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Pegan: Paleo trifft auf vegan

Pegan: Paleo trifft auf vegan

Vegan und Paleo sind zwei Ernährungsformen, die immer mehr Anhänger finden. Mark Heyman, ein US-amerikanischer Mediziner, kam vor einiger Zeit auf die Idee, die Vorteile der rein pflanzlichen Ernährung (Vegan) und die der Steinzeiternährung (Paleo) zu kombinieren. So entstand der Ernährungstrend „Pegan“. Doch was genau macht eine pegane Ernährung aus? Das Wichtigste in Kürze Bei der Paleo Ernährung geht es darum, ausschließlich Lebensmittel zu verzehren, die Menschen schon in der Steinzeit zur Verfügung standen. Ernähre dich vorwiegend pflanzlich und verzichte auf Milchprodukte und Süßes. Eine pegane Ernährung setzt einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln voraus. Pegan - Lassen sich Vegan und Paleo verbinden? Menschen, die sich vegan ernähren, verzichten auf alle tierischen Lebensmittel, also neben Fleisch auch auf Milchprodukte, Eier und Honig. Bei der Paleo Ernährung geht es darum, ausschließlich Lebensmittel zu verzehren, die Menschen schon in der Steinzeit zur Verfügung standen. Somit sind Milchprodukte, Zucker, Getreide und natürlich sämtliche Fertiggerichte tabu. Info Die pegane Ernährung kombiniert Vegan und Paleo, indem sie den Verzehr von Obst und Gemüse klar in den Vordergrund stellt, Fleisch jedoch nicht ganz verbietet. Pegan bedeutet, eine sehr bewusste Nahrung zu wählen, bei der es vor allem darum geht, frische, unverarbeitete Lebensmittel ohne raffinierte Kohlenhydrate und Zusatzstoffe zu essen. Die 10 Leitlinien für die Pegane Nahrungsaufnahme 1. Iss Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index Der glykämische Index gibt an, welche Wirkung ein kohlenhydrathaltiges Lebensmittel auf den Blutzucker hat. Je höher der Wert, desto höher steigt der Blutzucker an. Achte also darauf, dass Dein Essen und die Lebensmittel auf Deinem Ernährungsplan stehen, die kaum Zucker und keine raffinierten Kohlenhydrate enthalten. Mit Obst, Gemüse, Nüssen und Samen liegst Du richtig und bist auf einem guten Weg, Dich pegan zu ernähren! 2. Ernähre dich vorwiegen pflanzlich Obwohl Fleisch erlaubt ist, besteht die pegane Nahrungsbasis aus Obst und Gemüse. Der pflanzliche Anteil sollte bei 75 Prozent liegen. 3. Wähle die richtigen Fette Fette aus Nüssen, Avocados oder in kleinen Mengen auch gesättigte Fettsäuren aus Bio-Fleisch sind gern gesehen und können so auf eine Weise vegan untersützen. Verzichten solltest Du hingegen auf pflanzliche Öle wie Sonnenblumen-, Raps- oder Sojaöl. 4. Verzehre Fleisch nur als Beilage Paleo Rezepte sind häufig recht fleischlastig. Die pegane Ernährung sieht Fleisch nur als Beilage. Bei einem Hauptgericht darf Fleisch maximal ein Viertel der Gesamtportion ausmachen. 5. Iss hochwertiges Fleisch von Weidekühen Fleisch von Weidekühen aus biologischer Aufzucht ist deutlich gesünder als Fleisch aus konventioneller Tierhaltung. Es enthält besonders viel Omega-3-Fettsäuren, Vitamin A und Vitamin D. Möchtest Du hin und wieder Fisch essen, solltest Du Arten wählen, die ebenfalls viele Omega-3-Fettsäuren enthalten wie Sardinen oder Lachs. So unterstützt Du die pegane Ernährung. 6. Verzichte auf Milchprodukte Die vegane Ernährung und die Paleo Diaet sind in diesem Punkt deckungsgleich und so gilt auch für das pegane Essen: Milchprodukte sind tabu! Einige Studien (beispielsweise die bekannte „China Study“) sollen belegen, dass Milchprodukte die Entstehung von Adipositas, Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen können. 7. Vermeide Gluten und Vollkorngetreide Als Peganer solltest Du auf Gluten (Klebereiweiß) und somit auf die meisten Getreidearten verzichten. Vermeide auch Vollkornprodukte – diese sollen laut Hyman den Blutzuckerspiegel erhöhen und die Entstehung von Autoimmunerkrankungen begünstigen. 8. Viele Nüsse, wenige Hülsenfrüchte Nüsse und Samen sind reich an Eiweiß, Mineralstoffen und gesunden Fetten und sind somit am besten täglich zu genießen. Bei Hülsenfrüchten ist hingegen Zurückhaltung geboten. Der Grund: Bohnen und Co. sollen Verdauungsprobleme verursachen und den Blutzuckerspiegel erhöhen. 9. Süßes nur ausnahmsweise Raffinierter Zucker und (künstliche) Zuckerersatzstoffe haben in einer Ernährung auf pegane Weise nichts verloren. Falls Du gar nicht auf Süße verzichten kannst, darfst Du in Maßen Ahornsirup, Honig oder Kokosblütenzucker verwenden. 10. Verbanne Zusatzstoffe aus deiner Nahrung In der Steinzeit gab es weder Aroma-, Farb- noch Konservierungsstoffe, somit haben diese Zusatzstoffe auch nichts in der peganen Ernährung verloren, die ausschließlich pegan ist. Fertigprodukte und stark verarbeitete Lebensmittel lassen sich mit Pegan also nicht vereinbaren. Ob Pegan oder nicht: Auf eine bewusste Ernährung kommt es an Vielleicht sind dogmatische Ernährungsregeln nicht das Richtige für Dich. Was die pegane Ernährung jedoch interessant macht, ist, dass sie einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln voraussetzt. Ursprüngliche Nahrung und unverarbeitete Lebensmittel stehen im Mittelpunkt und es wird sehr auf die Herkunft von Obst, Gemüse und Fleisch geachtet. Diese Herangehensweise ist in jedem Fall empfehlenswert. Auf Zucker und Weißmehl zu verzichten, erfreut zudem nicht nur Deiner Gesundheit sondern auch die Figur. Vereine also ganz einfach vegan und die Paleo-Diät, damit die pegane Ernährungsweise voll ausgeschöpft werden kann.

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Low-Carb Diät - ohne Kohlenhydrate zur Traumfigur?

Low-Carb Diät - ohne Kohlenhydrate zur Traumfigur?

