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Vitamin D3 - Das Sonnenvitamin

Veröffentlicht am 19.06.2019

Vitamin D3 ist ein Nährstoff aus der Vitamin D Reihe und wie alle Nährstoffe aus diesem Bereich fettlöslich. Das bedeutet, dass eine Speicherung zum größten Teil im Fettgewebe des Körpers stattfindet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vitamin D3 kann der Körper unter Sonneneinstrahlung selbst synthetisieren
  • Allein über die Nahrung kann eine ausreichende Vitamin D3 Versorgung nicht sichergestellt werden
  • Für manche Personengruppen wird eine Supplementierung von vorn herein empfohlen

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Was ist Vitamin D3 für ein Nährstoff?

Vitamin D3 ist ein Nährstoff aus der Vitamin D Reihe und wie alle Nährstoffe aus diesem Bereich fettlöslich. Das bedeutet, dass eine Speicherung zum größten Teil im Fettgewebe des Körpers stattfindet. Darüber hinaus brauchst du, wenn Vitamin D3 mit Nahrung aufnimmst, auch Fette in der Nahrung, damit der Körper dieses Vitamin überhaupt verarbeiten kann. Das Problem dabei ist – Vitamin D3 kommt kaum in der Nahrung vor.

Eine Versorgung allein über die Nahrung ist, nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und der Verbraucherzentralen, kaum möglich.

In den allermeisten Fällen ist eine Versorgung allein über die Nahrung aber auch nicht notwendig. Denn Vitamin D3 ist das einzige Vitamin, dass der Körper selbst synthetisieren kann. Denn unter Sonneneinstrahlung wird Vitamin D3 unter der Haut gebildet. Dazu ist allerdings ausreichend Sonneneinstrahlung notwendig.

Das Problem dabei – wir haben uns in den letzten Jahren oftmals angewöhnt, unsere Haut vor der Sonne zu schützen. Das ist auch notwendig, bedenkt man das Hautkrebsrisiko, dass durch zu starke Sonneneinstrahlung immer weiter steigt. Für eine Bildung von Vitamin D3 ist allerdings die Einstrahlung von UVB-Strahlung auf die Haut notwendig. UVB Strahlen können die Haut nur erreichen, wenn diese zum einen nicht verdeckt ist und wenn zum anderen kein Sonnenschutz aufgetragen wurde. Denn Sonnenschutzcremes, vor allem die mit einem hohen Lichtschutzfaktor, schützen die Haut zwar vor schädlicher Sonnenstrahlung – aber eben leider auch vor der wichtigen UVB-Strahlung.

So kann es in Deutschland durchaus passieren, dass wir allein aufgrund eines falschen Umgangs mit der Sonne eine unzureichende Vitamin D3 Versorgung haben und teilweise sogar Mangelerscheinungen auftreten.

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Welche Funktion hat Vitamin D3 im Körper?

Vitamin D3 erfüllt im Körper eine ganze Reihe von wichtigen Aufgaben. So ist dieses Vitamin beispielsweise ein wichtiger Helfer, wenn es um die Gesundheit und Stabilität von Knochen und Zähnen geht. Für diese wird im Körper nämlich eine ausreichende Versorgung mit Calcium benötigt. Das notwendige Calcium lagert der Körper als Calciumphosphat ein. Damit die Einlagerung und der spätere Zugriff auf diesen Nährstoff gelingt, ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D3 unerlässlich.

Auch die Aufnahme von Calcium über den Darm aus der täglichen Nahrung, wäre ohne Vitamin D3 nicht möglich. Daneben gibt es noch zahlreiche andere Funktionen, die dieses ebenso wichtige wie nützliche Vitamin im Körper erfüllt. So spielt Vitamin D3 eine wichtige Rolle, wenn es um die Muskelkraft an sich geht. Dazu haben Studien ergeben, dass Vitamin D3 die Entstehung und Vermehrung von Tumorzellen beispielsweise hemmen kann – es ist allerdings bisher nicht gelungen, diese Ergebnisse wissenschaftlich entsprechend zu erhärten.

