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Welche trendigen Lebensmittel dürfen in der Küche nicht fehlen?

Veröffentlicht am 26.09.2019

Es gibt eine ganze Reihe von Lebensmitteln, die nicht nur hervorragend schmecken, sondern ganz nebenbei auch noch sehr gesund sind und die sich in deutschen Küchen immer größerer Beliebtheit erfreuen. Wir zeigen euch hier ein paar Lebensmittel, die in keiner Küche fehlen sollten, da sie das tägliche Essen enorm bereichern.

Das Wichtigste in Kürze

  • Abwechslung in der Küche bringt neben einer ausgewogenen Ernährung auch die Chance, mächtige Gerichte leicht bekömmlich zu gestalten
  • Fett ist nicht immer ungesund - das richtige Fett muss es sein!
  • Die richtigen Gewürze können nicht nur super würzen - sie sind nebenbei auch noch sehr gesund

Fünf Lebensmittel, die in jede Küche gehören

Es gibt fünf Lebensmittel, die du immer in ausreichender Menge im Haus haben solltest. Natürlich aus verschiedenen Gründen – aber jedes dieser Lebensmittel wird dein Leben und vor allem deine Essgewohnheiten besser machen.

  • Avocado
  • Chili
  • Ingwer
  • Kartoffeln
  • Zuckerersatz

Was du zu den einzelnen Lebensmitteln wissen solltest

Jedes der oben genannten Lebensmittel kann deinen Alltag bereichern. Denn sie alle bringen einen anderen gesunden Aspekt ein, der dir dabei hilft, deine Ernährung ausgewogen zu gestalten. Dazu bieten sie dir die Möglichkeit, immer mal wieder neue Variationen auszuprobieren. Wir haben dir hier einmal ein paar wichtige Informationen zu unseren trendigen Lebensmitteln zusammengetragen.

1)     Die Avocado

Lange Zeit hatte die Avocado in Deutschland einen sehr schlechten Ruf. So gab es für jeden, der abnehmen wollte und dabei auf viel Obst setzte, die klare Empfehlung die Finger von der Avocado zu lassen. Kein Wunder – ist die Avocado doch unter den Früchten die mit Abstand fetthaltigste.

Inzwischen haben wir längst erkannt, dass Fett allein gar nicht unbedingt das Problem ist – wenn es sich um die richtigen Fettsäuren handelt. Auch wenn die Avocado zu rund 22 Prozent aus Fett besteht – da es sich hierbei um einfach ungesättigte Fettsäuren handelt, bietet sie viele gesunde und für den Körper teilweise sogar essenzielle Fettsäuren. Da fettreiche Lebensmittel, die mit vielen ungesättigten Fettsäuren daherkommen, länger sättigen, bieten sie auch eine gute Unterstützung für diejenigen, die gern abnehmen möchten.

Eine Studie aus dem Jahre 2015 ergab dazu auch noch, dass eine Avocado am Tag dabei helfen kann, das schlechte LDL-Cholesterin nachweislich zu senken. Dazu kommt, dass die Avocado mit einer großen Menge an Nährstoffen daherkommt, die teilweise für den Menschen essenziell sind – also über die Nahrung aufgenommen werden müssen.

2)     Chili

Anders als die Avocado wird die Chili in der Regel nicht einfach so gegessen – die meisten Vertreter der Chili sind dafür eher zu scharf. Wir benutzen Chili in Deutschland vor allem um den Speisen „Wärme“ und eine gewisse Schärfe zu verleihen.

Die Beere (ja, auch wenn man bei Chili immer gern von Chili-Schoten spricht, ist die Chili botanisch betrachtet eine Beere) gibt es in verschiedenen Schärfegraden und auch in unterschiedlichen Farben. Die Unterscheidung von der Paprika erfolgt in Deutschland in der Regel vor allem über den Schärfegrad – im Volksmund wird auch die Chili hierzulande als scharfe Paprikasorte bezeichnet.

