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Fettburner - Vom Sport bis zur Nahrungsergänzung

Veröffentlicht am 20.07.2019

Als Fatburner werden in der Fitnessszene vor allen Dingen Nahrungsergänzungsmittel bezeichnet, die mit Hilfe verschiedener Inhaltstoffe den Stoffwechsel ankurbeln sollen. Dabei ist das Ziel der meisten Trainierenden in der Regel ja erst einmal ein Abbau des Fetts in bestimmten Problemregionen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Fatburner in Form von Nahrungsergänzungsmitteln werden heute durchaus kritisch gesehen
  • Es gibt zahlreiche Nährstoffe und Lebensmittel, die den Stoffwechsel ankurbeln
  • Wer sich für Nahrungsergänzungsmittel entscheidet, sollte immer auf die Qualität achten

Was sind Fatburner überhaupt?

Bauch, Beine, Hüften und Po sind oftmals die Bereiche, in denen viele gern etwas Fett verlieren würden.

Das vollmundige Versprechen der Werbung ist dabei oftmals, dass genau das problemlos und vollkommen gezielt mit entsprechenden Fatburnern gehen würde. Das also wirklich die Fettverbrennung in den Bereichen, die uns am meisten stören, einsetzt und die Pfunde an genau diesen Stellen nur so purzeln lässt.

Dabei wird den Kunden versprochen, dass es hier weder den gefürchteten Yo-Yo-Effekt geben würden noch müsste man für seine Abnahme die Ernährung großartig verändern. Viel mehr soll die Abnahme allein durch die Ankurblung des Stoffwechsels erfolgen.

Was sind Fatburner

Andere Fatburner wirken auch, indem sie körpereigene Enzyme blockieren und so den Körper schlichtweg daran hindern, Kohlenhydrate in Fett umzuwandeln. Das mit dieser Art der Veränderung am eigenen Körper durchaus Gefahren verbunden sein können, darauf weist die Verbraucherzentrale in Deutschland schon lange hin.

Wir haben uns hier einmal die Frage gestellt, was genau Fatburner dem Nutzer eigentlich bringen und ob es einen Unterschied gibt, zwischen den chemischen Fatburnern, vor denen die Verbraucherzentrale und auch viele andere seriöse Stellen warnen und den natürlichen Fatburnern, die man sowohl in der Nahrung findet als auch in einer ganzen Reihe von Nahrungsergänzungsmitteln.

Wofür werden Fatburner oft eingenommen?

Fatburner sollen, wie der schon sagt, dafür sorgen, dass Fett verbrannt wird. Das ist ein Ziel, dass gerade im Fitnessbereich eine Menge Menschen verfolgen. Dabei gibt es in der Regel drei Arten von Kunden für Fatburner:

  • Der Abnehmwillige
  • Der Unvollendete
  • Der Bodybuilder

Wir haben alle drei Gruppen und ihre jeweilige Intention zur Einnahme von Fatburnern hier einmal näher beleuchtet.

Der Abnehmwillige

Hierbei handelt es sich meistens um Personen, die unter Übergewicht leiden und dieses unbedingt loswerden möchten. Dafür möchten oder können sie aber nicht in der Form und der Menge Sport machen, wie sie es sich wünschen würden bzw. wie es notwendig wäre, um wirklich einen Effekt durch den Sport auf die Figur zu bemerken. Auch eine Umstellung der Ernährung fällt diesen Menschen sehr schwer.

Da sind die Versprechen der Werbung eine wunderbare Gelegenheit. Immerhin soll es ja funktionieren, dass du nur mit einigen Kapseln oder Tabletten dein Körperfett teilweise drastisch reduzierst.

Der Unvollendete

Das ist eine Personengruppe, die schon eine ganze Weile auf natürlichem Wege abgenommen hat. Vielleicht hast du, wenn du dich in dieser Personengruppe wiederfindest, über Fitnesstraining schon eine gewisse Körperoptik erreicht, die dem eigenen Ziel schon sehr nahekommt. Aber die Ziele sind eben noch nicht erreicht – insofern wird nun nach Mitteln und Wegen gesucht, um die letzten Kilos zu verlieren und die letzte kleine Speckschicht über den Bauchmuskeln loszuwerden.

