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L-Arginin - Die bekannteste Aminosäure der Natur

Veröffentlicht am 14.03.2019

Aminosäuren wie L-Arginin, die chemischen Verbindungen aus Amino- Gruppen mit Carbonsäuregruppen, sind die wichtigsten Bausteine in der Natur. Die chemischen Verbindungen sind in zahlreiche Stoffwechselvorgänge eingebunden.

Das Wichtigste in Kürze

  • L- Arginin enthält von allen Aminosäuren den höchsten Stickstoffanteil.
  • L- Arginin gehört zu den proteinogenen Aminosäuren und ist an dem Aufbau der Eiweißmoleküle beteiligt.
  • L-Arginin ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt.

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Geschichte der Aminosäuren

Die erste Aminosäure, Asparagin, wurde 1805 von Vauquelin und Robiquet aus Spargelsaft isoliert. In den folgenden Jahren konnten immer mehr Aminosäuren nachgewiesen werden. 1886 konnte Arginin aus Lupinen isoliert werden. Durch verschiedene Syntheseschritte konnte bald die genaue Struktur der einzelnen Aminosäuren ermittelt werden.

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Struktur der Aminosäuren

Aminosäuren bestehen aus mehreren Kohlenstoffgruppen und einer Aminogruppe. Abhängig von dem Kohlenstoffatom, an das die Aminosäure gebunden ist, werden verschiedene Gruppen von Aminosäuren unterschieden.

Aminosäure Beschreibung

α Aminosäuren

Die Aminogruppe ist an dem zweiten Kohlenstoffatom angeordnet. Die proteinogenen Aminosäuren sind neben den Nukleinsäuren die wesentlichen Bestandteile des Lebens. In diese Gruppe gehören Glycin und Arginin.

β Aminosäuren

Bei den 3- Aminocarbonsäuren ist die Aminogruppe an das dritte Kohlenstoffatom gebunden. Zu dieser Gruppe zählt β Alanin.

γ Aminosäuren

Bei den 4- Aminocarbonsäuren ist die Aminogruppe an dem vierten Kohlenstoffatom angeordnet. Ein Vertreter dieser Gruppe ist GABA, γ Aminobuttersäure.
Durch unterschiedliche Anordnungen der Seitenkette können weitere Einteilungen getroffen werden.

Einteilung der Aminosäuren 

1. Proteinogene Aminosäuren – 20 kanonische Aminosäuren, Standardaminosäuren

Alle proteinogenen Aminosäuren werden von Organismen für die Synthese von Proteinen genutzt. Während des Proteinaufbaus werden die Aminosäuren an den Ribosomen durch Peptidbindungen in einer genetisch vorgegebenen Reihenfolge zu Eiweißstrukturen verknüpft.


Proteinogene Aminosäuren werden immer den α Aminosäuren zugeordnet. Mit Ausnahme von Glycin besitzen alle α Aminosäuren eine chirale Anordnung – die räumliche Spiegelung um die Achse ist möglich, D- und L- Formen entstehen. Obwohl ausschließlich die L- Formen am Aufbau von Eiweiß beteiligt sind, werden in lebenden Organismen auch vereinzelt D- Aminosäuren vorgefunden. Einige Bakterien und Pilze besitzen Enzyme, mit deren Hilfe D- Aminosäuren zu nicht- ribosomalem Eiweiß aufgebaut werden können. So ist zum Beispiel D- Alanin ein Bestandteil der bakteriellen Zellwandstruktur.


Zusätzlich zu den 20 kanonischen Aminosäuren wird vom menschlichen Organismus auch Selenocystein als proteinogene Aminosäure für die Synthese von Eiweiß verwendet. Durch im Verdauungstrakt befindliche Mikroorganismen können zwölf der kanonischen Aminosäuren direkt im Körper des Menschen hergestellt werden. Die restlichen acht Aminosäuren sind essenzielle Aminosäuren, das heißt, diese müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.

Essenzielle Aminosäuren können von einem Organismus nicht selber hergestellt werden.

Heute können mit Hilfe von künstlichem Proteindesign, nach Plan aufgebaute Aminosäuren werden für den Eiweißaufbau verwendet, Proteine markiert werden. Durch Fluoreszenz- Reaktionen ist eine genaue Lokalisation des Eiweißstoffes im Körper möglich, ohne dass dafür Antikörperreaktionen benötigt werden.

Alle 20 proteinogenen Aminosäuren sind in dem genetischen Code enthalten. Die Abkürzung in der Nomenklatur erfolgt durch einen oder drei Buchstaben.

Abhängig von der Struktur des Proteins liegt die Aminosäurenkette in Form einer α Helix mit schraubenartigen Windungen oder als β Faltblatt, wie eine Ziehharmonika gefaltet, vor. Diese Sekundärstrukturen können zu weiteren Tertiär- und Quartärstrukturen zusammengesetzt werden. Als Quartärstrukturen sind die Proteine in der Lagen, sämtliche Aufgaben imn Organismus zu erfüllen.

2. Nicht kanonische Aminosäuren

2.1 Nicht- proteinogene Aminosäuren im engen Sinn

Der Aminosäurerest wird nach dem Einbau in Eiweißstoffe durch Glykolysierung verändert. Die Kohlenhydratreste werden direkt an die Aminosäurereste gebunden, Glykoproteine entstehen.