Übergewicht ist in Deutschland eine Volkskrankheit. Laut dem Statistischen Bundesamt waren im Jahr 2017 53% der Erwachsenen in Deutschland übergewichtig. Die Tendenz dabei ist leider steigend. Aus Übergewicht resultieren dabei einige schwerwiegende körperliche Leiden. Kniebeschwerden, Rückenschmerzen, Zuckererkrankungen oder Bluthochdruck sind nur einige davon. Da ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen auf der Suche nach einer Möglichkeit sind, ihr Übergewicht wieder loszuwerden.   Das Wichtigste in Kürze Low Carb ist eine Ernährungsform, bei der überwiegend auf Kohlenhydrate verzichtet wird Als eine Unterform der Low Carb Diät wird die Insulintrennkost betrachtet Ziel der Low Carb Diät ist es, durch eine vor allem eiweißreiche Ernährung das Gewicht zu reduzieren   Was bedeutet der Begriff Low Carb Diät eigentlich? Die Low Carb Diät beruht darauf, dass weitestgehend auf Kohlenhydrate verzichtet wird (Low = niedrig und Carb = Abkürzung für Carbohydrates (= Kohlenhydrate)). Brot und Pasta sind tabu, stattdessen liegt der Fokus bei der Low Carb Diät auf Gemüse und eiweißreichen Lebensmitteln wie Fleisch oder Milchprodukten. Selbst Sahne und Speck sind erlaubt. Doch lässt sich durch einen Low Carb Ernährungsplan tatsächlich abnehmen? Oder schadet diese Diät am Ende nur der Gesundheit? Um zu verstehen, was an dieser Art der Ernährung wirklich dran ist, ist es wichtig zu wissen, wie sich Kohlenhydrate und andere Lebensmittelbestandteile auf unseren Körper auswirken. Was steckt hinter Low Carb? Wenn wir Kohlenhydrate, zum Beispiel in Form von Schokolade, zu uns nehmen, steigt unser Blutzuckerspiegel stark an und der Körper schüttet viel Insulin aus. Dadurch sinkt der Blutzucker schon nach kurzer Zeit wieder und es kann zu Heißhungerattacken kommen. Eine sehr kohlenhydratreiche Ernährung kann dazu führen, dass wir mehr Kalorien zu uns nehmen, als es eigentlich nötig wäre. Dabei gibt es einen Punkt, den du auf keinen Fall übersehen solltest. Low Carb bedeutet im Prinzip „wenig Kohlenhydrate“. Damit ist nicht gemeint, dass du im Rahmen einer Low Carb Ernährung gar keine Kohlenhydrate mehr zu dir nehmen solltest. Wichtig ist dabei nur, dass du zum einen die Zufuhr an Kohlenhydraten erheblich reduzierst im Vergleich zu einer in Deutschland durchschnittlichen Ernährung. Darüber hinaus solltest du darauf achten, dass die Kohlenhydrate die du zu dir nimmst, „gute“ Kohlenhydrate sind. Übrigens: Die Low Carb Diät ist keine reine „keine Kohlenhydrate Diät“. Wenn du eine Low Carb Diät für einen vergleichsweise kurzen Zeitraum umsetzen möchtest, kann der komplette Verzicht auf Kohlenhydrate zu einem schnellen Erfolg in Sachen Gewichtsverlust führen. Wenn aus einer kurzen Low Carb Diät allerdings eine Ernährungsform werden soll, ist der komplette Verzicht auf Kohlenhydrate eher schädlich. Was passiert im Körper während der Low Carb Diät? Durch den Verzicht oder die Reduzierung von Kohlenhydraten werden der Blutzucker konstant und die Insulinausschüttung niedrig gehalten. Dadurch soll der Fettabbau beschleunigt werden. Auf diesem Prinzip beruht die Low Carb Diät. Doch, warum genau sollte Fett angegriffen werden, wenn keine Kohlenhydrate zur Verfügung stehen? Wie werden Kohlenhydrate im Körper verarbeitet? Das hat mit dem Stoffwechsel im menschlichen Körper zu tun. Stoffwechsel bedeutet im Prinzip nichts anderes, als die Verarbeitung von Nährstoffen, die du in dich aufnimmst. Dabei kennt die Ernährungswissenschaft drei Makronährstoffe. Eiweiß oder Protein Fett Kohlenhydrate Kohlenhydrate sind ein Makronährstoff, der chemisch gesehen aus Mehrfachzuckern besteht. Bei Kohlenhydraten handelt es sich also einfach ausgedrückt um Zuckerketten. Die Grundlage aller Kohlenhydrate ist dabei der Einfachzucker. Ein solcher Einfachzucker ist zum Beispiel Glukose oder Fructose. Glukose kennen wir vor allem als Traubenzucker – Fructose als Fruchtzucker. Enthält die Zuckerkette bereits zwei Teilchen, handelt es sich um einen Zweifachzucker wie beispielsweise Lactose und Saccharose. Saccharose kennen wir in der Hauptsache als klassischen Haushaltszucker. Aber auch Rohrzucker, brauner Zucker oder Rübenzucker sind Arten von Saccharose. Aus diesem Grund unterscheidet man bei Kohlenhydraten zwischen Zucker Kohlenhydraten Als „Zucker“ bezeichnet man Einfach- und Zweifachzucker. Alle anderen Zuckerketten sind Kohlenhydrate im klassischen Sinne. Je länger eine Kette von Zuckerteilen ist, desto weniger süß ist das Lebensmittel am Ende. Reine Stärke beispielsweise besteht komplett nur aus einzelnen Glukoseteilen – ist aber im Geschmack kein bisschen süß. Wenn Du nun Kohlenhydrate in dich aufnimmst, werden diese im Magen und Darm aufgespalten, solange bis nur noch Glukose übrig ist. Info. Der Vorgang des Aufspaltens der Kohlenhydrate beginnt übrigens schon im Mund. Aus diesem Grund wird ein Stück Brot, je länger man es kaut, immer süßer. Denn die Mehrfachzuckerketten im Brot werden im Mund durch den Speichel bereits aufgespaltet. Es bilden sich also kleinere Zuckerketten bzw. einzelne Zuckerteile werden aus dem Mehrfachzucker herausgespalten, sodass der Geschmack immer süßer wird, je länger du auf dem Brot herumkaust.. Die einzelnen Glukosemoleküle gehen vom Darm aus ins Blut. An dieser Stelle spricht man von „Blutzucker“. Blutzucker ist wichtig, damit die Glukose im Körper in die einzelnen Muskeln und Organe transportiert werden kann. Im Endeffekt ist es nämlich das, was dem Körper einen Großteil seiner Energie liefert. Ist aber mehr Glukose im Blut, als der Körper verbrauchen kann, spricht man von einer Überzuckerung. Das kann zu Schäden an den Blutgefäßen und zu verschiedenen Erkrankungen zum Beispiel im Herz-Kreislauf-System führen. Hier kommt Insulin ins Spiel Um die Glukose in einer solchen Situation aus dem Blut zu filtern, produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin. Dieses Hormon ist in der Lage überschüssige Glukose aus dem Blut zu ziehen und in den Muskeln und der Leber „einzulagern“. Um Glukose hier einzulagern, muss es zuerst in sogenanntes Glykogen verarbeitet werden. Aber Muskeln und Leber sind nicht die einzigen Lagerstätten für überschüssige Glukose. Denn Insulin lagert Glukose außerdem in die menschlichen Fettpolster ein. Achtung: Es bringt gar nichts, auf Fett in der Nahrung zu verzichten, und dabei viele Kohlenhydrate zu essen. Denn die verarbeitete Glukose wird im Fettdepot des Körpers gespeichert. Am gefährlichsten sind diese Einlagerungen im Bereich des Bauchfetts. Denn überschüssiges Bauchfett hat viele negative Auswirkungen auf deine Gesundheit – von Bluthochdruck bis hin zur Anfälligkeit für Schlaganfall oder Herzinfarkt. Eine Low Carb Ernährung soll also im Endeffekt dazu führen, dass nur noch sehr wenig Glukose im Blut ist. Das wiederum könnte eine Unterzuckerung hervorrufen. Was allerdings nur in den wenigsten Fällen passiert. Denn wenn wirklich zu wenig Glukose im Blut ist, wird die Bauchspeicheldrüse wiederum tätig. Sie produziert dann nämlich den Gegenspieler zu Insulin – das Hormon Glukagon. Wenn Glukagon ins Spiel kommt Glukagon kehrt den Prozess, den Insulin in Gang gesetzt hat, einfach um. Das führt dazu, dass aus Glykogen wieder Glukose wird, die dann in den Blutkreislauf zurückkehren. Die Depots in der Leber und den Muskeln werden nach und nach aufgelöst. Wenn das passiert ist, geht es den Fettdepots an den Kragen. Aus diesen kann der Körper allerdings nicht wieder die klassische Glukose gewinnen. Viel mehr entstehen aus dem Fett durch den Stoffwechselprozess der Ketose Ketonkörper, die jetzt an die Stelle von Glukose treten. Für die Muskulatur und die normalen körperlichen Abläufe stellt die Umstellung von der Verarbeitung von Glukose hin zu einer Funktion überwiegend in der Verarbeitung von Ketonkörpern oder Fettsäuren kein Problem dar. Allein im Gehirn kann sich in den ersten Tagen die Umstellung tatsächlich bemerkbar machen. Allerdings kannst du auch hier sehen, wie lernfähig und anpassungsfähig der menschliche Körper ist. Denn schon nach wenigen Tagen hat das Gehirn gelernt, statt ausschließlich auf Glukose zu setzen, auch Ketonkörper zu verarbeiten. Ein weiterer Effekt ist die Gluconeogenese. So bezeichnet man den Ablauf, wenn aus Aminosäuren – also aus Proteinen oder Eiweiß – vom Körper selbst Glukose gewonnen wird. Den Minimalbedarf an Glukose, kann der Körper darüber abfangen. Welchen Effekt hat das Ganze jetzt, wenn es um das Thema Körperfett geht Wer als Ziel tatsächlich eine kurzfristige Reduzierung des Körperfetts und des Gewichts hat, der kann dies durch einen kompletten Verzicht auf Kohlenhydrate erreichen. Sobald der Körper merkt, dass im Blut nicht mehr viel Glukose enthalten ist, wird er auf die Glykogenspeicher zurückgreifen, die in Leber und Muskeln schlummern. Sobald diese verbraucht sind, greift er direkt die Fettdepots an. Damit wird das Körperfett direkt reduziert. Was für Low Carb Diäten gibt es? In der Welt der Low Carb Diäten gibt es die unterschiedlichsten Ansätze und Methoden. Eine der ersten und bis heute auch die strengste Vertreterin der Diät ohne Kohlenhydrate bzw. mit nur sehr wenigen Kohlenhydraten ist die Atkins Diät. Doch neben dieser gibt es noch eine ganze Reihe anderer Low Carb Diätpläne. Hier eine, bei Weitem nicht vollständige, Liste weiterer Diäten: Dukan Diät Logi-Methode Paleo Diät South-beach Diät Montignac Methode Glyx Diät Hollywood Diät Neben der klassischen Variante der kohlenhydratarmen Diät, gibt es auch noch andere Ansätze, die in eine ähnliche Richtung gehen. So ist es beispielsweise auch das Ziel der Insulintrennkost, sich die Abläufe des Stoffwechsels zu Nutze zu machen. Allerdings wird dabei nicht komplett auf Kohlenhydrate verzichtet. Viel mehr werden diese bei der Insulintrennkost auf einen festen Bereich am Tag (Morgens und zum Mittagessen) beschränkt, sodass die positiven Effekte der kohlenhydratfreien Ernährung in der Nacht komplett zum Tragen kommen. Die vier Phasen der Low Carb Diät nach Atkins Die Atkins Diät ist eine Diätform, die stark auf die Ziele und Wünsche des Einzelnen ausgerichtet ist. Die Atkins Diät ist dabei allerdings auf klare Regeln ausgerichtet, die zur Gänze eingehalten werden müssen, wenn der versprochene Erfolg auch wirklich eintreten soll. In der Atkins Diät gibt es vier Phasen. Diese sind wie folgt gestaltet: Phase Inhalt 1. Phase – Die Einführung In dieser Phase geht es darum, langsam in die Veränderung des Stoffwechsels einzusteigen. Hier wird der Gewichtsverlust angekurbelt. Die Menge an Kohlenhydraten am Tag wird auf 20 g reduziert – wobei 14 g aus Gemüse und Salat kommen. Außerdem sollten am Tag 3 Mahlzeiten eingenommen werden. Dazu ist es wichtig, am Tag mindesten 8 Gläser Wasser zu trinken. 