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Natürliche Hilfe gegen Erkältung und Schnupfen

Veröffentlicht am 09.10.2019

Grippale Effekte und damit einhergehende Erkältungserscheinungen können uns nicht nur für mehrere Tage lahmlegen, sondern sind auch äußerst unangenehm. Eine laufende Nase, Halsschmerzen und Husten rauben einem oft viel Energie und Lebensfreude. Wir verraten dir, welche Hausmittel gegen Erkältung dir dabei helfen, dich schnell wieder besser zu fühlen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Einige Pflanzen enthalten Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel ätherische Öle, die zur Verbesserung des Wohlbefindens beitragen können.
  • Viel Flüssigkeit, Wärme und eine gute Hühnersuppe können der Genesung förderlich sein.
  • Sollten sich deine Beschwerden verschlimmern oder über einen längeren Zeitraum keine Besserung eintreten, ist ein Arztbesuch unumgänglich.

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Husten, Schnupfen, ein „dicker Kopf“ und Heiserkeit – jeder von uns kennt die unangenehmen Begleiterscheinungen der späten Herbst- und ersten Wintermonate. Die kühleren Tage bringen kältere Luft mit sich, die unsere Schleimhäute austrocknet. Die sonst meist gut funktionierende, natürliche und körpereigene Barriere gegen Erreger und Viren arbeitet weniger effizient. Zudem sorgen häufigere Aufenthalte in geschlossenen Räumen, der damit einhergehende Kontakt mit größeren Menschenmengen und die trockene Heizungsluft für zusätzliche Belastungen unseres Immunsystems. Da der Körper zudem darauf gepolt ist, die inneren Organe und speziell das Herz-Kreislaufsystem warm zu halten, wird weniger Blut in die äußeren Extremitäten wie Arme und Beine geleitet. Die Folge: Wir frösteln und fühlen uns kränklich.

Omas Tipps als natürliche Alternative zu Medikamenten

Neben Antibiotika und anderen Arzneien mit synthetischen Inhaltsstoffen, können auch Hausmittel gegen Erkältung die Genesung fördern. Grundlegend gilt: Man sollte sich möglichst warm halten, viel Flüssigkeit zu sich nehmen und hin und wieder das Krankenlager gut durchlüften (und dabei möglichst nicht selbst im Raum sein), um einer zu trockenen und sauerstoffarmen Luft entgegenzuwirken. Wenn dann noch einige unserer folgenden Tipps Anwendung finden, steht einer schnellen Gesundung nichts im Wege.

1. Zwiebelsirup gegen Husten

Zwiebeln enthalten neben nützlichen ätherischen Ölen auch Flavonoide und Schwefelverbindungen, die nicht nur Entzündungen entgegenwirken, sondern auch Keime wirkungsvoll bekämpfen können. Ein altbekanntes Hausmittel gegen Husten ist deshalb Zwiebelsirup. Um diesen herzustellen, benötigst du eine große oder zwei kleinere Zwiebeln, die du in grobe Stücke schneidest. Wahlweise muss dann etwas Kandiszucker oder Honig hinzugegeben werden. Honig empfiehlt sich vor allem deshalb, weil ihm ebenfalls eine antibakterielle Wirkung nachgesagt wird und er zusätzlich den Rachen beruhigen kann.

Info.

Säuglinge sollten keinen Honig zu sich nehmen, da es sich um ein Rohprodukt handelt! Enthaltene Bakterien könnten schwere bis lebensbedrohliche Reaktionen (Säuglingsbotulismus) hervorrufen.

Die Mixtur sollte kurz aufgekocht und anschließend durch ein Sieb gegossen werden. Erwachsene können mehrmals täglich und nach Bedarf einen Eßlöffel einnehmen, Kindern sollte der Sirup eher teelöffelweise verabreicht werden. Der Hustenreiz wird abgemildert und die Bronchien werden entlastet. Andere natürliche Hustenmittel sind zum Beispiel Spitzwegerich- oder Thymiansirup, die man zum Teil auch in gut sortierten Supermärkten oder online findet.

2. Dampfbäder und Inhalationen gegen Schnupfen und Husten

Verschiedene ätherische Öle und heißer Wasserdampf können dazu beitragen, festsitzenden Schleim zu lösen und unsere Schleimhäute zu beruhigen. Dazu können neben speziellen Inhalatoren, die zum Beispiel online günstig zu erwerben sind, auch simple Schüsseln in Kombination mit einem Handtuch verwendet werden. Einfach die jeweilige Mixtur mit kochendem Wasser übergießen, den Kopf so nah darüber halten, wie die Hitze es zulässt und ein Handtuch möglichst luftdicht darüber legen. Den aufsteigenden Dampf möglichst tief und etwa fünf Minuten lang inhalieren. Für Inhalationen eignet sich bereits pures heißes Wasser. Andere Stimmen raten zur Zugabe einer kleinen Menge Salz. Wieder andere schwören auf die Beigabe von ätherischen Ölen oder getrockneten Kräutern, wie Eukalyptus, Salbei oder Pfefferminze. Welche Kombination für dich am angenehmsten ist und dir am besten hilft, kannst du für dich selbst austesten. Neben der beruhigenden Wirkung auf Rachen und Nase, können auch Schmerzen in den Nebenhöhlen oder ein „dicker Kopf“ mit Dampfbädern und Inhalationen behandelt werden.

Info.

Auch hier gilt: Obacht bei der Anwendung des Hausmittels bei Kleinkindern! Die Inhalation von ätherischen Pfefferminzölen (Menthol) oder anderen sehr stark duftenden Substanzen kann bei Kindern zu Atemproblemen bis hin zum Atemstillstand führen, weshalb sich diese Behandlung nur für ältere Kinder und Erwachsene eignet. Auch das traditionelle Dampfbad über einer Schüssel empfiehlt sich nur für Erwachsene und Kinder unter Aufsicht. Vorsicht, Verbrühungsgefahr!