Der unvollendete Fettburner

Da kommen Fatburner, die ja genau diese Ziele bedienen, genau richtig. Diese Personengruppe nimmt Fatburner ein, um die letzten Schritte auf dem Weg zur Traumfigur leichter zu gestalten.

Der Bodybuilder

Bodybuilder, vor allem solche, die mit gewisser Regelmäßigkeit auch an Wettkämpfen teilnehmen, haben als vorrangiges Ziel den Körperfettanteil so weit wie möglich zu reduzieren. Vor allem rund um Wettkämpfe soll die Muskulatur so weit irgend möglich ausdefiniert sein – da ist Fettgewebe grundsätzlich erst einmal hinderlich. Deshalb greifen viele Bodybuilder zu Fatburnern mit dem Ziel, den Körperfettanteil auf ein absolutes Minimum abzusenken.

Info.

Letztlich ist das Ziel der meisten Menschen, die zu Fatburnern greifen eine Reduzierung des Körperfetts, mal um persönliche Trainingsziele zu vervollständigen, mal um Fettleibigkeit und Übergewicht zu reduzieren und mal, um vor einem Wettkampf den Körperfettanteil so weit zu reduzieren, dass er dem Schönheitsideal der Bodybuildingszene entspricht.

Kann das mit dem Abnehmen durch Fatburner überhaupt funktionieren?

Ein Problem mit Fatburnern ist grundsätzlich, dass die Hersteller die wissenschaftlichen Beweise für die Wirkung ihrer Mittel oftmals schuldig bleiben. Insofern kann man oftmals gar nicht mit hundertprozentiger Gewissheit sagen, dass die entsprechend als Fatburner verkauften Nahrungsergänzungsmittel wirklich die gewünschten Erfolge erzielen.

Um verstehen zu können, ob Fatburner wirklich bei der Abnahme helfen können, muss man sich erst einmal vor Augen führen, wie das mit der Gewichtsreduzierung überhaupt genau funktioniert. Jeder Mensch hat einen täglichen Verbrauch an Energie, gemessen in Kalorien. Dazu kommt, dass wir mit der Nahrung Kalorien in uns aufnehmen. Die Menge an Kalorien die wir verbrauchen wird erst einmal aus der täglichen Nahrungsaufnahme gezogen.

Nehmen wir mehr Kalorien auf als wir verbrauchen, werden die restlichen Kalorien im Körper gespeichert – in entsprechenden Fettdepots. Ist allerdings unser Kalorienverbrauch höher als die tägliche Kalorienaufnahme, wird die notwendige Energie, die über das, was du an dem Tag zu dir genommen hast hinausgeht, aus den Fettdepots des Körpers gezogen.

Dabei setzt sich der tägliche Kalorienverbrauch aus zwei Posten zusammen. Das eine ist der Grundumsatz. Hierbei handelt es sich um die Kalorienmenge, die dein Körper im Laufe von 24 Stunden im Ruhezustand verbraucht. Die genaue Höhe deines Grundumsatzes ist abhängig von den folgenden Faktoren:

  • Alter
  • Gewicht
  • Muskelmasse

Muskelzellen verursachen von Natur aus einen höheren Energieumsatz, als beispielsweise Fettzellen. Wenn du also gut durchtrainiert bist, ist dein Grundumsatz deutlich höher, als bei Personen, die nicht sonderlich sportlich sind. Neben dem Grundumsatz kommt dann dein Kalorienverbrauch durch deine täglichen Aktivitäten hinzu.

Wenn du sportlich bist und dich viel bewegst oder wenn du körperlich schwer arbeitest, hast du einen entsprechend höheren zusätzlichen Kalorienverbrauch. Grundumsatz und Kalorienverbrauch durch körperliche Tätigkeit ergeben zusammen den Tagesbedarf.

Das Wort Tagesbedarf darf man an dieser Stelle aber nicht missverstehen. Das bedeutet nicht, dass du diese Summe Kalorien am Tag in dich aufnehmen musst – du verbrauchst lediglich diese Menge an Kalorien täglich. Nur wenn dein Tagesbedarf höher ist, als die Kalorienmenge, die du am Tag über Speisen und Getränke zu dir nimmst, wirst du Gewicht verlieren können.

Info.