Auch eine positive Auswirkung auf das Immunsystem wird Vitamin D3 nachgesagt. Die wichtigsten Punkte sind und bleiben aber wohl das Wachstum, die Stabilität und die Gesundheit der Knochen und Zähne, die ohne Vitamin D3 nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden können.

Funktion Vitamin D3 im Körper

Symptome eines Vitamin D3 Mangels

Gerade im Bereich des Vitamin D3 Mangels kann es verschiedene langfristige und kurzfristige Mangelerscheinungen geben. Eine der schwerwiegendsten langfristigen Mangelerscheinungen ist die Erweichung der Knochen und damit verbunden ein erhöhtes Bruchrisiko. So haben verschiedene Studien belegt, dass ein Vitamin D3 Mangel zu einer erhöhten Anfälligkeit für Osteoporose führen kann – weshalb diese Krankheit zuweilen auch mit großen Vitamin D3 Gaben behandelt wird.

Das Bruchrisiko steigt in einem solchen Fall vor allen Dingen in den Bereichen der:

  • Hüfte
  • Wirbelsäule
  • Handgelenke

Mit zunehmendem Alter kann eine solche Erkrankung natürlich auch ohne einen Vitamin D3 Mangel auftreten – die Gefahr einer Erkrankung ist mit einem entsprechenden Mangel allerdings deutlich höher.

Die Hauptaufgabe dieses Vitamins im Körper ist, wie erwähnt, die Unterstützung im Rahmen des Calcium- und Phosphatstoffwechsels – demzufolge ist das natürlich auch der Bereich, in welchem mögliche Mangelerscheinungen am stärksten zu bemerken sind. Symptome eines Vitamin D3 Mangels gibt es allerdings deutlich mehr – denn Vitamin D3 ist auch an deutlich mehr Vorgängen im Körper beteiligt. Hier findest du einmal eine Auswahl der Symptome, die am häufigsten auch schon bei einem vergleichsweise kurzzeitigen Vitamin D3 Mangel auftreten können.

  • Konzentrationsprobleme
  • Haarausfall
  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Nervosität
  • Wachstumsstörungen
  • Schlechte Stimmung
  • Reduzierte Muskelspannung und Muskelstärke
  • Epileptische Anfälle
  • Herz-Rhythmus-Störungen
  • Kopfschmerzen
  • Depressionen

Ebenfalls besonders schwerwiegend, kann ein echter Mangel bei Säuglingen sein. Wenn hier ein Vitamin D3 Mangel vorliegt, kann das zu Verformungen der Knochen wie zum Beispiel des Kieferknochens führen. Auch die Mineralisierung und damit die Aushärtung der Zähne wird bei einem Vitamin D3 Mangel bei Säuglingen deutlich zurückgeworfen. Der Körper ist in einer solchen Situation nicht in der Lage, ausreichend Mineralstoffe aus dem Blut zu ziehen, um die Knochen und Zähne hinreichend zu mineralisieren. Das kann im schlimmsten Fall sogar zu einer Rachitis bei Säuglingen führen.

Wie kann es zu einem Vitamin D3 Mangel kommen?

Das Vitamin D3 Mangel in Deutschland auftritt, ist kaum verwunderlich. Verschiedenen Studien zur Folge ist nicht die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland ausreichend mit Vitamin D3 versorgt. In den Ergebnissen gehen diese Angaben teilweise vergleichsweise weit auseinander – die einen sprechen von 60 % der Bevölkerung, die eine Unterversorgung vorzuweisen hat – andere geben sogar 80 % an. Doch das Ergebnisse ist im Endeffekt dasselbe – ein Großteil unserer Bevölkerung ist nicht ausreichend mit Vitamin D3 versorgt.

Info.

