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Lexikon

Coenzym Q10: das Energiebündel Der Zellen

Coenzym Q10: das Energiebündel Der Zellen

  Ohne Energie läuft im Körper nichts - keine Muskelbewegung, kein Herzschlag, kein Gedanke. Damit jede einzelne Zelle mit Energie versorgt wird, braucht es einen unscheinbaren, aber zentralen Mitspieler: Coenzym Q10. Dieser vitaminähnliche Stoff steckt in jeder Körperzelle und sorgt dafür, dass Nährstoffe in Energie umgewandelt werden. Doch ab ca. 40 Jahren sinkt die körpereigene Produktion - und zur selben Zeit werden ungeliebte Falten immer mehr... Das Wichtigste in Kürze: Coenzym Q10 ist ein körpereigenes Coenzym, das für die Energieproduktion in den Mitochondrien gebraucht wird. Ab Mitte 20 sinkt die Eigenproduktion langsam, ab 40 Jahren oft deutlich. Q10 steckt in kleinen Mengen in Lebensmitteln wie Fisch, Fleisch, Ölen, Nüssen und Gemüse. Es wird auch in Anti-Aging-Kosmetika eingesetzt. Was ist Coenzym Q10 und welche Rolle spielt es im Körper? Coenzym Q10, auch Ubichinon genannt, ist eine körpereigene, vitaminähnliche Substanz. Der Name kommt vom lateinischen "ubique" - "überall" - und tatsächlich ist Q10 in jeder Zelle des Körpers vorhanden. Besonders hoch ist die Konzentration in Organen mit großem Energiebedarf wie Herz, Leber oder Muskeln. Hier wirkt Q10 als unverzichtbarer Bestandteil der Atmungskette, des Prozesses, bei dem aus Nährstoffe Adenosintriphosphat (ATP) gebildet wird. ATP ist die universelle Energieeinheit des Körpers, sozusagen der Akku des Organismus - ohne sie würde kein Muskel kontrahieren und kein Organ funktionieren. Darüber hinaus erfüllt körpereigenes Q10 eine antioxidative Funktion: Es schützt empfindliche Zellstrukturen und Lipoproteine wie LDL vor oxidativen Prozessen, die durch freie Radikale ausgelöst werden. Diese entstehen im normalen Stoffwechsel, aber auch durch äußere Faktoren wie UV-Licht, Rauchen oder Stress. Interessant ist, dass Coenzym Q10 strukturell den fettlöslichen Vitaminen K und E ähnelt und auch unter weiteren Namen wie Vitamin Q10, Ubiquinon 10 oder UQ bekannt ist. Erstmals isoliert wurde es 1932 von Fred L. Crane aus Rinderherzen, und ein Jahr später konnte Karl August Folkers die chemische Struktur aufklären. Was ist ein Coenzym? Coenzyme sind essenziell für viele Stoffwechselwege im Körper. Sie ermöglichen oder erleichtern bestimmte chemische Reaktionen, indem sie z.B. Wasserstoff, Elektronen oder funktionelle Gruppen aufnehmen und wieder abgeben. Eigenproduktion & Bedarf im Laufe des Lebens In jungen Jahren produziert der Körper ausreichend Q10, um den Energiebedarf der Zellen zu decken. Die Eigenproduktion erreicht den Höhepunkt etwa mit 20 Jahren und sinkt danach langsam, aber sicher immer weiter. Ab 40 Jahren kann die Konzentration in wichtigen Organen sogar deutlich reduziert sein. Zusätzlich gibt es Faktoren, die den Q10-Spiegel belasten oder den Bedarf erhöhen: Statine: Cholesterinsenker blockieren denselben Stoffwechselweg, den der Körper auch für die Q10-Produktion nutzt Stress & Sport: Ein erhöhter Energieumsatz steigert den Verbrauch. Chronische Erkrankungen: Herzschwäche, Diabetes oder neurodegenerative Erkrankungen gehen oft mit niedrigeren Q10-Werten einher. Der natürliche Alterungsprozess Alterung ist ein schleichender Prozess, der im Inneren, zunächst unsichtbar, beginnt. Ab Mitte 20 nimmt die Produktion wichtiger körpereigener Substanzen langsam ab - neben Coenzym Q10 auch die von Kollagen und Hyaluronsäure. Q10 sorgt für die Energieversorgung in den Zellen und antioxidativen Schutz, Kollagen verleiht Haut und Bindegewebe eine straffe Struktur, während Hyaluron Wasser bindet und für Feuchtigkeit sorgt. Alle drei sind also von Natur aus wichtige Stoffe, wenn es um ein jugendliches Aussehen geht - und alle drei nehmen etwa zur selben Zeit ab. Dies stellt eine Herausforderung dar. Sinken diese körpereigenen Stoffe, kann es sich einerseits durch gefühlt weniger Energie sowie reduzierte Schutzmechanismen auf Zellebene bemerkbar machen, andererseits äußerlich sichtbar in Form von Falten, Elastizitätsverlust und einem müderen Hautbild. Wie entsteht ein Q10-Mehrbedarf? Ein klinisch relevanter Mangel an Coenzym Q10 ist bei gesunden jungen Menschen selten, da der Körper Q10 selbst bildet. Mit zunehmendem Alter sinkt die Eigenproduktion jedoch spürbar, besonders ab dem 40. Lebensjahr. Auch bestimmte Medikamente wie Statine können die Q10-Synthese blockieren und so die Werte im Blut um bis zu 40% senken. Weitere Risikofaktoren sind chronischer Stress, intensive sportliche Belastung oder Erkrankungen wie Herzschwäche und Diabetes. Mögliche Symptome eines Q10-Mehrbedarfs Müdigkeit und Energielosigkeit Reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit Muskelschwäche oder Muskelbeschwerden Konzentrationsschwierigkeiten Sollten solche Symptome über längere Zeit bemerkt werden und keine klare Ursache feststellbar sein, ist unbedingt eine fachliche Beratung aufzusuchen. Coenzym-Q10-Überdosierung Coenzym Q10 gilt grundsätzlich als sehr gut verträglich. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit stuft Dosierungen bis 30 mg pro Tag als unbedenklich ein; in besonderen Fällen werden auch bis zu 100 mg pro Tag als sicher bewertet, sofern ein entsprechender Hinweis für Schwangere, Stillende und Jugendliche unter 18 Jahren vorhanden ist. Eine deutliche Überschreitung dieser Mengen ist nicht sinnvoll und kann Nebenwirkungen wie Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, Appetitverlust oder Reizbarkeit nach sich ziehen. Wer hohe Mengen Q10 ergänzen möchte, sollte dies daher mit einer Ärztin oder einem Arzt abstimmen. Mögliche Symptome einer Q10-Überdosierung Schlafstörungen Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Durchfall, Übelkeit) Appetitverlust Reizbarkeit Coenzym Q10 in Lebensmitteln Eine ausgewogene Ernährung trägt immer zu einer guten Grundversorgung mit Mikronährstoffen bei - das gilt auch für das Coenzym Q10. Allerdings steckt Q10 in deutlich geringeren Mengen in Lebensmitteln als Vitamine oder Mineralstoffe. Die tägliche Aufnahme über die Ernährung liegt im Schnitt nur zwischen 3 und 10 mg, während der Körper in jungen Jahren selbst ein Vielfaches davon produziert. Besonders gute Quellen sind fettreiche tierische Produkte wie Fisch und Innereien, daneben liefern aber auch pflanzliche Öle, Nüsse, Samen und grünes Gemüse kleinere Mengen. Da Q10 fettlöslich ist, wird es am besten aufgenommen, wenn es zusammen mit gesunden Fetten verzehrt wird. Lebensmittel Gehalt (mg/100 g) Bemerkung Rinderherz 11,3 Besonders hoher Wert Schweineleber 9,8 Innerei mit viel Q10 Sardinen 6,4 Fettreicher Fisch Makrele 5,9 Reich an Omega 3 Sojaöl 8,0 Pflanzliche Quelle Sesamsamen 2,0 Vielseitig einsetzbar Brokkoli 0,6 Gemüse mit moderatem Gehalt Spinat 0,5 Klassisches Blattgemüse Alles über Q10 als Nahrungsergänzung  Informationen in der Übersicht (durch Klicken auf die jeweilige Frage erfolgt die Weiterleitung direkt zum passenden Abschnitt):  ►Wann macht Q10 als Nahrungsergänzung Sinn?  ►Wie erfolgt die Einnahme am besten?  ►Worauf ist bei der Einnahme zu achten?  ►Woran hochwertige Produkte erkennbar sind Wann macht Q10 als Nahrungsergänzung Sinn? Eine zusätzliche Aufnahme von Coenzym Q10 auf oralem Weg kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn die körpereigene Produktion bereits nachgelassen hat - das ist in der Regel ab dem 40. Lebensjahr der Fall. Leistungssportler:innen und Personen in herausfordernden Lebensphasen zählen ebenfalls zu den Gruppen, die einen erhöhten Bedarf haben können. Während junge, gesunde Menschen den Q10-Spiegel in der Regel problemlos über die Eigenproduktion decken, kann eine ergänzende Aufnahme über Lebensmittel und ggf. ergänzend durch Nahrungsergänzung in bestimmten Lebensphasen und unter besonderen Bedingungen die zelluläre Energieversorgung unterstützen. Wie erfolgt die Einnahme von Q10 am besten? Da Coenzym Q10 ein fettlöslicher Stoff ist, wird es am besten zusammen mit einer Mahlzeit aufgenommen, die hochwertige Fette enthält - etwa Avocado, Nüsse oder pflanzliche Öle. So verbessert sich die Bioverfügbarkeit deutlich, das heißt, der Körper kann das Q10 effizienter verwerten. Bei der Nutzung von Q10 in Kapselform sollte die Einnahme deshalb idealerweise zu einer Hauptmahlzeit geplant werden, um eine optimale Aufnahme zu gewährleisten. Worauf ist bei der Einnahme zu achten? Bei der Einnahme von Q10 ist neben dem richtigen Zeitpunkt auch die Dosierung entscheidend. Für die allgemeine Versorgung gelten Mengen bis 30 mg pro Tag als unbedenklich, in bestimmten Fällen können auch höhere Dosierungen sinnvoll sein - allerdings stets in Absprache mit einer Ärztin oder einem Arzt. Wichtig ist außerdem, dass Q10 nicht auf nüchternen Magen eingenommen wird, da es ohne Nahrungsfette nur unzureichend aufgenommen werden kann. Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten wie Blutverdünnern sollte die Verwendung von Q10 vorab ärztlich abgeklärt werden, um Wechselwirkungen zu vermeiden. Woran hochwertige Produkte erkennbar sind Ein gutes Q10-Präparat zeichnet sich durch geprüfte Qualität und eine hohe Bioverfügbarkeit aus. Zudem ist auf eine transparente Laborprüfung durch unabhängige Dritte sowie den Verzicht auf unnötige Zusatzstoffe zu achten. Vegane Kapseln sind eine nachhaltige Wahl und bieten sich insbesondere bei pflanzlicher Ernährungsweise an. Beim Kauf eines hochdosierten Q10-Produkts sollte auf eine klare Kennzeichnung geachtet werden. Das Coenzym in Anti-Aging-Kosmetik Coenzym Q10 ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil zahlreicher Anti-Aging-Produkte. Besonders in Anti-Falten-Cremes, Tagescremes und Seren findet man es regelmäßig auf der Liste der Inhaltsstoffe. In der Hautpflege wird Q10 vor allem deshalb geschätzt, weil es von Natur aus im Körper vorkommt und der Spiegel mit zunehmendem Alter abnimmt - ein Zusammenhang, der in der Kosmetik häufig mit sichtbaren Zeichen der Hautalterung in Verbindung gebracht wird. Als Inhaltsstoff ist Q10 heute ein klassischer Begleiter für alle, die die Hautpflege gezielt auf ein jugendliches Erscheinungsbild ausrichten möchten. Es wird häufig mit Hyaluronsäure oder Kollagenpflege kombiniert und ergänzt so Formulierungen, die auf Feuchtigkeit und Spannkraft setzen. Darüber hinaus gilt Q10 in Cremes und Seren als vielseitig einsetzbar, da es sich gut mit anderen Antioxidantien und Vitaminen kombinieren lässt. Kurz gesagt: Auch wenn wissenschaftlich belastbare Nachweise zu Effekten wie einer sichtbaren Faltenreduktion fehlen, bleibt Q10 in der Kosmetik ein bewährter und beliebter Bestandteil moderner Pflegeprodukte. Fragen? Profis haben Antworten! "Ab wann ist eine Q10-Einnahme sinnvoll?" Ab dem 40. Lebensjahr, wenn die Eigenproduktion merklich abnimmt, ist es sinnvoll, auf den Q10-Haushalt zu achten. Auch bei Statin-Einnahme oder hohem Energieumsatz kann eine Ergänzung helfen, natürlich immer nur als Zusatz zu einer bewussten Ernährungsweise. "Mit welchen Stoffen kann Q10 sinnvoll kombiniert werden?" Besonders mit antioxidativen Vitaminen wie Vitamin C und E. Auch die Kombination mit Beauty-Stoffen wie Kollagen und Hyaluronsäure ergänzt Q10 sinnvoll. "Was ist der Unterschied zwischen Ubichinon und Ubichinol?" Coenzym Q10 liegt in zwei Formen vor: der oxidierten Form (Ubichinon) und der reduzierten Form (Ubichinol). Ubichinol wird oft als "aktiviertes Q10" bezeichnet und besitzt eine höhere Bioverfügbarkeit.

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Antioxidantien und ihre Bedeutung für unsere Gesundheit

Antioxidantien und ihre Bedeutung für unsere Gesundheit

Antioxidantien sind für den Körper eine wichtige Unterstützung, wenn es darum geht, mit schädlichen äußeren Einflüssen fertig zu werden. Dabei gehört es zu ihren wichtigsten Aufgaben die sogenannten freien Radikalen einzufangen und so die Zellen vor Schäden zu bewahren. Das Wichtigste in Kürze: Antioxidantien schützen Körperzellen vor schädlichen Einflüssen wie den freien Radikalen. Freie Radikale werden durch Stress, UV-Strahlung oder schädliche Substanzen wie Alkohol und Nikotin begünstigt. Antioxidantien sollten über eine abwechslungsreiche Ernährung aufgenommen werden. Nahrungsergänzung mit Vitamin C, Vitamin E, Zink oder Selen kann den Zellschutz zusätzlich unterstützen.¹ Was sind Antioxidantien und was machen sie im Körper? Antioxidantien sind natürliche Substanzen, zu denen Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe gehören. Ihre Hauptaufgabe ist es, die Zellen vor Schäden durch sogenannte freie Radikale zu schützen. Diese entstehen durch normale Stoffwechselvorgänge, aber auch durch äußere Einflüsse wie Stress, Rauchen, Alkohol, Sonnenbaden oder Umweltverschmutzung. Ein Mangel an Antioxidantien kann zu vorzeitigen Alterungserscheinungen und gesundheitlichen Problemen führen. Jeder Nährstoff, der als Antioxidans wirkt, hat darüber hinaus noch weitere wichtige Funktionen im Körper. Sie schützen unter anderem die Hautzellen vor Schäden, zum Beispiel durch UV-Strahlung. Was sind freie Radikale? Freie Radikale sind Sauerstoffmoleküle, denen ein Elektron fehlt. Sie sind sehr reaktionsfreudig und können anderen Zellen Elektronen entreißen, was diese schädigt. Zwar haben freie Radikale auch eine Funktion im Körper, etwa bei der Abwehr von Krankheitserregern, doch ein Übermaß führt zu sogenanntem oxidativem Stress. Um diesen auszugleichen, braucht der Körper ausreichend Antioxidantien, die als Gegenspieler wirken und die Zellen schützen. Welche Nährstoffe und Vitamine werden als Antioxidantien bezeichnet? Vitamin C ist ein echter Allrounder. Es schützt nicht nur die Zellen vor oxidativem Stress, sondern trägt auch zur normalen Funktion des Immunsystems, zur Kollagenbildung (wichtig für Blutgefäße, Knochen, Knorpel, Zahnfleisch, Haut und Zähne), zum Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit bei.² Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Männer 110 mg und für Frauen 95 mg Vitamin C pro Tag. Schwangere und Stillende benötigen etwas mehr. Vitamin E ist vor allem für seine antioxidative Funktion bekannt.¹ Es wird häufig in Hautpflegeprodukten eingesetzt, da es die Haut vor freien Radikalen bewahren kann. Die empfohlene Tagesdosis liegt für Männer bei 14-15 mg, für Frauen bei 12 mg. Zink ist ein essentielles Spurenelement, das viele Funktionen im Körper unterstützt: Immunsystem, Haut, Haare, Nägel, Stoffwechsel und Zellteilung.³ Die empfohlene Tagesmenge hängt von der Ernährung ab, insbesondere vom Anteil an Phytaten, die die Zinkaufnahme hemmen können. Bei phytatarmer Ernährung reichen 11 mg (Männer) bzw. 7 mg (Frauen), bei phytatreicher Ernährung steigt der Bedarf auf bis zu 16 mg (Männer) und 10 mg (Frauen). Phytate kommen vor allem in Getreideprodukten und Hülsenfrüchten vor. Selen ist ein Spurenelement, das das Immunsystem, die Schilddrüsenfunktion und den Zellschutz unterstützt.⁴ Die empfohlene Tagesdosis beträgt für Männer 70 µg und für Frauen 60 µg. Stillende Mütter benötigen etwas mehr. Darüber hinaus gibt es noch sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Stoffe kommen vor allem in Obst und Gemüse vor. Gerade bei sekundären Pflanzenstoffen gibt es eine große Vielfalt - rund 100.000 sind bekannt. Ihre gesundheitliche Wirkung ist noch nicht abschließend erforscht, weshalb die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bisher keine allgemeinen Gesundheitsaussagen zu ihnen zugelassen hat. Antioxidantien durch abwechslungsreiche Ernährung aufnehmen Antioxidantien finden sich vor allem in frischem Obst und Gemüse - oft direkt unter der Schale. Deshalb empfiehlt es sich, Obst und Gemüse gründlich zu waschen, aber möglichst nicht zu schälen, und auf Bio-Qualität zu achten. Fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag sind ideal. Auch Vollkornprodukte liefern viele Antioxidantien und Ballaststoffe. Praktisch: Einige Nährstoffe unterstützen sich gegenseitig. Zum Beispiel hilft Vitamin C dabei, die Aufnahme von Zink zu verbessern. Zellschutz mit Nahrungsergänzung unterstützen Im Alltag ist es nicht immer leicht, sich optimal zu ernähren. Gerade Vitamin C ist empfindlich gegenüber Lagerung und Zubereitung. In solchen Fällen können Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin C, Zink, Selen oder Traubenkernextrakt sinnvoll sein. Sie sollten jedoch immer nur eine Ergänzung und kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung darstellen. Fazit Antioxidantien sind unverzichtbar für Zellschutz und Wohlbefinden. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten ist der beste Weg, den Körper ausreichend zu versorgen. Nahrungsergänzungsmittel können in besonderen Situationen unterstützen, ersetzen jedoch keine gesunde Lebensweise. ¹Vitamin C, Vitamin E, Zink und Selen tragen zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei ²Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Knochen, der Zähne, des Zahnfleisches, der Haut und eine normale Knorpelfunktion bei. Außerdem trägt Vitamin C zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei ³Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zur Erhaltung normaler Haut, Haare und Nägel und zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung. ⁴Selen trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei.