2.2 Nicht- proteinogene Aminosäuren im weiteren Sinn

Diese Aminosäurengruppe kann von dem Organismus nicht von den proteinogenen Aminosäuren unterschieden werden. Die Moleküle werden unspezifisch eingebaut. Selenomethionin wird anstatt Methionin eingebaut, Canavanin statt Arginin. Durch diesen Vorgang entstehen toxische Verbindungen. Durch eine fehlerhafte Faltung des Proteins sind sowohl die Funktion als auch die Form schadhaft.

Nicht kantonische Aminosäuren


Die 20 kanonischen Aminosäuren - Standardaminosäuren 

  1. Alanin (Ala): nicht essenzielle Aminosäure
  2. Arginin (Arg): semi essenzielle Aminosäure
  3. Asparagin (Asn): nicht essenzielle Aminosäure
  4. Asparaginsäure (Asp): nicht essenzielle Aminosäure
  5. Cystein (Cys): nicht essenzielle Aminosäure
  6. Glutamin (Glu): nicht essenzielle Aminosäure
  7. Glutaminsäure (Glu) E: nicht essenzielle Aminosäure
  8. Glycin (Gly): nicht essenzielle Aminosäure
  9. Histidin (His): semi essenzielle Aminosäure
  10. Isoleucin (Ile): essenzielle Aminosäure
  11. Leucin (Leu): essenzielle Aminosäure
  12. Lysin (Lys): essenzielle Aminosäure
  13. Methionin (Met): essenzielle Aminosäure
  14. Phenylalanin (Phe): essenzielle Aminosäure
  15. Prolin (Pro): nicht essenzielle Aminosäure
  16. Serin (Ser): nicht essenzielle Aminosäure
  17. Threonin (Thr): essenzielle Aminosäure
  18. Tryptophan (Trp): essenzielle Aminosäure
  19. Tyrosin (Tyr): nicht essenzielle Aminosäure
  20. Valin (Val): essenzielle Aminosäure

Die nicht kanonischen, proteinogenen Aminosäuren 

  1. Pyrolysin (Pyr)
  2. Selenocystein (Sec)

Die nicht proteinogenen Aminosäuren

  1. Ornithin: ist eine wichtige Trägersubstanz im Harnstoffzyklus
  2. Taurin: die organische Säure entsteht durch den Abbau von Cystein
  3. Carnitin: wird aus Lysin und Methionin hergestellt
  4. Thyroxin: Schilddrüsenhormon
  5. Citrullin: entsteht während des Harnstoffzyklus
  6. D- Valin: kommt in kleinen Mengen in den wichtigsten Proteinen vor
  7. β Alanin: Bestandteil von Coenzym A
  8. 5-Hydroxytryptophan: entsteht bei der Serotoninsynthese
  9. D- Glutamat: Baustein von Zellwänden der Bakterien
  10. D- Alanin: Teil bakterieller Zellwände
  11. L- Dopa: entsteht bei der synthese von Katecholaminen
  12. Ibotensäure: Pilzgift
  13. Argininosuccinat: entsteht während des Harnstoffzyklus
  14. L- Homoserin: entsteht bei der Argininsynthese
  15. 2,6 Diaminopimelinsäure: wird beim Aufbau der Zellwände von Bakterien eingesetzt
  16. GABA: ein inhibitorischer Neurotransmitter (Botenstoff)

Info.

Heute sind 400 nicht- proteinogene Aminosäuren bekannt. Zu diesen zählen auch alle D- Enantiomere (um die Längsachse gespiegelte L- Aminosäuren). Bisher konnten im menschlichen Organismus D-Serin und D-Aspartat nachgewiesen werden.

Was bedeutet essenziell 

Essenzielle Aminosäuren können von einem Organismus nicht selber hergestellt werden. Sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden, um den Bedarf zu decken. Alle essenziellen Aminosäuren gehören zu den L- α Aminosäuren. Für den Menschen sind Valin, Methionin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Tryptophan, Threonin und Lysin essentiell.
Semi essenzielle Aminosäuren können vom Körper selbst hergestellt werden. In bestimmten Situationen, während des Wachstums oder bei schweren Verletzungen, ist eine zusätzliche erhöhte Zufuhr über die Nahrung notwendig.

Die nicht essenziellen Aminosäuren werden durch Mikroorganismen, die sich innerhalb des Verdauungstraktes befinden, hergestellt. Einige Aminosäuren, Cystein, Tyrosin, können direkt aus essentiellen Aminosäuren hergestellt werden.

Essenzielle Aminosäuren sind nur für tierische Organismen von Bedeutung. Pflanzen und Bakterien können alle benötigten Aminosäuren selbst synthetisieren.

Chemische und physikalische Eigenschaften von Aminosäuren

Aminosäuren sind Zwitterionen. Sie können sowohl als Basen als auch als Säuren reagieren. Abhängig von den Seitenketten werden aliphatische, aromatische, amidierte, Schwefel- hältige, hydroxylierte, saure und basische Aminosäuren unterschieden. Direkt am isoelektrischen Punkt - die Ladungen sind ausgeglichen, der pH- Wert der Lösung ias neutral = 0 - ist die Löslichkeit der Aminosäuren am geringsten.

Wie werden Aminosäuren hergestellt

Aminosäuren können direkt aus natürlichen Stoffen gewonnen oder durch Synthese künstlich hergestellt werden.

