Vitamin C - Die beliebte Ascorbinsäure
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Vitamin C - Die beliebte Ascorbinsäure

Artikelübersicht

Vitamin C gehört, ähnlich wie die Vitamine der B-Klasse, zu den wasserlöslichen Vitaminen. Das birgt Vor- aber auch diverse Nachteile in sich. Welche genau und viele weitere Informationen findest du in diesem Ratgeber zum Vitamin C.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vitamin C ist einer der vielseitigsten Nährstoffe überhaupt in der Natur
  • Du findest Vitamin C vor allem in frischem Obst und Gemüse
  • Vitamin C kann im Körper nicht gespeichert werden

Was ist Vitamin C eigentlich für ein Nährstoff?

Ein Vorteil ist ganz klar der Umstand, dass eine Überdosierung nur bei einer sehr hohen Dosis erfolgen kann. Denn Vitamin C, dass im Körper nicht verwertet werden kann, wird normalerweise über den Urin ausgeschieden. So reinigt der Körper sich selbst bzw. verhindert, dass durch eine Überdosis Schäden entstehen könnten.

Der Nachteil dabei: Da Vitamin C wasserlöslich ist und der Anteil an Vitamin C, der nicht im Körper verarbeitet werden kann, direkt wieder ausgeschieden wird, kann der Körper Vitamin C auch nicht speichern. Wie alle Vitamine kann der Körper auch dieses nicht selbst herstellen. So kommen wir in die Problemsituation, dass wir jeden Tag aufs Neue mindestens die empfohlene Tagesdosis an Vitamin C aufnehmen müssen, um einem Mangel vorzubeugen. Im Fall dieses Vitamins ist die empfohlene Tagesdosis noch nicht einmal gering – dazu später noch mehr.

Das Vitamin selbst wird auch Ascorbinsäure genannt. Das bedeutet zu Deutsch so viel wie „ohne Skorbut“. Dieser Titel ist darauf zurückzuführen, dass man erstmals 1747 Forschungen an diesem Nährstoff anstellte. Dabei wurde festgestellt, dass man mit Vitamin C Matrosen, die an Skorbut erkrankt waren, heilen konnte und fortan mit einer ausreichenden Gabe dieses Nährstoffes eine erneute Erkrankung an Skorbut verhindern konnte.

Diese ersten wegweisenden Schritte in der Erforschung dieses wichtigen Vitamins wurden 1932 durch einen neuen großen Fortschritt weitergeführt – es gelang damals erstmals Vitamin C aus einer Paprika zu isolieren. Heute begegnet uns Vitamin C an jeder Ecke. Auf zahlreichen Verpackungen prangt ein großes C, um zu zeigen, dass ein bestimmtes Lebensmittel entweder von selbst sehr Ascorbinsäure reich ist, oder das eben der entsprechende Nährstoff zugeführt wurde,

Auch in der Apotheke und im Drogeriemarkt sehen wir überall Vitamin C. Ob das Grippemittel, dass eine schnellere Heilung bei Erkältung verspricht, oder der Tee, der zur kalten Jahreszeit vor Erkältungen schützen soll – sie alle sind mit Ascorbinsäure angereichert. Bleibt die Frage, ob eine derartige Einnahme von Vitamin C überhaupt den gewünschten Nutzen hat und welchen Nutzen Vitamin C generell im Körper hat.

Welche Funktionen hat Vitamin C im Körper?

Die Funktionen von Vitamin C im Körper sind sehr vielfältig. Da wäre zum einen der Umstand, dass Ascorbinsäure antioxidativ wirkt. Das bedeutet, dieser Nährstoff hilft dabei freie Radikale zu fangen, bevor diese eine Zellschädigung erreichen können. Auf diese Art wird auch das Immunsystem durch Vitamin C gestärkt.

Info.

Leider hat das während einer Erkältung oder gar einer Grippe so gut wie gar keine Auswirkungen – eine schnellere Heilung eines erkrankten Patienten allein durch die Gabe von Vitamin C konnte auch bei hohen Dosen bislang nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.

