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Kurkuma: Die indische Wunderwurzel

Veröffentlicht am 14.03.2019

Kurkuma ist mit ihrem Inhaltsstoff Curcumin in seiner Rohform als Wurzelgewächs heute auch in europäischen Ländern vielseitig beliebt. Dabei hat Kurkuma, auch als Curcuma oder Curcuma Longa bezeichnet, über jahrtausende ihren Weg aus Südostasien nach Deutschland gemacht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kurkuma wird in Lebensmitteln und als Nahrungsergänzungsmittel genutzt
  • Das Wurzelgewächs besteht aus Curcumin und ätherischen Ölen
  • Kurkuma entstammt der Ayurveda, einer indischen Heilkunst.

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Kurkuma: Ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel

Ob als Pulver, Kapsel oder in der reinen Darreichung als Rhizom: Den Verwendungsmöglichkeiten sind nahezu keine Grenzen gesetzt.

In diesem ausführlichen Ratgeber zum Thema Kurkuma erfährst du alle wichtigen Informationen zu den Inhaltsstoffen von Kurkuma, der Herkunft oder auch den Anwendungsmöglichkeiten der Wurzel.

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  • 400 Curcuma Kapseln
  • Made in Germany
  • 100% vegan
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  • 700 mg Curcuma
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  • 200 BIO Curcuma Kapseln
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  • 2 mg Piperin
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  • 22 mg Schwarzer Pfeffer
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Was ist Kurkuma

Die Kurkuma ist ein Krautgewächs und zugehörig der Familie der Ingwerpflanzen. Dabei werden der Wurzel neben der lateinischen Ursprungsbezeichnung Curcuma Longa auch weitere Namen wie Gelber Ingwer, Curcuma, Kurkume oder einfach Gelbwurz im deutschsprachigen Raum zugewiesen.

Ihren Ursprung hat die Kurkuma aber keineswegs in europäischen Regionen. Vielmehr lässt sich ihre Herkunft auf den asiatischen Raum, genauer gesagt Süd- oder Südostasien sowie Indien zurückführen. Doch auch in den südamerikanischen Tropen finden sich Arten der Kurkumawurzel, die im Laufe der letzten Jahrhunderte ihren Weg in die Welt gefunden hat.

Kurkuma wird heute in vielen Gerichten genutzt. Besonders als Nahrungsergänzung ist die Wurzel aber beliebt.

Noch heute gilt allerdings Indien sowohl als größter Produzent und Exporteur, als auch als größter Konsument von Kurkuma-Produkten. Rund 75% des Kurkumas wird nach der Ernte schließlich auch im indischen Raum konsumiert - Das ist weltweite Spitze. Während in Europa vornehmlich auf das Kurkuma Pulver als Endprodukt zurückgegriffen wird, gilt die Kurkumawurzel als Pflanze hingegen in ihrer Rohform in Indien als äußerst beliebt.

Die Kurkuma als Wurzelgewächs

In seiner Grundform ist Kurkuma ein sogenanntes Rhizom, also bontanisch betrachtet eine Wurzel oder eine Sprosse. Diese wächst unterhalb der Erdoberfläche, prägt sich aber in Form einer Blüte und eines Blattkranzes auch oberhalb der Erdoberfläche aus.

Die als Curcumae Rhizoma altlateinisch benannte Wurzel wächst dabei wenige Zentimeter unter der Erde in Form eines Wurzelteppiches breit gefächert. In ihrer Art des Wachstums ähnelt die Kurkumawurzel damit schon ihrer verwandten Ingwerwurzel, die ebenfalls als Wurzelgeflecht im Erdreich heranwächst.

Kurkuma

Wie bei anderen Pflanzenarten, sprießt die Kurkuma nach der Ausbreitung der Wurzel durch einen Blütenstängel und eine Vielzahl bis zu 1 Meter langer Blätter aus dem Boden heraus. Die Höhe der Kurkuma Pflanze erreicht dadurch maximal 30 cm, weshalb sie, wie auch die Wurzel der Curcuma, gerne geerntet und dekorativ als Pflanze verwendet wird.

Für die Herstellung von Kurkuma, wie wir es in unserer Nahrung oder als Nahrungsergänzungsmittel verwenden, wird schließlich der Wurzelteppich aus dem Erdreich geborgen. Das Endergebnis ist dann die Curcumawurzel, wie wir sie auch in deutschen Haushalten zur Verarbeitung verwenden.

Warum ist Kurkuma so beliebt in vielen Teilen der Welt?

Mit ihrer Herkunft aus dem asiatischen Raum wurde die Kurkuma-Pflanze zunächst als Heilpflanze von vielen Menschen verwendet. Ihr wurden dabei unterschiedlichste Wirkungsweisen nachgesagt, die sich aus der Ayurveda, also der traditionellen indischen Heilkunst, heraus gebildet haben.

Dadurch entstand gleichermaßen auch das Vertrauen der Menschen in die Kurkuma, da der Ayurveda damals wie heute eine große Gefolgschaft an praktizierenden und sympathisierenden Anhängern angehörten.

Info.