Fatburner setzen nun an zweierlei Stellen an. Die einen beinhalten Zusatzstoffe, die die Aufnahme von Fett, von Kohlenhydraten oder generell von Kalorien in den Körper oder eine entsprechende Speicherung in den Fettzellen verhindern sollen. Dazu kommt oftmals ein Appetitzügler, damit du von vorn herein nicht mehr so viel isst.

Die zweite Variante sind Fatburner, die durch verschiedene Inhaltsstoffe versuchen, den Fettstoffwechsel anzukurbeln. Dabei soll die Zahl der Kalorien, die am Tag verbrannt wird, deutlich erhöht werden.

Beide Ansätze machen insoweit Sinn, als das hierdurch die Bilanz zwischen Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch positiv beeinflusst werden soll. Bleibt nur die Frage, inwieweit das mit den in den meisten Fatburnern vorhandenen Inhaltsstoffen funktionieren kann.

Gibt es so etwas wie „natürliche Fatburner“?

Neben den Fatburnern, die wir aus dem Bereich der Nahrungsergänzungsmittel kennen, gibt es auch sogenanntes Fatburner-Food – also Nahrungsmittel, denen die Eigenschaft zugeschrieben wird, die Fettverbrennung positiv zu beeinflussen. Eines dieser Lebensmittel ist auf jeden Fall Wasser. Das lasst sich auch leicht erklären. Wasser kommt gänzlich ohne Kalorien daher. Wenn du Wasser trinkst verbraucht dein Körper allerdings Energie, um das Wasser zu verarbeiten.

Natürliche Fettburner

Vor allem, wenn du kühles Wasser trinkst, denn das muss dein Körper das Wasser erst noch auf Körpertemperatur bringen, um es dann weiter zu verarbeiten. Andere Lebensmittel die als Fatburner gelten haben diesen Ruf nicht, weil sie keine Kalorien hätten. Viel mehr geht es bei diesen Lebensmitteln darum, dass sie Nährstoffe enthalten, durch welche die Fettverbrennung bzw. der Stoffwechsel als solcher angeregt werden soll. Hier haben wir einmal einige dieser natürlichen Fatburner für dich zusammengetragen.

Diese fünf Beispiele haben wir einmal exemplarisch herausgegriffen, um zu zeigen von welchen Lebensmitteln die Rede ist, wenn von natürlichen Fatburnern aus der Nahrung gesprochen wird.

Oftmals werden im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel auch Fatburner angeboten, die „komplett natürlich“ sein sollen. Hier werden dann Wirkstoffe wie Grüner Tee, Koffein oder Ähnliches zur Anwendung gebracht.

Das Problem dabei ist zum einen oftmals auch hier, dass die den einzelnen Wirkstoffen zugeschriebenen Wirkungen bislang nicht hinreichend wissenschaftlich belegt werden konnten. Grüner Tee beispielsweise gilt als Fatburner, weil er die Thermogenese im Körper, also den Fettstoffwechsel durch Fettverbrennung, erhöhen soll. Entsprechende Belege zieht man aus Studien mit Mäusen. Nachhaltige und letztlich wirklich aussagekräftige Studien an Menschen hat es dazu allerdings bislang nicht gegeben – zumindest konnten die versprochenen Wirkungen in solchen Studien nicht nachgewiesen werden.

Koffein, der ebenfalls als natürlicher Fatburner gilt, wirkt in erster Linie auf das Herz-Kreislauf-System. Der Blutdruck wird erhöht, der Herzschlag erhöht sich. Dadurch wird man für eine Weile durchaus leistungsfähiger.

Insofern kann Koffein eine gute Unterstützung sein, wenn du durch Sport Gewicht verlieren möchtest. Denn Koffein erhöht für die Dauer der Wirkung auch deine Ausdauer ein Stück. So kannst du also mehr Kalorien durch Sport verbrennen, als wenn du kein Koffein zu dir genommen hättest. Aber eine eigenständige Wirkung als Fatburner, ohne das weitere Hilfen dazukommen, sind auch beim Koffein bislang nicht nachgewiesen worden.

Was bedeutet es eigentlich Fett zu verbrennen?