2. Phase – Andauernder Gewichtsverlust In dieser Phase geht es darum, die Menge an Kohlenhydraten zu finden, die du essen kannst ohne, dass dabei dein Abnahmeerfolg gefährdet wird. Diese Menge wird dann als „Kohlenhydrattoleranz“ bezeichnet. In dieser Phase erfolgt die Abnahme langsamer als in Phase 1. Nach und nach können die Kohlenhydrate am Tag auf bis zu 45 g erhöht werden. Nüsse, Samen und Beeren sind eine gute Möglichkeit, dass zu erreichen. Es bleibt bei mindestens 8 Gläsern Wasser am Tag. 3. Phase – Die Eingewöhnung In der dritten Phase geht es darum, sich an die neue Ernährung zu gewöhnen. In dieser Phase soll außerdem die Feinabstimmung für den künftigen fortlaufenden Ernährungsplan ohne Kohlenhydrate bzw. nur mit wenigen Kohlenhydraten erfolgen. Dazu darf die Kohlenhydratzufuhr auf bis zu 100 g am Tag erhöht werden. Wichtig ist im Auge zu behalten, ob Heißhunger Attacken oder eine Gewichtszunahme einsetzen. Ist eines von beidem der Fall, muss die Menge an Kohlenhydraten am Tag wieder reduziert werden. 4. Phase – Die Erhaltung In dieser Phase bleibst du in deinem persönlichen Kohlenhydratgleichgewicht. Du kannst jetzt für deine kohlenhydratarme Ernährung einen Ernährungsplan aufstellen, der wirklich dauerhaft funktioniert. Wichtig ist, dass du dich mit deiner Lebensweise und deiner Ernährung wirklich wohl fühlst. Welche Low Carb Diät passt am besten zu mir? Die verschiedenen Low Carb Diäten unterscheiden sich in mehreren Punkten. Wir haben hier für dich einmal ein paar wichtige Stichpunkte zu einigen Low Carb Diät Plänen zusammengestellt. Low Carb Diättyp Eigenarten Atkins Diät die strengste Variante unter den Low Carb Diäten besteht aus vier Phasen hier soll das persönliche Kohlenhydratgleichgewicht herausgefunden werden. Damit richtet sich der Ernährungsplan unterm Strich nach den persönlichen Eigenarten des Abnehmwilligen – ein großer Vorteil LOGI Methode langfristiges Ernährungskonzept, keine klassische Low Carb Diät es werden keine Lebensmittel verboten, verschiedene Lebensmittel werden nur eingeschränkt eine Ernährungspyramide hilft bei der Auswahl der „richtigen“ Lebensmittel Montignac Methode kein klarer Verzicht auf Kohlenhydrate mehr Unterscheidung zwischen „guten“ und „schlechten“ Kohlenhydraten 40 % der täglichen Nahrung darf hier aus „guten“ Kohlenhydraten bestehen Art der Zubereitung und Zeitpunkt der Aufnahme der Kohlenhydrate sind hier sehr wichtig South-Beach Diät Sehr wenige Kohlenhydrate Auch Fette werden reduziert Proteine sind der Hauptbestand der Ernährung Drei Mahlzeiten sollen am Tag aufgenommen werden, die allesamt sehr Proteinlastig sind Außerdem sind zwei Eiweißsnacks gestattet Insulintrennkost Kein Verzicht auf Kohlenhydrate, sondern Trennung der Makronährstoffe in der Nahrung Morgens besteht die Mahlzeit überwiegend aus Kohlenhydraten Mittags ist Mischkost erlaubt Abends wird eine reine Eiweißmahlzeit empfohlen Zwischen den Mahlzeiten sollten 5 Stunden liegen Wie lang dauert eine Low Carb Diät? Generell ist es so, dass Diäten kaum über einen langen Zeitraum durchzuhalten sind. Allerdings machen die meisten Nutzer den Fehler, dass Sie Low Carb noch immer als reine Diät ansehen. Dabei haben zahlreiche Studien ergeben, dass eine kolonhydratarme Ernährung unter dem Strich nicht nur als kurze Diät, sondern am besten als lang angelegte Ernährungsumstellung erfolgen sollte. Wer eine reine Low Carb Diät durchführen möchte, der sollte sich dafür schon rund 2 Wochen Zeit nehmen. Denn die ersten Tage wird der Körper brauchen, um sich auf die neuen Gegebenheiten einzurichten. Erst danach kann der volle positive Effekt der Low Carb Ernährung nach und nach zum Tragen kommen. Was kommt nach der Low Carb Diät? Wer eine Low Carb Diät durchzieht und anschließend wieder komplett in alte Ernährungsmuster verfällt, wird die erzielte Erfolge sehr schnell wieder zu Nichte machen. Eine ausgewogene Low Carb Ernährung zielt dabei ohnehin nicht auf einen sehr schnellen Abnahmeeffekt ab. Der Gewichtsverlust erfolgt hier eher nach und nach – dafür aber immer auch verbunden mit einem echten Verlust an Körperfett. Wer also eine strickte Low Carb Diät gemacht hat, sollte danach unbedingt bei einer Ernährungsform mit reduzierter Menge an Kohlenhydraten bleiben.   Diese 5 Fehler machen das Abnehmen mit einer kohlenhydratarmen Diät schwer Eine Diät ohne Kohlenhydrate klingt im ersten Moment recht einfach. Man muss ja nur die Kohlenhydrate weglassen und schon wird alles besser. Allerdings gibt es eine ganze Reihe Fehler, die du in deinem Diätplan für Low Carb berücksichtigen solltest. 1. Low Carb und Low Fett kombinieren Das man durch Low Carb Fett verlieren kann, haben wir bereits weiter oben besprochen. Allerdings gibt es noch immer viele Menschen, die der Ansicht sind, dass eine fettarme Ernährung automatisch auch zu einem Gewichtsverlust führen würde. Das Problem dabei: Die Gleichung „wenig Fett = abnehmen“ funktioniert leider nicht. Vor allem braucht der Körper aber Fette, um seine normalen Arbeiten zu verrichten. Wichtig ist dabei nur, dass es gute Fette sind, die du in dich aufnimmst. Hier wird unterschieden zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Fette beispielsweise, die mit viel Omega 3 Fettsäuren daherkommen, sind nicht nur unschädlich. Sie sind auch noch wichtig für den Körper, da diese ungesättigten Fettsäuren essenziell sind. Das bedeutet, dass sie vom Körper nicht selbst hergestellt werden können. Da sie aber lebenswichtig sind, müssen sie über die Nahrung zugeführt werden. Ein kompletter Verzicht auf Fette ist daher unter dem Strich für die Gesundheit sogar gefährlich. Dazu kommt, dass eine Kombination von Low Carb und Low Fett den Körper starkem Stress aussetzt. Denn dann werden gleich zwei Makronährstoffe aus der Ernährung weitgehend gestrichen. Das kann unter dem Strich nicht gesund sein und führt zu Unwohlsein, körperlichen Beschwerden und natürlich zu Hungerattacken und schlechter Laune. 2. Low Carb ist nicht No Carb Eine Low Carb Diät ist keine 0 Carb Diät. Das wäre eher gefährlich für deine Gesundheit. Denn auch wenn eine kohlenhydratarme Ernährung gesund ist, bringt eine Reduzierung der Kohlenhydrate auf null deinen Körper schnell in arge Bedrängnis. Wie erwähnt, kann der Körper Glukose aus Aminosäuren herstellen. Das Gehirn kann außerdem auch mit Fettsäuren arbeiten. Aber unter normalen Umständen benötigt das menschliche Gehirn 120 g Glukose am Tag, um alle normalen Abläufe zu leisten. Diese Summe kann weder zur Gänze durch Ketonkörper ersetzt noch durch den Körper selbst hergestellt werden. Eine geringe Zufuhr gesunder Kohlenhydrate ist daher absolut notwendig. Andernfalls könnte deine Umstellung auf Low Carb zu Kopfschmerzen und stark verminderter Leistungsfähigkeit führen. 3. Zu wenig Ballaststoffe essen Ballaststoffe sind doch in der Regel Kohlenhydrate? Wie sollen diese denn einen kohlenhydratarmen Diät Plan passen? Die Erklärung ist einfach. Ballaststoffe sind zwar in Lebensmitteln enthalten, die Kohlenhydrate mitbringen – sie selbst werden aber im Körper nicht verarbeitet. Sie helfen nur dem Darm dabei, eine gesunde Verdauung zu gewährleisten. So sind Ballaststoffe in der Nahrung ein gutes Hilfsmittel gegen Verstopfung beispielsweise. Außerdem wirken Ballaststoffe in der Nahrung sehr sättigend, was dabei helfen kann, das Gewicht im Rahmen einer Kohlenhydrate Diät zu reduzieren. Gibt es Ballaststoffreiche Lebensmittel ohne Kohlenhydrate? Ballaststoffreiche Lebensmittel gänzlich ohne Kohlenhydrate gibt es nicht. Allerdings gibt es Lebensmittel mit vielen Ballaststoffen, die mit vergleichsweise wenigen Kohlenhydraten daherkommen. Solche sind zum Beispiel: Äpfel Rosinen Pfirsiche Pflaumen Mais Kohl Sellerie Karotten Hafer Brauner Reis 4. Zu wenig Trinken Jeder gute Low Carb Ernährungsplan beinhaltet immer auch ausreichend Flüssigkeit. Im besten Fall Wasser. Denn ohne einen ausgeglichenen Wasserhaushalt können viele Abläufe im menschlichen Körper nicht richtig aufrechterhalten werden. Außerdem kann Dehydrierung, also Wassermangel im Körper, auch zu einem Hungergefühl führen. Dazu kommt ein weiterer Punkt: Eines der Geheimnisse des schnellen Gewichtsverlusts im Rahmen einer Low Carb Diät ist der Wasserverlust. Kohlenhydrate sind der Makronährstoff, der das meiste Wasser speichern kann. Wird die Aufnahme von Kohlenhydraten mit der Nahrung reduziert, sinkt dadurch auch die Speicherfähigkeit im Darm und im Körper im Allgemeinen. Wasser wird schneller ausgeschieden. Aus diesem Grund droht eher eine Dehydrierung und deshalb ist eine regelmäßige Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit im Rahmen einer kohlenhydratarmen Ernährung sehr wichtig. 