 

Doch wenn Du den Blick einmal von der werbeträchtigen Idee mit der Erkältung weglenkst, stellst du fest, dass Vitamin C eine Menge andere wichtige Aufgaben im Körper ausfüllt. DA wären zum Beispiel zahlreiche Stoffwechselaktivitäten, die ohne Vitamin C gar nicht funktionieren würden. Vitamin C wird im Körper für den Aufbau von Kollagen – also des Bindegewebes – aber auch für die Festigung von Knochen und Zähnen benötigt.

Dazu kommt, dass Vitamin C als Verdauungshelfer eine Unterstützung für die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln ist. Das kann vor allem für Veganer, die ihren Eisenbedarf komplett über pflanzliche Nahrung stillen müssen, eine echte Hilfe sein. Zu jeder Mahlzeit ein Glas Orangensaft kann da in Sachen Eisenaufnahme schon wahre Wunder wirken.

Vitamin C in den Health Claims

Bleibt die Frage, ob bei so vielen Funktionen im Körper nicht auch „mehr ist besser“ gilt. Können all diese Effekte und Abläufe durch einen erhöhten Vitamin C Konsum verbessert oder gar optimiert werden?

Die Antwort gibt die Europäische Union in ihrer Health Claims Verordnung. In dieser wird festgelegt, welche allgemeinen Gesundheitsaussagen über einen Nährstoff getroffen werden dürfen – insbesondere zu Werbezwecken. Dabei sind die folgenden Aussagen erlaubt:

  • Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Betätigung bei.
  • Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße (Knochen, Knorpelfunktion, Zahnfleisches, Haut, Zähne) bei.
  • Vitamin C trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei.
  • Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
  • Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativen Stress zu schützen.
  • Vitamin C trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
  • Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme.
  • Vitamin C trägt zur Regeneration der reduzierten Form von Vitamin E bei

Interessant und für den Nutzer wichtig ist, dass hier zum Beispiel von der „normalen Funktion des Immunsystems“ gesprochen wird. Das bedeutet, dass Vitamin C für das Immunsystem wichtig ist – um die normale Stärke zu erreichen. Ohne Vitamin C würde das Immunsystem diese normale Stärke wahrscheinlich gar nicht erreichen können. Aber auch eine höhere Nährstoffgabe führt nicht zu einer Verbesserung des Immunsystems über den Normalzustand hinaus.

Generell sollte bei einem gesunden Menschen allerdings dieser Normalzustand schon ausreichen, um die meisten einfachen Erkrankungen abzuwehren. Letztlich kann man an dieser Stelle also festhalten, dass Vitamin C zahlreiche Aufgaben im Körper hat, die in der Öffentlichkeit nur bedingt wahrgenommen werden. Die Wirkung, die dem Vitamin allerdings immer wieder öffentlichkeitswirksam unterstellt wird – nämlich eine aktive Bekämpfung akuter Infektionen – kann aktuell nicht nachgewiesen werden.

Symptome eines Vitamin C Mangels

Klar ist, dass ein Nährstoff, der so viele Funktionen im Körper ausübt und bei so vielen Abläufen und Prozessen benötigt wird, im Fall eines Mangels auch eine erhebliche Lücke aufreißt. Das bedeutet im Normalfall erhebliche Mangelerscheinungen bis hin zu ernsthaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Tatsächlich ist die schlimmstmögliche Form des Vitamin C Mangels die Erkrankung Skorbut. Diese kommt heute so gut wie gar nicht mehr vor – reicht doch schon eine recht geringe Dosis Vitamin C am Tag, um eine Erkrankung an Skorbut zu verhindern. Die Symptome dieser Krankheit sind:

  • Blutungen, zum Beispiel an den Haarwurzeln
  • Entzündetes und blutendes Zahnfleisch
  • Verzögerte Wundheilung
  • Ödeme
  • Gelenkschmerzen
  • Verminderte Fähigkeit zur Kollagenbildung
  • Dadurch entstehende Blutungen in Haut, Schleimhaut, inneren Organen und Muskeln