Gewachsen aus der Region um Nepal und Sri Lanka heraus fand die Kurkuma so in den letzten 3000 bis 4000 Jahren ihren Weg bis ins nördliche Afrika und sogar bis zu uns nach Deutschland.

Verwendet werden kann Kurkuma direkt als Wurzel in Fasern, geschnitten oder gehackt. Aber auch in getrockneter Form, nämlich als Kurkumapulver, wird die Wurzel gerne genutzt.

So kommt sie als heilende Pflanze, als Gewürz oder Teil der ganzheitlichen Nahrungsergänzung entweder alleinstehend, oder aber in Verbindung mit Stoffen wie Piperin sowie schwarzem Pfeffer zum Einsatz.

Die Hauptbestandteile der Kurkuma: Curcumin und ätherische Öle

Um seine volle Wirkung und seinen Nutzen entfalten zu können, besitzt einige Bestandteile oder Inhaltsstoffe. Die wichtigsten beiden sind..

… rund 6% Curcuminoide, die wir als Curcumin kennen und
… rund 5% ätherische Öle, die wiederum einen hohen Anteil an Sesquiterpenen und
Polysacchariden haben.

Als hauptsächlicher Inhaltsstoff von Kurkuma sorgt das Curcumin als sekundärer Pflanzenstoff vor allem für die orangene Farbe des Kurkumas. Daher wird Curcumin, auch Kurkumin geschrieben, auch zur Färbung und Anreicherung von (indischem) Curry verwendet. Neben dem reinen Curcumin enthält Kurkuma aber außerdem noch die Stoffe Demethoxycurcumin und Bisdemethoxycurcumin.

In vielen Gewürzmischungen oder reinen Gewürzen wird das Curcumin entsprechend der Lebensmittel-Zusatznummer mit der Bezeichnung E100 versehen. Damit gilt das Curcumin als Teil der Kurkumawurzel sowohl als Farbstoff bzw. Farbmittel, als auch als Gewürz für sich. Auch sorgt Curcumin für einen leicht würzigen, bitteren oder sogar scharf-brennenden Geschmack, weshalb es vor allem in der asiatischen Kultur ein beliebtes Gewürz in der Nahrungszubereitung ist.

Weitere Bestandteile des Kurkuma sind außerdem:

  • Zucker
  • Proteine
  • Harze

Damit ähnelt Kurkuma in seinem Rhizom sehr dem des Ingwers. Unterscheiden tun sich die beiden Gewächse hingegen in ihren Inhaltsstoffen, vor allem aber dem gelb-orange-färbenden Curcumin.

Kurkuma mit Vitamin C als Inhaltsstoff - Die Wirkung

Mit rund 24 mg auf 100 Gramm ist Vitamin C einer der wichtigsten Bestandteile von Kurkuma. Mit Bezug auf die Wirkung von Kurkuma mit Vitamin C gibt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) einige Angaben zur Wirkung des Vitamins frei.

Darin veröffentlicht zeigt die Behörde die nachfolgenden Wirkungsweisen. Durch das Vitamin C trägt Kurkuma zu einer normalen Funktion…

...des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Betätigung,
...des Energiestoffwechsels,
...der physischen Funktionen,
...und des Immunsystems bei.

Des Weiteren bestätigt die Behörder für Lebensmittelsicherheit auch, dass Vitamin C in Kurkuma zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung, zur Eisenaufnahme und dem Schutz der Zellen vor oxidativem Stress beiträgt.

Aber auch zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion…

...des Zahnfleisches,
...der Haut,
...der Zähne,
...der Blutgefäße,
...und der Knochen trägt das Vitamin C in der Kurkumawurzel bei.

Neben dem Vitamin C sind aber auch weitere Mineralstoffe wie Zink, Magnesium, Eisen sowie Kalzium, Kupfer, Natrium und Mangan in der Kurkuma enthalten. Diese vielseitigen Inhaltsstoffe sorgen unter anderem auch dafür, dass die Kurkumawurzel in pulverisierter oder natürlicher Form so beliebt bei Verwendern ist.

Die verschiedenen Arten von Kurkuma: Kapseln Pulver, Gewürz & Co.

Bei der Herstellung von Kurkuma-Produkten setzen Produzenten durch die Beliebtheit des Superfoods heute vor allem auf eines - Diversifikation. So entstanden in den letzten Jahren neben der klassischen Kurkumawurzel und einigen Pulversorten auch Sonderformen wie die Kurkuma-Milch, Gesichtscremes, Tees oder auch Masken.

Die Verwendung der “Wunderwurzel” kennt damit nahezu keine Grenzen mehr. Verwender schwören auf die Kurkuma und nutzen sie in verschiedenen Arten für ihren Körper.

1. Kurkuma Wurzel

Kurkuma als reine Wurzel ist die Grundform des Gewächses, welche bereits seit rund 4000 Jahren in den asiatischen Kulturen genutzt wird. Wenn man so will, ist die Wurzel damit der Rohstoff, aus welchem dann die nachfolgenden Kurkuma-Produkte hergestellt werden.