Bei der industriellen Herstellung werden verschiedene Verfahren angewendet:

Verfahren Herstellung

Extraktionsmethode

Proteine und Säuren werden gmischt, gelöst und über einen Chromatograph in die einzelnen Bestandteile aufgetrennt.

Chemische Synthese

Bei dieser Art der Herstellung müssen nach Abschluss des Prozesses die entstandene D- und L- Formen voneinander getrennt werden.

Enzymatische Herstellung

Die Herstellung der Aminosäuren erfolgt mit Hilfe von Enzymen, die als Biokatalysatoren wirken

Fermentation

Für den Herstellungspürozess werden verschiedene Mikroorganismen benötigt. Die Fermentation ist der heute am häufigsten angewendete Herstellungsprozess.

Wie werden Aminosäuren verwendet? 

Um die biologische Wertigkeit von Futtermitteln zu erhöhen, werden Aminosäuren zugesetzt. Der Nährwert des Futters wird erhöht. Proteine können verstärkt gebildet und für den Aufbau von Muskelmasse genutzt werden.

Glutamat wird als Geschmacksverstärker in Lebensmitteln verwendet. Auch in künstlichen Süßstoffen, wie Aspartam, sind Aminosäuren enthalten.

Aminosäuren werden als Vorstufen für Aromastoffe von der Nahrungsmittelindustrie eingesetzt.
In Laboratorien werden Aminosäuren als Bestandteile von Zellkulturmedien verwendet. Bei der synthetischen Herstellung von Antibiotika sind Aminosäuren unvezichtbare Ausgangsstoffe.

Wie werden Aminosäuren im Organismus abgebaut?

Der Abbau der Aminosäuren findet im Körper in verschiedenen metabolischen Zyklen statt. Ketogene Aminosäuren, zum Beispiel Leucin, werden über den Citrat- Zyklus abgebaut. Als Endprodukt entstehen Fettsäuren und Ketonkörper.

Glukogene Aminosäuren, zum Beispiel Lysin, werden durch Gluconeogenese gespalten. Als Endprodukt entsteht Pyruvat.

Die meisten Aminosäuren können über beide Zyklen vom Organismus aufgespalten werden. Die Abbauprodukte sind oft als Neurotransmitter biologisch aktiv. Die Botenstoffe Dopamin, Serotonin, Epinephrin und Phenethylamin sind in die Weiterleitung von Nervenimpulsen und in verschiedene Stoffwechselvorgänge im Gehirn eingebunden.

Der Abbau von Arginin im Körper

Wie reagiert der Organismus bei einem Mangel an Aminosäuren

Stehen Deinem Körper zu wenige Aminosäuren zur Verfügung, findet der Abtransport von Schadstoffen auf der Zellebene zu langsam statt. Die Zellen werden stärker mit Zellgiften belastet und altern schneller. Konzentrationsschwäche, Unruhe und Schlaflosigkeit können durch einen Mangel an Botenstoffen auftreten.

Ist aufgrund eines Carnithin- Mangels der Transport von Fettsäuren zu den Zellkraftwerken, den Mitochondrien, verringert, können die Zellen zu wenig Energie für verschiedene Stoffwechselvorgänge zur Verfügung stellen. Die Leistungsfähigkeit ist beeinträchtigt. Die beschränkte Anzahl an Ressourcen kann zu einem Burn Out führen.
Fehlt auch nur eine einzige Aminosäure, ist die Arbeit aller Proteine im Organismus gestört.

Info.

Werden dem Organismus zu viele Aminosäuren zugeführt, ist das genau so schädlich, wie ein Mangel an Aminosäuren. Die Stoffwechselvorgänge in der Leber und Niere können nicht mehr korrekt ablaufen.

Wie wirken die einzelnen Aminosäuren 

Arginin ist ein wichtiger Bestandteil des Harnstoffzyklus und fördert die Ausscheidung von Ammoniak. Tryptophan, Phenylalanin und Serotonin sind an derr Bildung von Botenstoffen und Melatonin im Gehirn beteiligt. Cystein wird vopm Organismus bei dem Aufbau von Haaren und Nägeln eingesetzt.

Die intelligenten, natürlichen Bausteine sind essenzielle Voraussetzung für das Leben.

Alles, was Du zu L-Arginin wissen musst 

  • L- Arginin ist eine semi essenzielle Aminosäure.
  • Während des Wachstums oder bei körperlicher Belastung ist der Bedarf an L- Arginin erhöht.
  • L- Arginin enthält von allen Aminosäuren den höchsten Stickstoffanteil.
  • L- Arginin gehört zu den proteinogenen Aminosäuren und ist an dem Aufbau der Eiweißmoleküle beteiligt
  • L-Arginin ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt.

Die Geschichte von L-Arginin 

Arginin wurde 1886 von dem deutschen Chemiker Ernst Schulze aus Lupinen als Silbersalz isoliert. Der Name weist noch heute auf eine Verbindung zu Silber (Argentum) hin.
1894 gelang Hedin erstmals die Isolierung aus tierischem Ausgangsmaterial.

Welche Eigenschaften besitzt Arginin

Arginin ist eine proteinogene α Aminosäure, die sich sowohl basisch als auch sauer verhalten kann. Die geringste Löslichkeit liegt in einer Lösung mit einem pH- Wert von 10,8 vor.
Freies Arginin weist einen etwas bitteren Geschmack auf.