Wer sich das erste Mal mit dem Thema Fatburner befasst, der könnte schnell glauben, dass die Verbrennung von Fett etwas ganz Besonderes ist, was beim Abnehmen auf jeden Fall helfen muss. Dem ist leider nicht ganz so. Denn Fettverbrennung erfolgt im Körper jeden Tag. Der Fettstoffwechsel ist einer der wichtigsten Stoffwechsel im Körper.

Die notwendigen Kalorien für die Aufrechterhaltung der Körperfunktionen, nehmen wir Tag für Tag über die Nahrung auf. Hierbei sind Fette einer der besten Kalorienlieferanten, einfach weil Fett mehr Kalorien liefert als beispielsweise Protein oder Kohlenhydrate. Insofern ist Fett erst einmal nichts schädliches, sondern ein guter und wichtiger Lieferant von Kalorien. Erst, wenn mehr Kalorien aufgenommen werden als verbraucht, werden diese im Körper eingelagert. In diesem Fall werden dann Kohlenhydrate und Fette in den Fettdepots zwischengelagert. So zu sagen als Reserve für schlechtere Tage.

Fett verbrennen

Fettstoffwechsel und Fettverbrennung finden somit jeden Tag im menschlichen Körper statt. Viele Inhaltsstoffe, die sich in Fatburnern finden, sind auch im Körper vorhanden und damit am Fettstoffwechsel ohnehin beteiligt. Carnitin ist beispielsweise ein solcher Nährstoff, der in dem Ruf steht, die Fettverbrennung positiv zu beeinflussen. Tatsächlich spielt Carnitin im Fettstoffwechsel eine wichtige Rolle. Allerdings wird Carnitin zum einen im Körper selbst hergestellt, zum anderen gibt es ausreichend Nahrungsmittel, die als Carnitin Lieferanten dienen können. Eine weitere Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel ist daher nur in Ausnahmefällen sinnvoll oder notwendig.

Dazu kommt, dass gerade bei Nährstoffen, die ohnehin am körpereigenen Fettstoffwechsel beteiligt sind, die Wirkung nicht mit der Menge steigt. Viele dieser Nährstoffe, tragen zu einem „normalen Stoffwechsel“ bei. Eine erhöhte Dosis macht den Stoffwechsel nicht besser als normal.

Warum sehen die Verbraucherzentralen Fatburner so kritisch?

Wenn du dir die Ausführungen der Verbraucherzentralen zum Thema Fatburner ansiehst, wirst du schnell feststellen, dass sie diesen Nahrungsergänzungsmitteln sehr kritisch gegenüberstehen. Das hat auch gute Gründe. Denn gerade im Bereich der Fatburner gibt es leider auf dem Markt der Nahrungsergänzungsmittel eine Menge Produkte, die nicht nur wirkungslos, sondern teilweise auch gefährlich sind.

Vor allem in Sachen Wechselwirkung können manche Präparate gefährlich sein. Wenn beispielsweise mehrere Inhaltsstoffe wie Koffein in hoher Dosis mit Inhaltsstoffen wie Synephrin zusammentreffen. Sowohl Koffein als auch Synephrin wirken auf das Herz-Kreislauf-System. Jeder Wirkstoff für sich mag dabei nur eine leichte Erhöhung der Herzfrequenz zur Folge haben. Doch die Kombination kann die Wirkung vervielfachen. In einem solchen Fall kann es zu Bluthochdruck und Herzrasen kommen.

Kritische Fettburner

Darüber hinaus kann es bei den Inhaltsstoffen von Fatburnern zu ungewollten Nebenwirkungen kommen. Als Beispiel hierfür sei an dieser Stelle Hydroxycitronensäure (HCA) angeführt. Der Nährstoff, der aus der Garcinia Cambogia – einer indischen Gewürzpflanze – gewonnen wird, soll ein wichtiges Enzym im Fettstoffwechsel hemmen. Das wiederum soll dazu führen, dass die Fette unverarbeitet ausgeschieden werden. Dass das wirklich funktionieren kann, haben Versuche Tierversuche gezeigt. Allerdings haben diese auch gezeigt, dass eine hohe Dosierung von HCA, wie sie bei den Tierversuchen notwendig war, um die gewünschte Wirkung in Richtung Fettstoffwechsel zu haben, zu Hodenschäden geführt hat.