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Proteine: Bausteine des Lebens und ihre Funktion

Proteine: Bausteine des Lebens und ihre Funktion

  Was sind Proteine? Proteine, auch als Eiweiße bekannt, sind an nahezu jedem biologischen Prozess im Körper beteiligt und spielen eine entscheidende Rolle für Wachstum, Reparatur und die allgemeine Gesundheit. Jede Zelle besteht aus Proteinen. Proteine sind komplexe Makromoleküle, die aus langen Ketten von Aminosäuren bestehen, die durch Peptidbindungen verknüpft sind. Ein Protein ist in der Regel aus 100 bis 300 Aminosäuren aufgebaut, kann aber auch aus bis zu mehreren Tausend verschiedenen Aminosäuren bestehen. Jedes Protein unterscheidet sich in Anzahl und Reihenfolge der Aminosäuren, wodurch jedes einzigartig ist. Aminosäuren werden in essenzielle und nicht-essenzielle Aminosäuren unterschieden. Es gibt insgesamt 20 verschiedene Aminosäuren, von denen neun als essenziell gelten. Auf diese ist der Körper besonders angewiesen, denn er kann sie nicht selbst herstellen, weshalb sie über die Nahrung aufgenommen werden müssen.   Essenzielle Aminosäuren Nicht-essenzielle Aminosäuren Leucin Alanin Isoleucin Arginin* Valin Asparagin Lysin Aspartat Methionin Cystein* Phenylalanin Glutamat Threonin Glutamin* Tryptophan Glycin* Histidin* Prolin Serin Tyrosin* *Hinweis: Einige nicht-essenzielle Aminosäuren sind semi-essenziell, was bedeutet, dass sie unter bestimmten Bedingungen wie Krankheit oder Stress essenziell werden können. Funktion von Proteinen Proteine übernehmen zahlreiche lebenswichtige Funktionen im Körper. Einige ihrer wichtigsten Aufgaben sind: Strukturgebung: Kollagen und Keratin sind Proteine, die zur Struktur von Haut, Haaren, Nägeln und Bindegewebe beitragen. Enzyme: Enzyme sind Proteine, die biochemische Reaktionen katalysieren, indem sie die benötigte Aktivierungsenergie reduzieren. Ein Beispiel ist Amylase, das Stärke in Zucker umwandelt. Transport und Speicherung: Hämoglobin, ein Protein im Blut, transportiert Sauerstoff von den Lungen zu den Geweben. Myoglobin speichert Sauerstoff in den Muskeln. Abwehr: Antikörper sind Proteine, die von weißen Blutkörperchen produziert werden, um Krankheitserreger zu erkennen und zu neutralisieren. Signalübertragung: Hormone wie Insulin und Glukagon sind Proteine, die den Blutzuckerspiegel regulieren. Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin sind ebenfalls proteinhaltige Moleküle. Bewegung: Aktin und Myosin sind Proteine, die für die Muskelkontraktion und damit für die Bewegung verantwortlich sind. Wie viel Protein wird am Tag benötigt? Die empfohlene tägliche Proteinaufnahme variiert je nach Alter, Geschlecht, Körpergewicht und Aktivitätsniveau. Die allgemeine Empfehlung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) für Erwachsene liegt bei etwa 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Eine 60 Kilogramm wiegende Frau benötigt also 48 Gramm Eiweiß pro Tag, ein 90 Kilogramm schwerer Mann somit 72 Gramm. Diese Menge kann jedoch in verschiedenen Lebenssituationen variieren: Kinder und Jugendliche: Im Wachstum benötigen sie mehr Protein, etwa 1,0 bis 1,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Schwangere und Stillende: Der Proteinbedarf steigt während der Schwangerschaft (1 Gramm) und Stillzeit (1,2 Gramm), um das Wachstum und die Entwicklung des Kindes zu unterstützen. Ältere Menschen: Mit zunehmendem Alter steigt der Proteinbedarf auf etwa 1,0 bis 1,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht, um Muskelmasse und Kraft zu erhalten. Sportler:innen haben einen erhöhten Proteinbedarf, da sie durch Training und Wettkämpfe ihre Muskelmasse stärker beanspruchen. Proteine sind notwendig für die Reparatur und den Aufbau von Muskelgewebe. Der Bedarf kann je nach Sportart und Intensität variieren: Kraftsportler: Sie benötigen etwa 1,6 bis 2,0 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag, um Muskelmasse aufzubauen und zu erhalten. Ausdauersportler: Läufer, Radfahrer und Schwimmer benötigen etwa 1,2 bis 1,4 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag, um die Regeneration zu unterstützen und Muskelabbau zu verhindern. Tierische Proteine vs. pflanzliche Proteine Wie bereits oben geschrieben, kann der Körper einige Aminosäuren nicht selbst herstellen, weshalb diese über die Ernährung aufgenommen werden müssen. Dabei enthalten sowohl tierische als auch pflanzliche Produkte wichtige Proteine. Braucht man zwingend tierische Proteine? Schnell kommt die Diskussion auf, ob tierisches oder pflanzliches Protein besser ist. Die weit verbreitete Annahme, dass es tierisches Eiweiß braucht, um Muskeln aufzubauen, ist längst überholt. Studien* zeigen, dass die Quelle der Proteine keinen Einfluss auf die Förderung von Muskelkraft und Muskelmasse hat. Dennoch sollten gerade Vegetarier:innen und Veganer:innen genau auf ihre Proteinzufuhr achten, damit kein Mangel entsteht, denn die beiden Proteinquellen unterscheiden sich in einigen Punkten: Tierische Proteine Diese Proteine, die in Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten vorkommen, enthalten alle essenziellen Aminosäuren in ausreichenden Mengen. Sie sind daher vollständige Proteine. Tierisches Eiweiß ist oft leicht verdaulich und bioverfügbar, was bedeutet, dass der Körper sie effizient nutzen kann. Allerdings sind sie oft auch mit höheren Mengen an gesättigten Fetten und Cholesterin verbunden, was das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen kann. Darüber hinaus ist die Produktion von tierischen Proteinen oft mit einem höheren ökologischen Fußabdruck verbunden. Pflanzliche Proteine Proteine aus pflanzlichen Quellen wie Bohnen, Linsen, Nüssen, Samen und Getreide enthalten oft nicht alle essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge. Sie sind daher unvollständige Proteine. Eine abwechslungsreiche Ernährung, die verschiedene pflanzliche Proteinquellen kombiniert, kann jedoch sicherstellen, dass alle notwendigen Aminosäuren aufgenommen werden. Pflanzliche Eiweißquellen sind zudem reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen und enthalten weniger gesättigte Fette und Kohlenhydrate. Zudem haben sie oft eine positive Wirkung auf die Gesundheit, indem sie die Verdauung fördern. Der Anbau von Pflanzenproteinen hat oft einen geringeren ökologischen Fußabdruck im Vergleich zur Tierzucht, was pflanzliches Eiweiß zu einer umweltfreundlicheren Wahl macht. Biologische Wertigkeit Ein wichtiger Aspekt bei der Bewertung von Eiweißen ist die biologische Wertigkeit. Diese gibt an, wie effizient ein Protein im Körper in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden kann. Tierische Proteine, wie die in Eiern (biologische Wertigkeit von 100) und Milchprodukten, haben oft eine hohe biologische Wertigkeit, da sie dem menschlichen Proteinprofil ähneln. Pflanzliche Proteine haben häufig eine niedrigere biologische Wertigkeit, können aber durch geschickte Kombinationen verbessert werden. Beispielsweise erhöhen Reis und Bohnen kombiniert die biologische Wertigkeit, weil sie sich in ihrem Aminosäureprofil ergänzen. Quinoa, Sojaprodukte (wie Tofu und Tempeh) und Hanfsamen sind Beispiele für pflanzliche Eiweißquellen, die vollständige Proteine enthalten. So können auch pflanzliche Ernährungsweisen eine hohe Proteinqualität sicherstellen.   Proteinreiche Lebensmittel Was sind überhaupt gute Eiweißquellen? Vor allem Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Hülsenfrüchte sind gute Eiweißlieferanten. Die folgende Übersicht zeigt einige proteinreiche Lebensmittel: Lebensmittel Protein pro 100g Besondere Eigenschaften Hähnchenbrust 31g Mageres Fleisch, reich an B-Vitaminen Lachs 25g Reich an Omega-3-Fettsäuren Linsen 9g Reich an Ballaststoffen und Eisen Quinoa 4g Vollständiges pflanzliches Protein Mandeln 21g Reich an gesunden Fetten und Magnesium Tofu 8g Gute Quelle für Kalzium und Eisen Eier 13g Vollständiges Protein, reich an Vitaminen Kichererbsen 19g Reich an Ballaststoffen und Folsäure Joghurt 10g Gute Quelle für Probiotika und Kalzium Tempeh 19g Fermentiertes Sojaprodukt, reich an Probiotika Putenbrust 29g Mageres Fleisch, reich an B-Vitaminen und Selen Käse (Cheddar) 25g Reich an Kalzium und Vitamin B12 Seitan 75g Sehr hoher Proteingehalt, rein pflanzlich Erbsen 5g Reich an Ballaststoffen und Vitaminen Hanfsamen 32g Enthält alle essentiellen Aminosäuren, reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren   Eine ausgewogene Ernährung mit einer Mischung aus tierischen und pflanzlichen Proteinquellen kann sicherstellen, dass alle essenziellen Aminosäuren sowie zusätzliche Nährstoffe, Ballaststoffe und Kohlenhydrate aufgenommen werden. Was passiert bei einem Proteinmangel? Ist der Körper über lange Zeit stark unterversorgt, kann es zu einem Proteinmangel kommen. Hier sind einige Symptome und Auswirkungen eines solchen Mangels: Muskelschwäche und -abbau: Ohne ausreichende Proteinaufnahme kann der Körper Muskelmasse abbauen, um die notwendigen Aminosäuren zu gewinnen. Geschwächtes Immunsystem: Ein Mangel an Proteinen kann die Produktion von Antikörpern und anderen Immunzellen beeinträchtigen, was zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen führt. Wachstumsverzögerungen: Bei Kindern und Jugendlichen kann ein Proteinmangel zu Wachstumsstörungen und Entwicklungsproblemen führen. Schlechte Wundheilung: Proteine sind für die Reparatur von Geweben notwendig. Ein Mangel kann die Wundheilung verlangsamen und das Risiko von Infektionen erhöhen. Haarausfall und Hautprobleme: Ein Mangel an Proteinen kann zu Haarausfall, brüchigen Nägeln und Hautproblemen führen, da diese Gewebe auf eine ausreichende Versorgung mit Aminosäuren angewiesen sind. Fazit Proteine sind für viele Funktionen im Körper wichtig und daher nicht nur für Sportler:innen von Bedeutung. Weil der Körper nicht alle Aminosäuren, aus denen die Proteine bestehen, selbst herstellen kann, sollte man darauf achten, genügend Eiweiß über die Nahrung aufzunehmen. Es müssen nicht unbedingt tierische Proteine konsumiert werden, um den Proteinbedarf zu decken. Eine gut geplante, abwechslungsreiche pflanzliche Ernährung kann alle essenziellen Aminosäuren liefern. Dabei ist es wichtig, verschiedene pflanzliche Proteinquellen zu kombinieren, um ein vollständiges Aminosäureprofil zu erhalten. Fragen und Antworten Was sind Proteine - einfach erklärt? Proteine sind wichtige Bausteine des Körpers, die aus vielen verschiedenen Aminosäuren bestehen und diverse lebenswichtige Funktionen erfüllen. Warum sind Proteine wichtig? Proteine sind essenziell für den Aufbau und die Reparatur von Geweben, die Produktion von Enzymen und Hormonen sowie für das Immunsystem. Sie tragen auch zur Struktur und Funktion jeder Zelle im Körper bei. Was hat viele Proteine? Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Bohnen, Linsen, Nüsse, Samen und Tofu sind reich an Proteinen. Sie bieten eine vielseitige Möglichkeit, den täglichen Proteinbedarf zu decken.   Quellen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32332862/ https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33599941/

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Baldrian - Der natürliche Helfer für Ruhe und Entspannung

Baldrian - Der natürliche Helfer für Ruhe und Entspannung

Stress, Unruhe oder die Unfähigkeit abzuschalten sind keine Seltenheit. Damit ist man nicht allein. Der Alltag kann oft sehr hektisch sein, deshalb ist es umso wichtiger, Wege zu finden, um sich zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. Eine Möglichkeit, dies auf natürliche Weise zu erreichen, ist die Verwendung von Baldrian. Was ist Baldrian? Baldrian, auch bekannt als Valeriana officinalis, ist mittlerweile schon fast zu einem Synonym für „pflanzliches Beruhigungsmittel“ geworden. Die im Wurzelbereich gespeicherten ätherischen Öle und Alkaloide spielen seit Jahrhunderten eine bedeutende Rolle in der Naturheilkunde.  Vor allem der "Echte Baldrian" wird bereits seit der Antike in der Volksmedizin als Allheilmittel betrachtet.Baldrian wirkt beruhigenden und schlaffördernd. Bei leichteren Schlafstörungen und Angstzuständen oder Unruhe, zB bei Prüfungs- oder Flugangst, wird Baldrian gerne als natürliches, mildes Beruhigungsmittel verwendet. Funfact Baldrian hat auch im Aberglauben eine gewissen Bedeutung! Bei den nordischen Völkern wurde das Geißblattgewächse zum Schutz vor bösen Geistern über den Hauseingang gehängt. Trug man Baldrian als Talisman bei sich, war man vor Hexenzauber und den fängen des Teufels geschützt. Anwendungsbereiche Baldrian findet in verschiedenen Bereichen Anwendung. Am häufigsten wird es zur Unterstützung eines gesunden Schlafs oder gegen die Bekämpfung innerer Unruhe verwendet. Bei Schwierigkeiten beim Einschlafen oder einem eher unruhigen Schlaf kann Baldrian helfen. Es kann auch bei vorübergehenden Nervositätszuständen und Spannungen angewendet werden, um Entspannung zu fördern und das Wohlbefinden zu steigern. Ein Tipp Baldrian mit ausgewogenen Routinen kombinieren! Baldrian kann ein wertvolles Werkzeug sein, um Entspannung zu fördern, aber es ist auch wichtig, gesunde Gewohnheiten wie regelmäßige Bewegung, frische Luft, eine ausgewogene Ernährung und Stressmanagement-Techniken zu praktizieren, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Vorteile der Supplementierung von Baldrian Wie nun bekannt ist, ist Baldrian gut für die Förderung von Entspannung, Reduzierung von Nervosität und Anspannung sowie für die Unterstützung eines gesunden Schlafs. Es kann helfen, schneller und besser einzuschlafen, sodass man erfrischt und voller Energie in den Tag starten kann. Der große Vorteil von Baldrian ist seine natürliche Herkunft. Im Gegensatz zu verschreibungspflichtigen Medikamenten, die oft mit Nebenwirkungen einhergehen können, bietet Baldrian eine sanfte und schonende Lösung zur Entspannung. Es wirkt beruhigend, ohne müde oder benommen zu machen, sodass man sich tagsüber immer noch aktiv und konzentriert fühlen kann. Abschluss Baldrian ist ein natürlicher Helfer, wenn es um Ruhe und Entspannung im oft hektischen Alltag geht. Mit seinen beruhigenden Eigenschaften und der sanften Wirkung ist Baldrian ein großartiger natürlicher Supporter. Man kann Baldrian eine Chance geben und erleben, wie es die Entspannung und den Schlaf verbessern kann. Diese natürliche Unterstützung hilft dabei, die verdiente innere Ruhe zu finden.