In Proteinen liegt Arginin vor allem gebunden als L-Arginin vor. D-Arginin ist kein Bestandteil von Eiweiß, auch Mischformen haben bei der Proteinsynthese keine Bedeutung.
Mit vier Stickstoffgruppen enthält Arginin wesentlich mehr Stickstoff als andere Aminosäuren.
Die semi essenzielle Aminosäure muss nicht ausschließlich mit der Nahrung aufgenommen werden. Sie kann auch direkt vom Organismus aus Vitaminen und anderen Aminosäuren gebildet werden.

Synthetische Herstellung von L-Arginin

L-Arginin wird aus Federn, Gelatine und Haaren durch ein Extraktionsverfahren gewonnen. Durch einen Chromatographen wird L-Arginin am Ende des Herstellungsprozesses in der reinen Form isoliert. Durch Zusatz von Salzsäure kann L-Arginin in das stabilere L-Arginin -Hydrochlorid umgewandelt werden.

Die Herstellung von Arginin ist auch durch ein Fermentations- Verfahren möglich.

Herstellung von L-Arginin

Welche Funktion hat L-Arginin im Organismus

1. Erzeugung von Stickstoffmonoxid

Arginin ist eine Vorstufe eines Neurotransmitters, dem gasförmigen Stickstoffmonoxid.
Der Botenstoff ist ein wichtiger Bestandteil bei der Regulation des Gefäßtonus. Stickstoffmonoxid beeinflusst außerdem das Immunsystem und viele neruonale Funktionen im peripheren Nervensystem und Zentralnervensystem.

In den Zellen des Endothels wird Arginin in Citrullin und Stickstoffmonoxid aufgespalten. Die gasförmige Verbindung dringt in die glatte Schicht der Gefäßmuskulatur ein und sorgt dort für die Aktivierung von Guanylatcyclase, ein Enzym, das in Herzmuskelzellen, Zellen der glatten Gefäßmuskulatur, Thrombozyten (Blutplättchen) und Neuronen vorkommt.

Durch die Aktivierung des Enzym kommt es zu einer Entspannung der glatten Gefäßmuskulatur und zu einer Erweiterung der Gefäße. Gleichzeitig hemmt das Enzym das Zusammenklumpen der Blutplättchen, die Fliessgeschwindigkeit des Blutes wird erhöht.

2. Harnstoffbildung

Durch den Abbau von Eiweiß entsteht im Organismus freier Ammoniak, der über die Leber abgebaut wird. Arginnin greift in einen wichtigen Teil des Harnstoff- Zyklus ein. Durch das aus Arginin gebildete Enzym Arginase werden Harnstoff und die Aminosäure L-Ornithin gebildet.

3. Freisetzung von Wachstumshormonen

Arginin erhöht die Ausschüttung der Wachstumshormone Somatropin und STH. Zusätzlich wird die Abgabe von Insulin, Prolaktin und Glukagon gesteigert. Die Glukosetoleranz wird verbessert.
Die Wachstumshormone greifen in den Aufbau von Muskeln ein und beeinflussen einen stärkeren Abbau des Fettgewebes.

4. Synthese von Kreatin

Gemeinsam mit Glycin und Methionin ist Arginin an der Bildung von Kreatinin beteiligt.

5. Bildung von Spermin und Spermidin

Aus Arginin wird die Aminosäure Ornithin synthetisiert. Diese ist ein wichtiger Ausgangsstoff für die Bildung von Spermidin und Spermin. Beide Polyamine sind in großer Konzentration in der Spermienflüssigkeit enthalten. Spermin und Spermidin greifen in den Teilungsvorgang der Zellen ein, die DNA wird während des Teilungsvorganges stabil gehalten. Die Anzahl der Spermien erhöht sich. Die Beweglichkeit der Spermien ist verbessert.

6. Beeinflussung der Immunantwort

Durch L-Arginin wird die Bildung von Lymphokin- aktivierten und natürlichen Killerzellen gefödert. Gemeinsam mit Glutamin und Omega-3-Fettsäuren kann das Immunsystem direkt beeinflusst werden.

7. Bildung von Kollagen

Arginin ist direkt an der Bildung von kollagenen Fasern beteiligt. Diese Fasern werden für Vorgänge bei der Wundheilung benötigt.

Welche Menge an L-Arginin benötigst Du?

Der Großteil des Bedarfs an Arginin wird direkt über den Harnstoffzyklus gedeckt. Für erwachsene Menschen ist dieser Vorgang völlig ausreichend, ein Mangel an L-Arginin entsteht nicht.
Während des wachstums, bei Erkrankungen oder nach schweren Traumen kann der Körper den nötigen Bedarf an Arginin nicht vollständig abdecken. Der Bedarf an Arginin ist auch mit zunehmendem Lebensalter erhöht - der Wert steigt um das Vierfache an.

Aus 90 Gramm mit der Nahrung aufgenommenem Eiweiß kann ein gesunder Organismus bis zu fünf Gramm L-Arginin pro Tag bilden.

In welchen Nahrungsmitteln ist Arginin enthalten? 

L-Arginin ist in großer Menge in dem Brustfleisch von Hühnern und Schweinefleisch enthalten. 100 Gramm Fleisch enthalten in rohem Zustand bis zu 1,4 Gramm Arginin. Durch die während des Kochvorganges stattfindende Erhitzung wird der Gehalt an L-Arginin stark verringert.
Nüsse enthalten hohe Mengen an Arginin.