Eine leichte Unterversorgung mit Vitamin C macht sich allerdings auch schon bemerkbar – und im Vergleich zur Erkrankung an Skorbut ist eine solche leichte Unterversorgung durchaus mal möglich. Hier sind die Symptome:

  • Allgemeine Müdigkeit
  • Muskelschwäche
  • Eisenmangel
  • Schlechte Wundheilung
  • Besondere Anfälligkeit für Infekte

Ob ein Vitamin C Mangel vorliegt oder nicht, kann nur ein Test beim Arzt wirklich zuverlässig beantworten. Hier macht es Sinn, dem behandelnden Arzt deines Vertrauens deine aktuellen Symptome zu schildern und einen Bluttest machen zu lassen. Sollte wirklich ein Vitamin C Mangel vorliegen, lässt sich dieser durch die Gabe von hochdosiertem Vitamin C sehr schnell beheben. Der Vorteil dabei – die Mangelsymptome verschwinden relativ schnell. Nur wenn es wirklich schon zu einem Skorbut oder zu einer Moeller-Barlow-Krankheit – dem Gegenstück einer Skorbut bei Säuglingen – kommt, können die Schäden teilweise so weit fortgeschritten sein, dass eine komplette Heilung schwierig wird.

Aufgrund der sehr guten Versorgung mit Nährstoffen und Vitaminen in Deutschland und Westeuropa an sich, kommt es zu einer solchen Erkrankung in unserer Region der Welt allerdings so gut wie gar nicht mehr.

Wie kann es zu einem Vitamin C Mangel kommen?

Auch wenn die schlimmste Variante des Vitamin C Mangels in Deutschland nicht mehr wirklich bekannt ist, kann es trotzdem zu einer milderen Form des Vitamin C Mangels kommen. Dafür kann es verschiedene Gründe geben.

Viele Anbieter von Nahrungsergänzungsmittel bringen hier gern die „ausgelaugten Böden“ und die damit verbundenen „niedrigeren Nährstoffgehalte“ von Obst und Gemüse heute ins Spiel. Diese Theorie entbehrt allerdings jeglicher Grundlage. Denn nach entsprechenden EU Studien sind die Böden heute alles andere als ausgelaugt – viel mehr enthalten unsere Böden heute mehr Nährstoffe als noch vor fünfzig oder sechzig Jahren.

Dennoch kann es zu Vitamin C Mangel kommen. Zum Beispiel durch eine einseitige Mangelernährung. Vitamin C kommt zum größten Teil in Obst und Gemüse vor. Wer beispielsweise im Rahmen einer sehr einseitigen Diät auf Obst und Gemüse weitgehend verzichtet, kann schnell an einem Ascorbinsäure Mangel erkranken.

Auch wenn Lebensmittel, die eigentlich einen hohen Gehalt des wichtigen Nährstoffs haben, falsch zubereitet werden, kann das den Vitamin C Gehalt stark reduzieren. So ist Ascorbinsäure beispielsweise sehr hitzeempfindlich – ebenso wie der Nährstoff schlecht mit Sonneneinstrahlung umgehen kann.

Wer also ein eigentlich nährstoffreiches Stück Gemüse erst zwei Tage auf dem Fensterbrett mit direkter Sonneneinstrahlung liegen lässt und es anschließend ausgiebig in heißem Wasser kocht, wird den größten Teil der enthaltenen Ascorbinsäure vernichtet haben.

Info.

An dieser Stelle kann auch der Umstand, dass Vitamin C ein wasserlösliches Vitamin ist erneut zu einem Problem werden. Wer beispielsweise Kartoffeln als Salzkartoffeln geschält in heißem Wasser kocht, sorgt erst einmal durch die Hitze dafür, dass ein Teil des enthaltenen Vitamin C zersetzt wird. Darüber hinaus ist Ascorbinsäure eben wasserlöslich.

Das Vitamin wird beim Kochvorgang regelrecht aus den Kartoffeln ausgewaschen. Das Kartoffelwasser ist anschließend mit hoher Wahrscheinlichkeit reicher an Vitamin C als die Kartoffel selbst.

