißkohl
  • Blattspinat
  • Sellerie
  • Champignons

April

Der Frühling hat Einzug gehalten und die ersten Blüten sind hier und dort zu sehen. Oftmals gibt es rund um die Ostertage auch schon die ersten warmen Tage, auch wenn vor allem am Abend die kühle Lust in der Regel noch die Oberhand behält. Zeit für einen Besuch auf dem Markt – hier warten zahlreiche frische Erzeugnisse aus heimischem Anbau:

  • Salatgurke
  • Radieschen
  • Rhabarber
  • Spargel
  • Spinat
  • Tomaten
  • Zwiebeln
  • Rettich
  • Paprika
  • Kopfsalat
  • Champignons

Mai

Im Mai warten in den heimischen Gärten und auf den Feldern die folgenden Gemüsesorten auf dich:

  • Salatgurke
  • Kohlrabi
  • Radieschen
  • Rhabarber
  • Rotkohl
  • Spargel
  • Spinat
  • Tomaten
  • Zwiebeln
  • Stangensellerie
  • Rettich
  • Paprika
  • Spitzkohl
  • Champignons
  • Brokkoli
  • Blumenkohl

Juni

Der Sommer wirft seine Schatten voraus, die Tage werden immer länger und langsam kommen auch immer mehr saisonale Früchte in den Handel. Die Auswahl an frischem und knackigem Obst und Gemüse wird immer größer. Jetzt stehen dir die folgenden Lebensmittel ganz frisch zur Verfügung:

  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Erbsen
  • Fenchel
  • Salatgurken
  • Kohlrabi
  • Radieschen
  • Rhabarber
  • Rotkohl
  • Spargel
  • Spinat
  • Stangensellerie
  • Tomaten
  • Zucchini
  • Erdbeeren
  • Rettich
  • Paprika
  • Pak Choi
  • Mairüben
  • Spitzkohl
  • Heidelbeeren
  • Brombeere
  • Lollo Rosso
  • Batavia
  • Kopfsalat
  • Eissalat
  • Wirsing
  • Mini Romania
  • Rucola
  • Frühlingszwiebeln
  • Chinakohl
  • Champignons
  • Bohnen
  • Stachelbeeren
  • Kirschen
  • Johannisbeeren
  • Himbeeren

Juli

Wir sind im Sommer angekommen. Die meisten Bundesländer haben Ferien und viele Deutsche zieht es in den Urlaub. Doch auch die daheimgebliebenen können sich in den ersten Sommermonaten zu Hause eine schöne Zeit machen – am besten mit einer ausgewogenen Küche voller regionaler und saisonaler Zutaten. Zur Verfügung stehen hierbei im Juli:

  • Brokkoli
  • Blumenkohl
  • Erbsen
  • Fenchel
  • Salatgurken
  • Kohlrabi
  • Möhren
  • Porree
  • Radieschen
  • Rotkohl
  • Spinat
  • Stangensellerie
  • Tomaten
  • Zucchini
  • Erdbeeren
  • Renekloden
  • Zuckermais
  • Rettich
  • Paprika
  • Pak Choi
  • Mangold
  • Mairüben
  • Endiviensalat
  • Heidelbeeren
  • Brombeeren
  • Aprikosen
  • Lollo Rosso
  • Batavia
  • Kopfsalat
  • Eissalat
  • Wirsing
  • Mini Romania
  • Rucola
  • Frühlingszwiebeln
  • Chinakohl
  • Champignons
  • Bohnen
  • Pflaumen
  • Stachelbeeren
  • Kirschen
  • Johannisbeeren
  • Himbeeren

August

Der August ist einer der wärmsten Monate im Jahr und bietet deutschlandweit zahlreiche Tage mit vielen Sonnenstunden – auch wenn die Tage längst wieder angefangen haben, kürzer zu werden. Da du dank der warmen Temperaturen jetzt auch oft noch abends lange auf der Terrasse sitzen kannst, ist das einer der Monate, die uns viel Kraft für den bevorstehenden Herbst und die dann kommenden Wintermonate geben. Dazu kommt, dass der August auch ein reichhaltiges Angebot an Früchten und Gemüse zu bieten hat:

  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Erbsen
  • Fenchel
  • Salatgurken
  • Kohlrabi
  • Kürbis
  • Möhren
  • Porree
  • Radieschen
  • Rotkohl
  • Spinat
  • Stangensellerie
  • Tomaten
  • Zucchini
  • Zwiebeln
  • Auberginen
  • Chinakohl
  • Champignons
  • Bohnen
  • Mangold
  • Paprika
  • Rettich
  • Zuckermais
  • Aprikosen
  • Birnen
  • Brombeeren
  • Himbeeren
  • Honigmelonen
  • Johannisbeeren
  • Kirschen
  • Mirabellen
  • Nektarinen
  • Pfirsiche
  • Pflaumen
  • Preiselbeeren
  • Stachelbeeren
  • Wassermelonen
  • Weintrauben
  • Lollo Rosso
  • Batavia
  • Eissalat
  • Endivie
  • Kopfsalat
  • Rucola
  • Radicchio
  • Renekloden

September

In vielen Jahren bietet der September einen wunderbaren Spätsommer – in anderen hält de Herbst bereits Einzug. Auf jeden Fall bietet der September kulinarisch eine ganze Menge für all diejenigen, die es gern mit regionalen Lebensmitteln versuchen:

  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Fenchel
  • Salatgurken
  • Kohlrabi
  • Kürbis
  • Möhren
  • Radieschen
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Spinat
  • Stangensellerie
  • Tomaten
  • Zucchini
  • Zwiebeln
  • Renekloden
  • Zuckermais
  • Rettich
  • Paprika
  • Pak Choi
  • Mangold
  • Spitzkohl
  • Weißkohl
  • Chicorée
  • Endiviensalat
  • Heidelbeeren
  • Brombeeren
  • Lollo Rosso
  • Batavia
  • Kopfsalat
  • Eissalat
  • Wirsing
  • Sellerie
  • Mini Romania
  • Rucola
  • Feldsalat
  • Chinakohl
  • Champignons
  • Pflaumen
  • Mirabellen
  • Johannisbeeren
  • Himbeeren
  • Birnen
  • Weintrauben

Oktober

In vielen Jahren haben wir das Glück einen goldenen Oktober zu erleben. Dieser Monat verdankt den Beinamen dem Umstand das hier oftmals die Sonne noch immer verhältnismäßig viel scheint – und die sich langsam goldbraun färbenden Blätter daher im Licht der strahlenden Sonne den Monat in einen goldenen Schein tauchen. Die Tage werden jetzt mit Macht kürzer und die Abende merklich kühler. Doch kulinarisch müssen hier keine Abstriche gemacht werden. Die folgenden Leckerbissen stehen jetzt in saisonal orientierten Küchen auf dem Speiseplan:

  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Fenchel
  • Grünkohl
  • Kohlrabi
  • Kürbis
  • Möhren
  • Porree
  • Radieschen
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Spinat
  • Staudensellerie
  • Tomaten
  • Zwiebeln
  • Zuckermais
  • Paprika
  • Spitzkohl
  • Weißkohl
  • Chicorée
  • Endividiensalat
  • Lollo Rosso
  • Kopfsalat
  • Eissalat
  • Wirsing
  • Sellerie
  • Mini Romania
  • Rucola
  • Rosenkohl
  • Feldsalat
  • Chinakohl
  • Birnen
  • Weintrauben

November

Im November hat der Herbst Deutschland fest in den Händen. Auch wenn zuweilen die Sonne noch durchkommt – es herrscht windiges und oftmals regnerisches Wetter vor. Zeit, sich mit ausreichend Vitaminen und Nährstoffen zu versorgen – zumal die Vitamin D Versorgung über die Sonneneinstrahlung grade in den Monaten November, Dezember und Januar eher schlecht ist. Auf den heimischen Märkten findest du jetzt die folgenden Gemüse- und Obstsorten:

  • Brokkoli
  • Grünkohl
  • Kohlrabi
  • Möhren
  • Porree
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Spinat
  • Tomaten
  • Zwiebeln
  • Steckrüben
  • Pastinake
  • Weißkohl
  • Chicorée
  • Wirsing
  • Sellerie
  • Rosenkohl
  • Chinakohl
  • Champignons
  • Bohnen
  • Birnen
  • Weintrauben

Dezember

Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür – ebenso wie der kürzeste Tag des Jahres, was die Zahl der Sonnenstunden angeht. Generell ist der Dezember für viele Menschen in Deutschland gefühlt der kälteste Monat des Jahres – auch wenn er in aller Regel zum größten Teil noch zum Herbst gerechnet wird. Doch auch im Dezember findest du im Saisonkalender für Obst und Gemüse immer noch eine recht gute Auswahl:

  • Grünkohl
  • Möhren
  • Porree
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Zwiebeln
  • Steckrüben
  • Pastinaken
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Sellerie
  • Rucola
  • Rosenkohl
  • Chinakohl
  • Champignons

Manche Lebensmittel haben immer Saison

Zwei Lebensmittel, die zu den meist gekauften in Deutschland gehören, fehlen in unserem Saisonkalender:

  • Kartoffeln
  • Äpfel

Anders als die meisten anderen Lebensmittel werden Kartoffeln und Äpfel in Deutschland das ganze Jahr über geerntet. Auch wenn Äpfel im Herbst absolute Hochsaison haben, gibt es zahlreiche Apfelsorten, die das ganze Jahr über geerntet werden – auch das ohne Treibhaus oder andere Hilfsmittel. Daher gilt gerade bei diesen beiden Lebensmitteln: Hier könnt ihr immer zuschlagen.