5. Die falsche Beeinflussung durch Erfahrungsberichte Es gibt zahlreiche Low Carb Diät Erfahrungen im Internet. In vielen Foren und Artikeln überall im Netz zeigen Laien und selbst ernannte Experten ihre Erfolgsgeschichten. Wer im Bereich Abnehmen ohne Kohlenhydrate eigene Erfahrungen gemacht hat, merkt schnell, dass sich keine Abnahmegeschichte mit der anderen vergleichen lässt. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen ist der Stoffwechsel bei jedem Menschen anders. Oft kommt die Frage auf im Zusammenhang mit Low Carb, wie schnell man abnehmen kann. Eine allgemeingültige Antwort gibt es darauf nicht. Wenn also deine Erfolge im Rahmen einer Diät ohne Kohlenhydrate bzw. mit einer reduzierten Kohlenhydrataufnahme im Vergleich zu denen aus manchen Erfahrungsberichten zurückhängen, ist das kein Grund aufzugeben. Behalte dein Ziel im Auge und konzentriere dich auf dein eigenes Wohlbefinden. Denn Ziel eines Ernährungsplans im Low Carb Bereich ist nicht nur die Gewichtsabnahme. Sondern auch die Erhöhung des persönlichen Wohlbefindens und der Gesundheit im Allgemeinen. Weiter Informationen rund um oft gemachte Fehler im Rahmen einer kohlenhydratarmen Diät, findet ihr im folgenden Video: Welche Vorteile bringt die Low Carb Diät? Viele Low Carb Anhänger schwören auf den Diät-Erfolg dieser Ernährungsweise und tatsächlich lässt sich mit einem Verzicht auf Kohlenhydrate bei einer Diät schnell Gewicht verlieren. Allein durch eine solche kohlenhydratarme Ernährung arbeitet der Stoffwechsel anders. Denn durch die Reduzierung der Kohlenhydrate erhöhen wir natürlich die Menge an (gesunden) Fetten und an Proteinen, die wir zu uns nehmen. Die Verarbeitung von Kohlenhydraten beispielsweise bringt dem Körper Energie, die er dann in andere Bereiche des Körpers weitergibt. Für die Verarbeitung von Proteinen hingegen, muss der Körper schon Energie aufwenden. Das bedeutet, dass der Energieverbrauch schon beim Verdauen der Speisen beginnt. Es gibt aber noch weitere Vorteile dieser Ernährung. So ist zum Beispiel eine proteinreiche Ernährung wichtig, um einen normalen und gesunden Muskelaufbau und den Erhalt der Muskeln zu sichern. Vor allem bei Diäten verlieren viele Abnehmwillige als erstes Muskelmasse. Das kannst du durch eine proteinreiche Ernährung ein Stück weit abfedern, sodass Muskelmasse erhalten bleibt und der Körper eher an die Fettreserven geht. Wie sieht ein Low Carb Ernährungsplan aus? Erlaubte kohlenhydratarme Lebensmittel: Fleisch und Wurstwaren aller Art Süß- und Salzwasserfische (frisch, geräuchert oder aus der Dose) Meerestiere Eier tierische und pflanzliche Fette/Öle Pilze eine Vielzahl an Gemüsesorten beinah alle Milchprodukten (auf wenig Milchzucker achten) einige Nuss- und Obstsorten Auf kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Kartoffeln, klassisches Brot, Reis Pasta, Pizza etc. musst du nicht zur Gänze verzichten. Du musst sie nur – entsprechend dem Low Carb Diätplan, für den du dich entschieden hast, in deiner täglichen Nahrung reduzieren. Wenn du dich, unabhängig von einer, der großen Low Carb Diäten für eine langfristige Reduzierung der Kohlenhydrate in der täglichen Nahrung entscheidest, ist eine Kohlenhydratmenge von 150 g am Tag zur Aufnahme empfehlenswert. Ein Low Carb Tag kann dabei wie folgt aussehen: Mahlzeit Lebensmittel Frühstück Magerquark mit frischen Beeren, einer Hand voll Leinsamen und Kokoschips Mittagessen Gebratene Hähnchenbrust mit Kartoffeln und Gemüse (z.B. gebratene Zucchini oder Paprika) Nachmittagssnack Eine Hand voll Mandeln (alternativ: Karotten- oder Gurkensticks mit Magerquark; Snacktomaten) Abendbrot Rührei mit Speck (Alternativ: Tomatencremesuppe; Kürbiscremesuppe) Welche Nachteile bringt die Low Carb Diät mit sich? Eine sehr strenge Diät, bei der komplett auf eine Nährstoffgruppe verzichtet wird, birgt häufig Risiken. Viele Ernährungswissenschaftler in Deutschland stehen der Low Carb Diät eher skeptisch gegenüber. Vor allem für Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen, Schwangere und Ältere ist die erhöhte Fettzufuhr problematisch – das Fett kann die Arterien verstopfen und sich ungünstig auf die Cholesterinwerte auswirken. Das gilt allerdings nur dann, wenn bei der Aufnahme des Fetts nicht darauf geachtet wird, wie die Art der Fette in der Nahrung verteilt ist. Als Faustformel sollte hier gelten: 10 % gesättigte Fettsäuren + 90 % ungesättigte Fettsäuren Wenn diese Formel eingehalten wird, ist auch die Gefahr, dass es zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommt sehr gering. Info. Das viele Eiweiß kann für Nieren- und Leberkranke gefährlich werden. Zudem kann die Low Carb Diät zu einem Mangel an Vitaminen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen führen. Es ist auf jeden Fall ratsam, Körper und Befinden gut zu beobachten. Warnsignale wie Kopfschmerzen, Verstopfung, Muskelkrämpfe, Erschöpfung oder Mundgeruch sollten unbedingt ernst genommen werden. Eine Ernährung unter Reduzierung von Kohlenhydraten kann unter dem Strich eine sehr gesunde Sache sein. Dabei ist es allerdings wichtig, sich vorher umfassend zu informieren. Denn wer sich mit wenigen Kohlenhydraten gesund und ausgewogen ernähren möchte, sollte genau wissen, welche Lebensmittel in seinem wöchentlichen Ernährungsplan unverzichtbar sind. Low Carb und Sport – was ist dran am Mythos des Gewichtsverlusts ohne Bewegung? Tatsache ist, dass es kaum möglich ist, nur über sportliche Aktivitäten nachhaltig Gewicht zu reduzieren. Allein um eine Mahlzeit auszugleichen, müsstest du so viel Sport treiben, dass du den ganzen Tag nichts anderes mehr machen würdest. So verbraucht beispielsweise ein durchschnittlich schwerer Läufer während des Joggens innerhalb von 30 Minuten rund 400 Kalorien. Ein Brötchen mit Salami bringt hingegen bereits 470 Kalorien mit. Abnehmen ohne Ernährungsumstellung ist also nur sehr schwer bis gar nicht möglich. Aber wie ist es mit dem Abnehmen durch Ernährungsumstellung und ohne Sport? Tatsächlich ist eine Ernährungsumstellung hin zu einer kohlenhydratarmen Ernährung auch ohne sportliche Begleitung geeignet, Fett und Gewicht zu verlieren. Allerdings werden die Erfolge durch Sport deutlich verstärkt. Zumal durch die vermehrte Aufnahme von Proteinen der Körper sehr gut Muskulatur aufbauen kann – ein Faktor, der wiederum den Grundumsatz an Kalorien erhöht und damit auch eine langfristige Gewichtsreduktion deutlich vereinfacht. Manche fragen sich allerdings, ob Low Carb und Sport überhaupt zusammen funktionieren. Immerhin wird durch das Reduzieren der Carbs in der Ernährung die Energie erst einmal deutlich heruntergefahren. Wer mit Low Carb Sport treiben möchte, muss sich in dieser Richtung keine Sorgen machen. Denn der Körper kann auch ausreichend Energie aus den Ketonkörpern ziehen. Eine kohlenhydratarme Ernährung in Zusammenhang mit Sport führt also nicht unweigerlich zu einer Unterzuckerung. Viel mehr kann so im Körper die Fettverbrennung noch mehr angeregt werden. Für wen macht eine Low Carb Diät wirklich Sinn? Um die Ernährung dauerhaft oder auch nur kurzfristig auf Low Carb umzustellen, solltest du auf jeden Fall gesund sein. Herzerkrankungen oder, noch schlimmer, eine Erkrankung der Niere oder der Bauspeicheldrüse sind Faktoren, die klar gegen die Umstellung der Ernährung hin zu mehr Fett und Protein und weniger Kohlenhydraten sprechen. Wenn du allerdings gesund bist, Körperfett reduzieren und dabei auch ein allgemein gutes Körpergefühl entwickeln willst, ist Low Carb genau die richtige Lösung für dich. Allerdings sollte dir klar sein, dass auch eine Ernährung mit wenigen Kohlenhydraten nur dann dauerhaft zu Erfolgen auf der Waage führt, wenn du dabei die Zahl der aufgenommenen Kalorien ein Stück weit im Auge behältst. Gesund und dauerhaft abnehmen mit einer Low Carb Diät Es gibt eine Menge Möglichkeiten, den Kohlenhydratanteil in der Nahrung zu senken. Es muss nicht gleich eine strikte Low Carb Diät sein. Allerdings macht es durchaus Sinn, sich dauerhaft mit weniger Kohlenhydraten zu ernähren. Experten empfehlen dabei eine Aufnahme von rund 150 g Kohlenhydraten am Tag. Das ist mehr, als in den meisten Low Carb Diäten „erlaubt“ aber immer noch weniger, als die meisten von uns am Tag zu sich nehmen. Zu dem Prinzip der Low Carb Diät kann man sagen, dass diese durchaus funktioniert. Allerdings kannst du auch eine ganze Reihe von Fehlern machen, die negative Auswirkungen auf deine Gesundheit und deine Leistungsfähigkeit haben können. Zu einer ernsthaften Low Carb Diät gehört also vor allen Dingen vorherige Information und Planung. Du solltest hier nicht von Tag zu Tag überlegen, was du denn gern essen möchtest. Es gibt im Internet und in Printveröffentlichungen zahlreiche Diätrezepte ohne Kohlenhydrate und Rezepte für eine kohlenhydratarme Ernährung. Außerdem kannst du beispielsweise für eine Mahlzeit auf Diätbrot ohne Kohlenhydrate oder auf Eiweißbrot zurückgreifen. Wichtig ist Planung, damit du deine Ziele auch erreichen kannst. Willst du deine Ernährung dauerhaft umstellen, wird es noch wichtiger, dich mit entsprechenden Rezeptbüchern zu versehen. Nur so kannst du sicherstellen, dass deine Ernährung ausreichend ausgewogen ist. Außerdem kann es oftmals nicht schaden, dich mit Omega 3 Fettsäuren und den wichtigsten Vitamine zusätzlich über Nahrungsergänzungsmittel zu versorgen – einfach um einem Mangel gerade in der Phase der Umstellung der Ernährung vorzubeugen.