Gehalt an Gramm Arginin pro 100 Gramm Nüsse

  • Erdnüsse 3,46 Gramm
  • Mandeln 2,75 Gramm
  • Walnüsse 2,2 Gramm
  • Haselnüsse 2 Gramm
  • Pinienkerne 2,4 Gramm

Arginin kann auch über Haferflocken, 100 Gramm enthalten 0,85 Gramm L-Arginin, aufgenommen werden. Auch Garnelen (1,7 Gramm pro 100 Gramm) oder Thunfisch (1,2 Gramm pro 100 Gramm) versorgen den Organismus mit großen Mengen an Arginin.

Welche Amninosäuren sind neben Arginin für den Organismus wichtig

1. Carnitin

Die Aminosäure Carnitin wird von Deinem Körper aus Methionin und Lysin hergestellt. Hauptsächlich wird die Aminosäure über Fleisch aufgenommen.
L-Carnitin reagiert während verschiedener Stoffwechselvorgänge mit den Fettsäuren. Durch diese Vorgänge werden aktivierte Fettsäuren gebildet.Diese Fettsäuren dringen an Carnitin gebunden in die Zelle ein und stehen als Energielieferanten zur Verfügung.


In Deinem Körper sind etwa 25 Gramm L-Carnitin enthalten. Je höher der Fettgehalt des Gewebes ist, umso höher ist auch der Anteil an L-Carnitin. 85 % des im Blutplasma enthaltenen Carnitins stehen dem Organismus für Stoffwechselvorgänge zur Verfügung. Der restliche Anteil von 15 % liegt in Form eines veresterten, nicht verfügbaren Acyl- Carnitins vor.

Die synthetische Herstellung erfolgt durch Fermentation und Zusetzung von gramnegativen Bakterien.

Außer in Fleisch ist L-Carnitin auch in größerer Menge in Fisch, Pilzen, nüssen, Käse und anderen Milchprodukten enthalten.

2. Glutamin

Glutamin wird den proteinogenen, nicht essenziellen α Aminosäuren zugeordnet. Im Blutplasma ist Glutamin mit 20 % ein Haupanteil des Pools der enthaltenen Aminosäuren.
Zu 3,9 % ist Glutamin an Eiweißstoffe gebunden. Der Rest liegt in freier Form in pflanzlichen und tierischen Organismen vor. Auch in Pilzen und Bakterien ist Glutamin ein wichtiger Metabolismus in vielen verschiedenen Stoffwechselvorgängen.


Glutamin ist in seiner natürlichen Form in Fleisch, Käse, Nüssen, Weizen, Dinkel, Mungobohnen und Sojabohnen enthalten. Die Aminosäure liegt allerdings in Lebensmitteln ausschließlich in einer gebundenen Form vor. Die synthetische Herstellung erfolgt durch Fermentation.
Im Körper ist Glutamin vor allem in Muskelzellen vorhanden. Die Aminosäure greift in die Einlagerung von Wasser in die Zellen ein und erhöht bei körperlichen Belastungen die Größe der Zellen.


Glutamin ist chemisch der Glutaminsäure sehr ähnlich. Diese erfüllt im zentralen Nervensystem die Funktion eines Neurotransmitters. In den Gliazellen und Neuronen wird Glutamin in Glutamat umgewandelt.

Viele Eiweißstoffe enthalten Polyglutamine, die sich aus ständig wiederholenden Glutamin- Glutamin- Verknüpfungen zusammensetzen.

3. Methionin

Bei Methionin handelt es sich um eine schwefelhaltige Aminosäure, die am Aufbau der Proteine bei allen Lebewesen beteiligt ist. Im Deinem Körper wird Methionin zur Herstellung von Cystein benötigt. Der tägliche Bedarf liegt ungefähr bei 16 Milligramm pro Kilogramm Körpermasse.


Während Pilze, Pflanzen oder Bakterien Cystein aus Methionin selbst herstellen können, sind tierische Organismen auf die Zufuhr der Aminosäure mit der Nahrung angewiesen.
Industriell wird Methionin aus petrochemischen Rohstoffen, wie Schwefel oder Ammoniak erzeugt.

Methionin wird tierischen Futtermitteln zugesetzt, um den Nährwert des Futters zu erhöhen.

4. Ornithin

Bei Ornithin handelt es sich um eine nicht proteinogene α Aminosäuren, die basisch reagiert. L- Ornithin wird während des Harnstoffzyklus aus Arginin gebildet. Während dieses Prozesses wird Harnstoff freigesetzt.

Gemeinsam mit L-Arginin greift L-Ornithin in die Bildung und Ausschüttung der Wachstumshormone ein.

5. Taurin

Taurin ist eine natürliche, organische Säure, die aus einer Aminogruppe und Sulfonsäure aufgebaut ist. Da kein Kohlenstoff in der Verbindung enthalten ist, ist Taurin nicht an der Beildung von Proteinen beteiligt.

Die farblose, kristalline Substanz ist gut in Wasser löslich. Industriell wird Taurin durch Bindung von Sulfit an synthetische Amine hergestellt.

In Deinem Körper sind normalerweise 7 Gramm Taurin pro Kilogramm Körpergewicht enthalten. 75 % des Taurins befinden sich in den Zellen der Muskulatur, der restliche Anteil wird in der Herzmuskulatur, dem Blut und dem Gehirn gespeichert.