Ein Nichterreichen der empfohlenen Tagesdosis bedeutet, da haben die Verbraucherzentralen natürlich Recht – nicht zwangsläufig einen Mangel. Die Gefahr das ein solcher Auftritt, ist bei Menschen mit einer Unterversorgung allerdings logischerweise ungleich größer. Es gibt allerdings, zusätzlich zu den zahlreichen Menschen, die in Deutschland einfach zu wenig Vitamin D3 produzieren oder zu sich nehmen noch eine Reihe von Personengruppen, die vorn herein für einen Vitamin D3 Mangel gefährdet sind.

Natürlich weist an dieser Stelle die Verbraucherzentrale erst einmal darauf hin, dass eine Unterversorgung nicht direkt einen Mangel bedeuten muss. Immerhin sind die Werte, die von der Deutsche Gesellschaft für Ernährung als empfohlene Tagesdosis ausgegeben werden, wie so oft, teilweise nur Schätzwerte. Letztlich hat jeder Mensch einen ganz eigenen Vitamin D3 Bedarf – wer sich allerdings an die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hält, wird mit Sicherheit keinen Vitamin D3 Mangel haben.

Personengruppen Grund

Menschen über 70

Hierfür gibt es vorwiegend zwei Gründe. Zum einen nimmt die Fähigkeit der Haut, Vitamin D3 herzustellen im Laufe der Jahre immer mehr ab. Im Vergleich zwischen einer Person über 70 Jahre und einem jungen Erwachsenen, wird bei der älteren Person bis zu 25% weniger Vitamin D3 synthetisiert als bei jüngeren Menschen.

Grund Nummer zwei ist mit Sicherheit der, dass für eine Synthetisierung im Körper direkte Sonneneinstrahlung auf die Haut notwendig ist. Gerade ältere Menschen scheuen diese allerdings oftmals. Zwar sind auch im Schatten, vorausgesetzt es ist ein sehr sonniger Tag, kleine Mengen UVB Strahlung für die Haut dabei – diese reicht aber nur in den wenigsten Fällen, um hier eine hinreichende Versorgung sicherstellen zu können.

Übrigens: Frauen ab 70 leiden deutlich häufiger unter einem Vitamin D3 Mangel, als Männer über 70. Ein konkreter Grund hierfür wurde bislang nicht gefunden.

Betagte Senioren

Auch Senioren unter 70 können schon zu den Risikogruppen zählen – vor allem dann, wenn du in deiner Mobilität eingeschränkt bist oder in einem Heim bzw. einer Pflegereinrichtung lebst. In allen drei Fällen wirst Du vergleichsweise wenig Zeit im Freien verbringen können.

Gerade für diese Personengruppe ist es wichtig, dass ausreihend Bewegung an der frischen Luft erfolgt.

Menschen mit dunklerer Hautfarbe

Menschen mit einer dunkleren Hautfarbe haben einen erhöhten Melanin Gehalt in der Haut. Dieser sorgt dafür, dass die UVB-Strahlung, die eigentlich für den Bau von Vitamin D3 unerlässlich ist, schneller abgebaut wird – das bedeutet, dass der Körper hier im Endeffekt gar nicht so viel Vitamin D3 synthetisieren kann, wie bei einem Menschen mit einer hellen Hautfarbe.

Menschen, die die Sonne meiden

Wer sich stets komplett bedeckt – ob aus religioösen Gründen oder einfach wegen des persönlichen Wohlgefühls – lässt ebenfalls nichtausreichend Sonnenlicht an seinen Körper. Hierdurch entsteht unweigerlich über kurz oder lang ein Vitamin D3 Mangel.

Säuglinge

Auch Säuglinge sind stark gefährdet, einen Vitamin D3 Mangel zu erleiden. Das hat zwei einfache Hintergründe. Zum einen ist die Muttermilch nicht gerade reich an Vitamin D3 – wozu auch, immerhin kann auch der Säugling diesen Nährstoff problemlos selbst synthetisieren.

Heute ist man allerdings längst dazu übergegangen, Babys und Säuglinge der Sonne so gut wie gar nicht mehr auszusetzen. Die Empfehlung von verschiedenen Seiten lautet dabei: Wenn ein Baby in die Sonne gesetzt wird, sollte es auf jeden Fall eine Kopfdeckung tragen. Außerdem sollte die Haut weitgehend mit Kleidung bedeckt sein – und mit Sonnencreme Lichtschutzfaktor 50 eingecremt sein. So ist natürlich eine Herstellung von Vitamin D3 im Körper kam zu realisieren.