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Bauch einer Frau

Probiotica: Bakterienkulturen für den Darm

Im Darm leben Milliarden von Bakterien, die unfassbar wichtig für den Körper sind, denn sie haben eine Menge Einfluss auf Darm und Wohlbefinden. Probiotika können dabei unterstützen. Im Folgenden wird geklärt, was Probiotika genau sind, wann die Einnahme Sinn macht und worauf man achten sollte. Das Wichtigste in Kürze Probiotika sind Zubereitungen, die lebensfähige Mikroorganismen enthalten. Die Bakterien in den Probiotika werden als „gute Bakterien“ für den Magen-Darm-Trackt bezeichnet. Gerade die Darmflora, die vor allem von der Einnahme von Probiotika profitieren soll, ist mitverantwortlich für die Gesundheit des Menschen. Die Probivia Kapseln von gloryfeel unterstützen mit 22 Bakterienstämmen das Geleichgewicht im Darm. Probiotika sollten niemals über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Was genau sind Probiotika eigentlich? Einfach formuliert sind Probiotika (auch Probiotica) Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die mit guten Bakterien und Organismen angereichert sind, welche im Darmtrakt positiven Einfluss auf die Darmflora nehmen sollen. Die bekanntesten sind Lactobacillus acidophils und Bifidobacterium. Die Einnahme von Probiotika wird oftmals gerade im Zusammenhang mit der Einnahme von Antibiotika empfohlen. Aus der Werbung kennt man Probiotika überwiegend von Joghurt- und anderen Milchprodukten, die mit der angeblich positiven Wirkung auf die Verdauung und die Darmflora werben. Das Problem dabei: Die tatsächliche Wirkung, also ob Probiotika wirklich eine so positive Wirkung auf den Körper haben, ist bis heute nicht abschließend nachgewiesen. Das sagen die Befürworter von Probiotika Glaubt man den Befürwortern von Probiotika, müssen diese Bakterienstämme wahre Wundermittel sein. Die Chancen, die mit der Einnahme von Probiotika in Sachen Gesundheitsförderung verbunden sein sollen, sind riesig. Um das allerdings nachvollziehen zu können, ist es zunächst wichtig, sich mit der Frage zu befassen, was den Dickdarm eigentlich so besonders macht und warum er für den Körper so wichtig ist. Der Einfluss des Dickdarms Im Dickdarm ist das Mikrobiom, im Volksmund auch als die Darmflora bezeichnet, zu finden. Diese wird von vielen Experten heute für eine Vielzahl von Abläufen im Körper verantwortlich gemacht - und in besonderem Maße auch für die Gesundheit jedes Einzelnen. So soll eine gesunde Darmflora sich positiv auf den psychischen Gesundheitszustand auswirken. Außerdem soll eine gute Darmflora ein starker Schutz für das eigene Immunsystem sein. Kein Wunder – sind die Bakterien im Darm richtig eingestellt, bilden sie eine natürliche Barriere für Krankheitserreger, die möglicherweise mit der Nahrung aufgenommen wurden. Die Wichtigkeit des Dickdarms Die Wichtigkeit des Dickdarms im Körper wird dabei oftmals deutlich unterschätzt. Organe wie das Herz, das Gehirn, die Leber oder die Nieren sind eigentlich jedem ein Begriff und die meisten wissen auch, wozu diese Organe letztlich gebraucht werden. Der Dickdarm scheint da eher ein Schattendasein neben den „wichtigen“ und „beliebten“ Organen im Körper zu führen. Das allerdings vollkommen zu Unrecht! Denn tatsächlich ist es der Darm, und hier vorwiegend der Dickdarm, in dem die Aufnahme von Nährstoffen in den Körper erfolgt. Hier werden Nährstoffe in ihre Bestandteile zersetzt und die jeweiligen Vitamine, Spurenelemente etc. werden von hier aus in den Körper aufgenommen. Milliarden von Bakterien und Mikroben arbeiten hier daran, dass die aufgenommene Nahrung so gut wie möglich verarbeitet werden kann. Flach ausgebreitet, hätte der Dickdarm etwa die Ausmaße eines Tennisplatzes. Mehr als 150 verschiedene Bakteriensorten tummeln sich hier. Würde man alle Bakterien und Mikroben, die hier beschäftigt sind, zusammenziehen und diese wiegen, käme man auf rund 1,5 Kilogramm. Da wundert es nicht, dass diese riesige Maschinerie, die im Darm tagtäglich ihre Arbeit verrichtet, einen erheblichen Einfluss auf die Darmgesundheit haben kann. Wie die Darmflora Einfluss auf die Gesundheit nimmt Im Folgenden sind einige Bereiche, in denen die Darmflora Einfluss auf die körperliche und psychische Gesundheit nimmt, einmal übersichtlich zusammengetragen: Bereich Funktion Darmflora Immunsystem Gerade im Bereich des Immunsystems ist die Darmflora besonders wichtig. Sie sorgt dafür, dass schädliche Bakterien, die über die Speisen aufgenommen wurden, nicht in den Körper entweichen können. Außerdem spaltet sie das für das Immunsysteme wichtige Vitamin C auf und gibt es an die richtigen Anlaufstellen im Körper weiter. So kann eine gesunde Darmflora zum Beispiel vor: Erkrankungen bakterieller Art, Viruserkrankungen, Allergien, Hauterkrankungen, Asthma und diversen anderen Erkrankungen schützen. Körperliches Wohlbefinden Eine Erkrankung des Darms bringt immer schnell ein starkes Unwohlsein mit sich. Aber, um für ein gewisses Unbehagen zu sorgen, muss der Darm nicht einmal ernsthaft erkrankt sein. Schon ein Ungleichgewicht in der Darmflora kann zu leichtem Unwohlsein und zu Magenverstimmungen führen. Eine gesunde Darmflora ist essenziell für ein umfängliches körperliches Wohlbefinden. Geistige Gesundheit Zahlreiche Studien haben inzwischen belegt, dass die Darmflora auch auf die geistige Gesundheit des Menschen einen erheblichen Einfluss hat. Das liegt daran, dass wichtige Nährstoffe, die für verschiedene Hirnfunktionen benötigt werden, in der Flora aufgespalten und verarbeitet werden müssen, damit sie im Körper die notwendigen Funktionen ausführen können. Was kann den Dickdarm schädigen oder schwächen? Ein gesunder Mensch, der sich ausgewogen ernährt, hat in der Regel keine Probleme im Bereich seines Dickdarms. Viel mehr laufen die Abläufe in diesem Bereich absolut reibungslos und ermöglichen ein körperlich und geistig gesundes Leben. Doch das Gleichgewicht der empfindlichen Darmflora ist nichts, was selbstverständlich immer erhalten bleibt. Hierzu ist, wie erwähnt, einerseits eine gesunde Ernährung notwendig. Es gibt aber auch eine ganze Reihe von Situationen, in denen trotz einer gesunden Ernährung die Darmflora gestört wird. So beispielsweise dann, wenn ein Antibiotikum eingenommen werden muss. Antibiotika zerstören Bakterien Antibiotika haben das Ziel, Krankheitserreger und „schlechte“ Bakterien im Körper abzutöten. Allerdings machen Antibiotika dabei keine Unterschiede zwischen schlechten und guten Bakterien. Aus diesem Grund führt die Einnahme von einem Antibiotikum in der Darmflora immer auch zu einem gewissen Kahlschlag. Die Darmflora muss nach einer Antibiotikagabe erst einmal wieder mit entsprechend guten Bakterien besiedelt werden. Auch Durchfallerkrankungen und Darmerkrankungen anderer Art können der Darmflora schaden und einen negativen Einfluss auf die Gesundheit insgesamt haben. An dieser Stelle bringen viele Befürworter Probiotika ins Spiel. Was sollen Probiotika dem Körper bringen? Gerade in der Situation, dass die Darmflora zum Beispiel aufgrund einer Antibiotika Einnahme geschädigt ist, sollen Probiotika bei der Neubesiedlung der Darmflora mit guten Bakterien hilfreich sein. Das hätte zur Folge, dass das natürliche körperliche Gleichgewicht und damit eine gesunde Verdauung schneller wiederhergestellt wäre. Denn die Wichtigkeit der Darmflora als eine Art Gesundheitshort des Körpers, ist inzwischen hinlänglich bewiesen. Was bislang nicht hinlänglich bewiesen werden konnte, ist die wirkliche Wirksamkeit von Probiotika auf die Gesundheit der Darmflora. Einige Probiotica sollen übrigens auch hervorragende Lieferanten und Hersteller von kurzkettigen Fettsäuren wie Butyrat oder Propionat sein. Diese Fettsäuren wiederum sollen der Darmgesundheit und damit einer ausgewogenen Darmflora sehr zuträglich sein. Außerdem sollen sie einen wichtigen Anteil an der Gesunderhaltung und der Heilung von Nervenzellen haben können. Selbst die glühendsten Befürworter weisen immer wieder darauf hin, dass man die positiven Effekte von Probiotika nicht verallgemeinern kann. Denn jeder probiotische Bakterienstamm nimmt im Körper auf andere Art und Weise Einfluss auf die Darmflora. Das bedeutet, dass die jeweiligen positiven Effekte natürlich immer auch abhängig davon sind, welcher Bakterienstamm hier gerade zum Einsatz kommt. Probiotika in Lebensmitteln Wie erwähnt gibt es zahlreiche Lebensmittel, die von sich aus mit gewissen probiotischen Inhaltsstoffen daherkommen. Da wären zum Beispiel: Sauerkraut Sauerkrautsaft Brottrunk Miso Interessant ist, dass die probiotischen Inhaltsstoffe teilweise auch in anderen Bereichen eingesetzt werden. So benutzen Gartenliebhaber beispielsweise Brottrunk gern, um ihre Gartenteiche zu präparieren. Wird ein Gartenteich mit neuem Wasser gefüllt, geben viele einige Kappen Brottrunk mit ins Wasser. Dieses schadet Fischen, die evtl. im Wasser leben, nicht. Die Bakterien im Brottrunk sollen dafür sorgen, dass Algenpartikel im Wasser gebunden werden und zum Boden hin absinken. Auch wenn diese Wirkung nie wissenschaftlich überprüft wurde, sind doch Generationen von Teichbesitzern von der Wirksamkeit überzeugt. Neben den erwähnten Lebensmitteln gibt es noch die, die regelmäßig mit Probiotika angereichert werden. Da wären: Probiotische Joghurts Probiotischer Käse Probiotischer Quark Probiotische Milch Probiotisches Speiseeis Als Probiotica verwendet werden dabei oftmals Milchsäurebakterien Hefen und verschiedene andere Bakterienarten Probiotika als Nahrungsergänzungsmittel Werden Probiotika als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, finden sich diese überwiegend in Form von Kapseln. Alternativ gibt es auch einige wenige Präparate in Tabletten- oder in Pulverform. Die Probivia Kapseln von gloryfeel unterstützen das Geleichgewicht im Darm: Der Komplex enthält den intelligenten Mix aus 22 Bakterienstämmen und dem natürlichen Booster Inulin. Dadurch können sich die lebenden Mikroorganismen (Bifidobacterium und Lactobacillus acidophilus) besonders effizient in der Darmflora ansiedeln. Wichtig ist gerade vor einer Einnahme von Probiotika in Form von Supplements eine Rücksprache mit dem Arzt. Denn während Probiotika, die mit der Nahrung aufgenommen werden, meist nur einen bestimmten Bakterienstamm mit sich bringen, sind Nahrungsergänzungsmittel mit verschiedenen Bakterienstämmen versehen. Eine Rücksprache mit dem behandelnden Hausarzt ist da auf jeden Fall vor Beginn einer Einnahme empfehlenswert. Das sagen Kritiker zur Wirkung von Probiotika Jahrelang war es im Lager der Kritiker vergleichsweise still. Das lag auch daran, dass es eine ganze Reihe von Studien gab, die zwar keine eklatant großen, aber doch messbaren Verbesserungen der genannten Bereiche durch Probiotika festgestellt haben wollten. Doch in den letzten Jahren sind die Kritiker lauter geworden. So wurden zahlreiche Gegenstudien durchgeführt, die zum Teil eine völlige Wirkungslosigkeit nahelegen, zum Teil sogar von Gefahren ausgehen, die von Probiotika ausgehen sollen. Studie stellt Nebenwirkungen fest So wurden beispielsweise unerwünschte Nebenwirkungen durch die Einnahme von Probiotica festgestellt. Eine Studie durch Professor Satish Rao, seinerzeit an der Augusta University tätig, berichtet von 22 von 30 Probanden, die über Beschwerden klagten. Diese 22 Personen litten und Verwirrtheit, Konzentrationsproblemen, Magenschmerzen, aufgeblähtem Bauch und Blähungen. Die Personen wurden genauer untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass sie eine große Menge von Lactobacillus acidophilus Bakterien im Dünndarm hatten. Diese hatten sich hier angesiedelt und waren nicht bis in den Dickdarm vorgedrungen. Aufgrund der großen Anzahl der Bakterien produzierten sie auch eine große Menge von D-Milchsäure. Da diese D-Milchsäure toxisch auf Neuronen im Gehirn wirken kann, was das Zeitgefühl, das Gedächtnis und verschiedene grundlegende Denkprozesse beeinflussen kann, kann eine hohe Konzentration von D-Milchsäure im Körper schnell zu einem Problem werden. Die besagten Probanden, die teilweise dreimal so viel D-Milchsäure im Blut hatten wie normal gesunde Menschen, litten daher unter Bewusstseinseintrübungen. Diese traten in der Regel in einem engen Zeitraum rund um die Einnahme von Mahlzeiten herum auf. Erst eine umfangreiche Antibiotika Therapie konnte hier Abhilfe schaffen. Eine Befragung der Probanden ergab, dass sie teilweise exzessiv und über einen längeren Zeitraum hinweg Probiotika aufgenommen hatten. Ein konkreter Zusammenhang konnte zwar auch hier nicht abschließend nachgewiesen werden – es ist jedoch auffällig, dass diese Symptome generell nur bei Personen aufgetreten sind, die dieses Einnahmeverhalten bzgl. Probiotika an den Tag legten. Gibt es verlässliche Aussagen zu Probiotika? Probiotika sind ein Thema, dass leider bis heute nicht so umfassend erforscht wurde, dass man hier abschließende und tatsächlich verlässliche Aussagen tätigen könnte. Eine