Da macht es Sinn in einem solchen Fall das Kartoffelwasser weiter zu verwenden. Zum Beispiel um daraus eine Suppe zu kochen oder um direkt eine Soße anzurühren. So kannst du zumindest die Vitamine, die durch die Hitze noch nicht zerstört wurden, noch auf diesem Weg aufnehmen.

Wer verhindern möchte, dass seine Lebensmittel einen großen Teil ihres Vitamin C Gehalts während der Zubereitung verlieren, sollte einige Dinge beachten:

  • Sollen Kartoffeln gekocht werden, macht es Sinn sie als Pellkartoffeln zuzubereiten. Die Schale schützt die Knolle davor, ausgewaschen zu werden
  • Die beste Art Kartoffeln zuzubereiten, ist die Folienkartoffel im Backofen. Hier erfolgt ein langsames Erhitzen ohne, dass die Kartoffel im Wasser schwimmt. Der Vitamin C Gehalt ist nach der Zubereitung höher als bei den meisten anderen Zubereitungsarten
  • Generell ist es sinnvoll Gemüse zu dünsten und nicht zu kochen
  • Dabei sollte die Garung des Gemüses langsam vonstattengehen
  • Manche Lebensmittel sollten gelegentlich auch roh verzehrt werden – zum Beispiel Paprika
  • Bei der Lagerung von Lebensmitteln die sehr Vitamin C haltig sind, ist es wichtig, diese möglichst vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen.

Wer sich also grundsätzlich, zum Beispiel auf Grund einer Diät, einseitig und ohne ausreichend Obst und Gemüse ernährt, riskiert auf jeden Fall einen Vitamin C Mangel. Da der Körper nicht die Möglichkeit hat, Vitamin C zu speichern, können auch schon einige Tage ohne eine gute Vitamin C Zufuhr schon zu ersten Symptomen führen. Eine andere Möglichkeit, die zu einem Vitamin C Mangel führen kann, ist eine schlechte Lagerung und eine wenig Nährstofffreundliche Zubereitung von Lebensmitteln.

Wie hoch ist der tatsächliche Tagesbedarf an Vitamin C?

Zum Thema Vitamin C Bedarf gibt es von Seiten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung eine umfassende Tabelle. Hier wird deutlich gezeigt, welche Personengruppen im Durchschnitt welchen Bedarf an Ascorbinsäure am Tag haben.

Zu beachten ist hierbei, dass die Werte für Säuglinge nur Schätzwerte sind. Das bedeutet, dass hier ein Wert herangezogen wurde, bei dem man in der Vergangenheit keinerlei Mangelerscheinungen feststellen konnte – ob hier auch weniger ausreichen würden, um den Bedarf sicherzustellen, steht nicht fest. Abschließende wissenschaftliche Belege für den tatsächlichen Tagesbedarf von Säuglingen gibt es bislang nicht.

Warum der Bedarf bei Rauchern höher ist als bei Nichtrauchern erklärt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung im Rahmen eines Arbeitsblattes mit dem Thema „Ausgewählte Fragen und Antworten zu Vitamin C“. Hier wird erläutert, dass Raucher höhere Stoffwechselverluste haben als Nichtraucher. Darüber hinaus ist bei Rauchern die Vitamin C Konzentration im Blut grundsätzlich niedriger, als bei Nichtrauchern.

Der Umsatz an Vitamin C ist bei einem Raucher im Durchschnitt rund 40 % höher als bei einem Nichtraucher. So kamen die Verantwortlichen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung letztlich auf die oben angeführten Referenzwerte für Raucher.

Unter welchen Umständen hast du einen erhöhten Vitamin C Bedarf?

Drei Personengruppen, die einen erhöhten Vitamin C Bedarf abzudecken haben, haben wir bisher bereits besprochen. Da wären:

  • Schwangere
  • Stillende Mütter
  • Raucher

Darüber hinaus gibt es aber auch noch andere Situationen, in denen ein erhöhter Vitamin C Bedarf bestehen kann. Dies ist beispielsweise bei Menschen gegeben, die sich regelmäßig lange Zeit in einer sehr kalten Umgebung aufhalten. Wer beispielsweise im Winter ständig an der frischen Luft arbeitet und dabei auch stundenlang eisigkalten Temperaturen ausgesetzt ist, hat zumindest in dieser Zeit des Jahres durchaus einen erhöhten Vitamin C Bedarf.