Dazu kommt noch ein anderer wichtiger Faktor. In den Monaten Oktober – März eines Jahres gibt es in Deutschland und Europa kaum Städte, in denen ausreichend Sonne zur Verfügung steht, um durchgehend eine gute Versorgung mit Vitamin D3 sicherzustellen.

Der große Vorteil bei Vitamin D3 ist, dass der Körper dieses Vitamin im Fettgewebe speichern kann.

Wer sich also im Sommer ausreichend Zeit in der Sonne aufhält und auch in der kälteren Jahreszeit die wenigen Möglichkeiten, die sich bieten, nutzt, um in die Sonne zu gehen, wird auch immer Winter nicht unter einem Vitamin D3 Mangel leiden.

Wer allerdings schon im Sommer Schwierigkeiten damit hat, ausreichend Zeit in der Sonne zu verbringen, um die täglich notwendige Dosis an Vitamin D3 im Körper synthetisieren, läuft vor allem in den sogenannten dunklen Jahreszeiten Herbst und Winter schnell Gefahr an einem Vitamin D3 Mangel zu erkranken.

Personengruppen Empfohlene Tagesdosis

Säuglinge (0 – unter 12 Monate)

10 mcg

Kinder (1 – unter 15 Jahren)

20 mcg

Jugendliche und Erwachsene (15 – unter 65 Jahre)

20 mcg

Senioren (ab 65 Jahre)

20 mcg

Schwangere

20 mcg

Stillende Mütter

20 mcg

Bei Säuglingen wird die tägliche Dosis erreicht, wenn die von den meisten Kinderärzten verschriebene Prophylaxe-Tablette mit Vitamin D gegeben wird. Die Gabe dieser Tabletten muss bei Säuglingen allerdings, nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, auch dann erfolgen, wenn eine endogene Synthese bei dem Säugling durch Sonnenbestrahlung erfolgt.

Unter welchen Umständen hast du einen erhöhten Vitamin D3 Bedarf?

So etwas wie einen erhöhten Vitamin D3 Bedarf gibt es nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung nicht. Allerdings gibt es Phasen, in denen es sehr wichtig ist, dafür zu sorgen, dass der Vitamin D3 Bedarf auf jeden Fall gedeckt wird. Zu diesen Phasen gehören die ersten Lebensjahre und generell die gesamte Wachstumsphase.

Bei Kleinkindern im Zweiten Lebensjahr beispielweise sollte über die Wintermonate im besten Fall wiederum eine Gabe der Prophylaxe Tablette erfolgen, damit der Vitamin D3 Bedarf wirklich zur Gänze gedeckt werden kann. Wichtig ist dabei allerdings zu beachten, dass grundsätzlich eine Gabe von zusätzlichen Nährstoffen über Medikamente oder Nahrungsergänzungsmitteln bei Säuglingen und Kleinkindern nur in Rücksprache mit dem behandelnden Kinderarzt erfolgen sollte.

Vitamin D3 Bedarf

Darüber hinaus ist, wie erwähnt, eine Synthetisierung des wichtigen Vitamins D3 im Körper in den Herbst und Wintermonaten nur schwer in ausreichender Menge zu realisieren. Erfreulicherweise ist der Körper allerdings in der Lage, das fettlösliche Vitamin im Fettgewebe des Körpers zu speichern. So ist es wichtig in den Sommermonaten die empfohlene Tagesdosis auf jeden Fall zu realisieren, damit in den Herbst- und Wintermonaten kein Mangel auftritt. In diesen Phasen muss der Körper nämlich von dem im Sommer gebildeten Vorrat zehren.

Ist das Solarium eine gute Alternative zur Bildung von Vitamin D3?