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Glyx Diät - Abnehmen ohne zu hungern?

Glyx Diät - Abnehmen ohne zu hungern?

Ohne Magenknurren das Körpergewicht reduzieren - Befürworter der Glyx Diät versprechen genau das! Denn bei der Glyx Diät kommt es nicht darauf an wie viel, sondern vor allem was man isst. Doch keine Sorge: Auf Fett, Kohlenhydrate oder Proteine musst Du bei der Glyx Diät nicht verzichten. Wofür steht GLYX? Das Glyx steht als Abkürzung für den glykämischen Index, der besagt, wie stark ein Lebensmittel die Bauchspeicheldrüse dazu anregt, Insulin auszuschütten. Ein hoher Wert bedeutet, dass der Körper die Kohlenhydrate aus der zugeführten Nahrung schnell verwertet. Sie gelangen ins Blut und lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen. Lebensmittel für eine Glyx-Diät Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Wert haben hingegen nur einen langsamen und insgesamt geringeren Anstieg der Blutzuckerkurve zur Folge. Der Körper muss also weniger Insulin produzieren, was beim Abnehmen von Vorteil ist. Das körpereigene Hormon begünstigt nämlich den Aufbau von Fettpolstern und verhindert, dass der Körper Fettreserven abbaut. Eine hohe Insulinproduktion kann sogar den Appetit steigern, weil der Blutzucker dadurch schon nach kurzer Zeit wieder sinkt und es somit zu Heißhungerattacken kommen kann. Die Glyx Diät hat sich dieses Wissen zunutze gemacht und setzt auf Lebensmittel, die den Blutzuckerspiegel möglichst stabil halten. Abnehmen mit der Glyx Diät Jeder, der schon einmal eine Diät gemacht hat, weiß, dass sich erste Abnehmerfolge häufig recht schnell einstellen, dass die Gefahr des Jojo-Effekts jedoch nicht zu unterschätzen ist. Nichts ist ärgerlicher, als wenn man nach wochenlangem Verzicht am Ende noch mehr wiegt als vor der Diät. Umso sinnvoller ist es, seine Ernährung und Lebensweise langfristig umzustellen. Genau da setzt die Glyx Diät an. Die Glyx Diät verbietet nichts Im Gegensatz zu anderen Diäten, die ebenfalls den Blutzuckerspiegel im Blick haben, wie zum Beispiel die Low-Carb Diät, verbietet die Glyx Diät grundsätzlich nichts, bevorzugt aber natürliche, unverarbeitete Lebensmittel. Auf dem Diät-Plan bilden Vollkornprodukte, Gemüse und Obst die Basis. Doch auch eine ausreichende Protein-Zufuhr ist von Wichtigkeit, so sind Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Nüsse und Hülsenfrüchte weitere bedeutende Bausteine. In Maßen sollte sich hingegen der Verzehr von verarbeiteten Getreideprodukten wie Weißbrot, geschältem Reis und Süßigkeiten halten – eben Nahrungsmittel, die den Blutzucker in die Höhe treiben. Eine Glyx Diät Tabelle erleichtert das Abnehmen Mit Hilfe einer solchen Tabelle, wie Sie sie vielfach im Internet finden, kannst Du Dir einen Überblick verschaffen, welche Lebensmittel einen niedrigen glykämischen Index haben und somit für die Glyx Diät geeignet sind. Die Glyx-Werte liegen zwischen 1 und 110 und werden meist durch ein Ampel-System innerhalb der Tabelle gekennzeichnet, was eine schnelle Orientierung ermöglicht. Nahrungsergänzungsmittel können ratsam sein Alle Glyx Diät Rezepte basieren auf einer vollwertigen Ernährung, die unter anderem Wert auf Ballaststoffe, lebensnotwendige essentielle Fettsäuren, Vitamine und genügend Flüssigkeitszufuhr legt. Dennoch kann es während einer Umstellung der Essgewohnheiten durchaus sinnvoll sein, seinen Körper mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln zu unterstützen. Glyx Diät = Glücks-Diät Die Ökotrophologin Marion Grillparzer, die den Begriff Glyx als Kurzform für glykämischer Index im Jahre 1999 einführte, formulierte die wichtigste Regel der Glyx Diät: Es gilt, das Leben und das Essen zu genießen. Neben einer bewussten Ernährung hält Grillparzer die Entgiftung des Körpers, die Schulung der eigenen Körperwahrnehmung, Spaß an der Bewegung und eine sanfte Entspannung für elementar, um dauerhaft ein gesundes Gewicht halten zu können. Wer mit der Glyx Diät Erfahrungen gemacht hat, weiß, dass diese mehr als eine Art Lebensphilosophie zu verstehen ist. Wenn Du am eigenen Leib erfährst, was Körper und Seele gut tut, bist Du in der Regel motivierter, Dein Leben zu verändern und schlechte Gewohnheiten abzulegen. Mit der Glyx Diät steht Deinem Ideal-Gewicht nichts mehr im Wege.