Darüber hinaus wird ein erhöhter Bedarf an Ascorbinsäure auch bei Sportlern und Personen, die einen sehr aktiven Lebenswandel führen festgestellt. Hier ist der Verbrauch des im Körper vorhandenen Vitamin C allein durch die regelmäßige sportliche Betätigung erhöht – somit erhöht sich logischerweise automatisch auch der Bedarf.

Ebenfalls zu den Personengruppen, die einen zumindest leicht erhöhten Bedarf an Ascorbinsäure haben, zählen Alkoholiker und Menschen, die mit gewisser Regelmäßigkeit verhältnismäßig viel Alkohol verkonsumieren.

Wie kannst du Vitamin C am besten aufnehmen?

Grundsätzlich können die meisten Menschen in Deutschland ihren Bedarf an Vitamin C vollständig über die tägliche Nahrung abdecken. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat dafür ein paar einfache Tipps:

  • Grundsätzlich sollten fünf Portionen Obst und/oder Gemüse am Tag gegessen werden – am besten zu jeder Mahlzeit eine
  • Obst und Gemüse sollten nur kurz, dafür aber gründlich, gewaschen werden
  • Gemüse solltest du nur kurz andünsten, um so viele Vitamine wie möglich zu erhalten

Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, dass bei vielen Gemüsesorten und vor allem bei Obst die meisten Nährstoffe oft unmittelbar unter der Schale sitzen – teilweise sogar in der Schale zu finden sind. Aus diesem Grund ist es in vielen Fällen sinnvoll, die Schale, gründlich abgewaschen natürlich, mitzuessen. Das trifft auch beispielsweise auf Kartoffeln zu, die man wunderbar mit Schale essen kann, wenn diese vor der Zubereitung der Kartoffel hinreichen geputzt wurde.

Info.

Wichtig sind hierbei zwei Dinge zu beachten. Zum einen variiert die tatsächliche Menge an Vitamin C in einem Lebensmittel. Beeinflusst wird dies vom Zeitpunkt der Ernte, von der Art und der Dauer des Transports, von der Zubereitung und von der Lagerung im Geschäft und schließlich bei dir zu Hause.

Die oben genannten Werte können daher erst einmal nur als Durchschnittswerte gesehen werden. Dennoch geben sie eine Menge Aufschluss darüber, welcher Lebensmittelbereich in Sachen Vitamin C Gehalt gut dabei ist.

Macht die Vitamin C Aufnahme über Nahrungsergänzungsmittel Sinn?

Diese Frage lässt sich nicht klar mit Ja oder Nein beantworten. Denn wie bei so vielen Dingen im Leben hängt es auch hier von den Umständen ab. Grundsätzlich, so sehen es die Verbraucherzentralen, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, können die meisten Menschen ihren täglichen Bedarf an Vitamin C über die normale Nahrung abdecken. Wichtig ist dafür eine ausgewogene Nahrung mit entsprechend gesunden Lebensmitteln, die dann auch nährstoffschonend zubereitet werden.

Bedenkt man dabei, dass schon 100 g rohe Paprika ausreichen, um den Tagesbedarf eines erwachsenen Mannes an Vitamin C abzudecken, kann man sich dieser Meinung anschließen. Dabei wird dann allerdings außer Acht gelassen, dass es ausreichend Personengruppen gibt, die entweder einen erhöhten Vitamin C Bedarf haben oder aber aus verschiedenen Gründen ihre Ernährung nicht so gestalten können oder wollen, dass sie ihren Tagesbedarf an Vitamin C über die Nahrung stillen könnten. Wer beispielsweise unter einer Fruktoseintoleranz leidet, kann schon viele Früchte nicht essen.

Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin C gibt es in den verschiedensten Darreichungsformen und Dosierungen. Dabei ist die Gefahr einer Überdosierung sehr gering. Zum einen scheidet der Körper das wasserlösliche Vitamin C, das er nicht benötigt weitgehend aus. Zum anderen findest du auf den Seiten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung den Hinweis, dass eine Zufuhr von bis zu 1 g pro Tag zusätzlich zur Nahrung über Nahrungsergänzungsmittel nicht problematisch ist. Erst wenn übereinen längeren Zeitraum eine Dosierung von 3 – 4 g eingenommen werden, kann dies vorübergehend zu Nebenwirkungen wie Durchfall und Magenschmerzen führen.

Info.

Grundsätzlich sind Nahrungsergänzungsmittel keine Mitte, um eine ungesunde Ernährung dauerhaft auszugleichen. Viel mehr können Nahrungsergänzungsmittel eine wunderbare Möglichkeit sein eine ausgewogene und Nährstoffreiche Ernährung zu begleiten.

Welche Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin C gibt es?

Wie bei den meisten anderen Nährstoffen und Vitaminen, die du über Nahrungsergänzungsmittel zu dir nehmen kannst, gibt es auch bei Vitamin C eine breite Auswahl an Darreichungsformen. Die gängigsten Varianten haben wir hier einmal aufgelistet:

  • Vitamin C Kapseln
  • Vitamin C Pulver
  • Vitamin C Tropfen
  • Vitamin C Infusion
  • Vitamin C Tablette
  • Vitamin C Brausetabletten
  • Vitamin C Granulat
  • Angereicherte Lebensmittel

Jede dieser Darreichungsformen hat ihre Vor- und ihre Nachteile. Wir haben hier die wichtigsten Punkte zu den einzelnen Möglichkeiten einmal zusammengefasst.

Vitamin C Kapseln

Unter den Nahrungsergänzungsmitteln gehören Kapseln bei den meisten Menschen zu den beliebtesten Möglichkeiten. Das hat zum einen den Hintergrund, dass Kapseln, auch wenn sie zuweilen vergleichsweise groß sind, mit einer glatten Oberfläche daherkommen. Kapseln bleiben nicht im Hals stecken.

Dazu kommt ein weiterer interessanter Vorteil. Vitamin C Kapseln sind mit einer Schutzhülle umgeben, die sich nicht sofort auflöst, wenn Magensäure und ähnliche zersetzende Flüssigkeiten dazukommen. Viel mehr löst sich die Kapsel erst langsam auf, sodass der Körper die Möglichkeit hat, die Nährstoffe nach und nach, dann aber direkt zu verarbeiten.

Vitamin C Pulver

Vitamin C Pulver kann man auf die verschiedensten Arten nutzen. Da wäre beispielsweise die Möglichkeit, es einfach in einer Flüssigkeit aufzulösen. Auf diese Art nutzen viele Sportler beispielsweise gern Vitamin C Pulver – wenn das Sportgetränk direktmit einem zusätzlichen Vitamin C Kick versehen ist, kann das kaum schaden. Vitamin C Pulver kannst du aber auch unter zahlreiche andere Dinge mischen. Etwas Pulver ins Müsli und der Tag beginnt mit einer Sonderration Vitamin C.

Vitamin C Tropfen

Vitamin C tropfen werden im Körper besonders schnell verstoffwechselt. Das wasserlösliche Vitamin, dass hier in der Flüssigkeit aufgelöst in den Magen gelangt, kann so schnell ins Blut weitergereicht werden. Vor allem in Situationen, in denen ein Vitamin C Mangel vorliegt, sind Tropfen eine wunderbare Möglichkeit. Auch für Personen, die weder Kapseln noch Tabletten nehmen möchten, sind Tropfen eine gute Alternative.

Vitamin C Tropfen

Das Problem hierbei ist, dass Vitamin C Tropfen nicht überall verfügbar sind. Wer seine Nahrungsergänzungsmittel beispielsweise in der Drogerie oder im Supermarkt kaufen möchte, wird nach Vitamin C Tropfen vergeblich Ausschau halten.

