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5 Tipps gegen Migräne

Veröffentlicht am 19.09.2019

Wer unter Migräne leidet, wird durch die in unregelmäßigen Abständen auftretenden extremen Kopfschmerzen oftmals sehr in seinem Lebensalltag beeinträchtigt. Die zusätzlichen Symptome wie Schwindel und Übelkeit machen die Migräneattacken für viele Betroffene zu einer unerträglichen Tortur. Leider hat die Wissenschaft bis heute nicht abschließend klären können, woher Migräneattacken kommen. Trotzdem gibt es eine ganze Menge interessanter Erkenntnisse, was du tun kannst, um Migräneattacken zu vermeiden oder ihre Intensität abzuschwächen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Stress spielt in vielen Fällen eine wichtige Rolle bei Migräneattacken
  • Wer schon bei ersten Anzeichen einer Migräneattacke handelt, kann diese mit etwas Glück noch abwenden
  • Dauert eine solche Attacke länger als 72 Stunden, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen

Was genau ist eine Migräne eigentlich?

Als Migräne bezeichnet man einen oftmals einseitigen starken Kopfschmerz, der mal bohrend, mal pochend aber immer schubweise daherkommt. Migräneattacken werden dabei oftmals von Übelkeit und Lichtempfindlichkeit begleitet und dauern zwischen 4 und 72 Stunden an.

Die genauen Hintergründe sowie die konkrete Entstehung und die exakten Abläufe einer Migräne im Gehirn, konnten bis heute nicht abschließend erforscht werden. Auch wenn Wissenschaftler weiterhin daran arbeiten – aktuell gibt es nur vergleichsweise wenige Erkenntnisse, die dir wirklich helfen werden, Migräneattacken zu vermeiden.

Drei Dinge hingegen scheinen festzustehen.

  • Bei den Kopfschmerzen im Rahmen einer Migräne handelt es sich um Schmerzen, die aufgrund einer starken Belastung der Schmerzrezeptoren im Gehirn durch verschiedene Botenstoffe entstehen
  • Man spricht hier von einer Botenstoffstörung ausgelöst durch Entzündungsstoffe im Gehirn
  • Ein weiteres Problem, dass zu einer Migräneattacke führen kann, ist eine Minderdurchblutung im Gehirn

Allein aus diesen Punkten lassen sich bereits einige sinnvolle Maßnahmen gegen Migräneattacken ableiten.

Was kannst du gegen Migräneattacken tun?

Bei der Frage, was du gegen Migräne tun kannst, kann es nicht nur darum gehen, was du bei einer akuten Migräneattacke gegen die Symptome tun kannst. Viel mehr ist es grade bei Migränepatienten wichtig, eine zielgerichtete und sinnvolle Migräneprophylaxe vorzunehmen. So soll von vorn herein vermieden werden, dass es überhaupt zu Migräneattacken kommt.

Darüber hinaus gibt es ein paar Möglichkeiten, die du ergreifen kannst, wenn sich erste Anzeichen einer Migräne bemerkbar machen. So kann zumindest die Intensität der Attacke beeinflusst – die Attacke vielleicht sogar in letzter Minute verhindert werden.

1)     Die richtige Balance zwischen Stress und Erholung finden

Bei vielen Migränepatienten spielt das Thema Stress eine wichtige Rolle, wenn es um die Entstehung von Migräneattacken geht. Bedenkt man, dass es sich bei einer Migräne nach aktuellem Kenntnisstand der Wissenschaft zumeist um eine Überschüttung des Gehirns mit Botenstoffen, durch welche die Schmerzrezeptoren überfordert werden, handelt, wird schnell klar, warum Stress diesen Effekt fördern kann.

Egal ob positiver oder negativer Stress – jede Form von Stress kann den Körper schwächen und eine solche Reaktion hervorrufen. Umso wichtiger ist es, jeden Tag den einen oder anderen Moment der Ruhe zu finden.

Oftmals reicht es schon, mehrmals über den Tag verteilt fünf bis zehn Minuten Pause zu machen und dabei einfach mal die eine oder andere Entspannungsübung auszuprobieren. So senkst du nicht nur deinen Stresslevel und hebst deine Stimmung – du wirst schnell feststellen, dass du auch deutlich ausgeruhter und fitter durch den Alltag gehst.

Wenn du regelmäßig unter Migräneattacken leidest, solltest du unbedingt versuchen, deinen persönlichen Stresslevel so niedrig wie möglich zu halten.

 

Entspannung

2)     Ausreichend essen und trinken

Mancher, der regelmäßig mit Migränesymptomen zu kämpfen hat, weiß zu berichten, dass die Migräne bei ihm oder ihr zum Beispiel von zu wenig Trinken oder einer ausgelassenen Mahlzeit kommen können.

Das mindestens 2 Liter Flüssigkeit am Tag unerlässlich sind, wenn du mit Migräne zu kämpfen hast, sollte klar sein. Denn nur mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr kann auch die Durchblutung im Gehirn bestmöglich aufrecht werden.

Übrigens

Neben ausreichendem Essen muss auch bei der Nahrungsaufnahme die Balance gegeben sein. So sorgt beispielsweise eine ausreichende Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren für eine Reduzierung von Entzündungsherden im Körper. Auch die Durchblutung bzw. die normale Herzfunktion wird durch eine ausreichende Aufnahme von Omega 3 Fettsäuren gewährleistet. Zu guter Letzt hat eine ausreichende Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren auch einen positiven Einfluss auf die Hirnfunktion.