Da hier also ein gewisses Risiko besteht, konnten keine Versuche am Menschen mit entsprechend hohen Dosierungen vorgenommen werden. Die Tests, die man bisher durchgeführt hat, haben beim Menschen keinerlei positive Wirkung gezeigt. Höher dosiert wird die Wirkung, die im Tierversuch mehrfach belegt werden konnte, bestimmt auch beim Menschen vorhanden sein – aber eben mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die ungewollten Nebenwirkungen in Form von Hodenschäden.

Ein Inhaltsstoff, der inzwischen in Nahrungsergänzungsmitteln ebenso wie in Nahrungsmitteln selbst verboten ist, ist 2,4-Dinitrophenol (DNP). Bei dieser Industriechemikalie handelt es sich um eine fettlösliche Substanz, die im Ersten Weltkrieg als Granatsprengstoff verwendet wurde. In den 30er Jahren wurde diese Substanz gern zum Abnehmen verwendet – allerdings aufgrund der Gefahr, die von DNP ausgeht, schnell wieder vom Markt genommen.

Info.

DNP stört den Energiestoffwechsel in den Zellen selbst. Die Energie, die nicht in den Zellen gespeichert werden kann, wird in diesem Fall in Wärme umgesetzt. Anders als bei den oben genannten Scharfstoffen, die ebenfalls für eine erhöhte Körpertemperatur sorgen können, führt DNP oftmals zu Fieber und Schweißausbrüchen. Leider hat die Einnahme von DNP in der Vergangenheit auch bereits zu Todesopfern geführt. Aus diesem Grund ist DNP als Bestandteil von Nahrungsmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln heute verboten.

Die wohl größte Gefahr bei solchen Fatburner Präparaten ist das Vorhandensein von Inhaltsstoffen, die nicht auf der Verpackungsbeilage stehen. Teilweise werden sie nicht aufgeführt, weil sie verboten sind. Teilweise ist es einfach die Unzulänglichkeit der Hersteller. Solchen Produkten wirst du allerdings in aller Regel nur bei Herstellern begegnen, die ihren Sitz und ihre Produktionsstädten nicht in Deutschland haben. Denn hierzulande erfolgen regelmäßige Kontrollen, um die Sicherheit entsprechender Nahrungsergänzungsmittel zu gewährleisten.

Gibt es auch ungefährliche Fatburner als Nahrungsergänzungsmittel?

Die gibt es durchaus. Sinnvoll dosierte Mengen an Koffein aus Kaffee oder an Grünteeextrakten sind in der Wirkung als Fatburner zwar durchaus fraglich, sie sind aber auch nicht gefährlich. Gleiches gilt beispielsweise bei Fatburnern, die Polyphenole aus Zitrusfrüchten beispielsweise enthalten.

Auch Fatburner mit Guarana oder mit verschiedenen Spurenelementen sind in der Regel harmlos. Wichtig ist hierbei das du, wenn du dich entscheiden solltest einen solchen Fatburner zu nehmen, vorher mit deinem Arzt Rücksprache hältst. Einfach um sicherzugehen, dass es keine Wechselwirkung mit irgendwelchen Medikamenten gibt, die du womöglich einnehmen musst.

Macht es wirklich Sinn, Fatburner zum Abnehmen einzusetzen?

Fatburner, die aus natürlichen Stoffen wie Koffein, Grüntee oder Polyphenolen bestehen, können nach Rücksprache mit deinem Arzt für eine kurze Einnahmedauer durchaus Sinn machen. Zum Beispiel um deine Leistungsfähigkeit für einen gewissen Zeitraum zu erhöhen. Denn auch wenn der Fettstoffwechsel als solcher nur selten durch diese Mittel angeregt wird, sorgen sie doch zum Teil für ein höheres Maß an Energie, was dann in der Kombination mit Sport durchaus zu einem erhöhten Kalorienverbrauch führen kann.

Warnung vor Fettburnern

Allerdings sollten solche Fatburner niemals über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Bei der Auswahl des Fatburners, auf den du zurückgreifen möchtest, solltest du auch unbedingt darauf achten, dass keiner der oben genannten gefährlichen Inhaltsstoffe vorhanden ist. Grundsätzlich solltest du im Bereich der Fatburner nur auf Nahrungsergänzungsmittel setzen, die in Deutschland produziert wurden und die von deutschen Händlern verkauft werden.

