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Durch Fasten abnehmen - das Zusammenspiel aus innerer Reinigung und gesunder Ernährung

Fasten erfreut sich hierzulande immer größerer Beliebtheit. Manche Menschen fasten regelmäßig über mehrere Wochen, andere wiederum nur bei Bedarf für wenige Tage. Doch wie sinnvoll ist eine Fastenkur in Bezug auf Körper und Gesundheit? Und kann Fasten zum Abnehmen genutzt werden?

Der Unterschied zwischen Heilfasten und religiösem Fasten

Bei Christen ist es üblich, von Aschermittwoch bis Ostern zu fasten und dadurch an das Leid Jesu zu erinnern. In diesem Zeitraum liegt der Fokus nicht auf dem Verzicht fester Nahrung, sondern hauptsächlich auf Genussmitteln wie Süßigkeiten, Alkohol und Zigaretten. Auch auf den Verzehr von Fleisch wird größtenteils verzichtet. Achtsamkeit steht während dieser Zeit an erster Stelle, daher wird viel Zeit mit Spaziergängen in der Natur verbracht, es wird gelesen anstatt den Fernseher einzuschalten und ganz besonders auf den eigenen Körper geachtet. Der Hintergrund des religiösen Fastens ist ein anderer als der des traditionellen Heilfastens.

Die Fastenkur im Überblick

In Bezug auf das herkömmliche Fasten gibt es mittlerweile völlig unterschiedliche Methoden und Ansätze. Ganz gleich ob sich ausschließlich mit flüssiger Nahrung in Form von Wasser, Tee und Säften ernährt wird, oder eine Fastenkur mit Suppe im Vordergrund steht, eines haben alle Methoden gemeinsam:
Angesammelte Gift- und Schadstoffe werden ausgeleitet und Körper und Geist wieder in Einklang gebracht. Erfahrene Fasten-Anhänger berichten nach erfolgreicher Fastenkur über eine Art innere Zufriedenheit, Ausgeglichenheit sowie mehr Leichtigkeit und die Fähigkeit, sich auch im hektischen Alltag mehr auf das Innere konzentrieren zu können.

Generell sollten jeder Fastenkur entsprechende Entlastungstage vorausgehen, die den Körper auf das bevorstehende Fasten vorbereiten. Hierfür wird ungefähr zwei Tage vor Beginn nur leichte und fettarme Kost verzehrt. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass nach Beendigung des Heilfastens auch nur allmählich wieder feste Nahrung aufgenommen wird. Diese sollte sich in den ersten Tagen nach dem Fasten auf gesunde und vor allem leicht bekömmliche Mahlzeiten beschränken, die von Tag zu Tag in ihrer Häufigkeit bzw. Portionsgröße vorsichtig gesteigert werden können. Zudem ist es überaus wichtig, viel zu trinken, um den Reinigungsprozess zu begünstigen und Schadstoffe und Schlacken besser ausleiten zu können. Mindestens drei Liter Wasser oder ungesüßter Kräutertee täglich sind empfehlenswert.

Fasten

  • Freiwilliger Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel für eine bestimmte Zeit
  • Aktivierung körpereigener Energien
  • Vorbeugung & Heilung von (Zivilisations-)Krankheiten
  • Chance für den Einstieg in eine gesündere Lebensweise
  • Reinigung von Körper, Geist und Seele
  • Gewichtsreduktion
  • Schärfung der Sinne

Fasten und abnahmen: Wie effektiv ist eine Fastenkur?

Zwar geht während einer Fastenkur als positiver Nebeneffekt auch das ein oder andere Kilo verloren, nur um abzunehmen sollte Fasten jedoch nicht in Betracht gezogen werden. In erster Linie geht es darum, Körper und Geist von innen zu reinigen, selbst zur Ruhe zu kommen und das innere Gleichgewicht wiederzufinden, das unter Stress und gesundheitlichen Problemen verloren gegangen ist. Zusätzlich ist Fasten, das lediglich auf die Zufuhr von Flüssignahrung ausgelegt ist, nicht über einen längeren Zeitraum als zwei Wochen ratsam. Andernfalls sollte unbedingt Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker gehalten werden.

Dennoch kann Fasten als Start in eine geplante Ernährungsumstellung geeignet sein. Schon während der Fastenphase können Informationen und Tipps über eine zukünftig gesündere und ausgewogene Ernährungsweise eingeholt werden, um dann nach Beendigung der Fastenkur mit einer bewussteren Lebensweise fortzufahren. Mit Fasten abnehmen funktioniert, sollte aber trotzdem nicht als Grundlage einer Diät gesehen werden.

Fasten: Abnehmen und die Gesundheit stärken

Wer an Übergewicht leidet, das Folgeerkrankungen wie Verdauungsprobleme oder Bluthochdruck mit sich bringt, kann bei ganzheitlichem Fasten Linderung erfahren und einen guten Einstieg in die Gewichtsreduktion finden. Eine Fastenkur eignet sich darüber hinaus auch bei folgenden Symptomen und Beschwerden:

  • Migräne
  • Neurodermitis
  • Schlafstörungen
  • Hautunreinheiten
  • Gelenk- und Rückenschmerzen
  • Bluthochdruck
  • Erschöpfung
  • Stress

Damit Hormone und Botenstoffe auf den Entzug fester Nahrung positiv reagieren können, ist es ausschlaggebend, dass das Fasten aus freien Stücken und ganz bewusst durchgeführt wird. So wird verhindert, dass sich das Gehirn dagegen wehrt und Stresshormone ausgeschüttet werden.