gesunde Darmflora trägt eine Menge zu einem allgemein guten Gesundheitszustand bei. Es gibt Probiotika, die als Medikamente eingesetzt werden. So beispielsweise ein Probiotica Stamm, der als Medikament für Kinder bei Diarrhoe zum Einsatz kommt. Das Problem dabei ist, dass es zahllose Bakterienstämme gibt. Probiotika sind daher nicht gleich Probiotika – je nachdem welcher Bakterienstamm verwendet wurde, kann die tatsächliche Auswirkung auf den Körper eine vollkommen andere sein, als bei einem anderen Bakterienstamm. Generell sind Probiotika aber nach wie vor positive Bakterien, deren Anwesenheit im Darm in einer gesunden Menge nicht abträglich ist. Das oben aufgeführte Beispiel zeigt, dass hier zu viel eindeutig schädlich sein kann – D-Milchsäure, wie sie von den genannten Probiotika produziert wurde, kommt aber in jedem Körper in kleinen Mengen vor und ist in diesen kleinen Mengen auch nützlich. Eine Übersiedlung von einzelnen Bakterienstämmen kann zu gesundheitlichen Risiken führen. Aus diesem Grund sollten Probiotika, da sind sich Ernährungswissenschaftler einig, niemals über einen langen Zeitraum eingenommen werden. Wann kann es Sinn machen, Probiotika aufzunehmen? Interessanterweise gehen selbst Kritiker der Probiotika davon aus, dass es Situationen gibt, in denen eine vorübergehende Gabe von Probiotika sinnvoll sein kann. Eine solche Situation wäre beispielsweise unmittelbar nach der Einnahme von Antibiotika. Warum? Die Antwort ist denkbar einfach: Antibiotika zerstören nicht nur schlechte Darmbakterien und Krankheitserreger, sondern auch einen großen Teil der Darmflora. Je nachdem, wie lang die Antibiotika-Therapie fortgesetzt werden muss, kann unter Umständen ein erheblicher Schaden in der Darmflora entstanden sein, wenn die Antibiotika abgesetzt werden. Zum Glück ist die Darmflora ein Bereich des Körpers, der sich vergleichsweise schnell wieder regenerieren kann. Erforderlich dafür ist allerdings eine gesunde Ernährung. Das Problem dabei: In einer Phase der Regeneration der Darmflora ist grundsätzlich auch das Immunsystem geschwächt. Das liegt einfach daran, dass eine geschwächte Darmflora nur wenige Nährstoffe, Vitamine, Spurenelemente etc. verarbeiten und weitergeben kann. So werden wichtige Abläufe im Körper zwar nach wie vor durchgeführt, laufen aber teilweise auf Sparflamme. Das ist auch der Grund dafür, dass viele Patienten sich nach einer Antibiotikakur noch einige Tage kränklich und geschwächt fühlen. Experten sind sich einig, dass in einem solchen Fall der gezielte Einsatz von Probiotika helfen kann, die Darmflora schneller wieder in einen gesunden Zustand zu bekommen. Allerdings ist es auch hier sinnvoll, sich vorher damit zu befassen, welche Probiotica dem Körper zugeführt werden. Aus diesem Grund sollte Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden, bevor wahllos ein probiotisches Lebensmittel oder ein Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wird. Das gilt es beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln zu beachten Dieses Thema ist grundsätzlich sehr wichtig – sollte aber gerade, wenn es um Probiotika geht besondere Beachtung finden. Denn bei Probiotika handelt es sich um lebende Bakterienstämme, die im Körper in der Regel positive Auswirkungen haben sollen. Hierbei ist es wichtig, dass man sich auf die Qualität der Nahrungsergänzungsmittel, für die man sich entscheidet, auch verlassen kann. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Probiotika als Nahrungsergänzungsmittel nur aus zuverlässiger Quelle zu kaufen. Solche zuverlässigen Quellen sind beispielsweise: Drogeriemärkte Apotheken Onlinehandel, bei denen die Herkunft der Nahrungsergänzungsmitteln nachvollziehbar ist Drogerien Das Drogeriemärkte in der Regel mit Nahrungsergänzungsmittel handeln, die günstiger daherkommen als in der Apotheke, liegt daran, dass hier oftmals weniger Wirkstoff enthalten ist. Das lässt sich durch einen einfachen Blick auf die Verpackung feststellen. Insofern ist ein Kauf in der Drogerie durchaus in Ordnung, wenn man sich die Zeit nimmt, vorher genau zu lesen, was die jeweiligen Nahrungsergänzungsmittel enthalten. Apotheken Ein Einkauf in einer Apotheke hat den Vorteil, dass er von ausgebildeten Fachkräften begleitet wird. Darüber hinaus stehen hier in der Regel die hochwertigsten Mittel zur Verfügung. Diese sind allerdings im Vergleich zu anderen Beschaffungswegen auch meist die teuersten. Gerade bei Probiotika kann es außerdem sein, dass ein Mehr an Bakterien und Wirkstoffen nicht immer gut ist. Insofern ist auch hier das Gespräch mit dem Arzt vorab sinnvoll. Online Shops Das Problem gerade beim Online Shop ist, dass nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist, wo die Waren herkommen. Leider gibt es in der Welt der Online Shops im Bereich Nahrungsergänzungsmittel noch immer eine ganze Reihe schwarze Schafe, die mit Shop-Seiten aus dem Ausland Nahrungsergänzungsmittel anbieten die entweder gar nicht wirken, oder aber gefährliche Nebenwirkungen mit sich bringen. Der Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln über einen seriösen deutschen Online-Shop birgt allerdings auch einige Vorteile. So ist die Qualität hier oftmals höher als im klassischen Drogeriemarkt, die Preise sind aber moderater als in vielen Apotheken. Wichtig ist, sicherzustellen, dass es sich um einen seriösen Online Handel handelt. Das lässt sich prüfen, indem man schaut, wo die Firma ihren Sitz hat und aus welchem Land die Nahrungsergänzungsmittel, die hier verkauft werden, stammen. Wenn konkrete Inhaltsangaben, Beipackzetteln etc. schon auf der Seite selbst ersichtlich sind, ist das oft schon ein Zeichen für die Seriosität. Die Probivia Kapseln von gloryfeel Qualität steht bei gloryfeel an obersten Stelle! Die Probivia Kapseln werden regelmäßig in Laboren geprüft und getestet. Dabei wird darauf geachtet, dass die Laborpartner akkreditiert sind. Die Kapseln halten die zugelassene Höchstmenge von Inhaltsstoffen ein. Um eine Überdosierung muss man sich also keine Sorgen machen. Ist Bio Qualität wichtig, gibt es auch Bio Probivia Kapseln im Sortiment. Hier das Wichtigste noch einmal kurz zusammengefasst: Einkaufsweg Vorteile Nachteile Drogeriemärkte Vergleichsweise günstige Produkte Große Auswahl Bekannte Marken, die für eine gewisse Qualität und Reinheit der Produkte stehen Oftmals mit geringerer Wirkung Keine adäquate Beratung im Laden, da keine ausgebildeten Fachkräfte vorhanden sind Apotheken Geschultes Fachpersonal vor Ort Umfassende Beratung möglich In der Regel hochwertige Produkte mit stärkerer Wirkung Apothekenpflichtige Nahrungsergänzungsmittel wurden bereits von entsprechender staatlicher Seite unter die Lupe genommen Höhere Preise Mehr Wirkstoff ist bei Probiotika nicht immer nur positiv, wie oben aufgezeigte Studie belegt Online-Handel Kann bequem von zu Hause aus bestellt werden Beratung in Form von teilweise ausführlichen Ratgebern möglich Mancher Online-Handel bietet auch telefonische Beratung oder einen Live-Chat mit qualifiziertem Personal an Qualität ist (bei seriösen Online-Shops) zwischen der von Produkten aus der Drogerie und Produkten aus der Apotheke anzusiedeln Preislich in der Regel unter den Preisen von Apotheken Es muss sichergestellt werden, dass der Online-Handel seriös ist. Apothekenpflichtige Nahrungsergänzungsmittel dürfen auch online nur Online-Apotheken verkaufen Möglichkeiten, der Darmflora etwas Guten zu tun Zum Aufbau einer gesunden Darmflora gibt es verschiedene Möglichkeiten. Nicht immer muss es gleich der Griff zu Probiotika sein. Fünf am Tag – eine gute Faustregel, auch für die Darmflora Die Faustregel, die von Seite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) schon vor Jahren aufgestellt wurde, ist eine wunderbare Sache. Am Tag sollten demnach mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse, am ehesten in einem Verhältnis 2 (Obstportionen) zu 3 Gemüseportionen, gegessen werden. Eine solche Portion ist beispielsweise ein Apfel, eine Banane oder eine Hand voll Weintrauben oder Erdbeeren. Das veranschaulicht gut die Menge, die mit dem Begriff „Portion“ gemeint ist. Das diese Regel auch Einfluss auf die Darmflora hat, liegt daran, dass Obst und Gemüse eine Menge gesunder Nährstoffe enthalten, die sich auch auf den Darm auswirken. So finden sich in Obst und Gemüse beispielsweise antiendzündliche sekundäre Pflanzenstoffe und eine Menge Ballaststoffe. Beides tut dem Darm und damit auch der Darmflora gut. Leinsamen Leinsamen bestehen zu gut einem Drittel aus reinen Ballaststoffen. Diese quellen im Dünndarm auf und können dabei Schlacken und Krankheitserreger mit sich ziehen. Im Dickdarm angekommen wirken diese Ballaststoffe als hervorragende Nahrungsquelle für die vorhandenen Bakterien und Organismen, sodass diese weiterwachsen und gedeihen können. Vor allem nach einer Antibiotikakur kann das eine ähnlich positive Wirkung haben, wie sie Probiotika von vielen Experten zugeschrieben wird. Darüber hinaus beinhalten Leinsamen sehr viele Omega-3 Fettsäuren. Diese wiederum sind generell für die Darmgesundheit sehr wichtig und somit auch förderlich für die Darmflora. Beeren Beeren sind bis oben hin vollgestopft mit wichtigen Ballaststoffen und natürlichen Farbstoffen, die dem Darm guttun. Die Antioxidantien, die in den Beeren enthalten sind, sollen darüber hinaus noch ein hervorragendes Mittel gegen freie Radikale sein, die im Rahmen der Verarbeitung von Nahrungsmitteln im Dickdarm auftreten können. Je dunkler die Beeren übrigens sind, desto höher ist die Zahl der enthaltenen Antioxidantien. Das Schöne an den Beeren ist, dass diese im Sommer frisch erhältlich sind. Im Herbst, Winter und Frühling hingegen kann wunderbar auf tiefgekühlte Früchte zurückgegriffen werden. Denn diese werden direkt nach der Ernte schockgefroren, sodass so wenig Nährstoffe wie möglich verloren gehen. Leber Leber ist ein wichtiger Lieferant des eher selten in dieser hohen Konzentration in der Nahrung vorkommenden Vitamin A. Vitamin A wiederum ist einer der Bausteine von Darmzellen. Regelmäßiger Konsum hilft dem Darm dabei, sich selbst entsprechend zu regenerieren und kleinere Schäden selbst beheben zu können. Einer gesunden Darmflora ist Vitamin A daher sehr zuträglich. Kräutertee Kräutertees kommen mit einer Vielzahl ätherischer Öle daher. Diese haben allesamt den Vorteil, dass sie den Darm beruhigen. Darüber hinaus können sie dabei helfen, Krankheitserreger und Schlacke Stoffe auszuspülen. Besonders empfehlenswert für eine gesunde Darmflora sind folgende Kräuter: Pfefferminz Kamille Anis Fenchel Kümmel Lavendel Die unterschiedlichen Kräuter können in einem Tee als Kräutergemisch oder einzeln auftreten. So findet man beispielsweise Anis, Fenchel oder Kümmel häufig in Kräutermischungen, während Pfefferminz und Kamille in der Regel als eigenständige Teesorten angeboten werden. Proteine Proteine können einen positiven Einfluss auf das Zellenwachstum und die generelle Zellerneuerung haben. Aus diesem Grund gilt die regelmäßige Aufnahme von hochwertigen Proteinen wie man sie zum Beispiel in Eiern, Fisch, Fleisch oder qualitativ vergleichbaren Proteinquellen finden kann als sehr förderlich für eine gute Darmgesundheit und damit auch für eine ausgeglichene Darmflora. Natürlich ist diese Aufzählung bei weitem nicht abschließend. Allerdings zeigt sie klar, worauf es bei der Auswahl der richtigen Nahrungsmittel ankommt: Ballaststoffe und Omega-3 Fettsäuren sollten in der täglichen Nahrung ebenso eine wichtige Rolle spielen wie Vitamin A und Antioxidantien. Auch ätherische Öle und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sollten gewährleistet sein. Fazit: Probiotika können einen positiven Einfluss haben Das eine gesunde Darmflora einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit leistet, steht außer Frage. Angefangen damit, dass das Immunsystem hier seinen Sitz hat bis hin zu der Tatsache, dass hier die Nährstoffe aus der Nahrung herausgearbeitet und an die jeweiligen Stellen im Körper, an denen sie gebraucht werden, versandt werden. Nicht nur die Medizinischen Weisheiten aus Fernost – auch die europäische Schulmedizin hat längst eingesehen, dass der Darm einen wichtigen Faktor bei der Frage nach der körperlichen und geistigen Gesundheit des Menschen darstellt. Daher verwundert es nicht, dass so viele Menschen nur allzu gern bereit sind, der Darmgesundheit und der Ausgeglichenheit ihrer Darmflora mit Probiotika auf die Sprünge zu helfen. Eine Probiotika Einnahme kann durchaus sinnvoll sein. Experten sind sich einig sind, dass Probiotika vor allem nach einer Antibiotikakur dabei helfen können, die Darmflora wiederaufzubauen. Wichtig ist, dass die richtigen Milchsäurebakterien aufgenommen werden und die Qualität stimmt, wenn Nahrunsgergänzungsmittel zugeführt werden. Zu beachten ist, dass eine exzessive Einnahme allerdings schaden kann. Einfach weil dann eine Übersiedlung von Bakterien entstehen kann, die so im Körper nicht vorgesehen ist.