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Die Atkins Diät - gesundes Abnehmen?

Die Atkins Diät - gesundes Abnehmen?

Die von Dr. Robert Atkins ins Leben gerufene „Atkins-Diät“ verspricht, dass an keinem Tag Hungergefühle aufkommen und die Fettverbrennung angekurbelt wird. Dennoch ist nicht ganz einfach, Gewicht zu verlieren und trotzdem nicht zu hungern. Es gibt zwar viele Diätformen, aber kaum eine hat diesen Bekanntheitsgrad erreicht wie die Atkins Diät. Allerdings ist auch keine Diät so umstritten wie die von Dr. Robert Atkins. Verzicht oder Überangebot in der Atkins Diät? Eigentlich kann man sagen, beides ist der Fall. Denn die Atkins Diät basiert auch auf einem Verzicht. Verzichtet werden muss auf Kohlenhydrate dafür können Fleisch und Fett in beliebiger Menge verzehrt werden. Die geliebten Nudeln, Reis, Brot oder Kartoffeln nicht mehr essen zu dürfen, bedeutet somit für die meisten von uns schon Verzicht. Strikte Low-Carb Ernährung So heißt die Devise bei der Atkins Diät und bedeutet, dass in den ersten zwei Wochen Kohlenhydrate fast vollständig in unserem Ernährungsplan fehlen. Eine winzig kleine Menge von 20 g Kohlenhydraten ist erlaubt. Diese sollte in Form von Salat oder Gemüse verzehrt werden. Also, kein Frühstücksbrötchen oder Müsli, geschweige denn leckere Nudeln und Co. Ist die erste Phase der Atkins Diät geschafft und haben wir uns Rezepte ausgesucht, die fast ausschließlich auf fett- und eiweißhaltigen Nahrungsmitteln basieren, kommen in der zweiten Phase Hülsenfrüchte und Nüsse hinzu. Fisch und Fleisch in beliebigen Mengen Sojaprodukte, Fleisch, Fisch, Eier und sogar fette Mayonnaise und Butter können in beliebiger Menge geschlemmt werden. Die Atkins-Rezepte sind nicht sehr abwechslungsreich. Wer aber zum Frühstück schon Rührei mit viel Speck, am Mittag ein gegrilltes Steak und am Abend Fisch oder Fleisch mit Mayonnaise genießen und dennoch in relativ kurzer Zeit viele Pfunde verlieren möchte, ist mit der Atkins Diät gut bedient. Die nächsten Schritte der Diät Wer die ersten zwei Phasen durchgehalten und bereits viel Gewicht verloren hat, sollte dann in die dritte Phase übergehen. Das bedeutet, weitere zehn Gramm Kohlenhydrate können dem Speiseplan hinzugefügt werden. Allerdings ist darauf zu achten, dass weiterhin Gewicht verloren und das gewünschte Ergebnis erzielt wird. Phase vier gegen den Jojo-Effekt Besteht der Wunsch, das Gewicht nur noch zu halten und dem Jojo-Effekt zu entgehen, der beginnt mit Phase vier, der dauerhaften Ernährungsweise nach Atkins. Kartoffeln und Teigwaren sollten allerdings für immer tabu sein und nur in äußersten Notfällen gegessen werden. Gemüse und Obst dürfen jetzt wieder im Ernährungsplan enthalten sein. Welche Idee steckt hinter der Atkins Diät? Die von vielen geliebte und ebenso von vielen abgelehnte Diät hat der amerikanische Kardiologe Dr. Robert Atkins Anfang der 70er Jahre entwickelt. Es entstand daraus fast eine kleine Diätrevolution. Plötzlich war alles erlaubt, was zuvor von Ernährungswissenschaftlern verboten wurde, fettige Butter und Mayonnaise, viel Fleisch, durchaus auch mit hohem Fettgehalt, Eier und Fisch und das alles in großen Mengen, ohne auf die Kalorien achten zu müssen. Man wurde satt und verlor relativ schnell an Gewicht. Die Regel hinter dieser Idee lautet: Der Körper wandelt Kohlenhydrate in Energie um. Fehlen die Kohlenhydrate, stellt der Organismus sich darauf ein und ändert den Stoffwechsel auf Fettverbrennung. Fetthaltige Nahrungsmittel werden von unserem Körper anders verwertet als Kohlenhydrate und so können die Pfunde purzeln. Stars und Sternchen schwören auf die Atkins Diät Auch wenn diese Ernährungsform nach Dr. Robert Atkins oft von vielen Experten und Ernährungswissenschaftlern kritisiert wird, schwören viele hübsche und äußerst schlanke Stars seit Jahren auf die Atkins Diät. Darunter Sharon Osbourne oder Catherina Zeta Jones. Vorteile der Atkins Diät satt essen, ohne zu hungern kein knurrender Magen das lästige Kalorienzählen fällt weg keine langen Zubereitungszeiten ein relativ hoher Gewichtsverlust in kurzer Zeit Nachteile der Atkins Diät einseitige Ernährungsform, es können Mangelerscheinungen auftreten ungesättigte Fettsäuren können den Cholesterinspiegel drastisch erhöhen und es kann zu schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen durch das Verbot „Gute-Laune Food“ wie Nudeln und Co. zu sich nehmen zu dürfen, kommt es leicht zu Frust und Heißhungerattacken es ist schwierig, die Ernährungsweise dauerhaft einzuhalten und der Jojo-Effekt tritt beim Umsteigen auf kohlenhydratreichere Kost schnell wieder ein Mundgeruch durch die verzehrten Fettsäuren, die in Ketone umgewandelt werden Die ersten Pfunde purzeln schnell Um schnell einige Pfunde zu verlieren, scheint sie gut geeignet zu sein, über einen längeren Zeitraum halten nur wenige diese nicht unumstrittene Diät durch. Böse Zungen behaupten sogar, Dr. Robert Atkins sei an den Folgen von Übergewicht und einer Herzerkrankung gestorben. Diese Aussage wurde aber weder bestätigt, noch widerrufen. Sein Hausarzt ist allerdings der Meinung, dass die Herzprobleme von Atkins nicht auf seine Diät zurückzuführen seien. Erfahrungen mit der Atkins Diät die Erfahrungen sind unterschiedlich. Die Verfechter der Atkins Diät sind voll des Lobes, andere sprechen dagegen sogar von einem Ernährungswahnsinn vielfach wird berichtet, dass der Cholesterinspiegel stark ansteigt, die Leberwerte sich erhöhen und es häufig zu Magen- und Darmbeschwerden kommt wer mit der Atkins Diät gut zurechtkommt, spricht begeistert von der schnellen Abnahme und dem ausbleibenden Jojo-Effekt, wenn die Ernährungsform eingehalten wird. Nahrungsergänzung bei Atkins-Diät Damit ein Mangel an lebenswichtigen Vitalstoffen gar nicht erst auftritt, kann auf hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen werden. Das Atkins-Diät Fazit Für Fleisch und Wurstesser ist die Diätform nach Atkins gut geeignet. Über einen längeren Zeitraum raten viele Ernährungsexperten allerdings von der Atkins Diät ab. Dauerhaft sollten wir uns gesund und ausgewogen ernähren. Vor allem Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Salat sind nach heutigen Erkenntnissen unerlässlich, um dem Körper alle erforderlichen Vitalstoffe zuzuführen, die er für seine Arbeit und Gesunderhaltung benötigt.