Als rohe Wurzel wird Kurkuma vor allem als Heilpflanze in verschiedenen Formen eingesetzt. Aber auch bei der Zubereitung von Speisen werden geschnittene Teile der rohen Wurzel beigemischt, um den aromatischen Geschmack des Curcumins an die anderen Lebensmittel weiterzugeben.

Die Wurzel der Curcuma
Eine weitere Art der Verwendung der Wurzel ist der Kurkuma Tee. Wie auch beim bekannten Ingwertee, wird auch die Kurkuma in feine Scheiben oder Würfel geschnitten. Mit heißem Wasser übergossen gibt die Wurzel dann ihren eigentümlichen Geschmack und die enthaltenen Wirkstoffe an das Wasser ab. Verbunden mit Honig gilt der Kurkumatee so als beliebte Alternative zum Ingwertee.
 

Was zeichnet eine frische Kurkumawurzel aus?

In Deutschland gibt es Kurkuma in Wurzelform sowohl auf Wochenmärkten, in Biomärkten sowie vereinzelt auch in Supermärkten. Kurkuma ist durch den Import aus Fernost ein ganzjähriges Konsumprodukt. Nichtsdestotrotz solltest du vor dem Kauf die Qualität der Wurzel unbedingt überprüfen.
 
Folgende Qualitätsmerkmale zeichnen eine gute Kurkuma optisch aus:
  • Die Wurzel sollte schwer in der Hand liegen. Das zeugt davon, dass die Kurkuma nicht vertrocknet ist.
  • Auch runzelige Stellen und Druckstellen solltest du vor dem Kauf von frischer Kurkuma überprüfen.
  • Wurde die Kurkuma zu feucht gelagert, zeichnen sich ebenfalls Druckstellen auf der Oberfläche ab.
  • Beim Aufbrechen sollte Kurkuma die markante und charakteristische orangene Farbe besitzen.

Folgende Qualitätsmerkmale zeichnen eine gute Kurkuma geschmacklich aus: 

  • Geschmacklich ist die Kurkuma meist leicht scharf (ähnlich wie der Ingwer) und herb-pikant.
  • Von der Konsistenz ist die Wurzel außerdem faserig und etwas harzig bis zäh.
  • Der Verzehr einer rohen Kurkumawurzel ist daher durchaus Gewöhnungssache.
  • Der Lebhafte Geschmack der Kurkuma ist ebenfalls ein Zeichen für Frische und Qualität.

Als Rohstoff dient die Kurkumawurzel schließlich als Ausgangsmaterial für die Verarbeitung zu Gewürzen oder ganzen Gewürzmischungen.

Info.

Bei der Zubereitungen von Speisen mit Kurkuma solltest du darauf achten, keine farbempfindlichen Kleidungsstücke zu tragen. Auch auf der Haut kann die orangene Farbe des Kurkumins leicht abfärben. Küchenhandschuhe und eine Schürze sind daher die passende Ausstattung für die Verarbeitung von Kurkuma.

2. Kurkumapulver als Gewürz

Bevor die Kurkuma-Wurzel zu einem Pulver verarbeitet und damit als Gewürz verwendet werden kann, muss sie getrocknet werden. Doch Vorsicht: Die Verarbeitung zu einem Pulver bedarf einer besonderen Wärme- und Trocknungsbehandlung.

Die Wurzel einfach über eine lange Zeit bei Tageslicht in der Sonne liegen zu lassen, hätte für die spätere Verwendung vor allem negative Auswirkungen. Denn durch die Sonnenstrahlen gehen besonders die Aromen verloren, die den Geschmack der Kurkuma ausmachen.

Kurkuma als Gewürz

Daher solltest du besonders auf Wochenmärkten aufpassen, wenn Händler ihre Kurkumawurzeln unter freiem Himmel bergeweise unter Einfluss des Tageslichtes anbieten. Schnell kann hier die Qualität des Gewürzes leiden.

Kurkuma in gemahlener Form wird seit mehreren tausend Jahren in der Ayurveda als sogenanntes “heißes Gewürz” eingesetzt. Zu dieser Art der Gewürze zählen vor allem solche, denen eine heilende, reinigende sowie energetische Wirkung zugesagt wird. In europäischen Ländern wird das Kurkumapulver hingegen vornehmlich für das Würzen von Speisen verwendet.

Ein weiterer Vorteil des Kurkumapulvers: Durch seine färbende Eigenschaft kann die Wurzel auch als Alternative zum deutlich kostspieligeren Safran genutzt werden. Ansonsten kommt sie in der Industrie vermehrt als Farbstoff sowie Zusatz für Curryerzeugnisse zum Einsatz.

3. Kurkuma Kapseln

Als Nahrungsergänzungsmittel kommt Kurkuma oft einzeln oder in einer Mischung mit anderen Stoffen in Kapselform zum Einsatz. Dafür wird das Kurkumapulver in kleine Hülle gefüllt, meist aus Gelatine, die dann problemlos mit Wasser geschluckt werden kann.