Aus Südamerika stammend hat die Chili für uns bis heute einen stark exotischen – kein Wunder also, dass das wohl beliebteste Gericht mit Chili in Deutschland – das berühmte Chili Con Carne – ein mexikanisches Fleisch- und Bohnengericht ist.

Interessant ist, dass Chili auf ihr Eigengewicht gerechnet rund dreimal so viel Vitamin C enthalten, wie Zitrusfrüchte. Doch es sind nicht nur die zahlreichen Nährstoffe (sh. Tabelle unten) die der Chili ihren besonderen Wert verleihen – die Schärfe ist es letztlich, die einen ganz besonderen Effekt bereithält. Denn das Capsaicin, der Scharfstoff in der Chili, regt die Speichelbildung an und regt auch im Magen die Entwicklung von Verdauungssäften an. Dadurch hilft Capsaicin deinem Magen auch schwere Gerichte besser zu verarbeiten. Aus diesem Grund haben Menschen, die ihre Gerichte regelmäßig mit Chili würzen weniger Probleme mit dem gefürchteten Völlegefühl nach dem Essen. Dafür reicht auch schon vergleichsweise dezentes Würzen.

Dabei ist Chili natürlich nicht gleich Chili. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Chili-Sorten, die mit ganz unterschiedlichen Schärfegraden daherkommen. Hier einmal drei bekannte Varianten im Überblick.

Chili Sorten Eigenarten

Cayenne

Die rote Chili aus Mexiko ist ein typischer Vertreter dieser Gattung, wie du sie in jedem Lebensmittelgeschäft bekommen kannst. Mit einem Schärfegrad von 8 auf einer Scala bis 10 ist die Cayenne schon eine sehr scharfe Variante. Industriell wird die Cayenne häufig zu Cayenne-Pfeffer verarbeitet – mit Pfeffer hat das Ergebnis natürlich eigentlich gar nichts zu tun.

 

Die rote Cayenne kommt mit einer beißenden Schärfe, leicht rauchigem Aroma und einem etwas bitteren Beigeschmack daher. Die Cayenne findest du überwiegend in asiatischen und in südamerikanischen Gerichten – dabei passt die Art der Schärfe besonders gut zu Fischgerichten.

Kirschpaprika

Auch wenn sie als „Paprika“ bezeichnet wird, fällt die Kirschpaprika doch in die Kategorie der Chili-Beeren (oder Schoten). Die roten runden Schoten, die ursprünglich aus Ungarn stammen, werden gern als mit Käse gefüllte Häppchen in Öl eingelegt angeboten. Hier ist allerdings Vorsicht bei der Auswahl der Sorte geboten. Denn es gibt Kirschpaprika der Schärfegrade 1 – 5. Die Cherry Bomb beispielsweise, die gern mit Käsegefüllt wird, kommt mit einem Schärfegrad von 5 daher und sorgt für eine echte Geschmacks- und Schärfeexplosion im Zusammenspiel mit der Frischkäsefüllung.

Jalapeño

Wenn von einer mexikanischen Chilischote die Rede ist, dann denken viele als erstes an Jalapeños. Vor allem in den letzten Jahren findet man Jalapeños in den meisten deutschen Lebensmittelgeschäften, mal frisch im Angebot mal geschnitten und eingelegt im Glas. Auf jeden Fall ist die Jalapeño bestens geeignet, um mexikanische, asiatische oder amerikanische Gerichte zu würfen.

Übrigens

Sollte es doch mal eine zu scharfe Chili geworden sein, bringt das Trinken von Wasser, Saft oder anderen Softdrinks vergleichsweise wenig. Denn das Capsaicin, dass die Schärfe ausmacht, ist nicht wasserlöslich und kann damit auch nicht von den Schärferezeptoren „abgewaschen“ werden. Allerdings ist es fettlöslich, weshalb sich nach einer zu scharfen Chili ein Schluck Milch wirklich wohltuend auswirkt.