Vitamin C Tabletten

Das Prinzip ist ähnlich wie das der Kapseln. Allerdings gibt es einen erheblichen Unterschied. Während Kapseln mit einer wunderbar glatten Oberfläche daherkommen, sind Tabletten oftmals eher rau. Im schlimmsten Fall fangen sie schon an sich im Mund aufzulösen noch bevor du sie richtig schlucken konntest.

Dazu kommt, dass Tabletten in den meisten Fällen keine Schutzhülle haben, die sie davor bewahrt schon im Magen zum Teil zersetzt zu werden. Einzige Ausnahme: Die Retard Tablette. Eine Retard Tablette verfügt über eine entsprechende Schutzhülle, sodass de Wirkstoff nur nach und nach abgegeben wird. Retard Tabletten sind meistens darauf ausgerichtet, das enthaltene Vitamin innerhalb einer festgelegten Stundenzahl an den Körper abzugeben. So soll auch über einen längeren Zeitraum sichergestellt werden, dass der Körper immer ausreichend versorgt ist.

Vitamin C Brausetabletten

Diese löst man in Wasser auf und hat ein nährstoffhaltiges Sportgetränk. Das Problem dabei: Man muss den Geschmack mögen. Wer allerdings mit dem Geschmack gut klar kommt, hat hier eine wunderbare Möglichkeit für den Sport. Einfach zwei oder drei Tabletten in eine volle Flasche Wasser geben und anschließend, anstatt pures Wasser zu trinken einen nährstoffhaltigen Fitnessdrink genießen.

Vitamin C Granulat

Dieses wird in kleinen Schläuchen verkauft, die du aufreißt, wonach du dir das Granulat auf die Zunge gießt. Hier lässt du das Granulat einen Moment zergehen, am besten legst du einen Teil des Granulats dabei direkt unter die Zunge, damit es einen unmittelbaren Berührungspunkt mit den Schleimhäuten gibt. So kann das Vitamin C über die Schleimhäute direkt in den Körper aufgenommen werden.

Info.

Granulat gibt es oftmals in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Die kleinen Schläuche sind leicht in einer Handtasche oder etwas Ähnlichem zu verstauen, sodass du sie immer bei dir haben kannst.

Angereicherte Lebensmittel

Die Zahl der Lebensmittel, die mit einem Extraschuss Vitamin C daherkommen ist riesig. Natürlich sind auch diese Lebensmittel im weitesten Sinne so etwas wie ein Nahrungsergänzungsmittel. Ob Säfte, Joghurts, Süßigkeiten, anderweitige Milchprodukte oder Produkte ganz anderer Art: hier macht es Sinn auf die Menge an zugefügtem Vitamin C zu schauen. Wenn beispielsweise ein Saft einen sehr hohen Vitamin C Wert hat, solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass du nicht zu viel davon trinkst.

Mit Vitamin C angereicherte Lebensmittel sind auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, um den Tagesbedarf an Ascorbinsäure zu stillen.

Möglichkeiten, Vitamin C zu kaufen

Wenn du dich entschieden hast, Vitamin C über Nahrungsergänzungsmittel in dich aufzunehmen, stellt sich als nächstes die Frage, wo du diese kaufen möchtest. Dabei kommt es im Prinzip darauf an:

  • Was du dir von dem Präparat versprichst
  • Wie hoch die Dosierung sein soll
  • Ob du eine persönliche Beratung brauchst oder nicht
  • Was du bereit bist, für ein Nahrungsergänzungsmittel zu zahlen

Dabei bieten sich dir im Endeffekt die vier folgenden Kanäle für den Erwerb deiner Nahrungsergänzungsmittel:

Vitamin C in Drogerie- oder Supermarkt

Sowohl im Drogerie- als auch in vielen Supermärkten findest du eine ganze Reihe von Nahrungsergänzungsmitteln. Diese sind in der Regel nicht so hoch dosiert, wie die aus anderen Kanälen. Dafür sind sie aber vergleichsweise günstig im Preis. Wichtig ist es auch hier einerseits auf die Dosierung zu achten und andererseits genau nachzuschauen, ob du gegen irgendeinen Bestandteil des Nahrungsergänzungsmittels allergisch sein könntest.