An dieser Stelle sei allerdings auch erwähnt, dass eine ernsthafte Gewichtsreduktion nicht ohne entsprechenden Einsatz möglich ist. Wer übergewichtig ist und hofft, nur durch die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels die Pfunde purzeln zu sehen, der wird leider enttäuscht werden. Trotz der Versprechungen vieler Hersteller. Präparate, die so hoch dosiert sind, dass sie wirklich eine entsprechende Wirkung erzielen, sind oftmals nur mit erheblichen Nebenwirkungen zu haben, die teilweise sogar dauerhaft deine Gesundheit schädigen können.

Es gibt andere Wege, dauerhaft und sinnvoll vor allem aber gesund Gewicht zu verlieren. Wichtig ist dabei, wie bereits Anfangs erwähnt, die Bilanz zwischen Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch. Für eine gute Gewichtsabnahme ist im ersten Schritt immer die Ernährung verantwortlich. Denn sportliche Betätigung verbrennt zwar Kalorien, aber nur in den seltensten Fällen wirklich so viel, dass du allein dadurch auf eine Umstellung deiner Ernährung verzichten könntest.

Viel mehr solltest du eine Umstellung deiner Ernährung mit der Einführung eines Sportprogramms kombinieren. Wenn du Gewicht verlieren möchtest, solltest du auf jeden Fall erst einmal ein Ernährungstagebuch führen – allein schon damit du weit, woher die Kalorien genau kommen, die du am Tag zu dir nimmst. Wenn du dann die größten Kalorienlieferanten aus der Ernährung eliminiert hast, macht es Sinn, mit einem sanften Sportprogramm zu starten. Je nach Körpergewicht können das Sportarten wie:

  • Walking
  • Aquagymnastik
  • Fahrradfahren
  • Jogging
  • Seilspringen

sein. Wenn diese Ausdauersportart mit einem leichten Muskelaufbauprogramm zur Erhöhung des Grundumsatzes durch vermehrte Muskelmasse unterstütz wird, wird die Ernährungsumstellung auch schnell zu ersten Erfolgen führen.

Welche Arten von Fatburnern gibt es als Nahrungsergänzungsmittel?

Drei Erscheinungsformen haben Fatburner im Handel am häufigsten. Meistens angeboten werden diese Mittel als:

  • Kapseln
  • Tabletten
  • Shake-Pulver

Sowohl die Kapseln als auch die Tabletten gibt es auch in Ausführungen, die auch für Veganer geeignet sind. Das Shake-Pulver ist in der Regel so gestaltet, dass der jeweilige Shake als vollständiger Ersatz für eine Mahlzeit gedacht ist. Dadurch erzielst du meist ohnehin schon die Reduzierung der Kalorienaufnahme. Inwieweit der Shake selbst dann noch Fatburner Qualitäten hat, liegt natürlich an den Inhaltsstoffen. Gleiches gilt für die Tabletten und die Kapseln.

Kapseln und Tabletten sind dabei natürlich leichter einzunehmen. Denn während der Shake zubereitet werden muss und hier schon allein durch den Ersatz einer Mahlzeit durch den Shake eine Umstellung der Ernährung erfolgen muss, kannst du bei der Einnahme einer Kapsel oder einer Tablette theoretisch ernährungstechnisch genauso weitermachen wir zuvor – nur das du halt entsprechende Fatburner einnimmst.

Während Kapseln dabei oftmals aufgrund ihrer Gestaltung mit einer glatten Hülle leichter zu Schlucken sind als Tabletten, verfügen sie eben durch die besagte Kapsel auch im Magen noch über einen Schutzfilm. Denn die meisten Kapseln sind magensaftresistent. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Kapsel sich erst auflöst, wenn sie im Darm angekommen ist. So wird sichergestellt, dass die Inhaltsstoffe auch wirklich im Darm ankommen, wo sie vom Körperaufgenommen und weiterverarbeitet werden können.

Fatburner Nahrungsergänzungsmittel

Tabletten kommen nur selten mit einem entsprechenden Schutzfilm daher. Wenn du sichergehen möchtest, dass deine Tablette sich nicht schon im Magen auflöst, solltest du auf Retard Tabletten zurückgreifen. Diese geben den enthaltenen Nährstoff nämlich nur nach und nach im Verlauf mehrerer Stunden – oftmals im Verlauf von bis zu 24 Stunden – an den Körper ab.