Taurin ist an der Bildung von Gallensäuren beteiligt. An den Zellmenbranen wird die Diffusion von Natrium und Kalium gefördert. Taurin ist ausßerdem in die Signalweiterleitung im Herzmuskel beteiligt. Zusätzlich beeinflusst Taurin die vorzeitige Zellalterung, da es die Zellen vor oxidativem Stress schützt.

Einige Tiere, wie Katzen, sind nicht in der Lagen, Taurin in ihrem Körper selbst herzustellen. Sie sind auf die Zufuhr dieser Aminosäure mit dem Futter angewiesen. Bei Katzen zählt Taurin deshalb zu den essenziellen Aminosäuren.

Wo kann L-Arginin erworben werden?

L-Arginin kann über verschiedene Kanäle erworben werden.
In Apotheken sind vor allem Präparate mit einer pharmazeutisch geprüften Wirksamkeit erhältlich. Der Vorteil des Kauf direkt in der Apotheke besteht vor allem in der persönlichen Beratung. Der Wirkstoffgehalt kann durch den Apotheker genauestens an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

Einige Ärzte bieten über ihre Hausapotheken odeer durch eine Kooperation mit den Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln Präparate mit L- Arginin direkt in der Ordination an. Der Vorteil besteht nicht nur in einer persönlichen Beratung. Meistens wird auch die folgende Einnahme durch L- Arginin durch den Arzt überwacht.

Der Kauf über das Internet benötigt oft weniger Zeit. Zusätlich ist es möglich, sich über Bewertungen anderer Käufer über das angebotene Produkt im Voraus zu informieren.
Vor dem Kauf solltest Du Dich genau über die Zusammensetzung des Präparates und das Herstellungsland informieren.

L-Arginin ist auch in Drogerien und Sportfachgeschäften erhältlich. In Sportfachgeschäften, oder Body Shops werden Arginin- Präpatate häufig zum Zweck der Leistungssteigerung und des Muskelaufbaus angeboten.

Wie erkennst Du gutes Arginin?

Das Präparat sollte L- Arginin in seiner reinen, natürlichen Form und in hoher Menge enthalten. Geruch und Geschmack sollten annähernd neutral sein, damit Du das Präparat auch in Smoothies mischen kannst. Der Wirkstoff muss nach der Einnahme möglichst rasch freigesetzt werden.

Info.

Aus Tabletten kann L- Arginin vom Körper schneller verwertet werden, als aus Kapseln. Bei L- Arginin in Kapselform muss zuerst die Kapsel im Magen verdaut werden, bevor die Aminosäure ihre Wirkung entfalten kann.

Weitere enthaltene Vitamine, Mineralstoffe oder natürliche Substanzen können die Aufnahme von L- Arginin durch den Körper beschleunigen und die Wirkung verstärken. Zu diesen natürlichen Stoffen zählen B- Vitamine, Selen, Bioperin, Traubenkernextrakt, grüner Tee und Spirulina.
Chemische Zusatzstoffe, wie Magnesiumstearat, Trennmittel, Konservierungsmittel, Farbstoffe und Aromen sind in guten L-Arginin- Präparaten nicht enthalten. Ebenso sollten keine Füllstoffe, Trennmittel oder Gelatine zugesetzt sein.

Dem Präparat muss ein Beipackzettel beigelgt sein, der Dir ausreichende Informationen über die Zusammensetzung, Konzentration, Wirksamkeit und Anwendung liefert. Es ist von Vorteil, wenn der Verkäufer zusätzlich für Fragen über eine email- Funktion erreicht werden kann.
Das Präparat sollte von einem unabhängigen Labor geprüft worden sein.

Der Verkäufer sollte nach Möglichkeit die Ergebnisse wissenschaftlicher Tests zur Verfügung stellen. Ein uneingeschränktes Rückgaberecht mit Geld- zurück- Garantie sollte ebenfalls angeboten werden.

Du solltest immer auf die Mengenangaben des Präparates achten. "L- Arginin 1000 mg" enthält auch 1000 mg an der verfügbaren Aminosäure. "L- Arginin HCL" enthält dagegen nur 70 % freies, verfügbares L-Arginin. Die restlichen 30 % werden durch den chemischen Stabilisator gebildet.

In Kapseln ist L- Arginin vor allem als Arginin- Hydrochlorid enthalten. Diese chemische Form ist stabiler, kann allerdings durch den Organismus nur langsamer aufgenommen werden. Die Kapselhülle sollte aus pflanzlicher Gelatine bestehen, damit das Präparat auch für Vegetarier und Veganer geeignet ist. Durch die Kombination mit einem Pfefferextrakt kann die biologische Verfügbarkeit von Arginin um bis zu 40 % gesteigert werden. Die Resorption und die Wirkung setzen wesentlich schneller ein.

In Kapseln ist L- Arginin vor allem als Arginin- Hydrochlorid enthalten. Diese chemische Form ist stabiler, kann allerdings durch den Organismus nur langsamer aufgenommen werden. Die Kapselhülle sollte aus pflanzlicher Gelatine bestehen, damit das Präparat auch für Vegetarier und Veganer geeignet ist. Durch die Kombination mit einem Pfefferextrakt kann die biologische Verfügbarkeit von Arginin um bis zu 40 % gesteigert werden. Die Resorption und die Wirkung setzen wesentlich schneller ein.

