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Gesund zunehmen: Folgen von Untergewicht vermeiden

Eine schlanke Figur gilt vielerorts als Schönheitsideal und so kämpfen Frauen wie Männer häufig mit Ihrem Gewicht und den damit verbundenen überschüssigen Pfunden. Doch es gibt auch die andere Seite: Menschen, die sich unwohl in ihrer Haut fühlen, weil sie untergewichtig sind. Untergewicht hat verschiedene Ursachen und sollte durchaus ernst genommen werden, denn sonst können gesundheitliche Probleme auftreten.

Ab wann spricht man von Untergewicht?

Vor allem Frauen zwischen 14 und 30 neigen dazu, mit dem Abnehmen zu übertreiben und empfinden den eigenen Körper in manchen Fällen auch dann noch zu dick, wenn sie bereits unterversorgt sind. Das persönliche Idealgewicht ist natürlich subjektiv. Dennoch sollte die eigene Wahrnehmung aus gesundheitlicher Sicht kritisch hinterfragt werden. Mit dem Body Mass Index (BMI) lässt sich ein mögliches Untergewicht berechnen. Erwachsene gelten als untergewichtig, wenn ihr BMI unter 18,5 liegt. Von ausgeprägtem Untergewicht spricht man bei einem Body Mass Index unter 17,5.

Anzeichen für die Problematik können sein:

  • Deutliches Hervortreten der Beckenknochen und der Konturen des Brustkorbes
  • Auffallende Blässe und Trockenheit der Haut
  • Brüchige Fingernägel
  • Sprödes, mattes Haar oder Haarausfall
  • Antriebslosigkeit
  • Müdigkeit trotz ausreichendem Schlaf
  • Konzentrationsprobleme
  • Entzündete Schleimhäute
  • Bei Frauen: Zyklusstörungen

Ursachen für eine magere Figur

Untergewichtig zu sein, muss nicht immer mit einer bewusst reduzierten Nahrungsaufnahme oder gar einer Essstörung wie Anorexie (Magersucht) zusammenhängen. Auch eine genetische Veranlagung kann ein Grund sein, dass manche Menschen über einen besonders regen Energieumsatz verfügen und so pro Tag deutlich mehr Kalorien verbrennen als der Durchschnitt. Ebenso können gewisse Lebensumstände und psychische Belastungen, wie Stress im Beruf oder Kummer, der Auslöser dafür sein, dass der Appetit nachlässt und man so schnell untergewichtig wird.

Wenn Du über einen kurzen Zeitraum stark an Gewicht verlierst, obwohl Du Dein Essverhalten nicht verändert hast, Dich geschwächt fühlst oder die oben aufgeführten Symptome bemerkst, solltest Du einen Arzt aufsuchen. Untergewicht kann nämlich durchaus auch krankheitsbedingte Ursachen haben. Hormonelle Störungen wie eine Schilddrüsenüberfunktion, Magen-Darm-Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Zöliakie und Lebensmittelunverträglichkeiten wie Laktose- oder Fruktoseintoleranz können beispielsweise dahinter stecken und daher zu einer Unterversorgung führen.

Folgen von Untergewicht

Untergewichtig zu sein, muss nicht zwangsweise die Folgen einer Unterernährung widerspiegeln. Neben Veranlagungen kann es auch andere Gründe für ein zu geringes Gewicht geben und dies kann Folgen haben. Denn der Körper wird geschwächt, zudem verlangsamt sich der Stoffwechsel, es kommt zu Mangelerscheinungen und kann im Extremfall sogar zum Tod führen.

Aufbauende und gesunde Ernährung

Wenn Du zu dünn, aber ansonsten gesund bist, kannst Du durch verschiedene Ernährungstipps Dein Untergewicht verringern und erfolgreich zunehmen:

  • Führe zwei Wochen lang ein Ernährungsprotokoll und halte Deine tägliche Energieaufnahme mithilfe einer Kalorientabelle fest. Setze Dir zum Ziel den Wert um 500 Kilokalorien pro Tag zu steigern.
  • Esse fünf bis sechs kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt, um ein „Vollstopfen“ zu vermeiden.
  • Eine kalorienreiche Ernährung bei Untergewicht ist wichtig, wobei dort auch auf gesunde Lebensmittel geachtet werden sollte. Diese ist natürlich besser als Pommes und Schokolade. So lieferst Du Deinem Körper ordentlich Energie und versorgst ihn daher mit wichtigen Vitalstoffen. Nüsse, Trockenfrüchte, Avocados, Bananen, Vollkorn- und Vollmilchprodukte oder fettreiche Fische wie z.B. Lachs solltest Du fest in Deinen Speiseplan integrieren. Auch an wertvollen Speiseölen solltest Du zudem nicht sparen. Eine erhöhte Fettzufuhr sorgt dafür, dass Dein Körper nicht auf die eigenen Fettdepots zurückgreift.
  • Steigere Deinen Appetit, indem Du Deine Mahlzeiten hübsch anrichtest und dies in gemütlicher Atmosphäre genießt.
  • Trinke nicht nur Wasser, sondern auch Obstsäfte oder Saftschorlen.
  • Betreibe ein leichtes körperliches Training, um den Muskelaufbau zu fördern. Auch hochwertige Nahrungsergänzungsmittel können hier unterstützend wirken.

Die richtige Ernährung ist wichtig bei Unterernährung

Wenn Du diese Tipps beherzigst und Dich an eine gute Ernährung hälst, die dem Untergewicht gegensteuert, dann bist Du auf einem guten Weg, ein normales Gewicht zu erreichen. Doch langfristiges Zunehmen braucht ein wenig Geduld, gebe daher Deinem Körper Zeit.