In den meisten Fällen wird das Kurkuma als Supplement mit zusätzlichem Kurkumin oder Piperin, also schwarzem Pfeffer, angereichert. Dadurch lässt sich die Wirkung der Kapseln oder die Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe des Kurkumas verbessern.

Beim Kauf von Kurkuma Kapseln solltest du darauf achten, dass folgende Stoffe und Mittel keinesfalls in den Produkten enthalten sind:

  • Magnesiumstearat
  • Sonstige Zusätze
  • Gentechnik
  • Künstliche Düngemittel
  • Pestizide
  • Fungizide
  • Magnesiumsalze

Ein weiteres wichtiges Qualitätsmerkmal von Kurkuma Kapseln ist außerdem die laborgeprüfte Qualität der Hersteller. Nur wenn ein Anbieter wirklich von der Qualität seines Kurkuma-Produktes überzeugt ist, wird er es auch durch einen Gutachter bewerten lassen.

4. Kurkuma Tabletten

Auch als Tabletten wird Kurkuma oder Curcumin hergestellt. Der Unterschied zwischen Kapseln und Tabletten liegt meist in der Freisetzung der Inhaltsstoffe im Körper. Kurkuma-Tabletten lösen sich direkt nach der Aufnahme im Mund auf und geben den enthaltenen Wirkstoff frei.

Kapseln auf der anderen Seite werden in der Freigabe der Wirkstoffe zunächst gehemmt. Erst im Magen fängt die oft aus Gelatine bestehende Aussenhaut an, sich aufzulösen. Dadurch werden Kurkuma und/oder Kurkumin erst im Magen freigesetzt.

Je nach Art, als ob Tablette, Dragee oder Kapsel, unterscheidet sich aber auch das Gefühl beim Schlucken des Nahrungsergänzungsmittels. Hier kannst du je nach Präferenz entscheiden, wie deine Verträglichkeit bei der Einnahme von Kurkuma ist.

5. Kurkuma Tropfen

Wie die beliebten Vitamin D3 Tropfen, bietet der Markt den Verwendern heute auch Kurkuma in Tropfenform. Die wesentlichen Vorteile der Kurkumatropfen sind:

... Leichte Einnahme im Vergleich zu Tabletten oder Kapseln
... Möglichkeit zur Vermischung mit anderen Flüssigkeiten
... Kein Bedarf an Wasser, um die Tropfen zu sich zu nehmen
... Einfache Dosierung durch die Einnahme von Kurkuma mit einer Pipette
... Kann als Nahrungsergänzung oder Lebensmittelzusatz genutzt werden

Auch wenn die Kurkuma Tropfen im Vergleich den Vitamin D3 oder Arganöl-Tropfen aktuell noch wenig verbreitet sind, finden sie besonders bei Verwendern mit Schluckbeschwerden deutlichen Absatz.

6. Kurkuma Milch

Die Kurkuma Milch wird auch als “Goldene Milch” bezeichnet. Inhalt ist aber keineswegs nur das reine Kurkuma. Für dieses Spezialgetränk wird die leicht süße Mandelmilch verwendet, um dem intensiven und prägnanten Geschmack der Kurkuma einen Kontrast zu geben.

Kurkuma Milch

Wie die Kurkumawurzel selbst, kommt auch die Kurkumamilch aus der Heilpraxis der Ayurveda. Die Herstellung ist durch die wenigen, einfach erhältlichen Zutaten auch Zuhause umsetzbar: Einfach die Mandelmilch langsam in einem Topf erhitzen und die Kurkuma entweder in Pulverform, oder aber als geschnittene Wurzel hinzugeben.

Info.

Auch Kurkuma Extrakt kann in Lebensmitteln wie der Kurkumamilch eingesetzt werden. Einfach ein paar Tropfen (je nach Konzentration) in die erwärmte Mandelmilch geben und umrühren. Der Extrakt mit Curcumin ist besonders für Menschen sinnvoll, denen die Konsistenz der frischen Kurkumawurzel nicht zusagt.

7. Weitere Kurkuma Produkte (Masken, Färbemittel & Co.)

Mit steigender Beliebtheit erweitert der Markt auch das Angebot an Kurkuma-Produkten. Wie zuvor beim Ingwer finden sich in Supermarktregalen nicht selten Angebote wie:

  • Kurkuma-Masken
  • Lebensmittel mit Färbemittel aus Curcumin oder Kurkuma
  • Kurkuma Cremes
  • Haarshampoos mit Kurkuma-Zusätzen oder Extrakt
  • Zahnpasta mit Kurkuma
  • etc.

In der Vergangenheit wurde das Gewächs aber nicht selten auch zum Einfärben von Papier oder sogar Farben genutzt. In der Pharmaindustrie kamen des Weiteren in Salben Curcuma oder Curcumin zum Einsatz, um diese mit verschiedenen Inhaltsstoffen anzureichern.