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Vitamin B5 - wichtig für Geist und Körper

Vitamin B5 - wichtig für Geist und Körper

B-Vitamine sind essenziell für den Organismus - von Energiehaushalt über Denkleistung, Immunsystem und Stoffwechsel bis hin zu Haut und Haaren sind sie überall beteiligt.* Im Folgenden wird erklärt, warum Vitamin B5 ein wichtiger Nahrungsbestandteil ist, wodurch ein Mehrbedarf entstehen kann und was es mit der Verwendung von B5 als Beauty-Vitamin auf sich hat. Das Wichtigste in Kürze: Vitamin B5 heißt auch Pantothensäure Wichtig für den Körper: für den Energiestoffwechsel, die Synthese und den Stoffwechsel von Steroidhormonen sowie Vitamin D und einigen Neurotransmittern* Wichtig für den Geist: für die normale geistige Leistung sowie Verringerung von Müdigkeit* Muss täglich mit der Nahrung zugeführt werden Was ist Vitamin B5 und wofür ist es gut? Vitamin B5 - auch als Pantothensäure bezeichnet - ist ein wasserlösliches Vitamin aus der Familie der B-Vitamine. Wasserlöslich bedeutet, dass es in Lebensmitteln in Wasser gelöst vorliegt und dass der Körper es einmal durch den Blutkreislauf schleust, um es dann über den Urin wieder auszuscheiden. Es wird also nicht gespeichert - anders als fettlösliche Vitamine wie z.B. Vitamin D, zu dem Vitamin B5 eine besondere Beziehung hat. Aber dazu später mehr! Vitamin B5 ist als Enzymbestandteil in allen lebenden Zellen im Körper enthalten. Es ist z.B. ein Baustein des Coenzym A und damit auch an der Bildung von Acetylcholin beteiligt, das für die normale geistige Leistung wichtig ist. Denn Acetylcholin gilt als Nervenbotenstoff, ohne den die Kommunikation einzelner Körperteile mit dem Gehirn nicht optimal funktionieren. Auch im Bereich des Stoffwechsels ist Vitamin B5 unerlässlich, damit dem Körper aus Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen die entsprechende Energie zugeführt werden kann. Dass es zur Verringerung von Müdigkeit beiträgt, zählt deshalb zu den positiven Eigenschaften des B-Vitamins, über die sich der Körper täglich freuen kann. Wie wichtig das Vitamin B5 für den Körper ist, zeigt auch der Umstand, dass die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vier allgemeine Gesundheitsaussagen zu Vitamin B5 zugelassen hat. Diese Aussagen werden im Rahmen der Health-Claims-Verordnung wie folgt formuliert: Pantothensäure trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei Pantothensäure trägt zu einer normalen Synthese und einem normalen Stoffwechsel von Steroidhormonen, Vitamin D und einigen Neurotransmittern bei Pantothensäure trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei Pantothensäure trägt zu einer normalen geistigen Leistung bei Wichtig ist dabei zu beachten, dass hier jeweils nur auf die normalen Leistungen hingewiesen wird. Eine große Menge Vitamin B5 sorgt also nicht für eine schnelleren Energiestoffwechsel oder für eine verbesserte geistige Leistung. Das Vorhandensein von Vitamin B5 in ausreichender Menge ist einfach wichtig, damit der Körper sein normales Potenzial in diesen Bereichen entfalten kann. Auch wenn es keinen zugelassenen Health Claim gibt, der besagt, dass Vitamin B5 einen direkten Einfluss auf die Haut hat, wird das Vitamin oft als Beauty-Geheimtipp gehandelt. Das liegt an der Rolle von Pantothensäure im Stoffwechsel von Steroidhormonen, denn das sind Botenstoffe, die Informationen zwischen Geweben, also z.B. dem Bindegewebe oder verschiedenen Hautschichten, vermitteln. Die wichtigsten natürlich vorkommenden Steroidhormone beim Menschen sind die männlichen (z.B. Testosteron) und weiblichen Geschlechtshormone (z.B. Estrogen) und die Hormone der Nebennierenrinde, wie Cortisol und Aldosteron. INFO. Der Name Pantothensäure leitet sich von dem griechischen πάντοθεν (pántothen, d.h. von allen Seiten her, in jeder Beziehung, überhaupt) ab, denn zumindest kleine Mengen an Pantothensäure sind in so gut wie jedem Nahrungsmittel enthalten. Der Tagesbedarf an Vitamin B5 Der Bedarf an Vitamin B5 beträgt etwa 5mg/Tag. Während der Stillzeit bei Frauen liegt der Bedarf ca. 2mg höher, also bei ungefähr 7mg am Tag. Spannend ist, dass der Organismus mancher Menschen das Vitamin B5 mithilfe bestimmter Darmbakterien selbst herstellen kann, allerdings nur in geringer Menge. Die körpereigene Produktion reicht aber nicht aus, um den Bedarf zu decken - und es hat auch nicht jeder Mensch die entsprechenden Bakterien in der Darmflora. Aus diesem Grund ist eine ausreichende Zufuhr über die tägliche Nahrung notwendig. Die konkrete Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sieht dabei folgendermaßen aus: Alter und Personengruppen Pantothensäure mg/Tag (Stand: DGE, 2021) 0 bis unter 4 Monate 2 4 bis unter 12 Monate 3 1 bis 10 Jahre 4 ab 10 Jahre 5 Schwangere 5 Stillende 7 Was passiert bei Vitamin-B5-Mangel? Wie viele andere Nährstoffe und Vitamine ist auch Vitamin B5 hitzeempfindlich, kann also beim Kochen von Speisen zum Teil zerstört werden. Dennoch ist ein Mangel an Vitamin B5 hierzulande sehr selten. Ein Mehrbedarf kann allerdings unter bestimmten Umständen entstehen: Die benötigte Menge an B-Vitaminen inklusive Vitamin B5 steigt beispielsweise bei Sportler:innen an, da der Energiestoffwechsel bei körperlicher Betätigung zusätzlich belastet wird. Generell erhöht Stress, sei es körperlich oder geistig, den Bedarf an allen B-Vitaminen. Und, ganz wichtig: Alkohol hemmt die Aufnahme von Pantothensäure! Bei Menschen mit regelmäßigem Alkoholkonsum kann daher häufiger ein Mehrbedarf vorkommen als bei denen, die nicht trinken. Sehr einseitige Diäten oder generell Mangelernährung beeinflussen den Vitamin-B-Spiegel im Blut, genau wie den aller anderen Nährstoffe. Da die Aufgaben von Vitaminen, Mineralstoffen & Co. im Körper so derart vielfältig sind, sind auch die möglichen Folgen eines Mangels recht breit gefächert. Dabei wären beispielsweise: Müdigkeit Schlaflosigkeit Kopfschmerzen Übelkeit Muskelzucken Verminderte Konzentrationsfähigkeit Sollten solche Symptome über längere Zeit auftreten und keine klare Ursache festgestellt werden können, sollte unbedingt eine:n Expert:in aufgesucht werden! Vitamin-B5-Überdosierung Tatsächlich scheint eine Überdosierung von Vitamin B5 gar nicht möglich zu sein. Zumindest sind keine Fälle bekannt, in denen es tatsächlich einmal zu einer nachgewiesenen Überdosierung gekommen ist. Aus diesem Grund gibt es natürlich auch keine Symptome, die für eine entsprechende Überdosierung sprechen könnten und von Seiten der deutschen Gesundheits- und Ernährungsbehörden auch keine Maximalempfehlung für die Einnahme von Vitamin B5. Sogar Dosen von bis zu 1000mg am Tag scheinen unbedenklich zu sein - wobei verschiedene Expert:innen darauf hinweisen, dass es nicht ausreichend Langzeitstudien dazu gibt um sicherzustellen, dass nicht doch irgendwelche negativen Auswirkungen auftreten könnten, wenn man über einen längeren Zeitraum eine exzessive Überversorgung mit Vitamin B5 praktizieren würde. Pantothensäure in Lebensmitteln Wie bereits erwähnt, ist Pantothensäure in nahezu allen Lebensmitteln enthalten, die üblicherweise auf dem täglichen Speiseplan stehen. Daher ist zuerst einmal eine Aufnahme über die Nahrung gegeben. Hierbei gibt es allerdings große Unterschiede, was die Menge an enthaltenem Vitamin B5 angeht. In fettem Fleisch wie Leber und Innereien beispielsweise ist ein sehr hoher Anteil enthalten. Auch Hülsenfrüchte, Getreideprodukte und Pilze kommen mit einem recht hohen Vitamin-B5-Gehalt daher. Anders als bei manchen anderen Nährstoffen ist die B5-Bioverfügbarkeit aus pflanzlichen Produkten auch durchaus gut. Ein Problem ist allerdings die Eigenart des Vitamin B5, dass es zum einen wasserlöslich ist und zum anderen hitzeempfindlich. Beim Kochen von Lebensmitteln, die gute Vitamin-B5-Träger sind, gehen bereits durch den Kochvorgang im Durchschnitt 30% des enthaltenen Vitamin B5 verloren. Deshalb gilt hier die Empfehlung, Lebensmittel schonend zuzubereiten - am besten mit einem Dampfgarer. Bei dieser Variante gehen die wenigsten Nährstoffe verloren. Eine Alternative ist, dass Aufbewahren bzw. Weiterverwenden des Kochwassers. Lebensmittel mit hohem B5-Gehalt* Ostseehering: 9,3mg/100gKalbsleber: 7,9mg/100g Bierhefe: 7,2mg/100gEigelb: 4,53mg/100g Steinpilz: 2,7mg/100g Erdnüsse: 2,5mg/100gGrüne Bohnen: 2,2mg/100gVollmilch: 2,7mg/100g Lachs: 2mg/100g Sojabohnen: 1,7mg/100g Champignons: 2mg/100g Naturreis: 1,7mg/100g Linsen: 1,6mg/100g Gorgonzola: 1,42mg/100g Wassermelone: 1,6mg/100g Brokkoli: 1,3mg/100gHaselnüsse: 1,2mg/100g *Unterliegt natürlichen Schwankungen TOP TIPP: Wurden Vitamin-B5-haltige Lebensmittel gekocht, kann das Kochwasser anschließend wunderbar genutzt werden, um eine Soße zu machen - oder es wird als Grundlage für eine Suppe verwendet. So geht das ins Wasser abgegebene Vitamin B5 nicht verloren. Alles über Vitamin B5 als Nahrungsergänzung Folgende Themen werden hier behandelt (durch Klicken auf die jeweilige Frage gelangt man direkt zum passenden Abschnitt): ► Wann macht B5 als Nahrungsergänzung Sinn?► Vitamin B einzeln oder als Komplex?► Worauf muss ich bei der Einnahme achten?► Wie erkenne ich hochwertige Produkte?► Tolle Kombi: Vitamin B5 und Vitamin D Wann macht B5 als Nahrungsergänzung Sinn? Wie bereits erwähnt, kann ein Mehrbedarf entstehen, wenn eine körperlich oder mental besonders stressige Phase vorliegt, in der ein höherer Verbrauch von Vitamin B5 stattfindet. Zum Beispiel, wenn im Arbeits- und Familienleben sehr viel ansteht und durchgehend auf einen vollen Speicher für den Energiestoffwechsel zurückgegriffen werden muss. Auch bei einer Diät mit einseitiger Ernährung kann eine zusätzliche Einnahme von Vitamin-B-Präparaten sinnvoll sein. Wichtig ist es, sicherzustellen, dass diese einseitige Ernährung nicht dauerhaft beibehalten wird, denn Nahrungsergänzungsmittel sollen und können kein Ersatz für eine gesunde und ausgewogene Ernährung sein. Vitamin B5 einzeln oder als Komplex? Es gibt 8 essenzielle B-Vitamine, die alle eine wichtige Rolle im menschlichen Körper spielen. Da sich die B-Vitamine teilweise gegenseitig unterstützen, ist ein B-Komplex immer eine gute Wahl. So können die synergistischen Effekte genutzt werden und dem Körper wird immer das optimale Vitamin-B-Upgrade geliefert, natürlich zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung. Vitamin B5 gibt es als Teil des Vitamin B Komplex in Form von Tabletten im 6-Monats-Vorrat. Wie nehme ich Vitamin B5 am besten ein? B-Vitamine sind in der Regel gut verträglich, deshalb ist eine Einnahme auf nüchternen Magen kein Problem. Bei empfindlichem Magen können sie aber auch ergänzend zum Frühstück eingenommen werden. Generell empfinden einige Menschen B-Vitamine als "anregend", weshalb es Sinn macht, sie eher morgens einzunehmen. Wie erkenne ich hochwertige Produkte? Beim Kauf von Vitamin B5 oder einem B-Komplex als Nahrungsergänzung gibt es einige Punkte, die man beachten sollte, wenn man seinem Körper nur das Beste - und vor allem: nur das wirklich Wichtige - zuführen will. Zu achten ist zum Beispiel darauf, dass keine unnötigen Zusätze enthalten sind. Künstliche Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder Gentechnik haben im Organismus nichts verloren. Ein Blick auf die Dosierungsempfehlung lohnt sich immer. So können verschiedene Präparate miteinander verglichen werden, denn je weniger Kapseln am Tag eingenommen werden müssen, desto höher ist die Dosis an Vitamin B pro Kapsel bzw. Tablette. Der Vitamin B Komplex von gloryfeel gibt es immer in veganer Form und hochdosiert mit allen 8 essenziellen B-Vitaminen: Pantothensäure, Thiamin, Riboflavin, Niacin, Vitamin B6, Folsäure, Vitamin B12 und Biotin. Natürlich ohne unerwünschte Zusätze, bestens bioverfügbar und sorgfältig laborgeprüft auf Schadstoffe, Verunreinigungen und mehr.  Tolle Kombi: Vitamin B5 und Vitamin D Vitamin B5 und Vitamin D stehen in enger Beziehung zueinander: Beide sind mit wichtigen Stoffwechselvorgängen verknüpft. Vitamin B5 ist an der Bildung von Vitamin D beteiligt, ein Mangel an Vitamin D wiederum kann das Darmmikrobiom und somit die körpereigene Herstellung von Vitamin B5 beeinflussen. Außerdem ist die Aufnahme anderer B-Vitamine wie B12 und Folsäure abhängig vom Vitamin-D-Haushalt im Körper. Deshalb macht es Sinn, B-Vitamine und Vitamin D gemeinsam einzunehmen. Im Online-Shop von gloryfeel gibt es Vitamin D3/K2 als hochwertige Tabletten oder Tropfen. Das Vitamin K2 ist eine weitere sinnvolle Ergänzung zum Vitamin D, dazu mehr im entsprechenden Vitamin-D-Beitrag. Häufige Fragen Die Profis von gloryfeel haben Antworten! Hier werden die meistgestellten Fragen beantwortet. Falls noch Fragen offen bleiben oder mehr Wissenswertes gesucht wird, kann man sich gerne beim gloryfeel Serviceteam melden. "Macht es Sinn, Vitamin B5 einzeln einzunehmen?"Da alle 8 essenziellen B-Vitamine extrem wichtig für den menschlichen Körper sind, macht es Sinn, bei einer Supplementierung auf ein Komplexprodukt zu setzen. Denn B-Vitamine kommen auch in Lebensmitteln meist gemeinsam vor. Werden also z.B. aufgrund einer Intoleranz o.Ä. wenig Lebensmittel mit B5-Gehalt gegessen, dann ist die Zufuhr an anderen B-Vitaminen wahrscheinlich auch nicht so hoch. Generell dürfen Nahrungsergänzungsmittel aber natürlich kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung sein! "Was, wenn ich versehentlich überdosiere?"B-Vitamine sind wasserlöslich, was bedeutet, dass sie bei einer übermäßigen Zufuhr einfach über den Urin wieder ausgeschieden werden. Bei Vitamin B5 ist es so, dass Überbestände wirklich komplett wieder ausgeschieden werden. Wird also mal mehr Vitamin B5 aufgenommen, als der Körper braucht, regelt er das schnell von selbst. "Warum ist B5 oft in Kosmetikprodukten enthalten?"Auch wenn die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit bis heute keine allgemeingültigen Gesundheitsaussagen zu Vitamin B5 in Verbindung mit dem Erscheinungsbild von Haut und Haaren zugelassen hat, betiteln viele Hersteller es als wahres Beauty-Wundermittel. Aus diesem Grund gibt es heute schon viele Cremes und Lotionen, in denen eine Vorstufe des Vitamin B5 enthalten ist, die dann in der Haut in Pantothensäure umgewandelt werden soll, um positive Einflüsse zu entfalten.Handfeste wissenschaftliche Belege fehlen dafür noch. Allerdings lässt der Health Claim, dass Pantothensäure zur normalen Synthese und Stoffwechsel von Steroidhormonen beiträgt, einen Zusammenhang mit dem Hautbild vermuten - denn bekanntlich haben Hormone im Allgemeinen einen Einfluss auf Talgdrüsen und Co.Übrigens: Vitamin B5 ist auch in vielen Sonnencremes als Schutz vor der Sonne und in vielen After-Sun-Lotionen zum anschließenden Versorgen der Haut vorhanden.   * Pantothensäure trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung, zu einer normalen geistigen Leistung sowie zur normalen Synthese und einem normalen Stoffwechsel von Steroidhormonen, Vitamin D und einigen Neurotransmittern bei. Biotin trägt zur Erhaltung normaler Haut und Haare sowie zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei. Folsäure trägt zu einem normalen Immunsystem und einer normalen Blutbildung bei.