Welche Vorteile bringt es mit sich, wenn du auf saisonale Lebensmittel setzt?

Wir wollen hier die drei wichtigsten Punkte einmal kurz näher erläutern.

  • Die Lebensmittel sind gehaltvoller und schmecken besser
  • Du leistest einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz
  • Deine Ernährung wird abwechslungsreicher und ausgewogener

Gehaltvoller und besser im Geschmack

Lebensmittel, die frisch vom Feld oder vom Baum kommen und innerhalb weniger Tage verarbeitet und gegessen werden, haben in aller Regel einen deutlich höheren Gehalt an Vitaminen und Nährstoffen, als solche Lebensmittel, die über einen längeren Zeitraum gelagert wurden. Auch Lebensmittel aus anderen Ländern, die dort noch unreif gepflückt wurden, um den langen Transport nach Deutschland zum „Nachreifen“ nutzen zu können, kommen mit deutlich weniger Nährstoffen daher, als wenn du dieselbe Frucht im jeweiligen Heimatland der Frucht frisch vom Baum reif gepflückt ist.

In den letzten Jahren hat sich in Deutschland beispielsweise die Lust auf Erdbeeren so breit niedergeschlagen, dass zahlreiche Erdbeerbauern mit den verschiedensten Hilfsmitteln versuchen, ihre Erdbeeren so früh wir möglich auf den Markt zu werfen. Doch auch wenn diese Früchte rot und saftig aussehen – geschmacklich kommen sie nicht an die Früchte heran, die auf dem Feld genug Zeit und Sonne hatten, um wirklich vollständig auszureifen.

Aktiver Beitrag zum Umweltschutz

Die Lagerung von Lebensmitteln für einen späteren Verkauf über die Saison hinaus, kostet Geld und verbraucht eine Menge Energie. So kann eine Birne, die über längeren Zeitraum eingelagert wurde, um sie später auf den Markt zu bringen eine deutlich schlechtere CO2 Bilanz aufweisen, als eine vor wenigen Tagen frisch geerntete Frucht.

Das Gleiche gilt natürlich für Früchte und Gemüsesorten, die aus fernen Ländern eingeflogen werden. Wobei zuweilen saisonales Obst aus Übersee, wie beispielsweise Orangen oder Mandarinen im November, Dezember oder Januar, wenn diese Früchte in ihren Heimatländern Saison haben, immer noch eine bessere CO2 Bilanz aufweisen, als eingelagerte Erdbeeren aus Deutschland, die du im Winter im Supermarkt kaufst.

Abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung

Jede der oben genannten Gemüse-, Obst- und Salatsorten kommt mit anderen Vitaminen und Nährstoffen daher. Das interessante dabei: Wenn dein Speiseplan mit vielen saisonalen Lebensmitteln gefüllt ist, läufst du zu keiner Zeit im Jahr Gefahr, eine Unterversorgung mit einzelnen für den jeweiligen Zeitraum wichtigen Vitaminen und Nährstoffen zu erleiden.

Es gibt das ganze Jahr über zahlreiche Rezepthefte, die dir eine Menge Anregungen und Ideen für saisonale Rezepte liefern. Auf diese Art kannst du jedes Jahr aufs Neue verschiedene Lebensmittel von neuen Seiten kennen lernen – eine großartige Art die Küche abwechslungsreich zu gestalten und so pepp in die kulinarischen Abläufe zu Hause zu bringen.

Fazit: Saisonal essen bedeutet nur bedingt sich einzuschränken – viel mehr bietet es unter dem Strich ein Plus in vielerlei Hinsicht

Wenn du bei deiner Ernährung auf Saisonale Lebensmittel setzt, tust du etwas für die Umwelt und für deine Gesundheit. Dazu schonst du auch noch deinen Geldbeutel, denn in den meisten Fällen sind die Lebensmittel die gerade Saison haben im Supermarkt und auf den Wochenmärkten deutlich günstiger zu kaufen, als die Lebensmittel, die lange eingelagert oder aus fernen Ländern hergeschafft werden mussten.

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