3)     Ingwer

Ingwer gilt als wahre Wunderknolle – und das aus gutem Grund. Denn Ingwer ist der Apotheke, die uns die Natur zur Verfügung stellt, eine der stärksten Waffen gegen zahlreiche Beschwerden und Erkrankungen. Nicht umsonst wurde Ingwer zur Heilpflanze 2018 gekürt. Die Ätherischen Öle in der Knolle sind dabei ebenso wichtig, wie die Scharfstoffe.

Allerdings ist gerade bei der Verarbeitung als Gewürz bzw. gerade dann, wenn Ingwer Gerichte verfeinern soll die Dosierung sehr wichtig. Denn zu viel Ingwer bringt schnell eine unangenehme Schärfe ins Essen.

Dabei kann Ingwer noch viel mehr, als nur als Gewürz herzuhalten. In Ingwer-Tees, die hervorragende Helfer für das Immunsystem sind, vor allem in der kalten Jahreszeit, kannst du eine geballte Ladung der zahlreichen Nährstoffe der Knolle zu dir nehmen.

Dazu kommt, dass Ingwer eine schmerzstillende Wirkung hat. Das liegt daran, dass die Scharfstoffe in der Knolle eine ähnliche chemische Zusammensetzung haben wie Acetylsalicylsäure. Genau diese ist es aber die in zahlreichen Schmerzmitteln, die vorwiegend gegen Kopfschmerzen eingenommen werden, als Schmerzstiller eingesetzt wird. Grund genug für Liebhaber der Knolle sie auch gern mal als „Aspirin der Natur“ zu bezeichnen.

Übrigens: Wenn du die Ingwerknolle direkt nach dem Kaufen ungeschält und in Küchenpapier eingewickelt in den Kühlschrank legst, hält sie zwei bis drei Wochen – und verliert dabei kaum Aroma. Kleingehakten Ingwer kannst du auch Einfrieren – allerdings ist dieser nach dem Auftauen nicht mehr ganz so aromatisch. Grundsätzlich empfiehlt es sich, wenn möglich, immer frischen Ingwer zu verwenden.

4)     Kartoffeln

Die Kartoffeln – die meisten Deutschen lieben die Knolle die als Nachtschattengewächs daherkommt und aus der deutschen Küche eigentlich schon lange nicht mehr wegzudenken ist. Von den eher fettigen Varianten wie Pommes, Bratkartoffeln oder Kartoffelpuffer bis hin zu Pellkartoffeln und Kartoffelaufläufen gibt es zahlreiche Möglichkeiten und Variationen, Kartoffeln in der Küche einzusetzen.

Interessant ist, dass Kartoffeln weniger Kalorien haben als Reis. Auf 100 Gramm gekochter Kartoffeln kommen gerade einmal 70 Kilokalorien. 100 Gramm gekochter Reis kommt auf mehr als 100 Kilokalorien. Dazu kommt, dass Kartoffeln nicht nur sehr gesund sind, sondern durch die vielen enthaltenen Ballaststoffe auch noch lange satt machen.

Gerade bei der Kartoffel gibt es allerdings in Sachen Zubereitung ein paar Kniffe, wenn du die Nährstoffe in der Knolle so lange wie möglich erhalten und beim essen selbst noch etwas davon haben willst.

So haben Pellkartoffeln, die mit Schale gekocht werden, nach dem Kochen noch deutlich mehr Nährstoffe, als Salzkartoffeln, die vor dem Kochen schon die schützende Schale verlieren und dann auch noch oft in Stücke geschnitten werden. So werden viele Nährstoffe durch das Kochwasser „ausgewaschen“.

Schon gewusst?

Die mit Abstand gesündeste Art, Kartoffeln zuzubereiten sind Bratkartoffeln – vorausgesetzt es werden rohe Kartoffeln verwendet, das Braten erfolgt mit wenig Fett und es gibt keinen Speck dazu. Das hat den einfachen Hintergrund, dass beim Braten alle Nährstoffe in der Pfanne bleiben und nichts über das Wasser verschwindet und gelöst wird.

Eine großartige Alternative zu Bratkartoffeln mit Speck sind übrigens Bratkartoffeln mit gebratenen Garnelenschwänzen.