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Vitamin B6 für Abwehr, Stoffwechsel & mehr

Vitamin B6 für Abwehr, Stoffwechsel & mehr

Vitamin B6 ist ein wichtiger Reaktionspartner für viele Schlüsselfunktionen des Körpers. Es wird erklärt, warum Vitamin B6 ein essenzieller Nahrungsbestandteil ist, wie es mit verschiedenen Stoffwechselaktivitäten zusammenhängt, wodurch ein Mehrbedarf entstehen kann und vieles mehr. Das Wichtigste in Kürze Vitamin B6 wird auch Pyridoxin genannt Die Stoffe Pyridoxal und Pyridoxamin werden ebenfalls "Vitamin B6" genannt (aber Pyridoxin kommt am häufigsten vor) Wichtig für den Körper: für den Stoffwechsel, die Hormontätigkeit, das Immunsystem, die Blutbildung* Wichtig für den Geist: für die normale psychische Funktion sowie Verringerung von Müdigkeit* Muss täglich mit der Nahrung zugeführt werden, da es wasserlöslich ist Was ist Vitamin B6 und wofür ist es gut? Das wasserlösliche Vitamin B6 ist nicht eine einzelne Substanz, wie die meisten anderen Vitamine. Vielmehr handelt es sich hierbei um eine Gruppe von Substanzen, die eine sehr ähnliche Wirkung im Körper haben und daher alle unter dem Oberbegriff Vitamin B6 zusammengefasst werden. In diese Gruppe gehören die Nährstoffe Pyridoxin, Pyridoxal und Pyridoxamin. Da Pyridoxin am häufigsten vorkommt, wird Vitamin B6 zuweilen auch Pyridoxin genannt. Vitamin B6 ist ein wichtiger Bestandteil einiger Enzyme, die an mehr als 100 Stoffwechselaktivitäten* beteiligt sind. Vor allem für den Aminosäurestoffwechsel* ist Vitamin B6 sehr wichtig. Zusätzlich nimmt Vitamin B6, wenn es in ausreichender Menge vorhanden ist, Einfluss auf verschiedene Hormonaktivitäten* und unterstützt die Funktion des Immunsystems*. Anders als bei vielen wasserlöslichen Vitaminen, die gar nicht im Körper gespeichert werden können, ist bei Vitamin B6 eine Speichermöglichkeit vorhanden - und zwar in der Muskulatur. Wie wichtig das Vitamin B6 für den Körper wirklich ist, zeigt auch der Umstand, dass die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) mehrere Gesundheitsaussagen zu Vitamin B6 zugelassen hat - die jeweils beschriebene ernährungsphysiologische Wirkung ist also hinreichend wissenschaftlich belegt: * Vitamin B6 trägt bei zu: einer normalen Cystein-Synthese einem normalen Energiestoffwechsel einer normalen Funktion des Nervensystems einem normalen Homocystein-Stoffwechsel einem normalen Eiweiß- und Glykogen-Stoffwechsel einer normalen psychischen Funktion der Bildung von roten Blutkörperchen einer normalen Funktion des Immunsystems der Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung der Regulierung der Hormontätigkeit Kaum ein anderes B-Vitamin tanzt im Körper auf so vielen verschiedenen Hochzeiten und ist ein wirklich wichtiger Bestandteil der jeweiligen Verarbeitungsprozesse. Grund genug, sich einmal näher mit der Versorgungslage in Deutschland und bei sich selbst zu befassen. Versorgungslage & Tagesbedarf Wie hoch ist der Tagesbedarf an Vitamin B6? Generell ist die Versorgungslage mit Vitamin B6 in Deutschland sehr gut. Das liegt vor allen Dingen daran, dass Vitamin B6 in einer Vielzahl von unterschiedlichen Lebensmitteln vorhanden ist. Dennoch gibt es wichtige Unterschiede: So finden sich in tierischen Lebensmitteln überwiegend die beiden Formen Pyridoxal und Pyridoxamin, während pflanzliche Lebensmittel überwiegend mit Pyridoxin daherkommen. Das aus Pflanzen stammende Pyridoxin bringt eine schwächere Bioverfügbarkeit mit, kann im Körper also nicht so gut verarbeitet werden. Dafür ist die Substanz deutlich weniger hitze- und lichtempfindlich als die anderen beiden Varianten aus in tierischer Quelle. Bei der Pasteurisierung von Milch gehen beispielsweise rund 40% des ursprünglichen Vitamin-B6-Gehalts verloren. Wird die Milch anschließend in einer Glasflasche gelagert und ist dabei Sonnenlicht ausgesetzt, reichen zwei Stunden in der Sonne aus, um der Milch weitere 50% des aktuell vorhandenen Nährstoffes zu entziehen. So können ursprünglich gute Vitamin-B6-Lieferanten durch falsche Behandlung und Lagerung schnell zu "leeren Hüllen" werden. INFO. Lebensmittel mit einem hohen Vitamin-B6-Gehalt kommen entweder mit einer eher schwachen Bioverfügbarkeit daher (v.a. pflanzliche Quellen) oder aber mit Vitamin-B6-Varianten, die sehr hitze- und lichtempfindlich sind (tierische Quellen). Eine entsprechende Lagerung und Zubereitung der Lebensmittel ist unerlässlich. Der Tagesbedarf an Vitamin B6 Der tägliche Bedarf an Vitamin B6 ist abhängig vom Lebensalter und vom Geschlecht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., deren Veröffentlichungen in Deutschland als ein guter Maßstab für eine gesunde Lebensweise gelten, hat dazu eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen (Stand: 2019, https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/faq/vitamin-b6/). Gut zu wissen: Bei dem empfohlenen Wert für Säuglinge zwischen 0 und 3 Monaten handelt es sich um einen reinen Schätzwert. Er basiert auf der Menge an Vitamin B6, die in der Muttermilch vorhanden ist, da man davon ausgeht, dass die Muttermilch grundsätzlich ausreichend Nährstoffe enthält, um das Kind in dieser Zeit zu versorgen. Wer also einen Säugling stillt und sich selbst gesund ernährt, braucht sich um die Vitamin-B6-Versorgung des Kindes grundsätzlich keine Sorgen zu machen. Zu einer Unterversorgung beim Kind kann es nur kommen, wenn eine stillende Mutter selbst bereits Symptome einer Unterversorgung aufweist. Alter und Personengruppen Männlich (mg/Tag) Weiblich (mg/Tag) 0 bis unter 4 Monate 0,1 0,1 4 bis unter 12 Monate 0,3 0,3 1 bis unter 4 Jahre 0,6 0,6 4 bis unter 7 Jahre 0,7 0,7 7 bis unter 10 Jahre 1,0 1,0 10 bis unter 13 Jahre 1,2 1,2 13 bis unter 15 Jahre 1,5 1,4 15 bis unter 19 Jahre 1,6 1,2 Ab 19 Jahre 1,6 1,4 Schwangere im 1. Trimester   1,5 Schwangere im 2. und 3. Trimester   1,8 Stillende   1,6 Alles zu Vitamin-B6-Mangel & Überdosierung Wie erkennt man einen Vitamin B6-Mangel?  Gerade bei den wasserlöslichen B-Vitaminen ist ein Problem, dass der Körper diese nur bedingt speichern kann. So ist es auch beim Vitamin B6, dass soweit es nicht direkt verbraucht wird, über den Urin ausgeschieden wird - bis auf einen kleinen Speicher, der in der Muskulatur angelegt wird. Es muss also sichergestellt werden, dass jeden Tag aufs Neue eine ausreichende Menge aufgenommen wird. Dazu kommt, dass die jeweiligen Substanzen, die unter dem Namen Vitamin B6 zusammengefasst werden, nicht nur wasserlöslich, sondern auch hitze- und lichtempfindlich sind. So kann bei einer falschen Behandlung oder einer unvorteilhaften Lagerung von Lebensmitteln, die an sich gute Vitamin-B6-Lieferanten sind, der Vitamin-B6-Gehalt des jeweiligen Lebensmittels deutlich zurückgehen. Ein echter Vitamin-B6-Mangel ist dennoch nur sehr selten anzutreffen. Das liegt vor allem an dem recht hohen Vitamin-B6-Gehalt in der Nahrung. Auch wenn ein Vitamin-B6-Mangel eher selten vorkommt - ist es einmal zu einem solchen gekommen, kann das sehr unangenehme Folgen haben. Nur logisch bei einem Vitamin, das so viele verschiedene Funktionen und Aufgaben im Körper hat, oder? Dabei unterscheidet man zwischen den Symptomen eines kurzfristigen Vitamin-B6-Mangels und den Symptomen einer dauerhaften Unterversorgung. Ein vorübergehender Vitamin-B6-Mangel kann zu folgenden Symptomen führen: Akne Lichtempfindlichkeit Durchfall Erbrechen Entzündete Mundwinkel Müdigkeit Infektanfälligkeit Wachstumsstörungen Kommt es zu einer länger anhaltenden Unterversorgung können die folgenden Symptome auftreten: Blutarmut Taubheitsgefühle Verwirrtheit Schuppender Ausschlag Krämpfe und Zittern Personengruppen mit möglichem Mehrbedarf Es gibt verschiedene Personengruppen, die einen Mehrbedarf an Vitamin B6 haben können. Dazu gehören: Schwangere und Stillende Sportler:innen Menschen mit Unterernährung oder einseitiger Ernährung Frauen, die Östrogen-Präparate (Pille) einnehmen Menschen, die Antidepressiva einnehmen Alkoholiker:innen Frauen beispielsweise, die die Antibaby-Pille nehmen, führen ihrem Körper darüber eine größere Menge Östrogene zu. Diese hemmen unter anderem die Aufnahme von Vitamin B6. Auch Menschen, die an einer chronischen Darmerkrankung leiden oder denen ein Teil des Darms operativ entfernt werden musste, zum Beispiel aufgrund einer Krebserkrankung oder eines drohenden Darmdurchbruchs, können Probleme mit der Versorgung von Vitamin B6 bekommen. Denn die Resorption des Vitamins erfolgt im Darm. Hier sind die Rezeptoren angesiedelt, über die Vitamin B6 ins Blut gelangt und von hier aus zu den Zellen, in denen es benötigt wird. Bei Personen mit einer Darmerkrankung oder einem teilweise entfernten Darm ist natürlich auch die Zahl der jeweiligen Rezeptoren reduziert. Dadurch sinkt die Möglichkeit des Körpers, das wichtige Vitamin B6 zu verarbeiten. Generell bedarf es für eine gute Versorgung des Körpers auch einer gesunden Darmflora. Industrieller Zucker führt z.B. dazu, dass sich im Darm eine wahre Horde von Darmpilzen ansiedelt und ausbreitet. Das kann dazu führen, dass einige Rezeptoren blockiert werden, in diesem Fall sinkt die allgemeine Aufnahmefähigkeit des Körpers für Nährstoffe. Darüber hinaus besteht, wenn regelmäßig viel Sport getrieben wird, aufgrund der starken Bezüge zwischen Vitamin B6 und dem Eiweiß- und dem Energiestoffwechsel grundsätzlich ein erhöhter Vitamin-B6-Bedarf. Die wasserlöslichen B-Vitamine werden außerdem beim Schwitzen ausgeschwemmt. Wie kommt es zur Vitamin-B6-Überdosierung? Die meisten wasserlöslichen Vitamine kann man eigentlich gar nicht überdosieren. Das liegt einfach an der Beschaffenheit der Vitamine selbst, denn anders als fettlösliche Vitamine werden die wasserlöslichen Varianten im Darm verarbeitet und wandern über den Blutkreislauf bis zu den Harnwegen, wo die Überbleibsel mit dem Urin ausgeschieden werden. Während fettlösliche Vitamine in den Fetteinlagerungen im Körper und zum Teil auch in verschiedenen Organen gespeichert werden, erfolgt also bei den meisten wasserlöslichen Vitaminen keine Speicherung. Doch Vitamin B6 ist für den Körper so wichtig, dass dieser einen Weg gefunden hat, Pyridoxin trotzdem festzuhalten: In der Muskulatur eines gesunden Menschen finden sich, bei einer ausreichenden Versorgung mit Vitamin B6, bis zu 100 mg des Vitamins. Symptome einer chronischen Überdosierung von Vitamin B6 können sein: Nervenstörungen Lichtempfindlichkeit Hautausschläge Kribbeln in Händen und Füßen Taubheitsgefühle Verlust des Tastsinns Taubheitsgefühle Störung des Temperaturempfindens Lethargie Müdigkeit Lähmungserscheinungen Sollten eines dieser Symptome bemerkt werden, wird es höchste Zeit für einen Arztbesuch. Welche Lebensmittel enthalten viel Vitamin B6? Vitamin B6 ist in vielen Lebensmitteln enthalten - in den meisten allerdings nur in vergleichsweise geringen Mengen. Betrachtet man die empfohlene Tagesdosis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, reicht eine ausgewogene Mischkost bei einem gesunden Menschen ohne Mehrbedarf durch harte körperliche Arbeit oder Sport aus, um den Bedarf an Vitamin B6 sinnvoll zu decken. Hier wurden einige tierische sowie pflanzliche Lebensmittel zusammengetragen, die zu einer guten Versorgung mit Vitamin B6 beitragen können. Vitamin B6-Gehalt von Lebensmitteln (Unterliegt natürlichen Schwankungen) Hummer: 1,2 mg/100 g Sojabohnen: 1 mg/100 g Lachs: 0,9m g/100 g Walnüsse: 0,8 mg/100 g Sesam: 0,8m g/100 g Makrelen: 0,6m g/100 g Linsen: 0,6m g/100 g Gans: 0,6 mg/100 g Kichererbsen: 0,5m g/100 g Rindfleisch: 0,5 mg/100 g Hähnchen: 0,5 mg/100 g Erdnüsse: 0,4 mg/100 g Weiße Bohnen: 0,4 mg/100 g Möhren: 0,3 mg/100 g Kartoffeln: 0,3 mg/100 g Spinat: 0,2 mg/100 g Zuccini: 0,1 mg/100 g Dabei darf nicht vergessen werden, dass natürlich ein Teil des Vitamin B6 bei der Zubereitung verloren geht - zumindest, wenn die Lebensmittel gekocht werden. Selbst bei der hitzestabilsten Variante, dem Pyridoxin, geht man von einem Verlust an Vitamin B6 während der schonenden Zubereitung von 20 % aus. Die beiden anderen Substanzen, die unter Vitamin B6 zusammengefasst sind, werden sogar zu 30-35 % zerstört. Werden die Lebensmittel nicht richtig gelagert, ist der Gehalt meist schon dadurch gesunken. Nur wenige Stunden unter direkter Sonneneinstrahlung führen zu einer weitgehenden Zersetzung des empfindlichen B-Vitamins. Daher ist es ratsam, für die Lagerung von stark Vitamin-B-haltigen Lebensmitteln immer einen Ort zu wählen, der sowohl dunkel als auch vergleichsweise kühl ist. Der Transport sollte am besten in nicht-lichtdurchlässigen Tüten erfolgen, damit die Sonneneinstrahlung keine Chance hat. TOP TIPP:  Um eine bestmögliche Versorgung mit Vitamin B6 durch die Lebensmittel der Wahl sicherzustellen, sollte auf langes Kochen verzichtet und diese lieber sanft gegart werden - zum Beispiel mit einem Dampfgarer. Das meiste Vitamin B6 bekommt man beim Genuss von Rohkost von z.B. Möhren, Gurken oder Paprika. Alles über Vitamin B6 als Nahrungsergänzung  Was hier erfahren wird (durch Klicken auf die jeweilige Frage kommt man direkt zum passenden Abschnitt): ►Vitamin B6 einzeln oder als Komplex?►Worauf muss ich bei der Einnahme achten?►Wie erkenne ich hochwertige Produkte? Vitamin B6 einzeln oder als Komplex? Insgesamt gibt es 8 essenzielle B-Vitamine, die sich gegenseitig unterstützen und auch in Lebensmitteln meist gebündelt vorkommen. Die natürlichen synergistischen Effekte innerhalb der Familie der B-Vitamine bekommt man also vor allem bei Aufnahme aller B-Vitamine in ausreichender Menge. Am besten natürlich mithilfe einer ausgewogenen Ernährung mit viel Obst und Gemüse.Wenn zusätzlich supplementiert werden soll, erhält man Vitamin B6 als Teil des Vitamin B Komplex in Form von Tabletten im 6-Monats-Vorrat. Wie nehme ich Vitamin B6 am besten ein? B-Vitamine sind in der Regel gut verträglich, deshalb ist eine Einnahme auf nüchternen Magen kein Problem. Sie können bei empfindlichem Magen aber auch ergänzend zum Frühstück eingenommen werden. Generell erleben einige Menschen B-Vitamine als "anregend", weshalb es Sinn macht, sie eher morgens einzunehmen. Wie erkenne ich hochwertige Produkte? Beim Kauf von Vitamin B6 oder einem B-Komplex als Nahrungsergänzung gibt es einige Punkte, die man beachten sollte, wenn man seinem Körper nur das Beste - und vor allem: nur das wirklich Wichtige - zuführen will. Es sollte zum Beispiel darauf geachtet werden, dass keine unnötigen Zusätze enthalten sind. Künstliche Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder Gentechnik haben im Organismus nichts verloren. Es sollte immer ein Blick auf die Dosierungsempfehlung geworfen werden. So können verschiedene Präparate miteinander verglichen werden, denn je weniger Kapseln am Tag eingenommen werden müssen, desto höher ist die Dosis an Vitamin B pro Kapsel bzw. Tablette. Den Vitamin B Komplex von gloryfeel bekommt man immer in veganer Form und hochdosiert mit allen 8 essenziellen B-Vitaminen: Panthothensäure, Thiamin, Riboflavin, Niacin, Vitamin B6, Folsäure, Vitamin B12 und Biotin. Natürlich ohne unerwünschte Zusätze, bestens bioverfügbar und sorgfältig laborgeprüft auf Schadstoffe, Verunreinigungen und mehr.  Es bestehen Fragen? Die Profis haben Antworten! "Macht es Sinn, Vitamin B6 einzeln einzunehmen?" Da alle 8 essenziellen B-Vitamine extrem wichtig für den menschlichen Körper sind, macht es Sinn, bei einer Supplementierung auf ein Komplexprodukt zu setzen. Denn B-Vitamine kommen auch in Lebensmitteln meist gemeinsam vor. Wenn also z.B. aufgrund einer Intoleranz o.Ä. wenig Lebensmittel mit B6-Gehalt gegessen werden, dann ist die Zufuhr an anderen B-Vitaminen wahrscheinlich auch nicht so hoch. Generell dürfen Nahrungsergänzungsmittel aber natürlich kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung sein! "Welche Nährstoffe haben eine Wechselwirkung mit Vitamin B6?" Damit Vitamin B6 seine Wirkung im Körper entfalten kann, müssen die drei Substanzen, die unter Vitamin B6 zusammengefasst werden, im Körper umgewandelt werden. Sie werden verstoffwechselt zu dem im Körper tatsächlich wirksamen Pyridoxal-5-Phosphat. Für diesen Stoffwechselvorgang braucht der Körper vor allem Zink und Vitamin B2. Ist also zu wenig Zink oder Vitamin B2 im Organismus vorhanden, kann das zu einem Vitamin B6 Mangel führen, weil der Körper nicht in der Lage ist, die zugeführten Nährstoffe entsprechend zu verarbeiten.