Worauf du beim Kauf von Fatburnern unbedingt achten solltest

Wie alle anderen Nahrungsergänzungsmittel auch kannst du auch Fatburner auf verschiedenen Wegen erwerben. Die am häufigsten genutzten Wege zum Kauf von Fatburnern sind:

  • Die Bar im Fitnessstudio
  • Apotheken (online und offline)
  • Onlinehändler

Es gibt zuweilen auch Fatburner in Drogeriemärkten oder in Supermärkten zu kaufen. Diese sind in der Regel aber so niedrig dosiert, dass sie ohnehin keine echte Wirkung zeigen würden. Abgesehen davon suchen Nutzer, die wirklich auf der Suche nach einem Fatburner sind eher nicht in der Drogerie. Die meisten sind entweder regelmäßige Besucher im Fitnessstudio oder Abnehmwillige, die neben einem Fatburner in erster Linie auch eine kompetente Beratung suchen.

Wir haben in der Folge einmal die Vor- und Nachteile der einzelnen Einkaufsmöglichkeiten zusammengetragen.

Fettburner-Produkte im Fitnessstudio

Du kennst den Trainer hinter der Bar. Die Mitarbeiter hier, von denen du regelmäßig siehst das sie das Zeug auch trinken oder die Tabletten auch nehmen, weisen deines Wissens nach keine Nebenwirkungen auf, sondern wirken topfit. Wer sollte mehr Erfahrung im Bereich Fatburner haben, als echte Bodybuilder und gut durchtrainierte Trainer im Fitnessstudio?

So nachvollziehbar diese Argumentationskette ist, sie hat einen Haken. Die wenigsten Trainer im Fitnessstudio und noch weniger Bodybuilder haben eine Ausbildung im medizinischen Bereich oder zumindest al Ernährungsberater. Deshalb fehlt ihnen einfach das Hintergrundwissen und der Ausbildungsbackround, um eine wirklich fundierte und umfassende Beratung in Sachen Nahrungsergänzungsmittel bzw. in Sachen Fatburner vornehmen zu können.

Dazu kommt, dass die hier verkauften Nahrungsergänzungsmittel oft verhältnismäßig teuer sind. Das wird in der Regel mit der hohen Qualität rechtfertigt. Allerdings weißt du selbst erst einmal nicht, woher die Präparate kommen, welcher Hersteller steckt dahinter, wo werden die Nahrungsergänzungsmittel produziert und sind evtl. giftige Substanzen in den Mitteln enthalten?

Info.

Wer Fatburner im Fitnessstudio kauft, profitiert dabei von der persönlichen Erfahrung des verkaufenden Trainers. Das ist allerdings keine fundierte medizinische Ausbildung. Auch die Preise sind nicht in der günstigen Kategorie einzusortieren. Unter dem Strich also mehr Nachteile als Vorteile.

Fatburner in der Apotheke

Hier kann man noch einmal die Unterscheidung ziehen zwischen Onlineapotheke und der normalen Apotheke am Wohnort. Beide haben Fatburner als Nahrungsergänzungsmittel in ihrem Sortiment. Beide haben ihre eigenen Vor- und Nachteile. In der Apotheke am Ort wirst du mit Sicherheit die beste Beratung bekommen. Denn hier sind ausgebildete Fachleute mit einer medizinischen Ausbildung am Werk. In vielen Apotheken sind darüber hinaus auch noch mindestens ein/e Mitarbeiter/in mit einer Ausbildung zum Ernährungsberater beschäftigt. Das erhöht natürlich die Qualität der hier zu erwartenden Beratung erheblich.

Dazu kommt, dass es dir in einer Apotheke mit ziemlich hoher Sicherheit nicht passieren kann, dass du ein Präparat mit gefährlichen Inhaltsstoffen kaufst. Da hier schon im Einkauf auf ein hohes Maß an Qualität und Sicherheit geachtet wird, kannst du entsprechende Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke vergleichsweise beruhigt einnehmen. Ein deutlicher Vorteil vor dem Fitnessstudio als Einkaufsmöglichkeit.