5)     Zuckerersatz

34 Kilogramm Zucker im Jahr – das die Menge die ein Deutscher im Durchschnitt zu sich nimmt. Das entspricht rund 90 – 100 Gramm täglich. Dabei lautet die Empfehlung der WHO maximal 25 Gramm Zucker am Tag zu dir zu nehmen.

Das Schöne: Es gibt zahlreiche Ersatzstoffe, die sich wunderbar verwenden lassen, um Süße im Leben zu erhalten aber den kalorienreichen und nährstoffarmen Zucker zumindest deutlich zu reduzieren. Zu den beliebtesten Zuckerersatzstoffen gehören:

  • Stevia
  • Erythrit
  • Xylit

Alle diese drei Zuckerersatzstoffe bekommst du auch in Pulverform, wie den Zucker selbst. So kannst du für dich schauen, welcher Zuckerersatz am ehesten nach deinem Geschmack ist und kannst bei Kochen und Backen damit herumprobieren. Dabei gilt es zu beachten, dass kein Zuckerersatzstoff genau den gleichen Süßegrad aufweist, wie Zucker. Das bedeutet, dass du, wenn du einen bestimmten Süßegrad beim Kochen oder Backen erreichen willst, entweder größere Mengen brauchst oder gelegentlich doch noch einmal auf den alten Haushaltszuckerzurückgreifen musst.

Diese Nährstoffe, Mineralien und Vitamine sind in den genannten Lebensmitteln

Lebensmittel Nährstoffe

Avocado

  • Vitamin A
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Vitamin K
  • Carotinoide
  • Biotin
  • Folsäure
  • Calcium
  • Protein

Chili

  • Vitamin C
  • Beta-Karotin
  • Vitamin B6
  • Vitamin B1
  • Vitamin B2
  • Vitamin B3
  • Vitamin P
  • Capsaicin

Ingwer

  • Gingerol
  • Shogaol
  • Oleoresin
  • Vitamin C
  • Magnesium
  • Kalzium
  • Eisen
  • Kalium
  • Natrium
  • Phosphor

Kartoffeln

  • Ballaststoffe
  • Proteine
  • Vitamin C
  • Vitamin B1
  • Vitamin B2
  • Vitamin B5
  • Vitamin B6
  • Kalium
  • Kalzium
  • Phosphor
  • Magnesium

Zuckerersatz

Hierbei geht es nicht um Nährstoffe oder Vitamine, sondern schlichtweg darum, den Konsum von Industriezucker zu reduzieren.

Fazit:

Täglich eine Avocado hilft dir beim Abnehmen, schützt dich vor schlechten Cholesterinwerten und bringt deinem Körper eine Menge Nährstoffe. Chili hilft dir, auch schwere Gerichte so zu gestalten, dass sie niemandem im Magen liegen bleiben – dazu gibt es eine exotische Schärfe und liefert vor allem große Mengen Vitamin C.

Ingwer ist eine der Pflanzen, die man immer im Haus haben sollte. Denn ein Ingwertee kann bei zahlreichen Beschwerden wie Erkältung Kopfschmerzen, etc. helfen. Doch auch als Gewürz ist die Knolle nicht zu verachten – gibt sie den Speisen, wenn du sie dezent einsetzt, doch eine angenehme und entspannte Schärfe.

Kartoffeln sind kleine Naturkraftwerke – Kohlenhydrate, die unsere Speicher schnell auffüllen, aber auch Ballaststoffe und eine riesige Menge an Nährstoffen. Dazu so gut wie kein Fett und unzählige Rezeptvarianten und Zubereitungsmöglichkeiten – kein Wunder, dass Kartoffeln zu den liebsten Nahrungsmitteln der Deutschen zählen.

Zuckerersatz ist wichtig, um deinen täglichen Zuckerkonsum deutlich zu senken. Vor allem, wenn du auf die Süße von Zucker in deinem Kaffee, deinem Tee und deinen Speisen nicht verzichten möchtest, solltest du unbedingt ein paar Zuckerersatzarten ausprobieren und schauen, welche dir am ehesten zusagt.

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