Auf den ersten Blick mag das nach einer guten Idee klingen. Vor allem in Monaten, in denen draußen die Sonne nicht scheint, könntest du doch im Solarium die eine oder andere Einheit UV-Strahlung abholen, etwas für deinen Vitamin D3 Speicher tun und quasi ganz nebenbei noch etwas Bräune tanken.

Leider sind Solarien für die Aufnahme bzw. für die Herstellung von Vitamin D3 im Körper gänzlich ungeeignet. Denn, um eine optimale Bräune zu erzielen, geben die Röhren im Solarium in aller Regel nur UVA Strahlen ab. Die für eine Vitamin D3 Produktion notwendigen UVB Strahlen, wirst du dir in einem Solarium nicht holen können. Insofern eignet sich das Solarium nicht als Sonnenersatz im Winter.

Viel mehr solltest du auch im Herbst und Winter versuchen, so viel Zeit wie möglich in der Somme zu verbringen. Zumal zu diesen Jahreszeiten ein Sonnenbrand eher nicht droht und ein Sonnenbad oftmals deutlich hautschonender ist, als im Sommer oder Frühling.

Der Vitamin D3 Gehalt in Lebensmitteln

Lebensmittel Vitamin D3 Gehalt auf 100g

Geräucherter Aal

90 mcg

Hering

31 mcg

Lachs

16 mcg

Austern

8 mcg

Thunfisch

5,4 mcg

Eier

3,0 mcg

Avocado

3,75 mcg

Steinpilze

3,1 mcg

Champignons

1,9 mcg

Gouda

1,3 mcg

Schwarzer Heilbutt

15 mcg

Sardinen

11 mcg

Ostseehering

7,8 mcg

Kabeljau

1,3 mcg

Leber

2,0 mcg

Butter

Bis zu 2,5 mcg

Margarine

2,5 mcg

Milch, 3,5 % Fett

0,1 mcg

Kräuterfrischkäse

0,6 mcg

Schmelzkäse (45 % Fett)

3,1 mcg

Als bester Lieferant des wertvollen Vitamins in Sachen Nahrungsmittel, darf wohl Lebertran gelten. Auch wenn dieser nicht jedermanns Geschmack trifft – auf 100 Gramm Lebertran kommen etwa 300 mcg Vitamin D3.

Kann es zu einer Überdosierung von Vitamin D3 kommen?

Bei einer reinen Aufnahme von Vitamin D3 über die Nahrung und durch die Produktion des eigenen Körpers kann es so gut wie gar nicht zu einer Überdosierung von Vitamin D3 kommen. Eine solche kann allerdings auftreten, wenn du dich über Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin D3 versorgst. Hier ist es wichtig, auf die Dosierung zu achten.

Die Verbraucherzentralen in Deutschland warnen davor, mehr als 100 Mikrogramm am Tag zu sich zu nehmen. Dabei ist die Aufnahme über Nahrungsergänzungsmittel und Lebensmittel insgesamt gemeint. Bei einer dauerhaften Überdosierung von Vitamin D3 können die folgenden Symptome auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Nierenverkalkung
  • Nierensteine

Macht die Vitamin D3 Aufnahme über Nahrungsergänzungsmittel Sinn?

Anders als bei vielen anderen Nährstoffen, wird die Supplementierung von Vitamin D3 für verschiedene Personengruppen sogar von ärztlicher Seite und auch von Seiten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ausdrücklich empfohlen. Da wären beispielsweise Säuglinge, die ohne eine Vitamin D3 Aufnahme durch Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel gar nicht in der Lage wären, ihren Bedarf an Vitamin D3 zu decken.

Auch Senioren, die aus verschiedenen Gründen nur sehr wenig Zeit in der Sonne verbringen, sollten, soweit sie nicht in der Lage sind, ihre Lebensgewohnheiten entsprechend zu verändern, für eine Vitamin D3 Zufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel sorgen. In der Behandlung von Osteoporose Patienten wird ohnehin schon lange mit teilweise auch relativ hohen Dosen Vitamin D3 gearbeitet. Solche solltest du allerdings immer nur in Absprache mit deinem Arzt nehmen.

Info.