Der eine große Nachteil der Apotheke ist in der Regel der Preis. Denn dieser ist in der Apotheke oftmals deutlich höher als bei den meisten anderen Händlern. Nachvollziehbar ist das Preisgefälle allein schon aufgrund der Qualität der Mitarbeiter, die vor gehalten werden muss.

Fatburner in der Apotheke

Schwenkt man den Blick auf die Onlineapotheke, relativiert sich das Preisproblem direkt etwas. Denn die meisten Onlineapotheken kommen in vielen Bereichen um einiges günstiger daher, als die Apotheke um die Ecke. Dafür ist die Beratung hier auch nicht ganz so persönlich. Viele Onlineapotheken kommen immerhin mit einer Telefonhotline oder einem Live Chat daher. Dennoch kommt das nicht an die persönliche Beratung Auge in Auge heran.

Fettburner online kaufen

Dieser Bereich ist letztlich mitgroßer Vorsicht zu genießen. Es gibt eine ganze Reihe wirklich guter Hersteller und Verkäufer von Sportlernahrung, die auch hochwertige und natürliche Fatburner im Sortiment haben, von denen keine schädlichen Nebenwirkungen zu erwarten sind.

Allerdings solltest du genau hinschauen, wenn du auf der Suche nach dem für dich passenden Händler bist. Denn viele Onlinehändler kommen mit Präparaten aus dem Ausland daher, die teilweise weder eine Angabe enthalten, wie viel von den einzelnen Inhaltsstoffen enthalten ist, noch wirklich alle Inhaltsstoffe überhaupt aufgelistet wurden. Genau diese Präparate sind es, von denen die größte Gefahr für Nutzer ausgeht.

Das große Problem dabei: Wenn du einen wirklich guten Onlinehändler mit eigener Produktion in Deutschland findest, hast du hier die Chance hochwertige Fatburner und andere Nahrungsergänzungsmittel zu vergleichsweise kleinen Preisen zu kaufen. Insofern lohnt es sich, hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Diese Anhaltspunkte sprechen für einen seriösen Onlinehändler:

  • Es werden keine Wirkungsversprechungen gemacht, die nicht durch die Health Claims Verordnung der EU abgedeckt sind
  • Der Händler hat seinen Sitz in Deutschland
  • Die Produkte werden entweder von einem anderen Hersteller ebenfalls in Deutschland produziert oder stammen aus der eigenen Herstellung des Händlers
  • Die Zutaten / Inhaltsstoffe werden auf der Seite aufgelistet
  • Es gibt Kundenrezensionen auf der Seite
  • Es sind verschiedene Ratgeberartikel auf der Seite zu finden, die sich auch mal kritisch mit dem einen oder anderen Thema aus dem Bereich der Nahrungsergänzungsmittel und der Nährstoffe als solche auseinandersetzen

Generell solltest du, wenn du auf der Suche nach einem guten Onlinehändler bist, auch nach Kundenrezensionen außerhalb der Händlerseite suchen. Wenn diese ebenfalls gut ausfallen und alle anderen Punkte passen, hast du mit hoher Sicherheit einen zuverlässigen und Seriösen Anbieter gefunden.

Fazit zum Thema Fettburner

Wenn du dich entschieden hast, deine Abnahme durch die Einnahme von Fatburnern zu unterstützen, sollte dir klar sein, dass trotz aller Herstellerversprechen ohne eigene Anstrengungen nicht viel gehen wird. Ohne eine effektive Ernährungsumstellung und ausreichend Sport, wirst du keine dauerhafte Gewichtsreduzierung erzielen können.

Bei der Auswahl des richtigen Fatburners ist es allerdings wichtig auf einige Punkte zu achten. So solltest du ein Auge darauf haben, dass hier nur natürliche Inhaltsstoffe enthalten sind. Die Dosierung sollte klar ersichtlich sein, ebenso wie der Hersteller und das Land, in dem das Produkt hergestellt wurde. Von Nahrungsergänzungsmitteln aus dem Ausland solltest du grade in diesem Bereich allerdings die Finger lassen.

Generell ist es wichtig, dass du vor der Einnahme eines Fatburners mit deinem Arzt sprichst, um sicherzugehen, dass keiner der Inhaltsstoffe eine Wechselwirkung mit irgendeinem Medikament hat, dass du regelmäßig einnehmen musst.

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