Die Lagerung von Kurkuma - So bleibt Kurkuma frisch

Nachdem du die Kurkuma als Wurzel frisch oder gemahlen als Pulver erworben hast, ist die Lagerung entscheidend für die anhaltende Frische. Besonders auf Wochenmärkten lässt sich schnell erkennen, wie die Lagerung NICHT erfolgen sollte:

....Unter freiem Himmel
....Unter direkter Einstrahlung von Sonnenlicht
....Unter direktem Einfluss von Feuchtigkeit und Nässe
....Unter niedriger Temperatur
....In einer Räumlichkeit ohne jegliche Luftfeuchtigkeit
....Zusammen mit älterem Kurkuma, egal ob als Wurzel oder Pulver

Dadurch kann sie nämlich schnell sowohl an Farbe, als auch an Aroma verlieren. Beide Eigenschaften gelten als wichtig für die Verwendung von Kurkuma zusammen mit anderen Lebensmitteln.

Die Kurkumawurzel ist sehr pflegeleicht. Sie sollte an einer dunklen Stelle frei von Sonneneinstrahlung gelagert sein.

Besonders lange hält sich Kurkuma, wenn du sie gekühlt und trocken sowie in einer luftdicht verschlossenen Verpackung aufbewahrst. Ein guter Ort für die Lagerung ist daher auch der Kühlschrank.

Doch Achtung: Stelle die Temperatur im Kühlschrank bestenfalls unter Zimmertemperatur ein. Den Gefrierpunkt sollte der gekühlte Lagerort allerdings nicht erreichen, um die Kurkuma nicht zu schädigen.

Beliebte Lagerungsmöglichkeiten für Kurkuma sind:

  • Gefrierbeutel
  • Verschließbare Plastikdosen
  • Verschließbare Glasgefäße
  • Alufolie (eher für kurze Lagerung geeignet)

Es gilt: Je luftdichter die Kurkuma verpackt ist, desto länger kann sie sich auch halten. Um die maximale Frische zu gewährleisten empfehlen wir allerdings: Kaufe nicht auf Vorrat, sondern lieber frisch. So schließt du aus, dass du einen Teil deiner Kurkumawurzeln wegwerfen musst.

Wie sollte Kurkumapulver am besten gelagert werden?

Wie für die meisten Pulver, ist auch bei Kurkuma Feuchtigkeit der größte Feind bei der Aufbewahrung. Schnell können sich hier Klumpen bilden, die dann verhärten und das Pulver ungenießbar machen. Auch Schimmel oder Pilze entstehen durch eine feuchte und warme Lagerung von Kurkumapulver. Richtig verschlossen kann Kurkuma hingegen bis zu 6 Monate lang problemlos aufbewahrt werden, ohne Geschmack und Aroma zu verlieren.

Auch hier gilt die Devise: Lieber schnell aufbrauchen, statt lange zu lagern.

Wie wird Kurkuma dosiert - Die Einnahme der Wurzel

Die Dosierung von Kurkuma hängt immer von mehreren Faktoren ab. Welches Ziel hast du mit der Einnahme? Wie ist deine Verträglichkeit und Bekömmlichkeit? Welche Zusatzstoffe befinden sich im jeweiligen Kurkuma-Produkt, welches du konsumierst?

Wer Kurkuma in Kapselform konsumieren möchte, der findet dieses oft in Verbindung mit Piperin. Die empfohlene Verzehrmenge pro Tagesportion liegt dann bei rund 700 mg Curcuma, wovon rund 35 mg Curcumin enthalten sind. Piperin, der aus dem Schwarzen Pfeffer-Extrakt gewonnen wird, wird mit rund 2 mg pro Tag empfohlen.

Um diese Werte auf das Kurkumapulver zu übertragen, richten wir uns nach den durchschnittlichen Inhaltsmengen der verschiedenen Stoffe in der Kurkuma Wurzel. So werden pro Tag schließlich 2 bis 3 Gramm der frischen Kurkuma-Wurzel als Verzehrmenge empfohlen. Gleiches gilt für getrocknetes Kurkuma-Pulver.

Aufgrund seiner hohen Bioverfügbarkeit wird Kurkuma häufig mit Piperin angereichert. Das sorgt dafür, dass die Kurkuma bis zu 15 mal besser vom Organismus des Körpers aufgenommen werden kann. Schwarzer Pfeffer-Extrakt besitzt dabei einen Anteil zwischen 5 und 10 % des Piperins.

So wird Kurkuma im Körper verwertet

Bei der Verwertung von Kurkuma und Curcumin im Körper muss eine Unterscheidung getroffen werden. Grundsätzlich werden die meisten Bestandteile der Kurkuma-Wurzel frisch oder in gemahlener Form schnell und einfach abgebaut bzw. verwertet.

Curcumin hingegen kann nicht oder nur schwer in Wasser gelöst werden. Daher ist auch eine Begrenzung der pro Tag aufgenommenen Menge unerlässlich. Im besten Falle nimmst du das Kurkuma aufgeteilt auf mehrere Mahlzeiten pro Tag ein. Der zuvor beschriebene Schwarze Pfeffer unterstützt den Körper dann bei der Verwertung von Kurkuma und Kurkumin.