Menschen ab 75 Jahren bekommen allein von der körperlichen Konstitution her Schwierigkeiten, Vitamin D3 in der benötigten Menge selbst herzustellen. Auch für diese Personengruppe kann eine Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln sehr sinnvoll sein.

Vor allem in den Wintermonaten kann eine Einnahme von Vitamin D3 Nahrungsergänzungsmitteln Sinn machen, zumal in dieser Zeit kaum eine eigenständige Herstellung durch Vitamin D3 durch den Körper erfolgen kann oder wird. Wichtig ist dabei, dass du dich auf jeden Fall an die Anweisungen auf der Packungsbeilage, was Dosierung etc. angeht, hälft. Darüber hinaus solltest du grade bei Vitamin D3 Präparaten sicherstellen, dass du sie aus einer seriösen Quelle beziehst.

Vor- und Nachteile über die Aufnahme von Nahrungsergänzungsmitteln

Vorteile Nachteile

Personen, die für einen Mangel besonders gefährdet sind, können ihren Vitamin D3 Bedarf so decken

Bei falscher Dosierung drohen erhebliche Nebenwirkungen

Vor allem im Winter kannst du so deinen Bedarf an Vitamin D3 stillen

Säuglinge brauchen eine zusätzliche Vitamin D3 Gabe, um ihren Bedarf überhaupt decken zu können

Eine kurzfristige Unterversorgung – zum Beispiel aufgrund einer Erkrankung mit Bettlägerigkeit oder aufgrund eines Krankenhausaufenthaltes, kannst du gut mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln überbrücken

Welche Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D3 gibt es?

Vitamin D3 wird in verschiedenen Formen von Nahrungsergänzungsmitteln angeboten. Hier stehen die folgenden Möglichkeiten zur Verfügung:

 

  • Tabletten
  • Kapseln
  • Pulver
  • Tropfen
  • Öl
  • Granulat

Vitamin D3 wird dabei in der Regel mit anderen Nährstoffen in Kombination angeboten. Die klassischen Kombinationen sind dabei:

  • Vitamin D3 mit Vitamin K
  • Vitamin D3 mit Calcium

Die Kombination Calcium mit Vitamin D3 kann in sofern Sinn machen, als das Vitamin D3 für die Verarbeitung von Calcium im Körper wichtig ist. Noch sinnvoller ist allerdings die Kombination mit Vitamin K, denn Vitamin D3 und Vitamin K2 ergänzen sich nicht nur in ihren Aufgaben im Körper – du brauchst auch einen ausreichenden Vitamin K Spiegel, um das aufgenommene Vitamin D3 überhaupt sinnvoll verarbeiten zu können.

Alternativ gibt es auch ausreichend Angebote, bei denen Vitamin D3 entweder in einem kompletten Kombipräparat mit zahlreichen anderen Nährstoffen zur Verfügung gestellt wird oder als einziger Nährstoff im kompletten Präparat daherkommt.

Die meisten Nutzer von Nahrungsergänzungsmitteln entscheiden sich hierfür die Kapselform, da diese verschiedene Vorteile mit sich bringt. Zum einen sind die Kapseln von der Struktur her sehr glatt, sodass du sie vergleichsweise leicht schlucken kannst. Darüber hinaus haben Kapseln den Vorteil, dass sie mit einem natürlichen Schutzschild, der Kapsel selbst, daherkommen. Die Kapsel wird im Magen in aller Regel nicht vollständig zersetzt, sodass der Werkstoff es bis in den Darm schafft, wo er tatsächlich verarbeitet werden kann.

Vitamin D3 Mangel

Tabletten hingegen lösen sich oftmals schon auf dem Weg zum Darm hin ein gutes Stück weit auf, sodass hier nur ein Teil des Wirkstoffes wirklich ankommt. Ausnahme hiervon sind Retard Tabletten. Diese sind ebenfalls mit einem Schutzfilm versehen, der dafür sorgt, dass der Wirkstoff langsam im Verlauf eines gewissen Zeitraums an den Körper abgegeben wird. Wer eine Überdosierung fürchtet, kann hier am besten zugreifen. Durch die langsame Aufnahme des Wirkstoffes über einen längeren Zeitraum wird die Gefahr einer Überdosierung deutlich gemindert.