Im Vergleich dazu wirken Omega 6 Fettsäuren, die wir mit der täglichen Nahrung deutlich häufiger in uns aufnehmen, als Omega 3 Fettsäuren, für Entzündungsherde begünstigend. Wer für eine ausgewogene Balance zwischen Omega 3 Fettsäuren und Omega 6 Fettsäuren in der Ernährung sorgt, reduziert ebenfalls das Risiko von Migräneanfällen.

3)     Finde deine Trigger und versuche sie weitgehend zu vermeiden

Als einen Trigger bezeichnet man einen Auslöser einer bestimmten Situation. So berichten viele Migränepatienten, dass es gewisse Lebensmittel oder Situationen gibt, die bei ihnen unweigerlich eine Migräneattacke hervorrufen.

Ein solcher Trigger kann zum Beispiel Koffein sein. Auch Alkohol oder andere Lebensmittel können eben eine Migräneattacke hervorrufen. Wenn du die Gefahr von Migräneattacken so weit wie möglich reduzieren möchtest, solltest du jedes Mal, wenn du eine Migräneattacke überstanden hast, genau notieren, was du am Tag vor der Migräne gegessen, getrunken und getan hast. Wenn du nach mehreren Attacken Parallelen erkennen kannst, hast du einen Trigger gefunden, den du nun abstellen kannst.

4)     Das kannst du tun, wenn sich erste Anzeichen einer Migräneattacke zeigen

Wenn sich erste Anzeichen einer Migräne einstellen, gibt es ein paar Dinge, die du tun kannst, um die Migräne entweder noch abzuwenden oder die Symptome so weit wie möglich abzufedern.

Maßnahme Weitere Informationen

Eine Tasse Kaffee trinken

Koffein fördert die Durchblutung. Das kann die Migräne bereits vertreiben oder zumindest die Symptome stark reduzieren. Wichtig ist, dass du vorher abgeklärt hast, dass Koffein kein Trigger für eine Migräne bei dir ist – andernfalls würde eine Tasse Kaffee die Migräne nur beschleunigen und verschlimmern.

Ansteigendes Fußbad

Hierbei stellst du deine Füße in eine Wanne, die anschließend mit etwa 32 Grad warmen Wasser aufgefüllt wird. In den kommenden 20 Minuten brauchst du jemanden, der dir immer wieder Wasser in die Wanne gießt, und zwar so lange, bis das Wasser insgesamt eine Wärme von 42 Grad erreicht. Durch die zunehmende Wärme werden die Blutgefäße langsam geweitet, wodurch das ansteigende Fußbad eine schöne Möglichkeit ist, Migränesymptome zu verringern

Medikamente einnehmen

Eine echte Migräne lässt sich ohne entsprechende Schmerzmittel kaum sinnvoll überstehen. Das Schmerzmittel deiner Wahl solltest du dabei schon bei den ersten Anzeichen einer Migräneattacke einnehmen. So wirken die Medikamente am besten

Info.

Viele Menschen denken, Sport wäre eine super Möglichkeit, Migräne zu vertreiben. Wenn allerdings eine Migräneattacke im Anmarsch ist, solltest du körperliche Anstrengung am besten vermeiden. Trotzdem ist Sport eine gute Möglichkeit, präventiv gegen Migräne vorzugehen. Vor allem Ausdauersport reduziert oftmals die Häufigkeit von Migräneanfällen und, wenn es zu einem Anfall kommt, auch die Schwere der jeweiligen Attacken.

5)     Wenn es wirklich zu einer Migräneattacke kommt – so kannst du die Schmerzen überstehen

Hat eine Migräneattacke dich einmal in ihrem Griff, solltest du es ganz ruhig angehen lassen. Am besten suchst du einen abgedunkelten Raum auf, schaltest sämtliche Geräuschquellen aus und legst dich hin, um deinem Körper Ruhe zu gönnen. Denn letztlich ist dein Körper der einzige, der eine einmal begonnene Migräne auch wirklich wieder besiegen kann.

Fakt ist aber auch, dass die Schmerzen bei einer Migräneattacke ohne entsprechende Schmerzmittel unerträglich werden können. Deshalb solltest du, auch um deinem Körper die Möglichkeit zu geben, sich bestmöglich gegen die Migräne zu wehren, wirksame Schmerzmittel in angemessener Menge einnehmen. Aber Achtung: Zu häufig eingenommene Schmerztabletten können ebenfalls zu Kopfschmerzen führen.

Wann du unbedingt einen Arzt aufsuchen solltest

Wenn eine Migräneattacke länger als 72 Stunden andauert, solltest du einen Arzt aufsuchen. Auch, wenn zu den Migränesymptome neurologische Ausfälle kommen sollten – zuweilen werden selbst leichte Schlaganfälle mit einer Migräne verwechselt.

Wenn du öfter Migräneattacken mit Aura haben solltest, kann es Sinn machen, bei nächster Gelegenheit einen Arzt zu kontaktieren und einmal abchecken zu lassen, dass keine weiteren Probleme bei der Hirndurchblutung bestehen.

Fazit:

Es gibt nicht das eine Mittel gegen Migräne – jeder Mensch und jeder Körper ist anders. Demzufolge sind auch die Wirkungen dieser Mittel von Körper zu Körper und von Person zu Person unterschiedlich. Wenn du allerdings schon mal die häufigsten Quellen deiner Migräne ausmachen und diese dann ausschalten kannst, kannst du zumindest die Häufigkeit und die Intensität von Migräneanfällen reduzieren.

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"Gesundheit"

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