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Selen - Wichtiges Spurenelement für den Körper

Selen - Wichtiges Spurenelement für den Körper

Selen ist eine chemische Verbindung, die aus dem Periodensystem bekannt ist und die dort mit dem Kürzel Se daherkommt. Daneben ist Selen auch als ein sehr wichtiges Spurenelement bekannt, dass im Körper zahlreiche Funktionen ausfüllt. Das Wichtigste in Kürze Selen ist ein Spurenelement, dass in seiner natürlichen Umgebung im Boden vorkommt Die Böden in Europa sind vergleichsweise arm an Selen Selen zählt zu den wichtigsten Spurenelementen, da es zahlreiche Funktionen im menschlichen Körper hat Was genau ist Selen? Selen kommt in seiner natürlichen Umgebung nur im Boden vor. Von hier aus geht es in die Pflanzen, die auf diesen Böden wachsen. So kommt Selen in Gemüse, Obst und verschiedenen Pflanzenarten vor. Da auch das Futter der Tiere aus Futterpflanzen besteht, nehmen sie Selen ebenso über die Nahrung auf, wie Menschen. Dadurch hat auch Fleisch einen gewissen Selengehalt. Das Problem dabei ist: In Regionen, in denen der Selengehalt im Boden gering ist, ist auch schnell die Gefahr einer Unterversorgung gegeben. Weltweit betrachtet ist die Selenversorgung dabei sehr unterschiedlich. In den USA und in Kanada beispielsweise sind die Böden sehr selenhaltig, weshalb hier kaum ernsthaft die Gefahr einer Unterversorgung besteht. In Europa hingegen kommen die Böden mit deutlich weniger Selen daher. Regelmäßig an Unterversorgung mit Selen leiden allerdings die Menschen in Afrika und Asien, denn die Böden gerade in China und in weiten Teilen Zentralafrikas verfügen nur über sehr geringe Selen Mengen. Das führt dann auch tatsächlich zu schweren Erkrankungen im Zusammenhang mit einem Selenmangel, die in Europa in dieser Art gar nicht bekannt sind. Man muss übrigens dazu sagen, dass die Funktion von Selen im Körper nach wie vor wissenschaftlich untersucht wird – hier ist man noch lange nicht am Ende der Weisheit angekommen. So wurden die Informationen, die als gesichert gelten, in den letzten Jahren teilweise revidiert. Info. Unter anderem nahm man bis vor einigen Jahren an, dass Selen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen würde. Diverse Studien haben diesen Nutzen bis heute nicht näher belegen können, sodass man von dieser Theorie wieder abgeschwenkt ist. Heute wird vermehrt diskutiert, ob Selen nicht bei bestimmten Tumorerkrankungen wie Prostatakrebs beispielsweise oder auch Darm oder Lungenkrebs vorbeugende Wirkung haben könnte. Einen hinreichenden wissenschaftlichen Beweis gibt es hierzu bislang nicht – allerdings sind Ernährungsforscher aktuell in weiteren Testphasen, sodass zum Beispiel die Verbraucherzentralen auf diesen möglichen Nutzen bereits hinweisen. Welche Funktionen hat Selen im Körper? Klar ist, dass Selen beispielsweise eine wichtige Rolle bei der Spermienbildung des Mannes spielt. Damit ist eine ausreichende Selenzufuhr Grundvoraussetzung für die Fruchtbarkeit des Mannes. Doch auch wenn diese Funktion des Spurenelements Selen durchaus wichtig ist – noch wichtiger ist seine Funktion im Zusammenhang mit dem menschlichen Immunsystem. Denn Selen ist für eine normale Funktion des Immunsystems unerlässlich. Warum Selen im menschlichen Körper eine so wichtige Rolle einnimmt, ist schnell erklärt. Selen bildet den Baustein der Aminosäure Selenocystein. Diese ist wiederum ein wichtiger Bestandteil verschiedener Enzyme. Außerdem spielt sie eine Rolle im antioxidativen System. Hier hilft Selen als ein Teil verschiedener Enzyme die Organe vor den Angriffen von sogenannten freien Radikalen zu schützen. Diese Angriffe würden oxidativen Stress in den Zellen erzeugen und könnten diese dadurch nachhaltig beschädigen oder sogar verändern. Hinzu kommt, dass Selen ein wichtiger Baustein bei der Produktion der Schilddrüsenhormone ist. Das alles zeigt, wie wichtig Selen im Endeffekt wirklich ist. Ein weiterer Indikator für die Wichtigkeit dieses Spurenelements, sind immer die allgemeingültigen Gesundheitsaussagen, die durch die EU im Rahmen der Health Claims Verordnung zugelassen wurden. Mit dieser Verordnung wollte man vermeiden, dass Nahrungsergänzungsmittel und mit Nährwerten angereicherte Lebensmittel einfach mit zahlreichen Slogans beworben werden, denen es an wissenschaftlicher Substanz fehlt. Was nicht hinreichend belegt ist, darf beispielsweise in der Werbung auch nicht erwähnt werden. Zu diesem Zweck hat die EU mit der Health Claims Verordnung ganz konkrete Listen erlassen, aus denen hervorgeht, welche Aussagen zu den einzelnen Nährstoffen erlaubt sind – einfach, weil sie unumstößlich bewiesen werden konnten. Im Fall von Selen sind dabei die folgenden Aussagen durch EU abgesegnet: Selen trägt zu einer normalen Spermabildung bei Selen trägt zur Erhaltung normaler Haare bei Selen trägt zur Erhaltung normaler Nägel bei Selen trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei Selen trägt zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei Selen trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen Allein durch diese Auflistung wird schon schnell klar, wie unterschiedlich die verschiedenen Funktionen sind, die Selen im Körper auszuüben hat – und damit auch, wie wichtig dieses Spurenelement heute wirklich ist. Welche Symptome treten bei einem Selen Mangel auf? Es wurde deutlich, was Selen im menschlichen Körper für Aufgaben hat – bleibt die Frage, was genau passiert, wenn nicht ausreichend Selen aufgenommen wird. So vielseitig, wie die Funktionen von Selen im Körper sind, so unterschiedlich können auch die Symptome eines Mangels ausfallen. Klassische Symptome für einen Selenmangel sind dabei: Müdigkeit und Abgeschlagenheit Starke Anfälligkeit für Krankheiten Weiße Flecken auf den Fingernägeln Schuppige und blasse Haut Gelenkbeschwerden Störungen der Lebertätigkeit Bluthochdruck Unfruchtbarkeit (bei Männern) Haarausfall Einschränkungen der Muskelfunktionen In Regionen, in denen die Böden nur sehr wenig Selen bieten und in denen man sich sehr regional und teilweise auch einseitig ernährt, können daher schnell Krankheiten auftreten, die auf Selenmangel zurückzuführen sind. Eine solche Krankheit ist beispielsweise das Keshan-Syndrom – eine Erkrankung, die vor allem im asiatischen Raum aufgetreten ist und auf einen erheblichen Selenmangel zurückzuführen ist. Hierbei handelt es sich um eine Herzmuskelerkrankung. Wie kann es zu einem Selen Mangel kommen? Die Ursachen für einen Selenmangel können vielfältig sein. Zum einen ist natürlich, wie bei den meisten Mangelerscheinungen, die Ernährung eine Möglichkeit. Da es sich bei Selen um ein essenzielles Spurenelement handelt, muss es mit der Nahrung aufgenommen werden. Der Körper ist nicht in der Lage es selbst herzustellen. Wie bereits erwähnt sind die Böden in Europa vergleichsweise arm an Selen, auch wenn sie immer noch einen deutlich höheren Selenanteil liefern können, als die in Asien und in Afrika. Wenn nun in der Regel Obst und Gemüse aus Anbaugebieten gegessen wird, die traditionell eher arm an Selen sind und dazu auch noch weitgehend auf Fleisch oder Fisch verzichtet wird, kann es schnell zu einer Unterversorgung von Selen kommen. Stellt sich für viele die Frage, warum gerade Fleisch und Fisch wichtige Selenlieferanten sein sollen – wenn Selen doch eigentlich erst einmal im Boden vorkommt und über pflanzliche Nahrung aufgenommen wird. Die Antwort ist einfach. Um einen Selenmangel aufgrund der selenarmen Böden zu vermeiden ist es in der EU erlaubt, Tiere mit zusätzlichen Selen Präparaten zu versorgen, um für einen ausreichenden Selengehalt im Fleisch zu sorgen. So werden tierische Nahrungsmittel wie Fleisch, Fisch, Milch, Eier etc. zu einem der wichtigsten Selenlieferanten überhaupt in der EU. Das hat wiederum zur Folge, dass natürlich gerade Vegetarier und Veganer besonders anfällig für einen Selenmangel sind. Aber auch Menschen, die über längere Zeit aufgrund einer Fastenkur gar nichts essen oder sich einseitig ernähren, laufen Gefahr Opfer eines Selenmangels zu werden. Weitere Punkte, die zu einer Unterversorgung mit Selen führen können, sind beispielsweise Erkrankungen wie etwa Mukoviszidose Niereninsuffizienz Chronisch entzündliche Darmerkrankungen Länger anhaltender Durchfall Ein operativ verkürzter Dünndarm All diese Erkrankungen führen zu einer verminderten Aufnahme von Selen über die Nahrung in den Körper. Das bedeutet, dass in diesen Fällen zwar genug Selen über die Nahrung aufgenommen wird, dieses aber aufgrund der Begleiterscheinung der genannten Krankheiten nicht verarbeitet werden kann und deshalb unmittelbar wieder ausgeschieden wird. Wichtig ist dabei auch zu wissen, dass eine Unterversorgung mit einem Nährstoff, wie beispielsweise mit einem Spurenelement, nicht immer zwangsläufig auch zu Mangelerscheinungen und Mangelerkrankungen führen muss. Leider gibt es zur Selenversorgung der Menschen in Deutschland keine aktuellen Statistiken. Allerdings gehen Ernährungswissenschaftler davon aus, dass der Selengehalt im Blut bei vielen zwar grenzwertig niedrig ist, ein echter Selenmangel aber so gut wie nie auftritt. Info. Hierzu muss man allerdings auch klar sagen, dass die verschiedenen Symptome eines Selenmangels, wie sie oben benannt wurden, auch auf zahlreiche andere Erkrankungen zurückzuführen sein können. Insofern ist gar nicht gesichert, ob in Deutschland wirklich jeder Fall von Selenmangel erfasst und dokumentiert wird. Wie hoch ist der tatsächliche Tagesbedarf an Selen eigentlich? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt in diesen Fall keine empfohlene Zufuhr in Tagesdosis an, sondern nur Schätzwerte. Diese liefern, nach Aussage der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gute Anhaltspunkte zum tatsächlichen Bedarf einerseits und der Gefahr einer Überdosierung auf der anderen Seite. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit empfiehlt übrigens die gleiche Menge an Selen, wie die DGE. Generell sind die hier genannten Schätzwerte ausreichend, um einen Selenmangel weitgehend auszuschließen. Wie kann Selen am besten aufgenommen werden? Selen kommt eigentlich in allen Lebensmitteln vor. Selbst Mineralwasser kann Selen in kleinen Mengen enthalten. Wie bereits erwähnt sind die Böden in Europa vergleichsweise arm an Selen. Aus diesem Grund sind auch die pflanzlichen Lebensmittel, die aufgenommen werden nicht übermäßig mit Selen ausgestattet. Da in Deutschland aus genau diesem Grund schon seit längerem Selen der Tiernahrung beigemischt wird, sind es gerade tierische Lebensmittel, die in Deutschland die wichtigsten und besten Selenlieferanten sind. Wer sich wirklich ausgewogen ernährt, kann seinen Tagesbedarf an Selen über die Nahrung stillen. Bei Vegetariern und Veganern sieht das allerdings schon wieder anders aus. Aufgrund der einseitigen Ernährung zu Gunsten pflanzlicher Lebensmittel wird hier der wichtigste Selenlieferant außen vorgelassen. Dadurch wird es schwer, den Bedarf tatsächlich bloß über die Nahrung abzudecken. Für diese Personengruppen empfehlen selbst die in Sachen Nahrungsergänzungsmittel tendenziell eher kritischen Verbraucherzentralen über eine sinnvolle Ergänzung mit Nahrungsergänzungsmitteln nachzudenken. Welche Lebensmittel sind gute Selen Lieferanten? Tierische Lebensmittel sind in der Regel die besseren Selenlieferanten. Die Gründe dafür wurden bereits hinreichend erläutert. Doch es gibt noch einen zusätzlichen Punkt, der dabei nicht außer Acht gelassen werden darf. Pflanzliche Lebensmittel können nur so viel Selen mitbringen, wie sie aus dem Boden, auf dem sie gewachsen sind, ziehen konnten. Da aber jedes Anbaugebiet einen anderen Selenwert im Boden hat, hat auch die jeweilige Frucht bzw. das jeweilige Gemüse seinen ganz eigenen Selengehalt. Info. Der Vorteil bei tierischen Lebensmitteln an der Stelle ist, dass hier die Selen Zufuhr relativ einheitlich erfolgt. Deshalb können hier auch vergleichsweise klare Angaben gemacht werden, die zumindest zuverlässiger sind als die im Bereich der pflanzlichen Lebensmittel. Dennoch wurde entschieden, die pflanzlichen Lebensmittel nicht aus der Liste zu verbannen, da auch ein ungefährer Wert zumindest einen Anhaltspunkt dafür liefern kann, wie gut ein Lebensmittel um Durchschnitt als Selenlieferant geeignet ist. Interessant ist dabei – auch wenn tierische Lebensmittel unter dem Strich den im Schnitt höheren Selengehalt haben – Spitzenreiter ist doch ein pflanzliches Lebensmittel. Wie groß der Unterschied bei pflanzlichen Lebensmitteln sein kann, je nachdem aus welchem Anbaugebiet sie stammen, zeigt das Beispiel Weizenkleie. Für Weizenkleie wird ein durchschnittlicher Selenwert von 60,0 – 130,0 mcg angegeben. Damit ist Weizenkleie natürlich einer der wenigen wertvollen pflanzlichen Selenlieferanten. Aber wie wertvoll Weizenkleie an der Stelle genau ist, kann niemand so wirklich sagen. Generell erkennt man an der obenstehenden Liste, in welcher Reihenfolge Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst als Lebensmittel zur Abdeckung des Selenbedarfs genutzt werden können. Ein Wort noch zur Paranuss: Paranüsse bringen eine Menge nützlicher Nährstoffe mit und sind auch ein wertvoller Selenlieferant. Trotzdem sollte man Paranüsse stets mit einer gewissen Vorsicht genießen. Denn sie kommen mit einer vergleichsweise hohen natürlichen Radioaktivität daher. Eigentlich hat jedes Lebensmittel eine natürliche Radioaktivität in sich. Diese ist aber sehr gering. Die der Paranuss ist im Vergleich zum Durchschnitt der anderen Lebensmittel 1.000 Mal höher. Wer am Tag zwei Paranüsse zu sich nimmt und das über das ganze Jahr, erhöht die Strahlenbelastung, der der Körper aufgrund der Nahrung ausgesetzt ist, um mehr als 50 %. Es kann also Sinn machen hin uns wieder ein paar Paranüsse zu essen – auch um sich mit Selen oder anderen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Der Konsum dieser Nüsse sollte allerdings auf keinen Fall übertrieben werden. Macht die Selen Aufnahme über Nahrungsergänzungsmittel Sinn? Grundsätzlich ja. Sowohl die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als auch die Verbraucherzentralen weisen zwar darauf hin, dass sich mit einer ausgewogenen Ernährung der Tagesbedarf an Selen auch über die Nahrung stillen lässt – das Problem dabei ist einfach die Unberechenbarkeit der pflanzlichen Nahrungsmittel. Da aber zu viel Fleisch und Fisch auch eine eher einseitige Ernährung wären, die an anderen Stellen wieder Probleme nach sich ziehen könnte, macht eine ausgewogene Ernährung mit einer zusätzlichen Supplementierung absolut Sinn. Bei Vegetariern oder Veganern oder bei Menschen, die an einer der Krankheiten leiden, die als Ursache für einen Selenmangel aufgeführt wurden, ist eine Supplementierung fast schon notwendig, um den täglichen Bedarf an Selen zu decken. Allerdings gibt es auch hierbei etwas zu beachten. So empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung am Tag nicht mehr als 45 mcg an Selen über Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen. Denn es kann auch zu viel Selen aufgenommen werden. Die Folgen einer Überdosierung sind dabei nahezu ebenso unerwünscht und gefährlich, wie die eines Mangels. Da wäre zu nennen: Gelenkschmerzen Magen-Darm-Beschwerden Nervenleiden Seh- und Gedächtnisstörungen Zahnprobleme Hautschäden Haarausfall Gestörte Nagelbildung Interessant ist, dass die Auswirkungen einer Überdosierung teilweise ähnlich verlaufen, wie die eines Mangels (Haarausfall, Auswirkung auf Nägel, Gelenkschmerzen). Insofern ist auch hier eine gewisse Ausgewogenheit wichtig. Von einer akuten Überdosierung spricht man bei einem länger anhaltenden Konsum von mehr als 300 mcg am Tag. Diesen gilt es auf jeden Fall zu vermeiden. Generell kann man sagen, dass eine andauernde Zufuhr von 100 – 200 mcg am Tag als unbedenklich gilt – Nahrungsergänzungsmittel und natürliche Zufuhr über die Speise zusammengerechnet. Welche Nahrungsergänzungsmittel mit Selen gibt es? Es gibt zahlreiche Präparate, die Selen enthalten. Dabei werden diese Präparate in der Regel in drei Darreichungsformen angeboten. Es gibt hier: Kapseln Tabletten Tropfen Jede dieser Varianten hat ihre Vor- und Nachteile, die im Weiteren einmal kurz aufgeführt werden. Selen Kapseln Die Kapsel als Nahrungsergänzungsmittel ist ein echter Klassiker und seit einigen Jahren wohl die beliebteste Darreichungsform. Das heut verschiedene Hintergründe. Zum einen den, dass die Kapsel mit einer glatten Umhüllung daherkommt, die das Schlucken des Präparats erleichtert. Dazu kommt, dass die Kapselummantelung in der Regel magensaftresistent ist, was sicherstellt, dass er Wirkstoff auch genau da ankommt, wo er hinsoll – nämlich im Darm. Andernfalls könnte es nämlich passieren, dass Teile des Wirkstoffes schon Im Magen von der Magensäure zersetzt würden und am Ende gar nicht mehr die eigentliche Dosis zur Verfügung stehen würde. Die Kapsel hat allerdings auch ein paar kleinere Nachteile. So sind viele Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform relativ groß. Das kann dem einen oder anderen, trotz der glatten Hülle, schon mal Probleme beim Schlucken bescheren. Dazu kommt, dass die Kapsel oftmals nicht vegan hergestellt wurde. Also auch wenn das Produkt in der Kapsel vegan sein mag, sollte als Veganer unbedingt darauf geachtet werden, dass die Kapsel selbst es auch ist. Selen Tabletten Tabletten sind ähnlich praktisch wie Kapseln – immer gut zu dosieren und leicht zu transportieren. Aber für viele Verbraucher sind Tabletten noch unangenehmer zu schlucken, als Kapseln. Dazu kommt, dass Tabletten nur dann den Weg durch den Magen überstehen, wenn es Retard Tabletten sind oder sie in einer anderen Form magensaftresistent gestaltet wurden. Das Problem bei Tabletten ist außerdem, dass sie stets Bindemittel enthalten, damit sie überhaupt die Tablettenform beibehalten. Aus den genannten Gründen sind Kapseln heute eine weitaus beliebtere Darreichungsform. Selen Tropfen Die Flüssige Form von Nahrungsergänzungsmitteln wird zumeist als Tropfen angeboten – so auch hier bei Selen. Tropfen haben eine ganze Reihe von interessanten Vorteilen. Hier muss weder eine Tablette noch eine Kapsel geschluckt werden. Gerade Selentropfen sind eigentlich immer auch für veganer geeignet. Dazu kommt, dass die Aufnahme im Körper bei Tropfen anders erfolgt, als bei Tabletten oder Kapseln. Denn wo die Kapsel und die Tablette erst bis in den Darm kommen müssen, um an den Körper weitergegeben werden zu können, nimmt der Körper das Selen aus den Tropfen schon im Mund durch Schleimhäute auf und leitet es weiter. Info. Nur der Teil der Tropfen, der im Mund noch nicht ausreichend zersetzt und verarbeitet wurde, kommt wirklich im Magen an. Aus diesem Grund ist es, wenn sich für die Tropfen Variante entschieden wird, immer am sinnvollsten, den Wirkstoff für einige Momente im Mund zu behalten. Doch natürlich haben auch Tropfen ihre Nachteile. Da wäre die Notwendigkeit jedes Mal aufs Nue die Dosierung abzumessen. Dazu braucht es neben den Tropfen selbst immer auch ein Gefäß oder einen Löffel, um die Dosierung vornehmen zu können. Außerdem kommen diese Tropfen in aller Regel nicht geschmacksneutral daher. Möglichkeiten, Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen Wenn sich für eine Darreichungsform entschieden wurde, kommt die Frage nach dem Einkaufskanal. Wo macht es wirklich Sinn, Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen? Es gibt da verschiedene Möglichkeiten, die hier einmal kurz benannt werden und deren Vor- und Nachteile aufgezeigt werden sollen. Der Einzelhandel Zum Einzelhandel in diesem Sinne gehören in diesem Fall Supermärkte, Drogeriemärkte und Bioläden. Diese vertreiben alle durch die Bank inzwischen auch Nahrungsergänzungsmittel. Bioläden und Drogerieketten schon deutlich länger – seit einigen Jahren haben auch große Supermarktketten hier ein echtes Geschäft entdeckt. Die Nahrungsergänzungsmittel, die hier gekauft werden können, sind in der Regel recht günstig. Der Bioladen sticht da vielleicht noch etwas heraus, allerdings weniger aus qualitativen Gründen, sondern eher, weil die Preise dort ohnehin etwas höher kalkuliert sind. Dafür verbindet sie alle eines – sie sind oftmals vergleichsweise niedrig dosiert oder kommen mit einer eher niedrigen Bioverfügbarkeit daher. Die Bioverfügbarkeit legt fest, wie gut ein Nährstoff im Körper verarbeitet werden kann. Bei einer zu niedrigen Bioverfügbarkeit wird der größte Teil des aufgenommenen Präparates wieder ausgeschieden, ohne dass vorher die Nährstoffe entsprechend verarbeitet worden wären. Dazu kommt, dass im Einzelhandel keine fundierte Beratung zu erwarten ist. Keiner der Mitarbeiter verfügt über eine echte medizinische Ausbildung oder über einen Abschluss als Ernährungsberater. Im Bioladen können die Verkäufer/innen zumeist noch mit etwas Erfahrung und selbst angelesenem Wissen punkten – aber auch das kann nicht an eine fachmännische Beratung herankommen Selen in Apotheken kaufen Die Apotheke an der Ecke verkauft natürlich auch Nahrungsergänzungsmittel. Der Vorteil hier ist mit Sicherheit die fachmännische Beratung, denn in der Apotheke arbeitet nur ausgebildetes Personal mit einer medizinischen Grundausbildung. Viele Apotheken verfügen zusätzlich noch über eine oder zwei Mitarbeiter/innen, die auch eine Ausbildung zum Ernährungsberater vorweisen können. Hier kann eine ganz andere Beratung stattfinden. Fundiert und auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten. Dazu kommt, dass die Präparate, die hier angeboten werden, in der Regel deutlich hochwertiger daherkommen, als im Einzelhandel. Sowohl was die Dosierung angeht als auch was die Bioverfügbarkeit betrifft. Diese beiden Vorteile haben allerdings auch ihren Preis. Denn in diesem kleinen Vergleich ist die Apotheke mi Sicherheit die teuerste Variante. Die Online Apotheke - Auch hier ist Selen erhältlich In der online Apotheke sind die gleichen Nahrungsergänzungsmittel erhältlich, wie in jeder normalen Apotheke auch. Es gibt inzwischen sogar Online Apotheken, bei denen eine Beratung via Hotline möglich ist. Eine solche Beratung kommt zwar nicht an die persönliche Beratung in der Apotheke heran, sie ist aber dennoch eine interessante Alternative. Besonders zu empfehlen ist ein Kauf über eine Online Apotheke, wenn in einer normalen Apotheke bereits umfassend beraten wurde und in der Folge ein Präparat gekauft wurde. Nachdem das erste Präparat in der „normalen“ Apotheke erworben wurde und sich gezeigt hat, dass es den Anforderungen voll und ganz entspricht, macht es durchaus Sinn einen Preisvergleich für die Zukunft anzustellen. Dabei wird schnell deutlich, dass die Online Apotheke in der Regel etwas günstiger ist – in manchen Fällen sogar deutlich günstiger. Selen online bestellen Der klassische Online Händler für Nahrungsergänzungsmittel hat sich in der Regel auf Sportlernahrung und Sportlerbedarf spezialisiert. Hier sind Präparate erhältlich, die in den meisten anderen Geschäften gar nicht zu bekommen sind. Die Bioverfügbarkeit und die Dosierung sind hier oftmals optimal auf die Belange von aktiven Menschen abgestimmt. Wichtig ist dabei nur, dass wirklich ein seriöser Online Händler gewählt wird. Denn es gibt leider auch diverse Online Händler, deren Mittel gepanscht sind bzw. die teilweise Elemente verwenden, die in Europa gar nicht erlaubt sind. Die Seriosität eines Online Händlers lässt sich unter anderem an vier Dingen erkennen: Der Firmensitz ist in Deutschland oder zumindest in der EU Die Produkte sind alle ausführlich beschrieben und erläutert, sodass hier erst einmal keine Fragen offenbleiben Auf den Seiten des Anbieters finden sich zahlreiche Ratgeberartikel – so versuchen die wirklich guten Online Händler auch aus der Ferne noch unterstützend unter die Arme zu greifen, wenn es darum geht, das richtige Präparat zu finden. Im Netz finden sich überwiegend positive Bewertungen zu dem Anbieter Hat sich ein seriöser Anbieter als solcher erwiesen, liegen die Vorteile auf der Hand. Im Online Handel bekommst du hochwertige Sportlernahrung zu vergleichsweise niedrigen Preisen. Diese kommen zumeist mit einer besseren Dosierung und vor allem einer höheren Bioverfügbarkeit daher. Fazit: Eine Selen Supplementierung ist für viele Menschen sinnvoll Selen ist eines der wichtigsten essenziellen Spurenelemente überhaut. Dennoch gibt es von Seiten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung nur Schätzwerte, was die tatsächliche Tagesdosis angeht. Generell ist auch die Bemessung des Selengehalts in der Nahrung eher auf tönerne Füße gestellt. Der vor allem bei pflanzlichen Lebensmitteln kommt es darauf an, wie selenhaltig der Boden in dem jeweiligen Anbaugebiet war. Fleisch und Fisch sind daher die besseren Selenlieferant. Vor allem Veganer oder Vegetarier sollten, aufgrund ihres Verzichts auf Fleisch und andere tierische Produkte, sich ernsthafte Gedanken über die Gabe eines Nahrungsergänzungsmittels machen.

