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Ayurveda - Grundprinzipien der indischen Heilkunst

Hierzulande ist Ayurveda meist in Form von Wellnessbehandlungen wie Massagen oder Kuren bekannt. Doch der Ursprung liegt bereits tausende von Jahren zurück und lässt sich noch heute anwenden, um mehr Energie für Körper und Geist zu gewinnen und das Stresslevel im Alltag auf ein gesundes Maß zu reduzieren.

Ayurveda – die indische Heilkunst

Ayurveda bedeutet wörtlich übersetzt „Wissen vom Leben“. Es ist eine jahrtausendalte indische Heilkunst, die auch heute noch gerne angewandt wird. Im Gegensatz zu den ayurvedischen Wellness-Angeboten, die sich mit den Jahren auch bei uns immer mehr etabliert haben, ist Ayurveda ursprünglich ein ganzheitliches Gesundheitssystem, das sich auf den menschlichen Organismus als großes Ganzes konzentriert. In Indien wird Ayurveda sogar wissenschaftlich gelehrt und ist dort eine anerkannte Heilmethode.

Ayurveda – die 3 Doshas

Der Ursprung von allem liegt laut Ayurveda-Lehre in den fünf Elementen Erde, Luft, Wasser, Feuer und Raum. Diese bilden auch die Grundlage für die 3 Doshas: Vata, Kapha und Pitta. Sie sind die Basis für Dinacharya, den traditionell ayurvedischen Tagesablauf. Er soll dazu dienen, den Tag mithilfe der Doshas zu strukturieren und die gewonnene Energie bestmöglich zu nutzen.

Wer nach Ayurveda lebt, ist in der Lage, Stress auf ein Minimum zu reduzieren bzw. diesen auf positive Art und Weise für sich zu nutzen. Jede Tageszeit wird hierbei in einzelne Dosha-Phasen unterteilt, welche jeweils zweimal täglich wiederkehren. Auch eine bewusste und gesunde Lebensweise mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung gehören zum ayurvedischen Gesamtkonzept.

Vata – das Bewegungsprinzip

Die Vata-Phasen sind verantwortlich für sämtliche Bewegungsabläufe im Körper sowie für die Atmung und das Nervensystem. Vata ist auch die erste Phase des Tages, in der alle dynamischen Körperfunktionen aktiviert werden. Laut Ayurveda wird auch Personen, die sich nicht zu den Morgenmenschen zählen, empfohlen, zwischen 4 und 5 Uhr morgens aufzustehen, da der Schlaf hier leichter ist. Um den Geist auf den bevorstehenden Tag optimal vorzubereiten, sollte einige Minuten meditiert werden.

Wer nach 6 Uhr aufsteht, kommt meist schwerer in die Gänge und kann von der ayurvedischen Empfehlung, den Tag möglichst früh zu beginnen, profitieren. Neben den entsprechenden Routinen der Lebensweise nach Ayurveda, kann der Organismus zusätzlich durch Körper- und Atemübungen sowie spezielle Nahrungsergänzung unterstützt werden. Für Vata kommt hier beispielsweise L-Arginin infrage, da zu dieser Tageszeit vor allem Muskeln, Organe und das Nervensystem in Schwung kommen. Vata wiederholt sich von 14 Uhr bis 18 Uhr, wenn Energie und Konzentrationsfähigkeit langsam nachlassen. Diese Phase ist für anstehende Routinearbeiten hervorragend geeignet.

Kapha – das Strukturprinzip

Die erste Kapha-Phase des Tages folgt Vata von 6 bis 10 Uhr morgens. In dieser Zeit ist der Geist sehr ruhig, was für ausgedehnte Hygiene- und Reinigungsroutinen genutzt werden kann. Kapha bedeutet so viel wie „zusammenhalten“ und wird bei Ayurveda als Strukturprinzip bezeichnet. Es verleiht dem Körper geistige und körperliche Stärke, Festigkeit und Stabilität. In den Kapha-Phasen wird zudem das Immunsystem gestärkt.

Um diesen ayurvedischen Tagesabschnitt bestmöglich zu nutzen, werden um diese Uhrzeit tägliche Yoga-Einheiten, kurze Spaziergänge und ein warmes Frühstück empfohlen, das den Stoffwechsel anregt und den Magen schont. Die zweite Kapha-Phase findet von 18 bis 22 Uhr statt. In dieser Zeit sollten nur noch leichte Mahlzeiten eingenommen werden, da der Stoffwechsel langsam runterfährt. Ab 20 Uhr ist entspannen bei einem Spaziergang, auf dem Sofa oder mit einem guten Buch angesagt.


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Die Pitta-Phase

Pitta bedeutet so viel wie „erwärmen“ und ist für zahlreiche Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper verantwortlich. Die erste Pitta-Phase beginnt um 10 Uhr und endet um 14 Uhr. Sie gehört zur produktivsten Phase des Tages. Hier können vor allem wichtige Entscheidungen getroffen werden. Bei Ayurveda regelt Pitta die Verdauung wie auch die Körpertemperatur. Außerdem finden während dieser Zeit diverse Umwandlungsprozesse statt. Befindet sich Pitta im Gleichgewicht, verleiht dieser Zustand Energie, eine starke Verdauung, Zufriedenheit und einen klaren Geist. Auch hier gibt es geeignete Produkte. Die zweite Pitta-Phase beginnt um 22 Uhr. Hier konzentriert sich Ayurveda vor allem darauf, Energie für den nächsten Tag zu sammeln. Laute Musik oder Fernsehen sollten bestenfalls vermieden werden, um einen gesunden Schlaf zu ermöglichen.

Ayurveda für ein ausgeglichenes Leben

Auch wenn nicht alle ayurvedischen Phasen strikt eingehalten werden können, so bieten selbst kleine Routinen, wie sie Ayurveda vorlebt, eine gewisse Sicherheit und Stabilität im Alltag. Ungeordnete Tagesabläufe führen oft zu einem erhöhten Stresspegel, der sich mit den einen oder anderen Routinen vermeiden lässt. In Verbindung mit ayurvedischen Ernährungstipps, wie leichten und gesunden Mahlzeiten zur richtigen Zeit, kann der Körper bei seinen täglichen Aufgaben optimal unterstützt werden.