Granulat hingegen bringt den Vorteil, dass es, wird es direkt unter die Zunge gelegt, den Wirkstoff oftmals direkt über die Schleimhäute abgibt und so eine schnelle Aufnahme ins Blut sichergestellt ist.

Pulver ist hingegen sehr vielseitig einsetzbar – es kann Getränken beigemischt werden, im Müsli integriert werden oder sonst irgendwo eingerührt. Zusammen mit Milchprodukten bringt es den gleichen Effekt, wie ein Kombipräparat aus Calcium und Vitamin D3.

Öl und Tropfen sind sehr gute Alternativen für Personen, die keine Tabletten oder Kapseln einnehmen möchten. Darüber hinaus lässt sich ein kleines Fläschchen mit Tropfen oftmals vor allem auf Reisen leichter transportieren, als eine große Packung mit Kapseln oder Tabletten oder eine Dose mit Pulver.

Möglichkeiten, Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen

Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen. Die gängigsten Varianten sind dabei:

  • Drogerie- oder Supermarkt
  • Apotheke
  • Online-Apotheke
  • Onlinehändler

Jeder dieser Einkaufswege hat verschiedene Vor- und Nachteile. Welcher im Endeffekt der Richtige für dich ist, hängt auch ein Stück weit davon ab, was du dir von einem guten Händler für Nahrungsergänzungsmittel versprichst.

Drogerie- oder Supermarkt

Der Vorteil ist hier in erster Linie der Preis. Es gibt eine vergleichsweise kleine Auswahl an Produkten – was der Laden führt musst du nehmen, oder dich wo anders umsehen. Die verschiedenen Nahrungsergänzungsmittel kommen in aller Regel mit einer durchschnittlichen Dosierung daher. Eine Überdosierung ist hier, wenn du dich an die Anweisungen des Herstellers bei der Einnahme hältst, so gut wie unmöglich.

Der Nachteil bei dieser Variante ist die mangelnde Beratung. Mitarbeiter in einem Supermarkt oder in der Drogerie haben in der Regel weder eine medizinische Ausbildung noch sind sie Ernährungsberater oder sonst in irgendeiner Form qualifiziert, dich über Nahrungsergänzungsmittel und die mögliche Wirkung von Nährstoffen im Körper zu beraten. Darüber hinaus kommen leider viele der günstigen Produkte aus der Drogerie oder aus dem Supermarkt mit einer sehr niedrigen Bioverfügbarkeit daher – das bedeutet, dass der Körper oftmals nur einen kleinen Teil dessen, was du da an Wirkstoff einnimmst, auch wirklich verarbeiten kann. Dadurch relativiert sich der Vorteil in Puncto Preis wieder erheblich.

Apotheken

In der Apotheke erlebst du so etwas wie das genaue Kontrastprogramm. Die Nahrungsergänzungsmittel sind in der Regel deutlich teurer, als in der Drogerie oder im Supermarkt. Dafür erlebst du hier eine gute bis sehr gute Beratung durch ausgebildete Fachkräfte, die dir wirklich weiterhelfen können. Für jemanden, der sich bzgl. der geplanten Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln noch keinen ärztlichen Rat eingeholt hat, und selbst noch eher unsicher ist, welche Nahrungsergänzungsmittel für ihn Sinn machen, auf jeden Fall eine sehr gute Anlaufstelle.

Dazu kommt, dass die Nahrungsergänzungsmitte, die dir in der Apotheke angeboten werden, mit einer deutlich höheren Qualität daherkommen, als die Mittel aus einer Drogerie oder aus dem Supermarkt an der Ecke. Das schlägt sich, wie bereits erwähnt, auch im Preis deutlich nieder.