3. Salbeitee und Salzwasser bei Halsschmerzen

Salbei wird eine entzündungshemmende und reizlindernde Wirkung nachgesagt. Gib einfach einen Stängel frischen oder getrockneten Salbei bzw. einen Teelöffel Salbei aus der Apotheke oder dem Reformhaus in eine Tasse und gieße diese mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser auf. Nachdem der Tee abgekühlt ist, kann zwei- bis dreimal täglich damit gegurgelt werden. Insofern dir der Geschmack des Salbeis nicht zu intensiv erscheint, kann der Salbeitee auch warm getrunken werden. Wem der Geschmack des intensiven Krauts nicht zusagt, kann alternativ eine Salzwasserlösung nutzen. Dazu einfach einen Teelöffel Salz in ein Glas warmes Wasser geben und damit ebenfalls zwei- bis dreimal täglich gurgeln. Das Salz soll entzündetem Gewebe überschüssige Flüssigkeit entziehen. Auf diese Weise werden die Schmerzen gelindert. Auch das Lösen des Schleims und damit das Ausschwemmen von Viren und Bakterien können so gefördert werden.

Info.

Auch Lutschpastillen können helfen, Halsschmerzen und Hustenreiz zu mindern. So eignen sich beispielsweise Isländisch Moos, Spitzwegerich- und Salbeipastillen gut für eine Einnahme unterwegs.

Unterstützend sollte der Hals möglichst warm gehalten werden. Hierzu empfehlen sich vor allem Schals. Wer es besonders warm mag, kann auch auf Omas Kartoffelstrumpf zurückgreifen. Dazu müssen einige Kartoffeln (die Schale muss nicht zwingend entfernt werden) weich gekocht und anschließend in einen langen Kniestrumpf gegeben werden, der am Ende verknotet wird. Die Kartoffeln halten die Hitze über eine lange Zeit. Um den Hals gelegt, kann die Wärme als angenehm lindernd empfunden werden. Sollte die Hitze langsam nachlassen, einfach die Kartoffeln leicht andrücken, sodass die Hitze aus dem Inneren entweicht.

4. Fieber senken und das Allgemeinbefinden verbessern

Einen regelrechten Rundumschlag kann man bei einer Erkältung mit einer dampfend heißen und wohltuenden Hühnersuppe erzielen. Das darin enthaltene Protein Cystein soll entzündungshemmend wirken, während der warme Dampf ähnliche Effekte wie eine Inhalation erzielt. Zudem wird der Mineralstoffhaushalt ausgeglichen und die zusätzlich zugeführte Flüssigkeit fördert ebenfalls die Genesung, insbesondere wenn durch Fieber und Schwitzen zuvor viel Wasser verloren wurde. Die Wärme der Suppe fördert außerdem die Durchblutung und damit die Bekämpfung der Erkältungsviren. Auch das Trinken von Tees, über den Tag verteilt, treibt die Heilung voran.

  • Salbei- und Kamillentee wirken entzündungshemmend

  • Pfefferminztee erfrischt und belebt

  • Hopfen und Melisse unterstützen einen erholsamen Schlaf

  • Thymian- und Lindenblütentee bekämpfen den Hustenreiz

Fieber ist eine Abwehrreaktion des Körpers. Auch wenn die damit einhergehenden Symptome oft unangenehm sein können, bekämpft der Körper mithilfe der erhöhten Temperatur die für unsere Erkältung oder Grippe verantwortlichen Krankheitserreger. Daher sollte Fieber auch nicht unmittelbar gesenkt werden. Um länger andauernde fiebrige Zustände jedoch abzumildern, empfehlen sich kalte Wadenwickel. Hierzu zwei mittelgroße Handtücher in eiskaltes Wasser tauchen, auswringen und anschließend um die Waden legen. Auch das Trinken von Lindenblüten-, Pfefferminz- oder Melissentee wird empfohlen. Generell gilt jedoch: Bei stärkerem oder länger anhaltendem Fieber unbedingt einen Arzt aufsuchen!

Hausmittel ersetzen keinen Arzt

Trotz der beruhigenden und unterstützenden Wirkung, die Hausmittel gegen Erkältung mit sich bringen können, sollte bei anhaltenden und stärkeren Beschwerden in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Hinter Erkältungssymptomen können sich auch ernsthafte Erkrankungen verbergen, die unter keinen Umständen übersehen oder verschleppt werden sollten. Zudem sind viele Wirkungsweisen der oben angeführten Mittel nicht wissenschaftlich belegt. Auch wenn viele auf die oft schon traditionsreichen Geheimrezepte und Tricks schwören und die klassische neuntägige Erkältung mit ihnen oft gut überstanden werden kann, sollte ein grippaler Infekt niemals unterschätzt werden.

Das Immunsystem stärken

Um Erkältungen vorzubeugen, können ebenfalls Maßnahmen getroffen werden. Vermeiden Sie zum Beispiel den längeren Aufenthalt in zugigen Räumen oder solchen, in denen sehr trockene Heizungsluft das Raumklima bestimmt. Auch kalte und nasse Füße, längeres Frieren oder der Aufenthalt im freien mit feuchten Haaren bei kalten Temperaturen sollten möglichst vermieden werden. Eine gesunde Lebensweise, eine ausgewogene Ernährung, genügend Schlaf und regelmäßige Bewegung, können das Immunsystem langfristig stärken. Die ausreichende Zufuhr von Flüssigkeiten und das Vermeiden von ungesunden Substanzen (Alkohol, Nikotin, etc.) werden ebenfalls wärmstens empfohlen.

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"Gesundheit"

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