In welcher Form kann L-Arginin eingenommen werden? 

... L- Arginin kann in Form eines losen Pulvers eingenommen werden. Das Pulver sollte laktosefrei und glutenfrei sein. Die Aminosäure kann in verschiedene Flüssigkeiten, wie Säfte oder Smoothies gemischt, oder über Salate und Müsli gestreut werden. Eine Erhitzung der Nahrungsmittel nach dem Zusetzen von L- Arginin solltes Du vermeiden, da die Wirksamkeit der Aminosäure durch Erwärmung stark verringert wird.

... In Kapseln ist L- Arginin vor allem als Arginin- Hydrochlorid enthalten. Diese chemische Form ist stabiler, kann allerdings durch den Organismus nur langsamer aufgenommen werden. Die Kapselhülle sollte aus pflanzlicher Gelatine bestehen, damit das Präparat auch für Vegetarier und Veganer geeignet ist.
Durch die Kombination mit einem Pfefferextrakt kann die biologische Verfügbarkeit von Arginin um bis zu 40 % gesteigert werden. Die Resorption und die Wirkung setzen wesentlich schneller ein.

... L- Arginin in Tablettenform kann relativ schnell von Deinem Körper aufgenommen werden.
In Sportgeschäften erhältliches Arginin besteht vor allem aus Arginin- Basen. Die hochdosierten Kapseln enthalten 100 % reines L-Arginin.

... L-Arginin kann auch über verschiedene Nahrungsmittel dem Körper zugeführt werden. Meistens sind dafür aber große Mengen an Lebensmitteln nötig, die auch die Kalorienzufuhr erhöhen. Das Risiko für die Entstehung von Übegewicht ist dadurch erhöht. Auch hochwertige Lebensmittel stellen keine Alternative zu hochdosierten Präparaten mit L-Arginin dar.

... Im Leistungssport und Ausdauersport wird L- Arginin oft direkt verabreicht.

Einnahme von L-Arginin

Wie soll L- Arginin dosiert werden? 

Durch verschiedene Zusätze, wie ein Extrakt aus Pinienrinden, kann die täglich nötige Einnahme von fünf Gramm auf drei Gramm gesenkt werden. Die Vorteile der Einnahme von L- Arginin werden dadurch nicht verringert.

Wird L- Arginin in Präparaten kombiniert mit Folsäure und anderen B- Vitaminen eingenommen, wird eine tägliche Einnahmemenge von drei Gramm empfohlen.

Die Aufnahme von fünf Gramm Arginin pro Tag genügt, um keine Mangelerscheinungen entstehen zu lassen.

Bis zu drei Gramm können pro Tag mit einer einmaligen Einnahme dem Organismus zugeführt werden. Ab einer Einnahme von 4 Gramm pro Tag sollte die Menge über den Tag verteilt werden. Im Idealfall erfolgt die Einnahme immer in Verbindung mit einer leichten Mahlzeit.

Arginin ist normalerweise sehr gut verträglich. Unkontrollierte Einnahme verbunden mit einer starken Überdosierung kann allerdings Übelkeit verursachen.

Wie lange darfst Du Arginin einnehmen?

Arginin sollte ungefähr dreißig Minuten vor oder gemeinsam mit einer leichten Mahlzeit eingenommen werden. Die Einnahme kann über einen längeren Zeitraum erfolgen, ohne dass der Organismus Einnahmepausen benötigt.

Solltest Du L-Arginin Hydrochlorid oder L-Arginin Base verwenden?

L- Arginin Hydrochlorid ist eine stabilere Form von Arginin. Wesentliche Unterschiede in der Anwendung, Wirksamkeit und Verträglichkeit des Präparates bestehen nicht.

Bestehen Unterschiede zwischen pflanzlichem und tierischem Arginin?

Reines L-Arginin kann sowohl aus pflanzlichen als auch aus tierischen Ausgangsstoffen gewonnen werden. Beide Formen verfügen über die gleiche Wirksamkeit. Es bestehen keine Unterschiede in der anwendung und Dosierung.

Pflanzliches L-Arginin ist vor allem für Vegeatrier und Veganer interessant, die den Verzehr von tierischen Produkten ablehnen.

Was versteht man unter L Arginin Alpha Ketoglutarat

Die Aminosäure L- Arginin ist mit dem energiereichen Alpha Ketoglutarat verbunden. Die Verbindung kann von Deinem Körper besonders rasch aufgenommen und in den Zellen verarbeitet werden. Durch die höhere Bioverfügbarkeit wirkt die Kombination besser als reines L- Arginin. Die Verbindung wird schneller über den Dünndarm resorbiert.

Kannst Du Arginin selber herstellen?

Dein Körper kann während des Harnstoffzyklus L-Arginin aus L- Ornithin und L- Aspartat selber herstellen. Die vom Körper produzierten Mengen reichen allerdings nicht aus, um den täglichen Bedarf von fünf Gramm zu decken.

Arginin selber synthetisch herzustellen, ist aufgrund des hohen Aufwandes nicht möglich.

Wie sollte Arginin gelagert werden?