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Detox Diät: Hält die Detox-Kur, was sie verpsricht?

Detox Diät: Hält die Detox-Kur, was sie verpsricht?

Es gibt viele Verfechter der Detox Kur, die behaupten, eine Detox Diät sei der Schlüssel zum Wunschgewicht. Der Erfolg stellt sich scheinbar schnell ein und man ist bis zum Lebensende die unliebsamen Pfunde los. Kaum eine Diät hat so viele Anhänger und zugleich Gegner wie die Detox Diät. Doch was ist das Richtige? Welche Diät lässt die Kilos in Höchstgeschwindigkeit verschwinden? Das Wichtigste In Kürze Der Körper wird dadurch gesünder und erhält mehr Energie. Die Verdauungsorgane werden entlastet und überflüssiges Gewicht abgebaut. Die Detox Diät ist in zwei Phasen aufgeteilt, die Fastenphase und die Aufbauphase. Die Wirkungsweise einer Detox Diät Eigentlich dreht sich bei einer Detox Kur alles darum, unseren Organismus zu entgiften und zu entschlacken. Der Körper wird dadurch gesünder und erhält mehr Energie. Die Verdauungsorgane werden entlastet und überflüssiges Gewicht abgebaut.Der durch die Werbung versprochene schnelle Gewichtsverlust verführt dazu, die Detox Kur auszuprobieren.Weil eine ungesunde Ernährung nicht nur zu Übergewicht führen kann, sondern im Körper auch Giftstoffe und Schlacken hinterlässt, verspricht die Detox-Kur Abhilfe zu schaffen. So funktioniert die Detox Diät Über einen Zeitraum von sieben bis hin zu einundzwanzig Tagen wird komplett auf feste Nahrung verzichtet. Man kann eine Detox Kur auch als modernes Heilfasten bezeichnen. Die verschiedenen Fastenphasen Die Detox Diät ist in zwei Phasen aufgeteilt, die Fastenphase und die Aufbauphase. Es wird empfohlen, vor Beginn der Detox Diät den Darm zu reinigen. Die Fastenphase Während der Fastenphase sind nur frischgepresste Gemüse- oder Obstsäfte, Gemüsebrühe, Kräutertee und Mineralwasser als Nahrungsaufnahme erlaubt.Es sollten davon wenigstens 2,5 bis 3 Liter über den Tag verteilt getrunken werden. Im Laufe der Fastenphase sind gezuckerte Getränke, Zigaretten, Alkohol und Kaffee verboten. Die Aufbauphase Egal, wie viel Tage gefastet wurde, die anschließende Aufbauphase ist wichtig. Feste Nahrung sollte nur langsam wieder aufgenommen werden. Am ersten Tag kann mittags ein kleiner Salat oder gekochtes Gemüse gegessen werden, ansonsten nimmt man genau wie an den Fastentagen nur flüssige Nahrung zu sich.Am nächsten Tag ein wenig Obst oder Haferflocken zu den Mahlzeiten verzehren. Dann werden wieder drei feste Mahlzeiten eingenommen und weiterhin viel getrunken. Man sollte es langsam angehen lassen und fette oder süße Speisen unbedingt vermeiden. Es ist auch besser, nur kleine Portionen zu essen, um die Verdauung nicht zu überlasten. Wenn das Fasten zu schwer fällt Nicht jedem gefällt es, nur flüssige Nahrung zu sich zu nehmen, deshalb gibt es noch die Detox- Obst-Gemüse-Variante. Dabei können kleine Obst- und Gemüse-Portionen verzehrt werden, ansonsten muss aber viel getrunken werden. Mögliche Nebenwirkungen der Detox-Kur Die klassischen Nebenwirkungen der Detox Kur sind Kopfschmerzen, Leistungsschwäche und Kreislaufprobleme. Meistens treten diese aber nur in den ersten drei Tagen auf, danach sollten die Beschwerden abklingen. Es ist ratsam sich viel an frischer Luft zu bewegen, wenn wir uns nicht gut fühlen. Schon ein kleiner Spaziergang, Wechselduschen oder Bürstenmassagen tun gut und wecken die Lebensgeister. Die Pfunde verschwinden schnell Durch die geringe Kalorienzufuhr nehmen wir schnell ab. Experten raten, eine Detox Diät aber nicht primär als Form des gesunden Abnehmens zu wählen. Die Gewichtsabnahme sollte eher als angenehmer Nebeneffekt gesehen werden. Um auf Dauer gesund abzunehmen, ist es wichtig, die Ernährung umzustellen und auf Süßes und Fast Food zu verzichten. Ansonsten sind die verlorenen Pfunde nach der Detox Diät schnell wieder drauf und der Jojo-Effekt tritt ein Kann man mit der Detox Diät entschlacken und entgiften? Viele Experten befürworten, den Körper durch Heilfasten zu entlasten und zu entgiften. Wissenschaftlich ist es aber bis heute nicht hinreichend geklärt, ob unser Körper durch Nahrungsentzug wirklich entgiftet. Erfahrungen mit der Detox Diät Menschen, die eine Detox Kur gemacht haben, äußern sich allerdings ganz begeistert über die moderne Form des Heilfastens. Sie schwören darauf und fühlen sich körperlich gesünder und leistungsfähiger. Dem Alltags-Sress entfliehen Wer sich für eine Detox Diät entscheidet, sollte versuchen, dem alltäglichen Stress zu entfliehen. Denn auch die seelische Reinigung gehört zu einer Detox Kur. Zum Beispiel ein Spaziergang in einer schönen Umgebung, leise Musik hören oder in Ruhe ein Buch lesen, unterstützen die Detox Kur ungemein. Eine gute Idee ist auch, die Zeit dafür zu nutzen, Entspannungsübungen zu erlernen, wie zum Beispiel Autogenes Training. Ausreichend Schlaf ist wichtig Schlafmangel ist einer der Gründe, warum unser Körper übersäuert. Im Schlaf baut unser Körper die Gifte, Säuren und Schlackenstoffe ab, die der Körper im Laufe des Tages angesammelt hat.Nach einer ruhigen Nacht fühlen wir uns deshalb ausgeglichen und erholt. Auf die richtige Atmung kommt es an Für eine gute Durchblutung benötigen wir Sauerstoff. In der Natur auf die Atmung zu achten, ist äußerst angenehm. Einfach mal die Augen schließen, tief durch die Nase einatmen und durch den Mund wieder ausatmen.   Gesünder Leben Während einer Detox Kur sollten wir unsere Lebensgewohnheiten betrachten und den Entschluss fassen, langfristig etwas zu ändern. Viel Obst und Gemüse, fettarmes Fleisch, Vollkorn- und Milchprodukte sollten zukünftig unseren Speiseplan bereichern. Auf Fast Food, Fertiggerichte, Zigaretten und Alkohol sollten wir weitestgehend verzichten. Unser Detox Diät Fazit Eine Detox-Kur ist im eigentlichen Sinn keine Diät, sondern eine Form des Heilfastens. Auch wenn es eine teilweise umstrittene Form der Gewichtsabnahme ist, kann man durch Detoxen schnell einige Kilos verlieren.Der Körper soll entgiften und entschlacken und viele von uns fühlen sich nach dieser Kur gesundheitlich besser.

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Apfeldiät - Gesund und unkompliziert abnehmen?

Apfeldiät - Gesund und unkompliziert abnehmen?