Online-Apotheke

Der große Vorteil der Online Apotheke ist der Umstand, dass du hier genau dieselben Produkte bekommst, die du auch in der „normalen“ Apotheke an deinem Heimatort beziehen kannst. Damit hast du die Sicherheit, dass du auch hier Produkte von vergleichsweise hoher Qualität hast. Dazu kommt, dass die Online Apotheke bei der Preisgestaltung, gerade was Nahrungsergänzungsmittel, oftmals deutlich günstiger liegt, als die normale Apotheke.

Das verwundert auch nicht weiter – muss die Online Apotheke doch deutlich weniger Personal vorhalten. Eine umfassende Beratung gibt es hier eher selten. JE nach Anbieter kann es sein, dass eine Beratungshotline besteht – ggfls. findest du auch den einen oder anderen Erklärungstext. Eine umfassende und individuell auf dich bezogene Beratung wie in der Apotheke an deinem Wohnort wirst du hier allerdings nicht bekommen.

Vitamin D3 kaufen

Onlinehändler

Onlinehändler sind dabei ein wenig außerhalb der Konkurrenz gelegen. Denn diese verkaufen Nahrungsergänzungsmittel, die sie oftmals entweder selbst hergestellt haben oder bei großen Firmen, die nur für den Fitnessmarkt produzieren. Die Produkte, die du bei einem Online Händler für Nahrungsergänzungsmittel kaufst, wirst du in keiner Drogerie und nur in den seltensten Fällen in einer Apotheke finden.

Das kann Vor- und Nachteil zugleich sein. Ein guter Onlinehändler kennt sich hervorragend im Bereich Gesundheit und Ernährung aus und verkauft Nahrungsergänzungsmittel von hoher Qualität zu fairen Preisen. Dazu kommt, dass hier oftmals umfangreiche Informationsartikel zu den einzelnen Nährstoffen vorhanden sind. Je höher die Informationsdichte ist, desto sicherer kannst du dir sein, dass du an einen seriösen Anbieter geraten bist.

Denn gerade das kann auch die Gefahr beim Onlinehandel sein. Wer beispielsweise Vitamin D3 supplementieren möchte, ist auf ein gutes und vor allem nicht zu hoch dosiertes Nahrungsergänzungsmittel angewiesen. Nahrungsergänzungsmittel mit einer zu hohen Dosierung oder mit minderwertigen Bestandteilen, können ungewollte Nebenwirkungen haben, die teilweise verheerende gesundheitliche Folgen haben können. Deshalb ist es wichtig sich, bevor du bei eine Online Händler Nahrungsergänzungsmittel kaufst, umfassend zu informieren. Die folgenden Punkte sprechen für einen guten und seriösen Anbieter:

  • Firmensitz in Deutschland oder zumindest innerhalb der EU
  • Einhaltung der Heath Claims Richtlinien der EU – das bedeutet, dass hier keine leeren Versprechungen zu irgendwelchen Wirkungen gemacht werden, sondern nur auf die Funktionen im Körper hingewiesen wird und ggfls. die erlaubten Aussagen zur allgemeinen Wirkung aufgegriffen werden
  • Gute Bewertungen im Internet – hier kann es sinnvoll sein auch den einen oder anderen Erfahrungsbericht zu lesen
  • Umfassende Informationsseiten zu den einzelnen angebotenen Nahrungsergänzungsmittel bzw. zu den wichtigsten Nährstoffen.

Fazit zum Vitamin D3

Es gibt eine ganze Reihe von Personengruppen, die eine Supplementierung von Vitamin D3 benötigen, um einen Mangel zu vermeiden. Wenn du zu einer solchen Personengruppe gehörst, solltest du unbedingt diesbezüglich einmal das Gespräch mit deinem behandelnden Arzt oder dem Kinderarzt deines Kindes führen. Wer sich täglich im Freien aufhält und dabei keine Sonnenstrahlen scheut, kann seinen Bedarf an Vitamin D3 in der Regel allein durch die Sonneneinstrahlung und eine leichte Ergänzung durch die Nahrung sicherstellen. Nur bei Personen, bei denen dies nicht sichergestellt ist, kann eine Supplementierung wichtig werden.

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