Die Verwertung von Kurkuma

Um den Körper bei der Verwertung der Inhaltsstoffe in der Kurkuma zu unterstützen, können Öle zum Einsatz kommen. Ob klassisches Olivenöl, Sonnenblumenöl oder Kokosöl ist frei wählbar. Das Öl bindet die Inhaltsstoffe der Kurkuma und vereinfacht somit die Verfügbarkeit im Organismus.

Wie und wo sollte Kurkuma am besten gekauft werden?

1. Kurkuma kaufen als frische Wurzel

Neben dem Ingwer bieten Wochenmärkte heute verstärkt auch die beliebte Kurkuma-Wurzel an. Nimmt man es genau, handelt es sich jedoch eigentlich um ein sogenanntes Rhizom. Also ein Wurzelgeflecht, welches als Teil der Kurkumapflanze unterhalb der Erdoberfläche wächst. Damit kann die Kurkuma auch als Sprosse bezeichnet werden.

Angeboten wird Kurkuma heute frisch sowohl als vollständige Wurzel, wie wir es vom Ingwer aus dem Supermarkt kennen. Tatsächlich ähnelt Curcuma dem Ingwergewächs bis auf die prägnante rot-orangene Farbe sehr. Schnell kann es bei verschlossenen Wurzelgeflechten so zu einer Verwechslung zwischen dem Ingwer und der Kurkuma kommen.

Mit steigender Beliebtheit finden auch die Absatzkanäle von Kurkuma ihren weg über die Wochenmärkte bis hin in den Supermarkt. Hier findest du eine Auflistung, wo du dein Kurkuma als Wurzel noch überall erwerben kannst:

  • Im Supermarkt
  • Auf dem Wochenmarkt
  • In einem Bioladen
  • In Online Supermärkten
  • Direktbezug auf Online-Shops
  • Direktbezug bei einem lokalen Produzenten

Wie du siehst, ist die Verfügbarkeit der Kurkuma heute kaum noch begrenzt. Wer sie also frisch erwerben will, der findet eine Menge Anlaufstellen für den Kauf.

2. Kurkumapulver kaufen

Beim Kurkumapulver wird es etwas schwieriger. Denn hierbei handelt es sich um ein verarbeitetes Produkt. Nicht jeder Händler, der Kurkuma in Wurzelform vertreibt, kann somit auch auf das Angebot des Pulvers zurückgreifen.

Im Verarbeitungsprozess von Curcuma zu einer pulverisierten Form ist zunächst ein Trocknungsprozess notwendig. Hierbei ist es wichtig, dass die Kurkuma niemals über einen längeren Zeitraum der Wärme und den Strahlen der Sonne ausgesetzt ist. Dies würde dazu führen, dass die Wurzel ihren Geschmack, ihre Arome und Teile der so wichtigen Inhaltsstoffe verliert.

Wo du aber dennoch Kurkumapulver erwerben kannst, zeigt dir die folgende Auflistung:

  • In spezialisierten Gewürzläden
  • Vereinzelt in Supermärkten
  • In spezialisierten Onlineshops
  • In Online Drogerien
  • In Bioläden
  • An Gewürzständen auf dem Wochenmarkt

Beim Kauf von Kurkuma-Pulver wird es wohl aber schwieriger, als dies bei der reinen Wurzel der Fall ist. Da die Kurkuma nämlich auch heute neben dem Ingwer noch ein Nischenprodukt ist, führen viele renommierte Supermärkte und vor allem Discounter die Kurkuma Pflanze in Pulverform (noch) nicht.

3. Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel kaufen

Der Markt der Nahrungsergänzung ist heute so vielfältig und gleichzeitig unübersichtlich wie nie zuvor. Nationale und internationale Unternehmen drängen besonders im Online Bereich mit ihren meist ähnlichen Produkten auf sämtliche Plattformen und versuchen, den Kunden von ihren Produkten zu überzeugen.

Kritisch dabei ist, dass Verwender meist nur schwer die Qualität sowie die Inhaltsstoffe der einzelnen Supplements miteinander vergleichen können. So geht es auch mit diversen Kurkuma Produkten, die in Kapselform, als Pulver oder in Mischungen mit anderen Gewürzen getrocknet vertrieben werden.

Im Nahrungsergänzungsbereich haben jedoch meist die Kapseln und Tabletten sowie Dragees und Pulver eine Vormachtstellung. Diese können Kunden an folgenden Orten kaufen:

  • Auf Online Marktplätzen wie Amazon
  • Direkt im Online Shop der Anbieter
  • In diversen Supermärkten wie Edeka oder Rewe
  • In Supplement-Stores für Sportler
  • In Apotheken

Kurkuma als Nahrungsergänzung ist besonders aufgrund der einfachen Einnahme von Pulver oder Kapsel immer beliebter. Doch Achtung: Nicht jeder Anbieter kann auch die Produktqualität, die er verspricht, einhalten. Achte daher vor allem auf Gütesiegel sowie eine Kurkuma-Qualität made in Germany.

Auch sollten auf den Dosen klar die Dosierungen sowie Inhaltsstoffe angegeben sein. Auch bei der Nahrungsergänzung ist zu empfehlen, ein Kurkuma mit Piperin zu erwerben. Dadurch kann Kurkuma deutlich besser von Organismus aufgenommen und verarbeitet werden.

FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um das Thema Kurkuma – Das musst Du wissen!

1. Ist Kurkuma roh giftig für den Menschen?

Nein. Curcuma wird seit vielen tausend Jahren zunächst von Menschen im südostasiatischen Raum und heute auch im europäischen Raum konsumiert. Kurkuma in roher Form, also als Wurzel in ganzer oder zerteilter Form gehört hier sogar zu den beliebtesten Konsumarten der Menschen.

Doch wie bei jedem Lebensmittel, sogar beim Wasser, gilt: Eine gewisse Menge an Kurkuma sollte nicht überschritten werden, um etwaige Nebenwirkungen auszuschließen. Zu viel von einem Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, kann den Organismus überfordern. Die Folgen sind Magenbeschwerden oder Übelkeit.

Achte daher auf die maximale Tagesmenge, die du in der folgenden Auflistung findest:

Art der Kurkuma Tagesmenge

Frischer Kurkuma (Wurzel)

maximal 3 Gramm pro Tag

Kurkuma Pulver

maximal 3 Gramm pro Tag

Reines Curcumin/Extrakt

maximal 2 Gramm pro Tag

Natürlich ist die Verträglichkeit von Kurkuma bei jedem Menschen anders. Doch gerade durch das schwer zu verdauende Kurkumin kann die Zufuhr von Kurkuma schnell zu Magenproblemen führen.

2. Kann es zu einer Überdosierung von Kurkuma kommen?

Ja und Nein. Grundsätzlich findest du im Abschnitt zuvor die empfohlene Tagesmenge, was den Verzehr von Kurkuma und Kurkumin angeht. Diese sollte nicht überschritten werden, wenn du deinen Körper schonen möchtest.

Nimmt ein Mensch jetzt nun 4 oder 5 Gramm Kurkuma pro Tag statt der empfohlenen 3 Gramm zu sich, gilt dies nicht als Gefährdung des Lebens dieser Person. Jedoch können verschiedenen gesundheitliche Probleme auftreten.

Im Zweifel gilt auch hier die Devise: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

3. Wie nehme ich Kurkuma am besten ein?

Das hängt ganz von der Art des Kurkuma Produktes ab. Auch muss unterschieden werden, ob es sich um ein Kurkuma für den Beautybereich (z.B. Cremes oder Masken), oder um ein Nahrungs(ergänzungs)mittel handelt.

Die Kurkuma Cremes und Masken lassen sich bei der Frage nach der Einnahme und Anwendung zunächst ausschließen. Hier geben die Packungsbeilagen oder die Verpackung selbst meist Auskunft über die richtige Nutzung des Produktes.

Die Einnahme von Kurkuma

3.1 Kurkuma frisch einnehmen

Am besten schneidest du die Wurzel entweder in kleine Scheiben oder Würfel. Die Haut der Wurzel lässt sich einfach abschälen. Gegebenenfalls hilft es, die Kurkuma für einen kurzen Moment in warmes Wasser zu legen. So lässt sich die Haut leichter ablösen.

3.2 Kurkuma als Pulver einnehmen

Als Pulver wird Kurkuma in den meisten Fällen als Gewürz eigenständig oder in Verbindung mit anderen Lebensmitteln verwendet. Hier wird die Kurkuma also untergerührt oder vermengt. Die Einnahme erfolgt daher direkt über die Nahrungsaufnahme.

3.3 Kurkuma Supplement einnehmen

Als Supplement (Pille, Tablette, etc.) wird Kurkuma meist einfach mit einem Glas Wasser vor oder nach dem Essen eingenommen. Auch hier findest du die Empfehlung zur Einnahme auf deutschen Produkten direkt auf dem Etikett, oder aber in der Packungsbeilage.

4. Wie sieht Kurkuma in seiner reinen Form eigentlich aus?

Kurkuma gehört zur Gattung der Ingwergewächse, die auch als Zingiberaceae bezeichnet werden. Damit ähnelt die Kurkuma auch optisch einem Stück Ingwer, wie wir es klassisch aus dem Supermarkt kennen.

Info.

Die Ingwergewächse, aus dem lateinischen als Zingiberaceae bezeichnet, treten in rund 50 verschiedenen Gattungen auf. Eine Ausprägung dieses Gewächses ist neben dem klassischen Ingwer auch die Kurkuma. Ganze 1.200 spezielle Arten entspringen dann wiederum diesen 50 Gattungen, wodurch vor allem das Erscheinungsbild der Kurkuma häufig Verwechslungen mit anderen Ingwergewächsen hervorruft.

Folgendes Bild zeigt einen Vergleich der Kurkuma- mit der Ingwerwurzel. Einzig prägender Unterschied ist die Farbgebung der beiden Gewächse. Neben dem Aussehen eint die beiden Wurzeln aber auch die Herkunft und die Art des Wachstums.

