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Vier natürliche Hilfsmittel gegen Bluthochdruck

Veröffentlicht am 11.05.2020

Bluthochdruck ist eine der häufigsten Krankheiten in Deutschland überhaupt. Dabei stellt sich der Bluthochdruck oftmals schleichend ein. In vielen Fällen ist es allerdings so, dass ein leichter Bluthochdruck gar nicht medikamentös behandelt werden muss. Viel mehr gibt es einige Lebensmittel und Nährstoffe, die dir helfen, den Blutdruck zu senken und ihn dauerhaft auf einem gesunden Wert zu halten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Verschiedene Lebensmittel und Nährstoffe helfen dir, den Blutdruck nachhaltig zu senken
  • Bei geringem Bluthochdruck kann es ausreichen, dich ausreichend mit diesen Nährstoffen zu versorgen, um eine medikamentöse Behandlung zu vermeiden
  • Bei dauerhaft zu hohem Blutdruck solltest du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen

Bekannte Mittel gegen Blutdruck

Es gibt einige Ratschläge, die man aus den verschiedensten Medien in Bezug auf Bluthochdruck kennt. Da wäre zum Beispiel die Empfehlung, die Aufnahme von Salz mit der Nahrung zu reduzieren. Das hat einen einfachen Hintergrund. Das Salz in der Nahrung bindet Wasser im Körper und erhöht so den Druck in den Blutgefäßen.

Die zweite allgemein bekannte Empfehlung ist eine Umstellung auf ein aktiveres Leben. Wer Sport treibt und sein Herz-Kreislauf-System regelmäßig fordert, tut auch dadurch schon eine ganze Menge für einen gesunden Blutdruck. Am besten wirken an dieser Stelle Ausdauersportarten.

Doch neben diesen bekannten Ansätzen gibt es noch eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten, den Blutdruck effektiv zu senken. Manches wird dich überraschen.

1.     Speisen würzen – aber richtig

Einer der vielen Ratschläge, die du immer wieder im Zusammenhang mit dem Thema Bluthochdruck hören wirst, ist die Empfehlung, dich mediterran zu ernähren. Was genau ist damit gemeint?

Wenn von einer mediterranen Ernährung die Rede ist, dann meint man damit im Allgemeinen viel Obst und frisches Gemüse. Vor allem aber die Verwendung von gutem Olivenöl und das Würzen mit verschiedenen Kräutern und Knoblauch.

Gerade diese beiden Punkte wirken in Bezug auf den Blutdruck wahre Wunder. Denn Knoblauch als solcher wirkt ohnehin bereits leicht blutdrucksenkend. Die gefäßerweiternden und durchblutungsfördernden Eigenschaften des Knoblauchs sollen ein Grund dafür sein, dass die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Süditalien und Griechenland beispielsweise deutlich niedriger sind, als in Deutschland.

2.     Das richtige Fett ist eine wichtige Entscheidung

Bleibt der Punkt mit dem Olivenöl. Olivenöl hat eine sehr viel bessere Bilanz zwischen Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren aufzuweisen als beispielsweise Sonnenblumenöl. Während ein natives Olivenöl mit einem Verhältnis von 8:1 daherkommt, bringt Sonnenblumenöl ein Verhältnis von 120:1 mit. Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung E.V. für die gesamte Ernährung liegt bei 5:1. Nimmst du zu viel Omega 6 und zu wenig Omega 3 Fettsäuren zu dir, kann das unter anderem zu Gefäßverengungen und Bluthochdruck führen.

Schon gewusst?

Aus diesem Grund sollte übrigens auch zweimal in der Woche Fisch auf dem Speiseplan stehen – bevorzugt fette Fischsorten wie Lachs, Makrele oder Hering. Denn diese bringen eine Menge Omega 3 Fettsäuren mit. Diese wirken Bluthochdruck aktiv entgegen. Ein Grund, weshalb grade Menschen mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung eine Einnahme von Omega 3 Fettsäuren in Form von Nahrungsergänzungsmittel regelmäßig empfohlen wird.

3.     Regelmäßiges naschen, ist gesund – mit den richtigen Knabbereien

Du knabberst abends vor dem Fernsehen gern etwas? Auch tagsüber kannst du nicht so gut auf kleine Süßigkeiten zwischendurch verzichten? Kein Problem. Es sollten nur die richtigen Naschereien sein, mit denen du deinen Gaumen erfreust. Ein Nährstoff, der erwiesenermaßen zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks beiträgt, ist Kalium.

Kalium findest du in vergleichsweise hohen Mengen beispielsweise in Trockenobst wie getrockneten Pfirsichen oder getrockneten Aprikosen. Aber auch Pistazien sind echte Kalium-Bomben. Eine Handvoll dieser leckeren Knabbereien am Abend unterstützen einen gesunden Blutdruck und können dir dabei helfen, einen leicht zu hohen Blutdruck nachhaltig zu senken.

4.     Werde zum Genussmenschen

Einer der Nährstoffe, denen von vielen Experten eine blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt wird, sind Flavonoide. Dabei handelt es sich um Pflanzenstoffe, die in vielen Pflanzen enthalten sind. Besonders viele dieser Stoffe finden sich beispielsweise in dunkler Schokolade und Rotwein. Gelegentlich ein Stück dunkle Schokolade tut also nicht nur dem Gemüt gut.

So gibt es beispielsweise ein wissenschaftliches Rätsel, zu dem es inzwischen unzählige Studien gibt, das allgemeinhin als das „Französische Paradoxon“ bezeichnet wird. Damit meint man den Umstand, dass die Menschen in Frankreich vergleichsweise viel Alkohol konsumieren und auch eine recht fetthaltige Kost haben, aber dennoch deutlich weniger Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben als beispielsweise in Deutschland. Einer der Hauptgründe dafür soll, neben der gefäßweitenden Wirkung des Alkohols, wenn dieser nur in geringen Maßen genossen wird, Pflanzenstoffe im Rotwein sein.

Diese wertvollen Inhaltsstoffe kann man heute übrigens auch als Nahrungsergänzungsmittel kaufen.

Es gibt eine Menge Möglichkeiten, leicht erhöhten Blutdruck natürlich zu senken

Nicht immer muss gleich ein Medikament her. Tatsächlich kann das Senken des Blutdrucks sogar mit einer Menge Genuss einhergehen. Wenn dieser dann noch mit etwas sportlicher Betätigung gepaart wird, wird das mit Sicherheit Erfolg zeigen.

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