Fasten: Die bekanntesten Methoden

Neben Detox, dem modernen Fasten zum Abnehmen, gibt es zahlreiche Fastenkuren, die sich in ihren Abläufen oft nur leicht unterscheiden.

Fasten nach Buchinger

An den beiden Entlastungstagen vor dem Fasten wird nur Gemüse, Obst und Reis gegessen und Flüssigkeit durch Wasser und Tee zugeführt. Die anschließende Fastenkur dauert in etwa fünf bis maximal vierzehn Tage. Mit Hilfe von Bittersalz und lauwarmem Wasser wird der Darm am ersten Fastentag nach dem Aufstehen entleert. Im Falle von Verstopfung während der Fastenzeit, empfiehlt es sich, den Darm mit Abführtees oder einem sanften Einlauf zu leeren. Ansonsten gibt es morgens eine große Tasse Basen- oder Fastentee, mittags eine hefefreie, selbstgekochte Gemüsebrühe und abends ein Glas Gemüse- oder Obstsaft, der mit Wasser verdünnt wird. Bei Kreislaufschwierigkeiten kann etwas Honig als Süßungsmittel verwendet werden.

Suppenfasten

Vielen Menschen fällt das Fasten leichter, wenn sie es mit Suppen durchführen. Gemüsesuppe sättigt und erhält die Leistungsfähigkeit aufrecht. Wer durch Fasten abnehmen und nicht auf drei Mahlzeiten verzichten möchte, für den ist diese Variante gut geeignet. Morgens steht eine Suppe auf dem Speiseplan (z. B. Hafercremesuppe), die den Körper entgiftet und überschüssige Säure bindet. Zum Mittag- und Abendessen gibt es dann eine Basensuppe, bestehend aus Kartoffeln, Gemüse und diversen Gewürzen, die den Körper entschlackt und die Fettverbrennung anregt. Hinzu kommen frisch gepresste Säfte, Wasser und Tee, die die Entschlackung zusätzlich aktivieren.

Früchtefasten

Wer gerne Süßes isst und gut auf warme Mahlzeiten verzichten kann, für den ist Fasten mit Früchten genau die richtige Methode. Da Obst relativ wenige Kalorien beinhaltet, die Verdauung anregt und entschlackend wirken kann, eignet sich diese Form des Fastens für gut eine Woche der inneren Reinigung. Frische Früchte enthalten zudem reichlich Vitamine, Carotinoide und Enzyme, die bei der Straffung des Bindegewebes und dem Fettabbau helfen. Erlaubt sind bis zu fünf Mahlzeiten aus frischem Obst, wahlweise auch kombiniert mit Gemüse. Auf Dosenfrüchte muss verzichtet werden, da diese über einen hohen Zuckergehalt verfügen. Auch hier ist ausreichend Flüssigkeit wichtig.

Individuelles Fasten

Ob Genussmittel wie Schokolade und Alkohol, Fleisch, feste Nahrung, Smartphone oder Fernsehen – mittlerweile entscheiden sich viele Menschen für das individuelle Fasten und bestimmen immer öfter selbst, wie lange und worauf verzichtet wird. Auch der Verzicht auf feste Nahrung für nur einen Tag in der Woche soll gesund sein und kann für Erholung und den Abbau von Stoffwechselabfallprodukten sorgen. Krankes Gewebe und defekte Zellen können repariert werden und das ein oder andere Pfund verabschiedet sich.

Fasten zur Vorbeugung von Krankheiten

Gesteigertes Wohlbefinden und innere Ruhe sind nur wenige Vorteile, die eine Fastenkur mit sich bringt. Ungesunde und fettreiche Ernährung kann zu Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf- und Magen-Darm-Erkrankungen führen. Eine vom Arzt begleitete Fastenkur kann dabei helfen, die Beschwerden zu mindern und zu einem gesunden Lebensstil zurückzufinden.

Bewegung und Entschleunigung dank Fastenkur

Besonders die Abstinenz von fester und vor allem ungesunder Nahrung führt Körper und Seele auf den richtigen Weg. Die folgenden Tipps helfen dabei, gut durch die Fastenzeit zu kommen:

  • Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft fördert die Entspannung und Entgiftung und sorgt dafür, dass der Körper während der „Hungerkur“ nicht Muskelmasse sondern Fett abbaut
  • Wellness inklusive Massagen, Sauna und Schwimmbad
  • Entspannungsübungen
  • Ausgedehnte Spaziergänge
  • Ein gutes Buch lesen
  • Meditation
  • Yoga

Egal ob Buchinger- oder Mayr-Fastenkur, wichtig ist es, sich auf eine neue und gesündere Art zu leben einzulassen und den Körper gezielt zu entgiften. Bei Fasten-Neulingen kann es hilfreich sein, einen Arzt zu konsultieren und sich über eventuelle Risiken informieren zu lassen. Alles in allem schadet es dem Organismus und auch dem eigenen Wohlbefinden nicht, in regelmäßigen Abständen zu einer gesundheitsfördernden Fastenkur zu greifen. Natürliche Nahrungsergänzung, wie z. B. eine sanfte Darmreinigung, kann den Reinigungseffekt gezielt unterstützen.


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