Unterschied Kurkuma und Ingwer

5. Wonach schmeckt Kurkuma, wenn man es in roher Form isst?

Kurkuma hat in seiner rohen Form als Wurzel einen sehr eigenen, prägenden Geschmack. Leicht bitter, etwas scharf bis brennend. Aber auch ein würziger Geschmack wir der Kurkumawurzel zugesagt, weshalb sie besonders bei der Zubereitung von Curry zusammen mit ihrer Farbgebung sehr beliebt ist.

Charakteristisch ist neben dem Geschmack aber auch die Konsistenz der Kurkuma. Durch ihre Fasern und ihre harzige Eigenschaft kann die Wurzel in ihrer rohen Form schnell zäh und schwer kaubar wirken. Daher wird die Kurkuma meist in Scheiben oder kleine Würfe geschnitten, um sie roh besser genießen zu können.

Wer Kurkuma vor dem Kauf testen möchte, der kann dies daher auch anhand einer Geschmacksprobe erreichen. Lässt die Wurzel in ihrem Aroma nach, so dient dies auch zur Aussage über die Qualität der Kurkuma.

7. Was kostet Kurkuma & gibt es Unterschiede in der Curcuma Art?

Die Preise für Kurkuma variieren je nach Stand der Verarbeitung. Tatsächlich ist sie in Pulverform meist am günstigsten. Dicht gefolgt von der Kurkuma als Wurzelstrang, also in der rohen Form, wie sie auch geerntet wird.

Am teuersten ist auf den Grammpreis gerechnet Kurkuma in Kapselform, also als Nahrungsergänzungsmittel. Das liegt aber vor allem auch daran, dass der Verarbeitungsprozess am aufwendigsten ist. Zusätzlich wird Kurkuma als Supplement meist auch mit weiteren Stoffen und Mineralien angereichert, wodurch sich der vergleichsweise höhere Preis rechtfertigt.

Durchschnittliche Preise für Kurkuma in der Übersicht:

Art der Kurkuma Preis pro 100 gramm

Frischer Kurkuma (Wurzel)

2,80 EUR

Kurkuma Pulver

0,60 EUR

Kurkuma Kapseln

12,00 EUR

Die Preise für Kurkuma sollten anhand der oben genannten Auflistung aber nicht unbedacht verglichen werden. In den Kapseln bspw. wird meist das reine Kurkuma Konzentrat sowie ein Extrakt des Kurkumins verwendet. 100 g der Kurkumawurzel hat damit nicht die gleichen Inhaltsstoffe und Konzentrationen wie 100 g Kurkuma Kapseln.

8. Ist Kurkuma das gleiche wie Curry?

Nein, aber beide sind nicht unabhängig voneinander. Denn Kurkuma wird vor allem wegen seiner Wirkung als Farbmittel, aber auch wegen seines Geschmackes gerne in Curryspeisen verwendet. Hier kommt Kurkuma also als Gewürz zum Einsatz.

Meinst wird dabei Kurkumapulver verwendet, welches entweder während des Kochens untergerührt, oder aber als Garnitur beim Servieren der Speisen.

9. Kann man Curcuma auch einfrieren?

Ja, Kurkuma kann auch eingefroren aufbewahrt werden. Dafür bedarf es aber besonders bei der Art der Lagerung einer kleinen Vorbereitung. So sollte die Kurkumarhizom am besten in kleine Scheiben oder Würfel geteilt werden.

Die vorbereitete Kurkuma kann dann in einen Gefrierbeutel gepackt werden. Aus diesem solltest du dann möglichst viel Luft herauslassen. Wer kann, der vakuumiert den Beutel mit der Kurkuma.

Info.

Kurkuma kann für rund 3 - 4 Monate im Gefrierfach aufbewahrt werden. Durch den hohen Kälteeinfluss kann es aber auch zu einer Beschädigung der Inhaltsstoffe kommen.

Wenn sich die Kurkumawurzel schließlich in gefrorenem Zustand befindet, dann kann sie auch an einer Reibe zerkleinert und so beim Kochen eingesetzt werden.

Fazit zur Kurkuma - Eine vielseitige und überraschende Wurzel

Fest steht: Kurkuma ist ein überaus vielseitiges und dadurch beliebtes Wurzelgewächs. Ob zum Kochen, Pflegen oder als Nahrungsergänzung findet der Spross mehr und mehr seinen Weg raus aus den altindischen Küchen rein in die europäische Kultur.

Zudem ist Kurkuma auch in Deutschland heute für jeden äußerst leicht zugänglich. Je nachdem, ob als Wurzel, Pulver, Supplement oder außergewöhnliches Beauty-Produkt: Kurkuma entwickelt sich mehr und mehr zum Allrounder in allen Lebensbereichen.

Curcuma Intensiv

  • 400 Curcuma Kapseln
  • Made in Germany
  • 100% vegan
  • Kurkuma Intensiv
  • 700 mg Curcuma
z.Zt. nicht verfügbar

Nature BIO Curcuma Kapseln

  • 200 BIO Curcuma Kapseln
  • 25 mg Curcumin
  • 2 mg Piperin
  • BIO zertifiziert
  • 22 mg Schwarzer Pfeffer
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