"Ein Apfel am Tag erspart den Arzt" heißt es im Volksmund. Deshalb ist es kein Wunder, dass die Apfel-Diät sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Der Apfel ist reich an Ballaststoffen, Mineralien und Vitamin C. Zudem schmeckt er noch gut und gibt uns ein Gefühl des Wohlbefindens.   Das Wichtigste in Kürze Eine Apfel-Ernährung ist gesund und hat viele Vorteile. Die einseitige Ernährung hingegen kann schnell eintönig werden. Es sollte darauf geachtet werden, viel zu trinken und sich zusätzlich etwas zu bewegen.   Mit der Apfel-Diät schlank werden Durch die Apfel-Diät haben schon viele Menschen abgenommen und fühlen sich dabei scheinbar auch noch fit und gesund. Denn eine Ernährung rund um den Apfel hat viele Vorteile: der Cholesterinspiegel kann gesenkt werden das Blut kann gereinigt werden kann bei Hautunreinheiten und trockener Haut helfen überschüssiges Fett kann abgebaut werden das Immunsystem kann gestärkt werden kann bei Verdauungsstörungen helfen das Herz-Kreislauf-System kann gestärkt werden   Äpfel gegen die Pfunde Außerdem wirkt der Apfel durch das enthaltende Quercetin antibakteriell und entzündungshemmend. Fett verbrennende Hormone werden angeregt und überschüssige Pfunde verabschieden sich recht schnell.   Äpfel gegen die Pfunde Das Problem mit der eintönigen Ernährung Genau wie die Ananas-Diät gehört die Apfeldiät zu den sogenannten Monodiäten. Das bedeutet: Die tägliche Ernährung besteht nur aus einem einzigen Lebensmittel. Damit gehört sie in die Gruppe der Crash-Diäten, bei denen in kurzer Zeit viel Gewicht abgebaut wird.   Info. Bei der Apfeldiät werden meist über sieben Tage ausschließlich Äpfel verzehrt. Man kann natürlich die unterschiedlichsten Sorten essen oder sich einen Bratapfel im Backofen zubereiten. Aber auch der größte Apfelliebhaber kann die Äpfel nach spätestens sieben Tagen Diät kaum noch riechen und wünscht sich andere Speisen auf seinem Teller.   So vermeidest du Mangelerscheinungen Obwohl Äpfel zu den gesündesten Obstsorten gehören, benötigt unser Organismus für seine Arbeit noch viele andere Vitalstoffe, die im Apfel nicht enthalten sind. Wer die Apfeldiät über einen längeren Zeitraum durchführt, wird viele Kilos verlieren aber auch zu wenig Nährstoffe zu sich nehmen. Da es durch die Einseitigkeit zu Mangelerscheinungen kommen kann, sollten die Nährstoffe durch ein Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden.   Die Apfeldiät zum schnellen Abnehmen Wer nur wenige Pfunde in Rekordzeit verlieren möchte, liegt mit der Apfeldiät genau richtig. Im Gegensatz zu anderen Crash-Diäten mit nur einem Lebensmittel hat die Apfeldiät den Vorteil, dass der Apfel sehr gesund und reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Fruchtzucker ist. Für eine längere Diät, bei der viele Pfunde abgespeckt werden müssen, ist die Apfeldiät nicht zu empfehlen. Das wird auch von vielen, die Erfahrungen mit der Apfel-Diät gemacht haben, bestätigt. Außerdem tritt der JoJo-Effekt relativ schnell wieder ein. Viel trinken und Bewegung ist wichtig Bei der Apfeldiät kommt es darauf an, ausreichend zu trinken. Es sollten etwa zwei Liter Flüssigkeit in Form von Mineralwasser oder Kräutertees über den Tag verteilt getrunken werden. Auch grüner Tee scheint bei einer Apfeldiät als Getränk gut geeignet zu sein. Auch die richtige Bewegung ist hilfreich. Allerdings ist damit kein aufwendiges und kräfteraubendes Training gemeint, sondern schwimmen, laufen oder Rad fahren.   Mit der Apfeldiät richtig beginnen Es ist weder notwendig noch sinnvoll, sich über einen längeren Zeitraum nur von Äpfeln zu ernähren, denn Essen soll auch bei einer Diät Spaß machen. Deshalb kann man mit einer Apfeldiät beginnen und sollte diese dann mit einer kalorienarmen Ernährungsform fortsetzen. Das bedeutet, dass fett- und kalorienarme Rezepte mit Äpfeln kombiniert werden. Denn auf den gesunden Apfel sollte auf keinen Fall verzichtet werden. Durch seinen Fruchtzuckeranteil sättigt er gut und erhöht die Leistungsfähigkeit. Als Zwischenmahlzeit ist ein Apfel immer ideal.

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Teller und Besteck auf einem Tisch

5:2 Diät - Durch Teilzeitfasten zur Traumfigur

Es ist gar nicht so einfach, zum Abnehmen die richtige Diät zu finden. Heute stellen wir Dir die Abnehmmethode der 5:2 Diät vor. Sie gilt als neue Geheimwaffe gegen hartnäckige Pfunde. Doch was genau verbirgt sich hinter dieser Diät? Das Wichtigste in Kürze An fünf Tagen isst Du, was und wie viel Du möchest. An zwei Tagen wird gefastet. Die 5:2 Diät ist unkompliziert, motivierend und erfolgreich. Das Teilzeitfasten ist der erste Schritt in ein gesünderes Leben.   So funktioniert die 5:2 Diät An fünf Tagen in der Woche isst Du ganz normal, also was und so viel Du möchtest. An zwei Tagen fastest Du. Das bedeutet, dass Frauen an den Fastentagen 500 und Männer 600 Kalorien zu sich nehmen dürfen. Kohlenhydrate wie Brot oder Zucker sind tabu, stattdessen werden die Kalorien auf 1 bis 3 Mahlzeiten in Form von Gemüse, Obst und Eiweiß (z. B. Fisch oder Tofu) verteilt. Wichtig ist, dass Du mindestens zwei Liter Wasser und ungesüßten Tee pro Fastentag trinkst.   Schnelle Erfolge mit frischen Lebensmitteln Wenn Du den Abnehmeffekt beschleunigen möchtest, achte darauf, dass Du Dich an den fünf Tagen nicht überisst und setze möglichst auf frische Lebensmittel. Info. Aber verbiete Dir nichts! Wenn Du Lust auf Schokolade oder eine Pizza von Deinem Lieblingsitaliener habst, gönn Dir dies und esse mit Genuss. Durch die zwei Fastentage wird Deine Kalorienbilanz pro Woche deutlich besser ausfallen, als wenn Du sieben Tage die Woche schlemmst. Besser durchhalten mit der 5:2 Diät Bei all den zahlreichen Diäten, die heutzutage angepriesen werden, scheitert es häufig am Durchhaltevermögen. Heißhunger überfällt über kurz oder lang beinah jeden Abstinenzler und das schlechte Gewissen, wenn man diesem nachgibt, vermiest einem die Laune und Motivation.Dieses Problem wird bei der Diät 5 zu 2 geschickt umgangen. Die Gewissheit nur an zwei Tagen pro Woche stark sein zu müssen, beruhigt ungemein.Frei nach dem Motto „Morgen darf ich ja wieder“ lassen sich die Fastentage mühelos durchhalten.Dadurch, dass an fünf Tagen wie üblich gegessen wird, muss der Körper zudem nicht befürchten, dass eine lange Hungerphase bevorsteht. Der Stoffwechsel wird nicht, wie bei vielen Vollzeit-Diäten, heruntergefahren, sondern läuft wie gewohnt weiter. Vorteile der 5 und 2 Diät UnkompliziertDie meisten Diäten sind kompliziert oder aufwendig: Es müssen Rezeptpläne erstellt werden, bestimmte Lebensmittel dürfen nicht verzehrt werden und es gilt, täglich die Kalorien zu errechnen. Da verliert man schnell die Lust. Die 5:2 Diät ist hingegen denkbar einfach in den Alltag zu integrieren. Spezielle 5:2 Diät Rezepte sind nicht notwendig. ErfolgreichDer Abnehmerfolg ist mindestens genauso groß wie bei einer Dauerdiät, der Verlust an Muskelmasse jedoch geringer. Ein halbes bis ein Kilo pro Woche weniger ist zu erwarten, wenn Du an den übrigen Tagen unter 2000 Kalorien am Tag bleibst. FlexibelOb Montag und Donnerstag oder doch lieber Samstag und Sonntag – die zwei Fastentage können direkt aufeinander folgen oder über die Woche verteilt werden. MotiviertJeder Fastentag, den Du gut bewältigst, stärkt Dein Selbstbewusstsein und motiviert Dich, weiterhin erfolgreich abzunehmen. SensibilisiertDurch das Teilzeitfasten finden wir zu einer natürlichen Balance zurück, denn wir entdecken die körperlichen Anzeichen von Hunger und Sättigung wieder. GesundStudien haben ergeben, dass sich Teilzeitfasten positiv auf die Gesundheit auswirken kann. So können sich beispielsweise die Blutfett-, Cholesterin- und Blutdruckwerte verbessern, was Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt und Diabetes vorbeugen kann. Auch der geistige Alterungsprozess kann sich verlangsamen, da Reparaturmechanismen im Körper aktiviert werden. 5:2 Diät Erfahrung als erster Schritt in ein gesünderes Leben Sammel durch die 5:2 Diät Erfahrungen, die Dich einer gesunden Lebensweise näher bringt. Der reflektierte Umgang mit dem Thema Ernährung kann dazu führen, dass Du auch an den fünf Tagen gesünder isst, weil Du wieder spürst, was Deinem Körper gut tut und was ihm schadet. Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel können Dich auf dem Weg zu mehr Gesundheit und Vitalität unterstützen.  

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