Der große Nachteil neben der vergleichsweise geringen Dosierung in vielen Fällen, ist der Umstand, dass es hier keinerlei Beratung gibt. Das Personal ist weder in einem Supermarkt noch in einem Drogeriemarkt in der Lage bzw. qualifiziert dazu, dir eine umfassende Beratung zuteilwerden zu lassen. Für eine begleitende Supplementierung mit vergleichsweise geringen Tagesdosen ist das Sortiment hier allemal geeignet.

Apotheken zum Kauf von Vitamin C

Die Apotheke ist der genaue Gegenentwurf zum Drogeriemarkt. Produkte in hoher Qualität zu vergleichsweise hohen Preisen werden hier angeboten. Dazu hast du die Möglichkeit, dich von den Mitarbeitern umfassend zu allen Fragen rund um das Thema Vitamin C beraten zu lassen.

Der einzige Nachteil ist der, dass hier natürlich auch eine deutlich höhere Summe für die Nahrungsergänzungsmittel zu zahlen ist. Dafür bekommt ihr aber einerseits an qualitativ hochwertige Produkte mit einer recht hohen Vitamin C Dosierung und zum anderen die Möglichkeit einer fachkundigen Beratung.

Vitamin C in Onlineapotheken

Das Thema Beratung ist das, was jeden betrifft, der überlegt seine Nahrungsergänzungsmittel über eine Online Apotheke zu kaufen. Denn die Onlineapotheke verfügt über das gleiche Sortiment, wie die klassische Apotheke an der Ecke. Sie ist halt einfach nur etwas günstiger – und es wird keine echte Beratung geboten.

Zwar gibt es inzwischen durchaus Online Apotheken, die über ein eigenes Call-Center verfügen, sodass hier eine telefonische Beratung erfolgen kann. Allerdings ist für den Anrufer kaum nachvollziehbar, ob das Callcenter eingekauft wurde und mit Menschen bestückt ist, die keine Ahnung von der Materie haben, oder ob hier tatsächlich ausgebildete Fachkräfte hinter dem PC sitzen. Insofern ist die Onlineapotheke die richtige Anlaufstelle, wenn du genau weißt, welches Präparat du brauchst.

Auch Onlinehändler bieten Vitamin C Präparate

Das Problem bei einer Bestellung über einen Onlinehändler ist grundsätzlich das, dass du hier erst einmal Zweifel an der Seriosität haben darfst. Wichtig ist, dass du dir den Online Händler bevor du da bestellt, wirklich genau anschaust. Für einen seriösen Anbieter sprechen beispielsweise:

  • positive Kundenbewertungen
  • ein Firmensitz in Deutschland, der Österreich oder in Schweiz.
  • Ein umfassender Informationsbereich, in dem ihr zahlreiche Ratgeber und ähnliche Artikel findet, die euch mit echtem Mehrwert über das Thema weiterfehlen

Wenn du dir sicher bist, dass du an einen seriösen Händler gekommen bist hast du jetzt alle Möglichkeiten dir genau das Nahrungsergänzungsmittel zu bestellen, dass zu deinen Wünschen und Ideen passt.

Fazit zum Vitamin C

Vitamin C ist einer der wichtigsten Nährstoffe überhaupt im Körper und dort durch nichts zu ersetzen. Das Vitamin kommt überwiegend in Obst und Gemüse vor. Fünf am Tag ist die Regel, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung dazu aufgestellt hat. Fünf Portionen Frucht oder Gemüse solltest du deshalb täglich zu dir nehmen.

Für Personen, die einen erhöhten Bedarf an Vitamin C haben, kann sich eine zusätzliche Aufnahme über Nahrungsergänzungsmittel durchaus lohnen. Zwar hat es in Deutschland schon sehr lange keinen Fall von echtem Vitamin C Mangel gegeben – doch auch schon eine kleine Unterversorgung kann unangenehme Folgen haben.

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