Das Präparat sollte immer in der originalen Verpackung aufbewahrt werden. Eine trockene Lagerung in verschlossenen Gefäßen oder anderen Verpackungen verhindert Wirkungsverluste. Direkte Sonneneinstrahlung oder Eindringen von Feuchtigkeit ist unbedingt zu vermeiden. Am besten wird Arginin leicht kühl in einem Küchenschrank gelagert.

Besteht bei Frauen und Männern ein Unterschied bei der Einnahme von L-Arginin?

Bei der Einnahme von L- Arginin bestehen zwischen Frauen und Männern keinerlei Unterschiede. L- Arginin kann von Frauen auch während der Schwangerschaft oder in der Menopause eingenommen werden.

L-Arginin Frauen Männer

Kann die Einnahme von L- Arginin Nebenwirkungen verursachen?

L-Arginin wird von Deinem Körper selbst hergestellt oder über Proteine aus natürlichen Nahrungsmitteln aufgnommen. Die Aminosäure ist daher nie toxisch. Wichtig ist es, dass Du vor der Einnahme darauf achtest, dass das Produkt von einem Hersteller mit gutem Ruf erzeugt wird. So kannst Du die Aufnahme beigemischter Verunreinigungen vermeiden.

Warum wird Arginin mit Pinienstoffen oder anderen Substanzen angereichert?

Durch Zusetzen natürlicher Stoffe, wie Piperidin aus Pfeffer, Pinienrindenextrakt oder Vitaminen, wird die Bioverfügbarkeit von L-Arginin wesentlich erhöht. Das bedeutet, dass die Aufnahme im Körper schneller stattfindet. Die Aminosäure gelangt schneller an ihre Wirkungsstätte und kann sort rasch ihre Arbeit aufnehmen.

Für wen ist die Einnahme von L-Arginin wichtig? 

  • Sportler
  • Schwangere Frauen
  • Kinder, Jugendliche und ältere Menschen
  • Personen, die Verletzungen erlitten haben
  • Raucher
  • Menschen, die sich einseitig ernähren
  • Chronisch kranke Personen mit erhöhtem Bedarf an L-Arginin

Fazit

L- Arginin ist eine semi essenzielle α Aminosäuren, die wesentlich am Aufbau verschiedenster Proteine beteiligt ist. Gemeinsam mit anderen Aminosäuren ist L-Arginin an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt.

Arginin entsteht im Zuge des Harnstoffwechsels und leistet einen Beitrag zu der Ausscheidung von schädlichen Stoffwechselendprodukten.
Als Vorstufe von Stickstoffmonoxid gehört L-Arginin zu den kleinsten Botenstoffen, die im Körper eingesetzt werden. Stickstoffmonoxid beeinflusst die Spannung der Gefäße durch Erschlaffung der glatten Muskulatur und verhindert Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße.

Arginin beeinflusst die Bildung und Ausschüttung verschiedener Hormone, wir Noradrenalin, Insulin und Wachstumshormonen.
Durch die Verbindung der Aminosäure mit anderen proteinogenen Aminosäuren werden Eiweiße gebildet, die Gewebe und Muskulatur aufbauen.
Bei erhöhtem Bedarf bei Jugendlichen oder älteren Personen reicht die vom Körper gebildete Menge an L-Arginin nicht aus. Ein zusätzliche Zufuhr muss erfolgen, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Die Aminosäure Arginin ist ein wichtiger Bestandteil der Bausteine des Lebens.

L-Arginin ist in vielen Lebensmitteln, wie Nüssen, Fleisch oder Milchprodukten enthalten. Die alleinige Zufuhr über hochwertige Nahrungsmittel ist aber nicht in der Lage, einen erhöhten Bedarf zu decken. In diesem Fall ist eine Supplementierung über Nahrungsergänzungsmittel unbedingt erforderlich.

Der tägliche Bedarf an L- Arginin liegt bei gesunden, erwachsenen Personen bei ungefähr fünf Milligramm pro Tag.
Arginin sollte kurz vor oder gemeinsam mit einer leichten Mahlzeit eingenommen werden.
Starke Überdosierungen können Übelkeit hervorrufen.

L-Arginin kann in Form von Kapseln, Tabletten oder losem Pulver eingenommen werden. Eine Erhitzung des Nahrungsergänzungsmittels sollte vermieden werden, da durch Erwärmung ein starker Wirkungsverlust auftritt.

Info.

L- Arginin ist als Nahrungsergänzungsmittel für alle Personen gut geeignet. Es bestehen bei der Einnahme keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
Vor dem Kauf sollte auf die ausreichende Konzentration und Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe geachtet werden. Nahrungsergänzungsmittel von renommierten Herstellern enthalten zusätzliche, natürliche Stoffe, wie Piperidin oder Pinienkernextrakt, die die Aufnahme von L- Arginin durch den Organismus beschleunigen.

Füllstoffe, Trennmittel, Aromen oder andere chemische Stoffe sollten nicht zugesetzt sein.
Du kannst L-Arginin bei Ärzten, in Apotheken, Drogerien, Sportgeschäften oder das Internet käuflich erwerben. Wichtig ist, dass Du auf einen renommierten Hersteller achtest, der der Packung Hinweise zu Anwendung, Dosierung und wissenschaftliche Studien beilegt.

L-Arginin Sport Kapseln

  • 380 L-Arginin Kapseln
  • Made in Germany
  • 4,5 g Argininhydrochlorid
  • Davon 3,7 g Arginin
  • Ohne Magnesiumstearat
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