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Calcium - Der wichtigste Mineralstoff für den Menschen

Calcium - Der wichtigste Mineralstoff für den Menschen

Calcium ist ein Mineralstoff, der für die Funktion des menschlichen Körpers wichtig ist. Denn allein von der Menge her, die an Calcium vom menschlichen Körper gebraucht wird, ist es der wichtigste Mineralstoff überhaupt im menschlichen Körper. Das Wichtigste in Kürze Calcium wird überwiegend in den Knochen gespeichert In Deutschland erreichen die meisten Menschen die empfohlene Tagesdosis an Calcium nicht Eine Hyperkalzämie (starker Calciumüberschuss im Körper) kann verheerende Folgen haben Was ist Calcium eigentlich für ein Nährstoff? Immerhin bestehen rund 2 % des menschlichen Körpers aus Calcium. 99 % dieses Calciums ist in den Knochen und den Zähnen gespeichert. Den Rest findet man im Blut und in den einzelnen Zellen. Denn Calcium hat überall irgendwie seine Hände im Spiel. Umso erschreckender ist die Information, dass der Calcium-Konsum in Deutschland im Durchschnitt deutlich unter den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) liegt. Calcium allein ist aber nicht immer des Rätsels Lösung. Denn die Verarbeitung von Calcium im Körper kann nur funktionieren, wenn auch andere notwendige Nährstoffe vorhanden sind. So besteht beispielsweise ein enger Zusammenhang zwischen dem Vitamin D Gehalt im Körper und einer optimalen Versorgung von Calcium. Das große Problem im Fall eines Calciummangels ist der Umstand, dass dieser so schleichend bemerkt wird. Denn der Körper hat verschiedene Schutzmechanismen eingebaut, um einen Calciummangel erst einmal aus den eigenen Vorräten abzufedern. Die Folge ist, dass die Knochen und Zähne geschwächt werden – eine Entwicklung, die oftmals erst viel zu spät bemerkt wird. Vor allem der Umstand, dass Calcium an so vielen verschiedenen Körperfunktionen beteiligt ist, macht diesen essenziellen Mineralstoff so wichtig für den Organismus. Dass mit der Auswahl der richtigen Lebensmittel problemlos der Tagesbedarf an Calcium abgedeckt werden kann, ist dabei kein Geheimnis. Da Calcium überwiegend in Milchprodukten vorhanden ist, kann ein solcher Verzicht zu erheblichen Calciummängeln führen. Dabei gibt es eigentlich genug Alternativen für eine gute Calcium-Versorgung – man muss sich nur ausreichend mit dem Thema auseinandersetzen, um diese auch zu kennen. Welche Funktionen hat Calcium im Körper? Calcium spielt eine sehr große Rolle beim Aufbau von Knochen und Zähnen. Deshalb ist der Calciumgehalt vor allen in der Kindheit und in Wachstumsphasen besonders wichtig. Doch Zähne und Knochen sind noch lange nicht alles, was der menschliche Körper aus Calcium machen kann. Info. Denn Calcium kommt in kleinen Mengen in jeder menschlichen Zelle vor. Nicht ohne Grund. Immerhin stellt Calcium den Stoff dar, der für die Stabilität der Zellmembranen sorgt. Auch im Blut ist Calcium unerlässlich. Denn dieser Mineralstoff spielt eine wichtige Rolle in Sachen Blutgerinnung. Ebenfalls eine wichtige Aufgabe des Calciums ist die Aufrechterhaltung der Kommunikation unter den Zellen. Die Reizübertragung wäre ohne ausreichend Calcium im Körper nicht möglich. Darum wird Calcium auch als ein wichtiger Mineralstoff für das Nervensystem bezeichnet. Berührungen mit den Händen, Sehen, Hören, Riechen und Schmecken würden ohne Calcium nicht funktionieren bzw. die entsprechenden Signale könnten von den Nervenzellen nicht ausgesandt bzw. nicht empfangen werden Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Einfluss, den Calcium auf die Verdauungsenzyme hat. Ohne ausreichend Calcium im Körper funktioniert auch die Verdauung nicht so, wie sie sollte. Neben Verstopfungen sind die Folgen beispielsweise eine mangelhafte Aufspaltung der aufgenommenen Lebensmittel und damit eine sehr stark eingeschränkte Aufnahme der Nährstoffe aus der Nahrung. Das kann wiederum zu anderen Mangelerscheinungen führen, da die Nährstoffe zwar womöglich in ausreichender Menge in der Nahrung vorhanden sind, aber im Darm nicht entsprechend verarbeitet werden können Kein Wunder also, dass Calcium ein Mineralstoff ist, der häufig mit Nahrungsergänzungsmitteln in Verbindung gebracht und auf die verschiedensten Arten beworben wird. Wie wichtig dieser Nährstoff im Körper wirklich ist, zeigt unter anderem auch die Masse an allgemeingültigen gesundheitsbezogenen Aussagen, die nach der Health Claims Verordnung der EU zu Werbezwecken zu Magnesiumprodukten gemacht werden darf. Denn in diese Aussagen werden nur solche Auswirkungen auf den menschlichen Körper aufgenommen, die absolut zweifelsfrei wissenschaftlich belegt werden und durch mehrere unabhängige Studien und Versuchsreichen bestätigt werden konnten. Zu diesen gesundheitsbezogenen Aussagen gehören die Folgenden: Calcium trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei Calcium trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei Calcium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei Calcium trägt zu einer normalen Signalübertragung zwischen den Nervenzellen bei Calcium trägt zur normalen Funktion von Verdauungsenzymen bei Calcium hat eine Funktion bei der Zellteilung und Spezialisierung Calcium wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt Calcium wird für die Erhaltung normaler Zähne benötigt Allein die Menge an unterschiedlichen Körperbereichen, in denen Calcium eine ernsthafte Rolle spielt, zeigt, wie wichtig dieser Mineralstoff für den menschlichen Körper wirklich ist

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